„Honigland“ war der erste Band der Reihe „Am Ende der Nacht“ – nun habe ich den zweiten Teil gelesen mit „Honigstaat“ – auch diese Geschichte hat mich wieder gefesselt. Sie hat mich tief hinein gezogen in das Tun der Charaktere und den historischen Hintergrund.
Hanni Münzer hat einfach eine Gabe und einen Stil, der solchen Büchern perfekt passt. Der historische Hintergrund um das Berlin des Jahres 1933 und die politischen Ereignisse sind perfekt in die fiktive Handlung eingebunden. Wir lesen wieder von der Familie Tessendorf – in der es zu fatalen Zerwürfnissen kommt. Daisy will sich ein unabhängiges Leben aufbauen. Sie arbeitet bald als Albert Speers Assistentin. Mitzi gerät in eine verehrende Intrige und Daisy versucht, sie zu retten, weil sie nun „die Macht“ dazu hat mit ihrer Stellung. Yvettes Geheimnis bleibt lange im Dunkeln, das war echt sehr spannend gemacht.
Dann lernt Daisy plötzlich jemand kennen …
Mehr möchte ich nicht verraten, dieser Mann bringt alles ins Wanken …. soviel sei verraten.
Mich hat die gesamte Handlung wie immer gefesselt. Ich gebe zu, dass ich etwas voreingenommen bzw. mit hohen Erwartungen in das Buch gegangen bin, da ich bisher alle Bücher der Autorin mit bester Unterhaltung gelesen habe. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich mochte die Geschichte sehr gern vom Inhalt und dem Spannungsaufbau und -bogen wirklich sehr gut gemacht. Die fast 600 Seiten muss man nicht fürchten, die lesen sich absolut flüssig, kurzweilig und spannend.




































