Hanni Münzer Die Seelenfischer

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Inhaltsangabe zu „Die Seelenfischer“ von Hanni Münzer

Von der Autorin von »Honigtot« und »Marlene«  NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord, und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom, und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea?

Spannend und mitreißend, an manchen Stellen dann aber doch etwas sehr Hollywood-Like & damit unglaubwürdiger, als ich es von Honigtot kannte

— AnnMan

Enttäuschend, schlecht...

— tragalibros

Unbedingt lesen! Super spannend - die Schreibart ähnelt Dan Browns Klassikern, die ich auch schon geliebt habe.

— Sahani88

Interessant, spannend geschrieben, gut aufgebaut, aber für mich zu viel Gewalt.

— graphida

Hanni Münzer braucht sich nicht hinter Dan Brown usw. verstecken. Sie schreibt ebenso lesenswert in diesem Genre und hat mich überzeugt.

— HEIDIZ

Belangloser Historienkitsch, mit Sicherheit kein Thriller!

— kreszenz

Hat mich leider nicht überzeugt

— Labradoria

Ein Thriller? Wo?

— notthatkindofagirl

Beginnt spannend, doch zum Ende hin kann es mich nicht mehr so überzeugen!

— Erdbeerelfe1203

Rasantes, spannendes, aber mit ein bisschen zu vielen Details überlagerter Roman.

— Merin

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  • Rezension zu "Die Seelenfischer" von Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

    tragalibros

    Renovierungsarbeiten in einer Nürnberger Villa fördern einen sensationellen Fund zutage.Er ruft den BIschof von Bamberg auf den Plan. Kurze Zeit später wird dieser bestialisch ermordet aufgefunden. Drei Monate später wird in Rom der junge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, zum Generalobersten seines Ordens zitiert. Der erteilt Lukas einen geheimen Auftrag: Er soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen. Eindringlich weist der Obere Lukas auf die damit verbundenen Gefahren hin und lässt ihn Stillschweigen schwören. Doch bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord...Wie wurden die Bücher der Autorin angepriesen, wie spannend klingt der Klappentext...Was den Eindruck eines guten, mitreißenden Thrillers macht, ist nichts weiter als weichgespühltes und langweiliges Geschreibsel, das schon nach den ersten zwei Kapiteln so langweilig wird, dass man das Buch am liebsten genervt in eine Ecke schmeißen möchte. Die gesamte Story, aus der man wahrscheinlich so viel hätte machen können, wirkt weit hergeholt. Aus jedem Genre werden hier Themen verbaut, sodass die Geschichte überladen und aufgesetzt wirkt.Bei den Charakteren geht es weiter. Immer wieder werden die gleichen Eigenschaften der Handelnden hervorgehoben. Wenn ich fünfmal lese, wie einfühlsam oder tatkräftig jemand ist, vergesse ich das nicht... Jedenfalls nicht bis zur nächsten Seite. Zudem hatten die Protagonisten in meinen Augen keinerlei Tiefgang und waren allesamt zu perfekt. Realistische Persönlichkeiten? Fehlanzeige. Sympathie? Fehlanzeige. Schlimm waren auch die Gespräche zwischen den Protagonisten. Auch hier wirkte alles zu schwülstig, aufgesetzt und unrealistisch. Was den Schreibstil angeht, habe ich definitiv mehr erwartet, besonders, wenn auf dem Cover ein fetter Aufkleber mit "SPIEGEL Bestsellerautorin" klebt. Beim Lesen habe ich mich an Schulaufsätze erinnert gefühlt.Die Auflösung der Mordfälle war unbefriedigend und viele Fragen sind offen geblieben. Das Ende hat dem Ganzen dann noch die Krone aufgesetzt... und ich dachte erst, kitschiger und abgedroschener könne es nicht werden!Fazit: Nicht lesenswert. Einzig die Grundidee des Buches ist einen Stern wert, allerdings hätte sich die Autorin eher an das Motto "Weniger ist mehr" halten sollen. -- (SPOILER) Ein Kirchengeheimnis, das gleichzeitig zu einer geheimen Schatzkarte führt, die wiederum den Weg zu einer verschollenen Inkastadt zeigt? Indiana Jones lässt grüßen. --Vielleicht hatte ich auch einfach zu viel erwartet, aber ich bin sehr enttäuscht. Von mir gibt es deshalb nur einen Stern.

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    • 3
  • Band eins der Seelenfischer-Reihe

    Die Seelenfischer

    HEIDIZ

    30. May 2017 um 09:04

    Dan Brown lässt grüßen kann man wirklich sagen, wenn man die Seelenfischer-Trilogie gelesen hat. Band eins möchte ich euch heute vorstellen. Zuerst sei erklärt, wie sich die Seelenfischer-Trilogie gliedert. Band eins mit "Die Seelenfischer" erzählt einführend von den Renovierungsarbeiten in einer Villa in Nürnberg. Hinter einer Wand in der Bibliothek wird von den beiden Handwerkern ein Schatz entdeckt. Der Bischof von Bamberg wird informiert und stirbt später auf bestialische Weise. Dies hängt zusammen mit Lukas von Stetten, der Jesuit ist und der Neffe des besagten Bischofs. Der Ordensoberste bittet ihn heimlich zu sich. Dann ist auch er tot. In einem Schließfach soll etwas deponiert sein, was extrem geheim ist. Lukas erhält den Schlüssel, zu diesem Zeitpunkt ist ihm noch nicht klar, wie weitreichend dies sein wird. Dann ist da noch die Journalistin Rabea, mit der Lukas zusammen war, bevor er in den Orden eintrat und Lucie, seine Schwester ....   Extrem verstrickt und von der Art inhaltlich wie Dan Brown hat mich dieses erste Buch extrem gefangen genommen und gefesselt. Man vergisst alles rundherum und ist gefangen in der Handlung.   Warum der Verlag die doch recht "einfache" Covergestaltung gewählt hat, weiß ich nicht, auf jedem Buch ist eine Blume abgebildet, bisher, ich habe zwei der Bücher gelesen, ist mir das nicht klar. Lediglich unten am Rand ist die Silhouette von Rom abgebildet bei Band 1 und ich denke, es ist Nürnberg auf dem zweiten Band und Berlin auf dem dritten Band. Im Umschlag aufklappbar ist der Stadtplan von Rom jeweils zu sehen mit den Stationen, die man im Thriller verfolgt und erlebt. Eines steht fest, das Buch bietet wesentlich mehr, was das äußere Bild vermuten lässt.   Ich habe die Autorin zur Buchmesse in Leipzig erlebt. Sie ist eine ganz nette Person, die sich für ihre Leser/innen Zeit nimmt.   Verschwörungen, Machtspielchen, journalistische Machenschaften, Liebe, Familie, Religion .....  all das macht die drei Bücher aus.   Leseprobe aus Band 1: ================   "Na, dann sehen wir mal nach. Kommt". nahm Rabea das Heft in die Hand. Während ihr Lucie bereitwillig folgte, rührte sich Lukas nicht vom Fleck. Er sah aus wie jemand, der vorschnell einen Vorschlag gemacht hatte und nun verdutzt mit ansehen musste, wie er prompt von anderen umgesetzt wurde. ...   Diese drei Bücher - und der Band 4 - "Das Hexenkreuz" - welches bald herauskommt, sind absolut zu empfehlen. Das Hexenkreuz muss ich auch unbedingt lesen, weil es sozusagen die historische Vorlage von der Trilogie ist, soweit ich dies verstanden habe.   Die Schreibweise und die Art, wie die Autorin ihre Leser/innen in die Handlung hineinmanövriert, ist genial. Ich war von Beginn an gefangen. Vor allem auch die religiösen Hintergründe, die Ahnung, die man hat, die dann wieder durch unerwartete Wendungen zerschlagen werden, einfach genial und klug konstruiert.   Ich finde die Konstellation der Figuren gut gemacht, Lukas, der Jesuit, Rabea, seine große Liebe, die Schwester, die mit Rabea befreundet ist usw. Überhaupt ist die Handlung extrem glaubwürdig und authentisch lebendig aufbereitet. Man nimmt der Autorin ihre Idee genauso ab, wie sie sie geschrieben hat. Es war für mich erstklassige Thrillerunterhaltung.   Die beiden Bücher "Marlene" und "Honigtod" hatten mich seinerzeit schon überzeugt, mit dieser Trilogie, die eigentlich eine Quadrologie ist, bin ich noch mehr für die Autorin eingenommen. So ein zierliches Frauchen schreibt so hintergründig und topp recherchierte Thriller mit Verschwörungstaktiken im Bereich der Religion, ehrlich gesagt hätte ich ihr das nicht zugetraut, aber so ist das, man sieht es einem halt nicht an, was in ihm bzw. ihr steckt.   Hanni Münzer braucht sich jedenfalls nicht hinter Dan Brown usw. verstecken. Sie schreibt ebenso lesenswert in diesem Genre und hat mich zu 100 Prozent überzeugt.   

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  • Sorry, das war wohl nix! Mehr Historienkitsch als Thriller!

    Die Seelenfischer

    kreszenz

    29. May 2017 um 14:57

    Im Zuge von Renovierungsarbeiten wird in der Nürnberger Stadtvilla der Familie von Stetten eine geheime Bibliothek mit alten Büchern entdeckt. Der Bruder des Hausherren, der Bischof von Bamberg, hatte die Bücher zur Sichtung mitgenommen und wird kurze Zeit brutal ermordet. Zufall? Drei Monate später erhält Lukas von Stetten, Neffe des Bischofs und Jesuit, von seinem Ordensoberen in Rom einen geheimen Auftrag. Doch bevor Lukas den Auftrag erledigen kann, wird auch der Ordensobere ermordet und Lukas gerät unter Tatverdacht. Seine Jugendliebe Rabea befindet sich nach dem Scheitern ihrer Karriere als politischer Journalistin  ebenfalls in Rom und hat von Lukas‘ Auftrag erfahren. Rabea erklärt sich bereit, Lukas zu helfen, doch auch sie hat dunkle Geheimnisse… Von der hochgelobten Hanni Münzer hatte ich bislang noch nichts gelesen. Der Titel „Seelenfischer“ wurde als Thriller beworben, im Stil von „Illuminati“, Verschwörungen im Vatikan usw. Klang jedenfalls richtig spannend. Leider wurde ich total enttäuscht und hab irgendwann entnervt hingeworfen. Warum? Ich finde den Schreibstil einfach unerträglich! Kann man am besten mit Konsalik aus den 70ern vergleichen. Die Personen werden auf‘s Genaueste beschrieben, mit ausschweifenden Nebensätzen, die kleinste Kleinigkeiten erläutern, teilweise mit neunmalklugen Unterton. Vielleicht wollte die Autorin bezwecken, dass man sich die Personen und Gegebenheiten besonders gut vorstellen kann. Für mich wirkte das aber eher nach Schulaufsatz. Dazu wird schon fast zwanghaft versucht, durch die Diskussion der verschiedenen Religionen und der Weltpolitik einen gewissen Anspruch zu suggerieren. Ein „Thrill“ hat sich bei mir jedenfalls nicht eingestellt. Wirklich schade finde ich, dass das Setting anfangs noch vielversprechend war: alte Liebe, Verschwörungen, mysteriöse Morde... Leider ist die Autorin unterwegs irgendwo falsch abgebogen. Das Buch ist mit Sicherheit gut recherchiert, ist allerdings sicher kein Thriller, eher belanglose Unterhaltungsliteratur mit Historientouch.

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  • Spannend mit kleinen Schwächen

    Die Seelenfischer

    buecherwurm1310

    06. May 2017 um 11:30

    Der Bischof von Bamberg reist kurz nach einem sensationellen Fund, der bei Renovierungsarbeiten auftaucht, nach Rom und kaum ist er wieder zurück, wird er ermordet. Einige Monate später erhält der junge Jesuit Lukas von Stetten, Neffe des Bischofs, vom Generaloberen des Ordens einen Geheimauftrag. Er soll etwas aus einem Schließfach holen. Doch sein Auftraggeber wurde ebenfalls ermordet und Lucas ist tatverdächtig. Aber Hilfe erhält er von seiner Jugendfreundin Rabea Rosenthal. Er flieht mit der Journalistin. Doch nicht nur die Polizei ist hinter ihnen her, auch ein Mörder hat es auf sie abgesehen. Der Schreibstil von Hanni Münzer liest sich leicht und flüssig. Dieser Thriller ist komplex und manchmal actionreich, dennoch fehlte mir ein wenig der Thrill. Aber trotzdem ist die Geschichte spannend und unterhaltsam. Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Lukas und Lucie sind Zwilling und schon seit ihrer Kindheit mir Rabea befreundet. Daher kennen sie sich bestens und können sich stets aufeinander verlassen. Sie sind sympathisch, haben aber durchaus auch Ecken und Kanten. Auch gehen sie die Sache mit sehr unterschiedlichen Blickwinkeln an. Rabea ist intelligent und geht es recht logisch an. Dagegen baut Lukas auf seinen Glauben und Lucie handelt intuitiv.   Der Autorin gelingt es gut, die Historie der Kirche mit diesem Kriminalfall zu verknüpfen, dazu kommen noch diverse Verschwörungstheorien. Wenn es um die historischen Fakten ging, wurde es mir manches Mal zu lang. Doch dann kam auch immer wieder Spannung auf. Es gab Wendungen, die dafür sorgten, dass das Ende nicht vorherzusehen ist. Aber auch „Kommissar Zufall“ hat manchmal seine Hand im Spiel. Einiges blieb ungeklärt und macht neugierig auf den nächsten Band. Ein Buch, das mich trotz kleiner Schwächen gut unterhalten hat.

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  • Nicht wirklich überzeugend.. Leider

    Die Seelenfischer

    Labradoria

    01. May 2017 um 13:19

    Zum Buch: Optisch finde ich das Buch sehr romantisch und ansprechend. Unter dem Titel kann man sich zuerst nichts vorstellen und auch wenn man mitten im Buch angekommen ist fehlt einem der Zusammenhang. Da hätte man sicher auch einen passenderen Titel finden können. Der Schreibstil der Autorin ist ganz gut, gestört haben mich nur die immer widerkehrenden Exkurse zu den Jesuiten und Co. Diese waren doch sehr ausführlich und hat mich im Lesefluss behindert.   Zum Inhalt: Lukas, Lucie und Rabea. Die drei verbindet so einiges. Das merkt man schon recht zu Beginn des Buches. Lucie und LUkas sind Zwillinge und Rabea mit den beiden befreundet, bzw. mit Lukas war da wohl auch mehr. Lukas, ein Jesuit wird zum Generaloberen gerufen und Ihm wird ein geheimer Auftrag erteilt. Doch dann geschieht ein Mord und auch Lukas wird verdächtigt. Rabea taucht dann unerwartet auf und die drei treten eine geheimnisvolle Reise an. Zum Teil finde ich die Ereignisse etwas weit hergeholt und total übertrieben.. manchmal auch sehr unrealistisch. Aber insgesamt war das Buch ganz "ok". Daher 3 Sternchen.

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  • Kein Thriller.

    Die Seelenfischer

    notthatkindofagirl

    27. April 2017 um 16:35

    Kirche, Mord, Jesuiten, Rom. Ein perfektes Set für einen genialen Krimi, oder? Leider hat es die Autorin zu gut gemeint und einen Thriller daraus gemacht. Doch hier thrillt es nicht, keine Spannung vorhanden, kaum Blut und die Morde werden nur erwähnt, nicht beschrieben. Ein richtiger Thrillerfan so wie ich es bin, wird einfach enttäuscht sein, weil es nichts zum Mitfiebern gibt. Man wird psychisch nicht belastet und ohne Gewalt, Blut und Spannung ist es sowieso schon aus für mich. Hab mich durch diese 400 Seiten Langeweile in biblischer Sprache echt kämpfen müssen. Zum Teil ist auch die Schreibweise peinlich. Siehe Seite 128, da steht orginal „Geiler Satz!“. Gehört sich das so oder hat der Lektor sein Kommentar da gelassen? Die einzige Stelle, die sich für immer in mein Gehirn einbrennt, ist der gelungene Witz- es passt nicht mal mehr ein Bibelzitat zwischen Auto und Stalltüre. Oder so ähnlich, ist zwar auch egal, aber dieser kirchliche Witz hat es gerettet. Also Historikfans, greift zu diesem Buch, es ist nicht böse. Thrillerfans FINGER WEG, ihr werdet enttäuscht sein. Das Buch wäre mir nie im Leben Geld wert. So, ich brauche wieder etwas Gutes zum Lesen.

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  • Spannnende Geschichte und trotzdem nicht wirklich mein Buch....

    Die Seelenfischer

    Erdbeerelfe1203

    18. April 2017 um 10:33

    Durch eine LR habe ich dieses Buch gewonnen und möchte meine gesammelten Leseeindrücke gern mit euch teilen. Zum Inhalt: Renovierungsarbeiten in einer Nürnberger Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den plan. Kurze Zeit später wird dieser bestialisch ermordet aufgefunden. Drei Monate später wird in Rom der unge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt Lukas einen geheimen Auftrag: Er soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen. Eindringlich weist der Obere Lukas auf die damit verbundenen Gefahren hin und lässt ihn Stillschweigen schwören. Doch bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschied ein weitere Mord... Mein Eindruck: es ist mein erster Roman von Hanni Münzer und somit war ich sehr neugierig auf ihren Schreibstil. Dieser wurde so gewählt, dass mich der Roman bereits auf der ersten Seite fesselte und ich unbedingt mehr erfahren wollte. Neben dem Kennenlernen der Hauptfiguren Rabea und Lukas bekommt man auch intensive Einblicke in das Wirken des Jesuiten-Ordens. Rabea, eine dynamische Frau mit starkem Geist trifft auf den sympathischen Lukas, welcher aber durch seinen tiefen Glauben öfters blind und wehleidig dem Leben gegenübersteht. Die aufkeimende Liebesbeziehung zwischen den beiden, ihre Meinungsverschiedenheiten und Rabeas Verschwörungstheorien sind der Mittelpunkt des Romanes. Zu Beginn fand ich dieses Zusammenspiel noch interessant und spannend, doch irgendwann wurde es mir einfach zu viel zum Thema Religion. Es dreht sich vieles nur noch um die Unterdrückung und Gleichberechtigung von Frauen, Missgunst gegen Gott und die Kirche....Und das ist genau der Grund, weswegen mir der Roman, welcher vielversprechend begann, zum Ende hin immer weniger gefiel..... Alles wirkt immer unrealistischer, Rabea tritt quasi in die Fussstapfen von James Bond und kann irgendwie alles.... vieles wirkt dann in die Länge gezogen und vom Zufall bestimmt. Das Ende an sich kommt zwar mit einigen Überraschungen daher, die ich so nicht gedacht hätte und doch bin ich mit dem Buch nicht richtig eins geworden. Mein Fazit: die Geschichte an sich ist gut gewählt und wurde spannend eröffnet, doch das Thema Religion überwiegt zu sehr und läßt einfach kein harmonisches Gleichgewicht entstehen. Und somit konnte ich auch kein richtiges Leseerlebnis genießen. Nichtsdestotrotz werde ich dieser Tetralogie noch eine Chance geben und "Die Akte Rosenthal, 1.Teil" lesen. denn schon oft habe ich bei mehrbändigen Geschichten die Erfahrung gesammelt, das es immer ein Buch gibt, welches etwas schwächelt.

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  • Spannend aber einfach etwas zu viel....

    Die Seelenfischer

    Merin

    16. April 2017 um 10:04

    Ich habe dieses Buch im Zuge einer Leserunde gewonnen und bedanke mich noch einmal herzlich dafür. Dieses Buch führt begleitet Lukas, der nach der gescheiterten Beziehung zu einer Frau namens Rabea in den Jesuitenorden eingetreten ist. Das Buch starte mit einem Fund von Dokumenten und damit startet die Geschichte. Lukas ist ein Charakter, der mit nichts besonderem heraussticht und das war in diesem Buch SEHR angenehm, waren alle anderen irgendwie ein wenig zu viel wie zum Beispiel seine Jugendliebe Rabea, die ihm nie wieder aus dem Kopf gegangen ist. Ich mag Rabea, sie ist ein Charakter genau nach meinem Geschmack, nur habe ich mich immer gefragt, WIE kann sie all das wissen und können, was sie in diesem Buch an den Tag gelegt hat, es war dann doch manchmal etwas zu abgebrüht und zu viel. Das Buch lebt meiner Meinung nach neben ALL DEN anderen Dingen von der Spannung zwischen Rabea und Lukas und ich finde es wirklich sehr erfrischend neben den ganzen geschichtlichen Informationen die einem Präsentiert werden. Ich Liebe Geschichte, nur hätte ich mir das Wissen das uns vorgestellt wurde, etwas kompakter gewünscht, da ich mit diesem Thema nicht vertraut war. Es viel mir sehr schwer einige Dinge nachzuvollziehen oder zu verstehen.Die Geschichte hüpfte von einem spannenden Ereignis zum nächsten, kam nie so wirklich zur Ruhe und der Schluss war mir dann noch ETWAS zu viel, auch wenn ich die Auflösung sehr spannende gefunden habe. Schade habe ich nur gefunden, dass ab und an der Spannungsbogen durch die sehr, wirklich SEHR genauen Beschreibungen gestört wurden. Der Schreibstil war nichtsdestotrotz sehr angenehm und Flüssig zu Lesen und man wurde sehr leicht durch das Buch getragen.Fazit:Ich bin der Meinung, vor allem bei diesem Buch, dass manchmal weniger einfach mehr ist, aber in allem ist es kein schlechtes Buch.Es konnte nur leider mich nicht überzeugen.

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  • Spannungsreich, ABER...

    Die Seelenfischer

    Tortumee

    15. April 2017 um 15:08

    Zitat: "Meine Güte, Rabea. Warum nur hasst du Gott so?"[...] Vielleicht, weil du ihn so sehr liebst."(S. 236)Inhalt: Renovierungsarbeiten in einer Nürnberger Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den plan. Kurze Zeit später wird dieser bestialisch ermordet aufgefunden. Drei Monate später wird in Rom der unge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt Lukas einen geheimen Auftrag: Er soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen. Eindringlich weist der Obere Lukas auf die damit verbundenen Gefahren hin und lässt ihn Stillschweigen schwören. Doch bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschied ein weitere Mord...Meine ersten Eindrücke zu dem Buch: Es begann mich von Anfang an zu fesseln, der Autorin ist die Spannung unglaublich gut gelungen! Dafür ein großes Lob. Auch die interessanten Fakten und Verschwürungen um den Jesuiten Orden fand ich unglaublich spannend. Allerdings ging es mir schon in den ersten Kapiteln zuviel um die Religion. Auch die anfänglich spritzigen Verschwörungstheorien von Rabea, drehen sich irgendwann alle um denselben Gedanken: Gleichberechtigung und die Unterdrückung der Frau. Ebenso wie ihre ständige Tirade gegen Gott und die Kirche.. und die Menschen. Zugegeben, ich teile in manchen Dingen ihre Meinung, allerdings muss man sie nicht immer jedem Menschen bei jeder Gelegenheit aufbinden. Zudem hat sie sich dadurch kräftig die Zukunft und ihr Glück verbaut. Ansonsten fand ich sie erst ziemlich sympathisch, da sie eine starke Frau ist mit einem scharfen Geist, später konnte sie jedoch alles und war quasi eine geheime Agentin a la James Bond... etas nervig. Außerdem hat mich ihr falscher Stolz extrem genervt. Dennoch hatte ich mir eine glücklichere Geschichte für sie und Lukas erhofft.. überwiegend um Lukas Willen. Er ist unglaublich lieb und sympathisch, manchmal allerdings etwas weinerlich und blind in seinem unerschütterlichen Glauben. Man sieht allerdings an ihm sehr gut, dass Priester auch nur Männer sind. Die Liebesgeschichte der beiden, sowie hre Meinungsverschiedenheiten und Rabeas Verschwörungstheorien machen hauptsächlich den "Thriller" aus. Gespickt wird dies mit einigen Actionreichen Szenen, die nicht ganz so ernstzunehmen sind...Gegen Ende wird es leider etwas unrealistisch und mir persönlich etwas zu weit getrieben mit den Verschwörungstheorien. Außerdem: was wäre ein guter Thriller ohne jede Menge Leichen? Da es ja viel zu wenige davon gab (vor allem da irgendwie jeder vermeindliche Tote plötzlich wieder von den Toten auferstanden ist), gibt es am Ende noch zwei weitere. Yay.Die Auflösung, das muss ich gestehen, war ziemlich überraschend. Mir gefiel, dass es diesmal eine Frau war und nicht wieder irgendein machthungriger Mann. Die Figur war mir allerdings zu blass. Außerdem hat sie mich in ihren Motiven sehr an Rabea erinnert... Sie hätte es auch selbst sein können. Oder plötzlich (bei dem klischeehaften Gespräch in dem der / die SuperschurkIn theatralisch ihre Pläne und Motive erklärte) die Seiten wechselt. Aber nein die Autorin hatte etwas anderes mit ihr vor, was mir ebenfalls nicht gepasst hat. (Ja dies ist wahrscheinlich nur mein persönliches Empfinden, andere mögen den Schluss gut finden)Der Schluss war aber noch aufgrund von anderen "Auflösungen" nicht wirklich gut, hier zogen sich die Ereignisse unglaublich hin und wurden ziemlich unrealistisch und zufallsbestimmt.Mein Fazit: Keine schlechte Geschichte, sehr spannungsgeladen, allerdings keine Thriller Elemente enthalten und nicht sehr ernstzunehmen. Ein kurzweiliger Zeitvertreib, der einem nicht aber zu viele Gehirnzellen abverlangt um als Entspannung zu dienen und nicht ausreicht, um ein Leseerlebnis zu bieten.

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  • Mir war es zu viel...

    Die Seelenfischer

    Polly_liest

    14. April 2017 um 12:37

    Ich durfte ein Rezensionsexemplar vom Thriller “Die Seelenfischer” von Hanni Münzer im Rahmen einer lovelybooks - Leserunde lesen. Zum Inhalt:Der junge Jesuitenpater Lukas, seine Schwester Lucie sowie deren Kindheitsfreundin Rabea, die auch Lukas letzte Liebe vor dem Eintritt in den Orden war, sind die Hauptfiguren der Geschichte. Sie jagen nach lange verschollenen Dokumenten, die ein Jesuitenpater versteckt hielt und die den gesamten Glauben revolutionieren könnten. Dabei werden sie mehrerer Morde bezichtigt, werden entführt, und kämpfen gegen Profikiller, alles immer hinter dem Rücken der Polizei, die Ihnen auf den Fersen, manchmal aber auch hilfreich ist. Gut, dass Lukas früher geboxt hat und Lucie und Rabea gemeinsam sechs Wochen Crashkurs bei einem libanesischen Polizisten aus einer Spezialeinheit in Überlebenstaktiken absolviert haben, so können sie diese Abenteuer bestehen. Auch die alte Liebe flammt wieder auf, ein lange gehütetes Geheimnis wird gelüftet, es gibt eine Menge zu lernen über den Jesuitenorden, einige zentrale theologische sowie kirchenkritische Theorien und Verschwörungstheorien werden dargelegt. Alle Geheimnisse werden jedoch nicht gelüftet, es ist der Auftakt zu einer Quadrologie. Insgesamt passiert wirklich wahnsinnig viel in dem Buch, es ist gespickt von spannenden Sequenzen. Zur Bewertung: Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Spannung über das gesamte Buch hinweg kam bei mir nicht auf, auch wenn die einzelnen Abschnitte durchaus Spannung erzeugt haben. Für mich war es eher eine Aneinanderreihung spannender Sequenzen. Dann war es eine zu große Vielzahl an Themen, die dort behandelt wurde. Es ging um so viele Dinge: die Papiere, die Verschwörungstheorien, die Morde, die Liebe zwischen Rabea und Lukas, das Zölibat, das Geheimnis des Familienvermögens von Lukas und Lucies Familie und die katholische Kirche,... so dass das eigentliche Thema, nämlich die Jagd nach der Wahrheit irgendwie in den Hintergrund gerückt ist (vielleicht muss man dafür alle Bände lesen…). Dieses zu viel zeigt sich m.E. auch bei den stark polarisierenden Hauptfiguren: ein Jesuitenpater liebt eine kirchenkritische jüdische Journalistin (von einem Rabbi groß gezogen), die von einem schwulen muslimischen Polizisten in Kampftechniken eingeführt wurde… ich glaube zu wissen, warum diese Figuren diese Merkmale tragen, nämlich um die Vorurteile der LeserInnen heraus zu fordern und aufzuzeigen, was am Ende die Gemeinsamkeiten der großen Religionen sind. Für mich ist das alles aber zu stark konstruiert. Auch etliche der Situationen in der Handlung wirkten stark konstruiert auf mich - es gibt einfach zu viele glückliche Zufälle, bei denen ich mir gewünscht hätte, die Autorin hätte eine andere Lösung gefunden, um die Personen aus den Schwierigkeiten zu befreien oder neue Tatsachen zu schaffen. Das Verhalten der Personen war auch oft nicht glaubwürdig.Ich möchte aber auch die Stärken des Buches nicht verschweigen: Ich finde, dass das Buch schön geschrieben ist. Vom Schreibstil her macht das Buch schon Spaß. Und es gibt auch viele spannende Szenen und interessante Begebenheiten. Und das Grundthema, dass es vielleicht hier und da verborgene oder zerstörte religiös Dokumente gibt, bei deren Veröffentlichung vielleicht alles anders gekommen wäre, finde ich auch faszinierend.Insgesamt kann ich aber leider nur zwei Sterne vergeben.

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  • Ein Buch, welches Thrill, Verschwörungen, Action und Spannung zu bieten hat.

    Die Seelenfischer

    Lienne

    13. April 2017 um 23:52

    Inhalt: NÜRNBERG: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. ROM, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord, und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Da taucht plötzlich seine Jugendliebe, die Journalistin Rabea Rosenthal bei ihm auf und bietet ihm ihre Hilfe an. Gemeinsam fliehen sie aus Rom, und es beginnt eine Jagd quer durch Italien. Nicht nur die Polizei, auch der unbekannte Mörder ist den beiden dicht auf den Fersen. Dann erfährt Lukas, dass seine Zwillingsschwester Lucie spurlos verschwunden ist. Jäh fragt er sich, ob es ein Zufall war, dass Rabea just an jenem Tag in Rom auftauchte, als er zum Generaloberen gerufen wurde. Was weiß Rabea? Meine Meinung: "Die Seelenfischer" ist ein gelungener Reihenauftakt und hat noch einiges an Potential zu bieten. Mir wurde eine spannende, actionreiche und interessante Unterhaltung geboten, die mich hat in die Geschichte abtauchen lassen. Der Schreibstil ist flüssig, detailliert und in manchen Dialogen zwischen den drei Protagonisten mit Humor gespickt, was mir nicht nur gefallen, sondern auch die Geschichte etwas aufgelockert hat. Ein paar Seiten weniger an der ein oder anderen Stelle hätten jedoch auch nicht geschadet, da sich die Beschreibungen manchmal im Detail verlieren.    Die Protagonisten Lukas, Lucie und Rabea sind mir sympathisch und ich habe mit allen dreien mitgefiebert. Es ist spannend mit ihnen den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Rabea sticht besonders hervor und macht neugierig auf ihre Vergangenheit, ihr Können und ihr Wesen generell. Sie ist auf jeden Fall für einige Überraschungen gut und hat auch die besten Verschwörungstheorien auf Lager! Die Handlung ist spannend und wird immer wieder von actionreichen Szenen und überraschenden Wendungen angeheizt. Ich muss leider gestehen, dass mir drei/vier Szenen zu konstruiert erscheinen und den Handlungsstrang an diesen Stellen unglaubwürdig erscheinen lassen. Das finde ich sehr schade und das hat die Geschichte überhaupt nicht nötig!  Am Ende wartet zum Glück kein wirklicher Cliffhänger, auch wenn einige Fragen offen geblieben sind. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung. Fazit: "Die Seelenfischer" haben bei mir für gute Unterhaltung gesorgt, auch wenn mich nicht alles zu 100% überzeugen konnte. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und werde diese unbedingt lesen. 

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  • Leserunde zu "Die Seelenfischer" von Hanni Münzer

    Die Seelenfischer

    Marina_Nordbreze

    Diese Geheimnisse sollten für immer verborgen bleiben ... Nach dem großen Erfolg ihrer "Honigtot"-Saga widmet sich Bestsellerautorin Hanni Münzer in ihrer neuesten Reihe den großen Geheimnissen hinter der katholischen Kirche. Der junge Jesuit Lukas erhält einen mysteriösen Auftrag, der die Grundfesten der Kirche erschüttern könnte, wenn er nicht gelingt. Kann er die obersten seines Ordens zufriedenstellen und gleichzeitig sein Gewissen reinhalten? Das erfahrt ihr in "Die Seelenfischer", dem Auftaktband zu einer Reihe, in der Thrillerelemente gekonnt mit historischen Elementen verwebt werden!  Auf unserer Aktionsseite könnt ihr die weiteren Bücher der Reihe entdecken und direkt ein Reihen-Abo gewinnen! Über das Buch:    Renovierungsarbeiten in einer Nürnberger Villa fördern einen sensationellen Fund zu Tage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan, der kurze Zeit später bestialisch ermordet aufgefunden wird. Drei Monate später in Rom wird der junge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, zum Generaloberen des Jesuitenordens zitiert. Der vom Krebs Gezeichnete erteilt Lukas einen geheimen Auftrag: Er soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen. Eindringlich weist er Lukas auf die damit verbundenen Gefahren hin und lässt ihn Stillschweigen schwören. Doch bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord ... >> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!   Über die Autorin:      Spiegel-Bestsellerautorin Hanni Münzer wurde in Wolfratshausen, Oberbayern, geboren. Nach Stationen in Rom, Seattle und Stuttgart, wohnt sie heute wieder mit ihrem Mann und Hund in Bayern.  Gemeinsam mit PIPER  vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von  "Die Seelenfischer" . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 05.03. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und löse folgende Aufgabe:    Stellt euch vor, ihr müsstet ein Schließfach öffnen, habt aber weder Schlüssel noch Code – wie würdet ihr vorgehen? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.       Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.

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    • 543

    Lienne

    13. April 2017 um 05:56
    Polly_liest schreibt Wer echt für mich ein mega-interessanter Charakter ist, ist Rabea. Sie ist so abgebrüht und auf Zack... sonst sind Figuren in Bücher eher so, wenn sie eine spezielle Ausbildung haben als Spione ...

    Ja da stimme ich dir absolut zu. Ich frage mich was genau hinter Rabeas "Können" steckt.

  • Enttäuschend

    Die Seelenfischer

    Ceciliasophie

    03. April 2017 um 16:54

    Inhalt:Nürnberg: Renovierungsarbeiten in einer alten Villa fördern einen sensationellen Fund zutage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan. Kurz darauf reist der Bischof nach Rom. Einen Tag nach seiner Rückkehr wird er bestialisch ermordet aufgefunden. Rom, drei Monate später: Der junge Jesuit Lukas wird zum Generaloberen des Ordens zitiert. Der erteilt ihm einen geheimen Auftrag. Noch bevor Lukas diesen ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord, und er findet sich unvermittelt als Tatverdächtiger wieder. Verlag: Piper TaschenbuchMedium: TaschenbuchSeitenzahl: 448 Preis: 9,99 €Meinung:Ich bin mit sehr viel Unwissen an dieses Buch herangetreten. Über den Jesuitenorden wusste ich vor Beginn dieses Buches so gut wie gar nichts und auch von Hanni Münzer habe ich vorher kein Buch gelesen. Dementsprechend hatte ich auch keine sonderlich hohen Erwartungen. Man muss der Autorin zu Gute halten, dass sie es wirklich alleine durch den vorhandenen Spannungsbogens geschafft hat, dass ich dieses Buch nicht abgebrochen habe. Dies muss gewürdigt werden und das tue ich aus vollem Herzen! Auch die immer wieder informativen Einschübe über die Jesuiten, die Kirche, den Glauben und kirchliche Geschichte fand ich sehr gut.Da ein Buch jedoch hauptsächlich aus seiner Handlung und seinem Inhalt besteht, muss mich vorrangig dieser überzeugen. Und das konnte er leider nicht.Die Charaktere sind in keinster Weise authentisch und wurden mir im Verlauf der Geschichte immer unsympathischer. Die drei Charaktere, die im Zentrum der Handlung stehen können alles, wissen alles, befreien sich auf kühnste Art und Weise aus jeder Situation und wenn sie doch ein Mal in der Klemme stecken, kennen oder treffen sie genau die richtige Person. Das alles zusammengenommen zeichnet ein Bild fernab jeglicher Realität. Die Handlung springt immer wieder von Phasen voller Action zu absolutem Nichtstun. Eine Abänderung eines bestehenden Werkes ist an sich nicht empfehlenswert, doch der Umschwung von eBook über Amazon Media auf Printausgabe durch einen Verlag hätte an dieser Stelle eventuell zu einer größeren Überarbeitung führen können. Denn viel an Fahrt wurde durch diese Passagen genommen. Außerdem folgen diese Szenen keiner wirklich logischen Reihenfolge, sondern fühlen sich für mich als bunt durcheinander gewürfelt an. Der Hauptstrang bleibt dabei zwar bestehen, doch hüpft man als Leser munter über diesen hinweg, um an irgendeiner Stelle dann doch wieder zu folgen.Auch wenn ich mich eigentlich nicht groß am Aufbau eines Buches störe, muss ich hierzu noch ein paar Worte schreiben.Wenn ein Kapitel mehr als 60 Seiten lang ist, so brauche ich als Leser genügend Absätze, um eine Lesepause einlegen zu können. Jedoch mangelt es hier gewaltig an Absätzen, so dass ich immer öfter das Buch einfach so zuschlug. Das förderte nicht wirklich meine Motivation. Außerdem täuscht die Dicke des Buches gewaltig. Sehr kleine Schrift auf sehr dünnem Papier verdoppeln die "berechnete" Lesezeit. Immens gestört hat mich außerdem die Parallele zu "Illuminati" von Dan Brown. Damit meine ich nicht sich gleichende Charaktere, sondern die generelle Idee. Ein kleiner Kreis in Rom weiß von geheimen Dokumenten, die die gesamte Kirche ändern könnten und diese Dokumente werden nun entdeckt oder stehen kurz vor der Entdeckung. Zugegeben, es ist wahrscheinlich ein ganz schönes Stück Arbeit, ein solches Thema - genauer gesagt eine solche Idee - genau so zu schrieben, dass der Leser nicht an ein anderes Werk erinnert wird. Doch ab und an hatte ich das Gefühl, dass sich gerade diese Popularität zu Nutze gemacht werden wollte. Insgesamt vergebe ich einen Stern für dieses Buch. Diese Reaktion mag sehr hart sein, ist in meinen Augen jedoch nur gerecht. Ich konnte nicht viel mit der Idee anfangen und bin mit der Umsetzung nicht zufrieden. 

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  • Leider nicht mein Fall.

    Die Seelenfischer

    Marys_Welt

    02. April 2017 um 16:49

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da das Thema und der Ort, Rom, genau zu meinem Beuteschema gehören und mir die Geschichte einfach gefallen musste! Leider war dem nicht so. Erst einmal muss ich sagen: Ich habe mich die gesamte Zeit, einen knappen Monat lang, durch diese Geschichte gequält. Es gab einiges, was mich gestört hat und das werde ich jetzt auch erläutern. Ich habe noch nie etwas von Hanni Münzer gelesen und war sehr auf die Geschichte gespannt, in der es um geheime Dokumente, den Mord des Bischofs und die Kirche, insbesondere die Jesuiten ging. Das alles sollte in Rom spielen und klang sehr spannend. Und hier der erste Kritikpunkt: Es gab kaum Spannung. Die wichtigsten Charaktere: Lukas, Lucie und Rabea, konnte man anfangs nicht greifen, sie wurden nur oberflächlich angerissen. Lukas erschien mir das ganze Buch über viel zu weich. Die Handlung nimmt praktisch sofort Fahrt auf, es passieren viele Dinge, aber unterbrochen wird die Spannung dann von den vielen Ausschweifungen Rabeas. Es wird immer sehr weit ausgeholt und von Diskussionen unterbrochen, die einfach kein Ende nehmen. Es wird der Eindruck erweckt, als ob die Autorin alle Verschwörungstheorien, die sie über die Jesuiten, den Vatikan und die Kirche im Allgemeinen, ausfindig machen konnte, in dieses Buch gepackt hätte. Mit dem Ergebnis: Es war zu viel. Die Geschichte war völlig überladen und blieb es auch bis zum Schluss. Die Gespräche waren langatmig und die Geschichte, abgesehen von ein paar Stellen, sehr langweilig und uninteressant. Abgesehen davon war es auch noch unrealistisch. Die Handlung spielte sich in zwei Tagen ab, was einem länger vorkam, ging einem nicht wirklich nahe (obwohl ich Rabea anfangs noch mochte), alle Charaktere waren überspitzt und unrealistisch dargestellt. Teilweise auch vorhersehbar. Es prasseln zu viele Informationen auf einen ein, Glaubenssätze werden ausgefochten, die Handlungen wie in einem James Bond Film dargestellt. Zum Ende hin wurde es wieder ein wenig spannend, aber das wars dann auch. Ein sehr überraschendes Ende, aber berührt hats mich nicht. Ich werde diese Reihe nicht weiterlesen. Sehr schade drum. 2,5 Sterne 

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  • Spannender Auftrakt für die Serie

    Die Seelenfischer

    bookvamp

    02. April 2017 um 11:28

    Inhalt: Renovierungsarbeiten in einer Nürnberger Villa fördern einen sensationellen Fund zu Tage. Er ruft den Bischof von Bamberg auf den Plan, der kurze Zeit später bestialisch ermordet aufgefunden wird. Drei Monate später in Rom wird der junge Jesuit Lukas, der Neffe des Ermordeten, zum Generaloberen des Jesuitenordens zitiert. Der vom Krebs Gezeichnete erteilt Lukas einen geheimen Auftrag: Er soll für ihn den Inhalt eines Schließfachs holen. Eindringlich weist er Lukas auf die damit verbundenen Gefahren hin und lässt ihn Stillschweigen schwören. Doch bevor Lukas den Auftrag ausführen kann, geschieht ein weiterer Mord ...Meine Meinung:Durch den Klappentext musste ich an die Robert Landon Reihe von Dan Brown denken. Auch hier gibt es von Beginn an eine tolle Spannung die bis zum Ende gehalten wird und die Seiten nur so vorbeifliegen lässt. Die Figuren wirken realistisch und auch sympatisch, besonders mit Lukas konnte ich ich gut indentifizieren, so dass ich auch immer wissen wollte wie es weiter geht.Der Leser bekommt auch viele Infos zu den Jesuiten, die das ganze in den richtigen Kontext setzten.Einige Abstriche muss ich allerdings machen. Das Ende hat mir so nicht gefallen, da es zum Ende dann einfach zu viel war. Denke hier sollte nochmal ein tolles und noch spannenderes Ende  präsentiert werden. Es war dann aber schon zuviel des Guten und wirkte nicht mehr realistisch. Das mag vielleicht auch daran liegen, dass es noch weitere Teile geben wird, die die Autorin zu dieser Entscheidung gebracht haben. Für mich aber im Moment nicht nachvollziehbar.Fazit:Ein schöner spannender Thriller, der Spaß macht zu lesen. Bin gespannt auf weitere Teile. Hoffe dann auch wieder so spannend, aber mit einem runderen Ende.

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