Hanni Münzer Marlene

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Inhaltsangabe zu „Marlene“ von Hanni Münzer

Die lang ersehnte Fortsetzung des Spiegelbestsellers »HONIGTOT«. Übersetzt in 14 Sprachen mit bis dato über 600.000 Lesern. ******************************************************************************************************* München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges, immer wieder riskiert sie ihr Leben und wird zu einer der meistgejagten Frauen im Deutschen Reich. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen. Einen Mann, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben ...

Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.

— Gelinde

Eine tolle Geschichte, großartig geschrieben!

— Jewego

Dieses Buch habe ich verschlungen, genauso wie honigtot. Tollengeschichte über eine Frau in der schlimmsten Zeit im Leistungen Jahrhundert

— Franzip86

Sehr gute Fortsetzung, reicht aber dennoch nicht ganz an Honigtot ran.

— Gosulino

Eine bewegende, emotionale und berührende Fortsetzung

— Seelenlesezeichen

Sehr berührendes Buch über eine mutige, junge Frau im zweiten Weltkrieg.

— Janina84

Der mutige Kampf einer jungen Frau gegen das Naziregime in den dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte

— Anja_Pilz

die Schicksalsgeschichte einer starken Frau

— Inge78

Die Geschichte von Marlene ist faszinierend, erschreckend und berührend - trotz des Krieges ist sie sich treu und Mensch geblieben.

— EvelynM

Love it

— PattyKK

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  • Marlene

    Marlene

    Gelinde

    30. July 2017 um 21:00

    Marlene, von Hanni MünzerCover:Eine hübsche Frau, der ich zutraue im Verborgenen zu agieren.Die Kette spielt noch eine wichtige Rolle.Inhalt:Marlene, eine Frau die in der dunkelsten Zeit Deutschlands Widerstand leistet.Sie erinnert sich an diese schreckliche Zeit, aber auch an die wunderbaren Menschen die ihren Weg gekreuzt haben, Menschen die trotz den furchtbarsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahrt haben.Meine Meinung:Ein Buch das mich gepackt hat, ich bin regelrecht darin versunken. Wenn es auch manchmal an die Grenzen des für mich ertragbaren war.Wie muss es dann erst für die Menschen (und vor allem die Frauen) damals gewesen sein, die diese Hölle durchschreiten mussten – unvorstellbar! Unfassbar!! Abgründe öffnen sich! Ein Grauen das durch unmenschliche Grausamkeit, Abartigkeit und Menschenverachtung geschürt und genährt wird.Dazwischen einzelne funkelnde Sterne, die allerdings dem furchtbaren Wahnsinn nicht genug entgegenzusetzen hatten und deshalb wie die Nadel im Heuhaufen auf mich wirken. Schlimm wie sich das Menschliche und Gute verstecken musste.Die Autorin versteht es auf unkapriziöse Weise uns direkt mitten hinein ins Geschehen zu ziehen. Die Grausamkeiten und die Gewalt, der Wahnsinn und Irrsinn wird nicht verherrlicht, aber sie dringt mir beim Lesen unweigerlich direkt unter die Haut und mitten ins Herz.Ein Buch das man atem- und fassungslos liest.Autorin:Hanni Münzer schrieb sich mit ihrem Roman „Honigtot“ in die Herzen von vielen Lesern. Mit „Marlene“ legt sie nun eine fesselnde Fortsetzung vor (die man aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann).Die Autorin lebt mit an und Hund im Oberbayern.Mein Fazit:Zitat:Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.Dem will ich mich absolut anschließen und dem ist auch absolut nichts hinzuzufügen.Von mir eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

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  • Marlene

    Marlene

    lissi91

    10. May 2017 um 09:56

    Der Roman 'Marlene' von Hanni Münzer ist im Piper-Verlag erschienen und der Nachfolger des Buches 'Honigtot'. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank!Das Buch besticht durch seine schlichte, aber edle Aufmachung. Es handelt von der Lebensgeschichte der Marlene Kalten, geborene Anna von Dürkheim, die sich während des 2. Weltkrieges im Widerstand gegen die Nationalsozialisten befindet. Sie muss nach Polen um im Widerstand zu kämpfen. Auf dem Weg dorthin folgt ihr die jugendliche Trudi, die sie mehr als einmal in brenzlige Situationen bringt. Allerdings endet ihre Reise bei einem Nazischergen, der sie aufgrund ihrer aristokratischen Familiengeschichte zur Hochzeit zwingt. In der Hochzeitsnacht wird er durch Trudi ermordet, die sich unter dem Ehebett versteckt hat. Marlene und Trudi hoffen zu entwischen, doch Marlene wird von Albert Brunnmann und seinen Gehilfen gefasst und landet im KZ Auschwitz. Dort muss sie sich einem Lager-Bordell unterordnen um zu überleben. Sie schließt Freundschaft mit dem Lagerarzt Peter Friehling und verliebt sich in ihn. Mit ihm und ihren ehemaligen Freund Ernst plant sie einen Anschlag auf Hitler und seine Gefolgsleute. Bei diesem Anschlag wird Peter in einem Zugtunnel verschüttet.Sie kann aus dem Lager Auschwitz fliehen und versteckt sich mit Ernst in einer Kirche. Als das Lager von der Roten Armee befreit wird, zieht es Marlene dort hin zurück um Trudi zu suchen und sich um die Organisation zu kümmern. Später flüchtet sie nach Deutschland und landet in Wiesbaden. Von dort sucht sie ihre Großmutter und lernt einen amerikanischen Allierten kennen, der sie aushorcht und ihre Vergangenheit zu Brunnmann wieder hervorholt. Sie hat das Gefühl die Vergangenheit wendet sich gegen sie, denn die Amerikaner glauben ihr nicht. Sie vermuten Marlene stecke mit den Nazis unter einer Decke. Außerdem taucht Deborah wieder auf und Trudi macht in ihrer pubertären Leichtsinnigkeit nur Ärger...Das Buch ließ sich wunderbar leicht lesen. Allerdings gab es wieder dasselbe Problem wie bei 'Honigtot', nämlich dass der Anfang etwas zäh war. Die gesamte Geschichte der Zugfahrt ging mir etwas zu lang und unspektakulär. Allerdings lohnt sich das weiterlesen, denn ab ihrer Gefangenschaft und der Hochzeit mit dem Nazi-Schergen lief die Handlung sehr flüssig und spannend. Hanni Münzer hat einen angenehmen Schreibstil und ich liebe Ottilies Bayrisch! Man merkt wie die Kaltblütigkeit und Abgestumpftheit von Marlene nach und nach abflaut. Sie ist im Laufe der Geschichte in der Lage sich komplett zu verlieben und ruhiger zu denken. Man merkt dass sie der Krieg und das Leben im Lager langsam zermürbt. Und trotzdem ist sie eine unglaublich starke Frau, bis zum Ende ihres Lebens. Sie war mir sehr sympathisch. Auch Jolanta und Peter habe ich sehr ins Herz geschlossen und die Person um Albrecht Brunnmann ist sehr gut beschrieben.Für das Buch vergebe ich 4 von 5 Sternen, da mir leider der Einstieg zu zäh war. Im Großen und Ganzen war die Geschichte tatsächlich ein wahres Kopfkino, dass einen nicht so schnell loslässt.

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  • Schöne Fortsetzung von Honigtot

    Marlene

    Gosulino

    03. March 2017 um 11:46

    Marlene knüpft direkt an Honigtot an, lässt sich aber auch als eigenständiger Roman lesen. Marlene Kalten, die seit ihrem 16. Lebensjahr während des zweiten Weltkriegs im Widerstand arbeitet, kommt nach einer Rückenverletzung durch Folter langsam wieder auf die Beine und nimmt ihre Tätigkeit als Widerstandskämpferin wieder auf.Schon bald ist sie in gefährliche Operationen verstrickt und sie wandelt ständig auf dem schmalen Grad zwischen Leben und Tod. Viele Menschen kreuzen ihren Weg, aber ihre bittersten Erfahrungen macht sie im KZ Auschwitz, wo ihr allerdings auch ihre große Liebe begegnet. Dennoch gelingt es ihr und einer Gruppe Frauen, die grausamen Zustände zu besiegen. Aber nach dem Krieg wird es nicht leicht, sich wieder ein neues Leben aufzubauen.Hanni Münzer hat mit Marlene wieder einen sehr eindrucksvollen Roman geschrieben, der einem die Schrecken des Krieges sehr nahe bringt.Allerdings war mir die Heldin manchmal zu heldenhaft, denn es war teilweise schon etwas unglaubwürdig, dass sie immer wieder überlebt. In der Mitte weist der Roman auch einige Längen auf, aber zum Ende hin wird der Handlungsfluss wieder stimmig. Dennoch ziehe ich dafür einen Stern ab. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung und auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

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  • Rezension "Marlene"

    Marlene

    Seelenlesezeichen

    01. March 2017 um 20:50

    Das Cover des Buches ist wie auch schon bei „Honigtot“ sehr schlicht, es zeigt eine junge Frau, welche Marlene sein könnte.Die Geschichte beginnt 2012, Marlene, welche mittlerweile über 90 ist, schreibt gerade an ihrer Biografie. Einige Freunde und ihre Familie ist zusammen gekommen um sich ihre Geschichte anzuhören. Diese beginnt ihm Jahr 1944, als Marlene vor dem zerbombten Prinzregentenplatz steht und ihre Freundin Deborah und ihren Bruder Wolfgang für tot hält. Sie beschließt nach Frankreich zu gehen, aber noch in München trifft sie auf die junge Trudi, welche auch Spionin ist. Zusammen mit ihr macht sie sich auf den Weg nach Warschau um dort weiter für den Widerstand zu kämpfen. Zusammen mit Marlene begibt sich der Leser auf eine emotionale und aufwühlende Reise in ihre Vergangenheit. Der Schreibstil ist wie auch schon in „Honigtot“ angenehm, soweit man bei der Thematik von angenehm sprechen kann und sehr bildlich. Während des Lesens, hat man das Gefühl, dass einige Jahre vergehen, was allerdings nicht der Fall ist, Marlene erlebt die ganzen Sachen innerhalb eines Jahres. Hanni Münzer beschreibt die Charaktere sehr genau, wodurch sie ein Gesicht bekommen. Marlene kommt dem Leser in der Geschichte als sehr abgebrüht, kaltherzig, hart und stark vor, dies zieht sich durch das ganze Buch, aber in einigen Situationen und besonders am Ende des Buches merkt man, dass sie eigentlich gar nicht so kaltherzig ist wie sie sich gibt, was sie auch wieder sehr authentisch gemacht hat.Im Laufe der Geschichte tauchen immer wieder Personen aus „Honigtot“ auf, ob negative als auch positive. Einige lose Fäden, welche es schon in „Honigtot“ gab, führen am Ende von „Marlene“ zusammen, was mir sehr gut gefallen hat. Anders als bei „Honigtot“ fand ich, dass Hanni Münzer bei „Marlene“ die Situationen nicht zu detailliert beschrieben hat, was ich sehr gut fand. FazitIn „Marlene“ geht eine sehr emotionale, bewegende Geschichte, welche sehr zum Nachdenken anregt, weiter. Das Buch bekommt von mir 5/5 Punkte. 

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  • Marlene die Superheldin

    Marlene

    Daphne1962

    Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen, denn das Schreiben verlangt Denkarbeit. (Bertolt Brecht).Es ist wie mit dem verpaßten Flugzeug, das auf dem Weg zum Ziel abgestürzt ist. Marlenes Freundin Deborah war nicht zu Hause, als die Bomben auf das Haus fielen. Wir schreiben das Jahr 1944 und der Krieg wird noch ein paar Monate dauern, wie wir natürlich alle wissen. Auch Marlene hat den Bombenhagel auf München schadlosüberstanden. Sie stürzt sich in den Widerstandskampf und begibt sich mit dem Zug nach Krakau. Es wird eine lange Fahrt. Doch zunächst beginnt das Buch in der Gegenwart. Inzwischen ist Marlene eine betagte Dame, die im Kreise ihrer Lieben eine Autobiografie geschrieben hat. Diese Autobiografie bekommen wir jetzt zu lesen. Denn es geht hier weiter, wo Honigtot zu Ende ging. In der Nachkriegszeit. Wie brutal Menschen mit Menschen verfahren, die sie hassen, weil sie glauben diese können ihnen was wegnehmen oder sie sind besser als sie, kennen wir aus der Vergangenheit. Leider hat die Menschheit daraus nichts gelernt, auch wenn noch so viele Autoren darüber Bücher verfassen. Kriegssplitter - hier hat Hanni Münzer das Buch gut zu füllen gewusst. Es ist kein Kunststück überwiegend Zitate und Begebenheiten aus den Zeitungen abzuschreiben. Einige Wenige kann der Leser vertragen, aber das ganze Buch hindurch ist nicht nötig. Der Erfahrene Leser kennt die Geschichte der Weltkriege. Die Autorin Hanni Münzer stilisiert hier eine Frauenfigur derart zu einer Superheldin, das mir als Leserin ab Mitte des Buches einfach nur noch unglaubwürdig daher kommt. Da sich über 500 Seiten alles nur um Marlene dreht, die den Herren mal zeigt wo der Hammer hängt, möchte man einfach nur hoffen, das der leidige Krieg endlich sich dem Ende neigt und alle ihre gerechte Strafe bekommen. Die Autorin hat meiner Meinung nach zu viel Butter auf die Stulle geschmiert. Weniger ist Mehr oder wie heißt es so schön. Leider war "Marlene" nach dem recht spannenden Buch "Honigtot" für mich eher eine Enttäuschung, die ich im Mittelmass ansiedeln werde. Denn was recht vielversprechend begann bis zur Mitte des Buches, wähnte man sich wie in einer Telefonschleife im Mittelteil mit vielen Wiederholungen und Details, die kein Leser genau wissen möchte um dann im Schnellverfahren dem Ende entgegen zu rennen und die Heldin zu Feiern wie eine Göttin.

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    • 4
  • Toller Roman mit historischem Hintergrund

    Marlene

    Anja_Pilz

    05. February 2017 um 14:40

    Schon das erste Buch "Honigtot" war toll zu lesen. Das Buch "Marlene" führt nun die Geschichte der selbstbewussten Widerstandskämpferin fort. Zum Cover: Das Cover passt gut zum Buchinhalt. Es gibt einen kleinen Blick darauf, wie Marlene vielleicht ausgesehen haben könnte. Die Ankerkette fiel mir gleich auf und findet sich auch als Teil der Geschichte wieder. Zur Geschichte: Durch den ersten Teil "Honigtot" habe ich schon eine Vorstellung von der Frau Marlene gehabt. Nun schreibt dieses Buch ihre Geschichte fort. In der Geschichte finde ich es gut dargestellt, in welcher tragischen Zwickmühle sich manche Menschen befanden. Stille Helfer, die offenkundig zum Regime gehörten, jedoch ihren Beitrag geleistet haben, um das Leid zu mildern oder versteckte Hilfe zu leisten. Marlene selbst hat den Krieg überlebt. Die Darstellung, mit welchen Schwierigkeiten und Vorurteilen die Opfer auch noch nach dem Krieg zu kämpfen hatten, ist sehr gelungen. Auch ist toll rausgearbeitet, dass im Krieg Dinge geschehen, die erzwungen worden oder die einfach dem nackten Überleben gedient haben. Das Buch hat sich sehr flüssig gelesen und ich war schon nach wenigen Seiten in der Story drin. Dafür gibt es gerne 5 Sterne.

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  • „Freunde sind der Kitt, der das Leben zusammenhält“

    Marlene

    KerstinTh

    08. January 2017 um 11:31

    Wir schreiben das Jahr 2012 und Marlene Kalten ist nun über 90 Jahre alt. Sie lebt in Krakau-Kazimierz und schreibt gerade an ihrer Biografie. Marlene hat einige Freunde und Wegbegleiter eingeladen und erzählt ihnen nun ihre Lebensgeschichte. Sie beginnt am 21. Juli 1944, als sie vor den Ruinen des Prinzregentenplatz 10 in München steht. Und ihre Freunde Deborah und das Wolferl für tot hält. Marlene beschließt nach Frankreich zu gehen. Doch dann trifft sie auf die 15-jährige Gertrude – „Trudi“ genannt. Sie ist ebenfalls eine jüdische Spionin und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Warschau, um für den Widerstand zu kämpfen. Marlene ist der zweite Teil der Honigtot-Saga. Es empfiehlt sich auf jeden Fall zuerst „Honigtot“ zu lesen. Denn viele Personen treten in „Marlene“ wieder ans Licht. Und so manch ein Erzählstrang wird wieder aufgenommen und aus einer anderen Perspektive erläutert. Und es werden noch unaufgeklärte Dinge aus dem ersten Teil aufgelöst. Es wird einige Überraschungen geben! Der Roman „Marlene“ befasst sich mit dem Thema des jüdischen Widerstandes während des zweiten Weltkrieges. Dies tut er nicht nur auf erzählerische, sondern durchaus auch auf spannende Weise. Beim Lesen dieses Romans hat man das Gefühl Marlene würde einige Jahre erleben, doch tatsächlich spielt sich die gesamte Geschichte innerhalb eines Jahres ab. Der Leser taucht mit Marlene in die Zeit zwischen Sommer 1944 und Ende des Krieges 1945 ein. Dieser Roman gehört zu Recht in die „Kopf Kino Edition“. Denn man befindet sich selbst, nach wenigen Seiten, auf den Straßen Kriegsdeutschlands und -polens. Marlene gibt sich ganz dem jüdischen Widerstand her. Das zeigt sich auch durch ihre Aussage gegenüber Trudi auf Seite 81: „Mein Leben und dein Leben sind nicht wichtig. Was wichtig ist, ist die Sache, für die wir kämpfen.“ Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Zitate von Menschen und Akteuren dieser Zeit, sowie von Fakten oder realen Geschehnissen. Dies finde ich sehr hilfreich, um einordnen zu können, was Fiktion und was Realität ist. Auf mich hat der Roman einen sehr authentischen Eindruck gemacht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch bildlich. Auch das verstärkt den oben genannten Kopf-Kino-Effekt. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und erhalten ein Gesicht. Es ist Hanni Münzer gelungen, die „Guten“ und „Bösen“ so zu charakterisieren und zu beschreiben, dass sie sympathisch beziehungsweise unsympathisch wirken. Die etwas derbere Sprache von Marlene (z.B. auf S. 14 „…bei meinen feministischen Eiern packen.“) sei ihr aufgrund ihres Erlebten verziehen. Außerdem wirkt sie so härter und abgebrühter, was für ihre Aufgabe als Spionin sicher sehr nützlich ist. Auch die meist sehr nachdenklichen und weise anmutenden Aussagen von ihr gefallen mir sehr. Zum Beispiel auf Seite 57: „[Aber] ein Frieden, der durch Töten erreicht wird, ist ein schrecklicher Frieden.“ Auch Ottilie, die dem Leser noch aus dem ersten Teil sehr präsent ist, ist wunderbar umgesetzt und sehr sympathisch. Ihr bayrischer Akzent und ihr eher bäuerlich, naives oder auch etwas „dümmliches“ Verhalten macht sie, wie es auch im Roman steht, zu einem Original. Eine Passage am Ende des Buches hat mich sehr berührt, da sie auch heute (leider) noch sehr aktuell ist. Seite 527: „Frage: Warum werden Milliarden für stetig effizientere Waffen ausgegeben, anstatt dieses Geld in Bildung zu investieren und in die Bekämpfung von Fluchtursachen? Antwort: Weil Krieg das größere Geschäft ist. Es zählt das Geld, nicht die Menschenleben.“ Mir hat dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe nichts an ihm auszusetzten. Deshalb erhält er von mir fünf von fünf Sternen.

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  • Lesenswert!

    Marlene

    Losnl

    08. December 2016 um 08:49

    „Marlene“ ist ein Buch, welches mich wahrlich fesselte und zum Nachdenken anregte.Es versammeln sich, wenige Familienmitglieder, Weggefährten und Gäste um Marlene, denn diesen Auserwählten, erzählt sie ihre Lebensgeschichte als Spionin im 2. Weltkrieg.Die Widerstandskämpferin Marlene ist entschlossen, dem Krieg ein Ende zu bereiten. Auf ihrem Weg begegnet sie verschiedenen Menschen und sogar ihrer großen Liebe. Die Chance, eventuell Millionen Menschen zu retten und den Verlauf des Krieges zu ändern, müsste ihre große Liebe sterben....„Marlene“ ist der zweite Band, der direkt an „ Honigtod“ anknüpft. Ich habe den ersten Band nicht gelesen und fand dennoch einen sehr guten Einstieg in das Buch. Auch ohne Vorkenntnisse, taucht man sofort in Marlenes Geschichte ein.Das Buch beschreibt den Lebensweg einer jungen, starken Frau, die mit allen Mitteln versucht, dem Krieg ein Ende zu bereiten. Dabei gerät Marlene oft in sehr schwierige und lebensbedrohliche Situationen. Auch begegnen ihr auf ihrem Weg, die unterschiedlichsten Menschen. Doch wem kann sie vertrauen?Sehr ausführlich und beeindruckend, beschreibt Hanni Münzer die Zustände der damaligen Kriegs, - und Nachkriegszeit. Vor allem Marlenes Aufenthalt, im KZ Lager Auschwitz ging mir unsagbar ans Herz. Die sehr bildliche und anschauliche Darstellung, war für mich sehr schockierend. Aber auch die Zitate und Briefe ( Kriegssplitter ) zum Anfang eines jeden Kapitels, muss ich lobend erwähnen. Diese waren sehr interessant und aufschlussreich.„ >>Von unserer Lage wissen wir eben nicht viel oder so viel wie nichts. Wir sehen, dass es vorne schießt, und hören, dass hinter uns geschossen wird, dazwischen Ermunterungsparolen. Leb wohl, mein Liebstes.<< Brief des Soldaten Walter Gehr, Januar 1943, Stalingrad “Hanni Münzer hat hier einen Roman vorgelegt, der wahrlich unter die Haut geht, zum Nachdenken anregt und das Ziel verfolgt, die Kriege dieser Welt zu stoppen. Ein echter Lesegenuss, den ich nur weiter empfehlen kann.

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    • 2
  • Love it

    Marlene

    PattyKK

    12. November 2016 um 23:33

    Love it 

  • Marlene, eine mutige Frau

    Marlene

    Rami_Mueller

    08. November 2016 um 08:49

    Wieder ein Hanni-Münzer-Buch, das ich nicht weglegen konnte. Es ist ein Buch, das uns Frauen Mut macht. Spannend, historisch, gut recherchiert. Ein Buch mit Seele, das mich bewegt hat und mitfühlen ließ, als wäre ich dabei gewesen. Die Geschichte von Marlene wird mir lange in Erinnerung bleiben.

  • Eine Kämpferin

    Marlene

    aloha76

    30. October 2016 um 18:38

    Marlene geschrieben von Hanni Münzer ist die Fortsetzung der Honigtod Saga. Es handelt von einer starken Frau namens Marlene, die mit allen Mitteln versucht als Widerstandskämpferin den sinnlosen Krieg entgegenzutreten. Sie möchte, dass endlich Frieden herrscht.Jedoch wird sie von einem "alten Bekannten" praktisch gejagt und landet schließlich in Auschwitz. Dort werden ihr die Abgründe des Menschen vor Augen geführt. Sie muss Erniedrigungen, Schmerz und Qualen erleiden. Doch auch eine Liebe findet sie in diesen grausamen Zeiten, der ihr jedoch viel zu früh genommen wird. Als Marlene mit 94 Jahren ihre Memoiren veröffentlichen möchte, offenbart sie ihrer Familie und Freunde ihre Lebensgeschichte. Sehr beeindruckend erzählt Hanni Münzer die Geschichte ihrer starken Protagonistin Marlene. Besonders hervorzuheben ist, dass die Autorin nicht nur Marlenes Zeit während ihres KZ-Aufenthaltes, sondern auch die Zeit nach dem Krieg geschildert hat. Die Zitate zu jedem Kapitelanfang, sowie die Fakten im Bereich "Kriegssplitter" sind sehr passend gewählt worden. Diese Zitate fand ich enorm wichtig und waren eine Bereicherung. Allerdings hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass Meinungen und bestimmte historische Begriffe der heutigen Sicht verwendet wurden. Jedoch sollte eine Geschichte, die über Geschehnisse der Vergangenheit berichten auch diese Perspektive aufweisen.

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  • Marlene

    Marlene

    lenisvea

    17. October 2016 um 16:24

    € 9,99 [D], € 10,30 [A] Erschienen am 01.09.2016 544 Seiten, Klappenbroschur ISBN: 978-3-492-30947-9 Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/marlene-isbn-978-3-492-30947-9 Die lang ersehnte Fortsetzung zum Bestseller »Honigtot« München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges, immer wieder riskiert sie ihr Leben und wird zu einer der meistgejagten Frauen im Deutschen Reich. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen. Einen Mann, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben ... Meine Meinung: Ich habe ja schon im letzten Jahr Honigtot in kurzer Zeit verschlungen und war daher sehr auf den 2. Teil gespannt. Das Cover finde ich sehr passend gewählt, sie sehen auch beide sehr gut zusammen im Bücherregal aus. Der Einstieg in das Buch ist mir wieder sehr leicht gefallen. Der Schreibstil war wie gewohnt sehr flüssig und mich konnte die Geschichte von Anfang bis Ende total fesseln. Die Geschichte spielt im 2. Weltkrieg und danach und handelt von Marlene, die Widerstandskämferin war und schließlich in Auschwitz landet und zur Prostitution gezwungen wird. Es kommen natürlich auch wieder einige Charaktere aus dem 1. Teil Honigtot vor, was ich sehr interessant fand. Auch gab es hier überraschende Wendungen, die mir teilweise Tränen in die Augen getrieben haben, zumindest aber zum Nachdenken angeregt haben. Mir wird Marlene noch lange im Gedächtnis bleiben. Was für eine starke Frau. Alles in allem kann ich hier nur eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen, obwohl ich sonst eher selten Romane in diesem Genre lese. Ich kann hier nichts anderes als 5 Sterne geben, genauso wie damals für Honigtot. Marlene hat mir sogar noch ein kleines bißchen besser gefallen als Honigtot, aber mehr als 5 Sterne kann ich ja nicht vergeben.

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  • Rezension "Marlene"

    Marlene

    Angel_Book

    30. September 2016 um 22:53

    Inhalt (Klappentext):  München 1944: Erschüttert steht Marlene vor dem ausgebombten Haus am Prinzregentenplatz. Ihre Freundin Deborah und deren kleinen Bruder Wolfgang wähnt sie tot. Doch das kann ihre Entschlossenheit zum Widerstand nicht brechen. Todesmutig stürzt sie sich in den unheilvollen Strudel des Krieges, immer wieder riskiert sie ihr Leben und wird zu einer der meistgejagten Frauen im Deutschen Reich. Sie schließt ungewöhnliche Freundschaften und lernt einen ganz besonderen Mann kennen. Einen Mann, dem das eigene Leben nichts gilt, der aber alles für die Kinder tut, die er unter seinen Schutz gestellt hat. Bald sieht sich Marlene vor der größten Entscheidung ihres Lebens: Sie erhält die Chance, den Verlauf des Krieges zu ändern, vielleicht Millionen Menschen zu retten. Doch dafür müsste der Mann, den sie liebt, sterben...Cover :Dieses Buchcover ist meiner Meinung nach noch schöner als das des ersten Teils, zudem passen die beiden Bücher optisch perfekt zusammen und dem Leser wird sofort klar das dies die Fortsetzung von "Honigtot" ist. Einfach nur ein absoluter Hingucker der mir in jeder Buchhandlung auffallen würde!Meine Meinung :Zuerst muss ich die detaillierte Recherche der Autorin in diesem Teil loben, die für mich mehr als nur ein Highlight war, da somit der Leser noch eine viel deutlichere Beschreibung von den letzten Kriegsmonaten und vor allem der Zeit bzw. des Lebens nach dem Krieg bekam, sodass der Leser tief in die Geschichte sowie auch ihrer Geschehnisse eintauchen konnte. Marlene zeigt vor allem in diesem Teil, dass sie nicht nur eine charakterstarke Frau ist sondern meiner Meinung nach durchaus in dieser Zeit als weibliches Vorbild angesehen werden muss.Fazit :Kurzum mir hat das lesen des Buches ein riesen Vergnügen bereitet, weshalb ich für diesen emotional, mitreisenden Roman volle fünf Sterne vergebe, die er definitiv mehr als verdient hat.Dieser Roman bekommt von mir auf jeden fall genauso eine Leseempfehlung wie bereits der erste Teil "Honigtot".

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  • Marlene

    Marlene

    Linda-Marie

    27. September 2016 um 21:36

    Die 90 jährige Marlene erzählt ihrer Enkelin, einigen Wegbegleitern und Gästen von ihrem Leben als Spionin im 2. Weltkrieg. Sie versuchte mit allen Mitteln einen Aufstand zum Erfolg zu bringen. Auf diesem Weg erlebt sie Schreckliches, aber auch immer wieder Hilfe und gute Menschen.Sie wollte auch deshalb überleben, um zu verhindern, dass in Zukunft solche schrecklichen Dinge passieren.Ein sehr beeindruckendes Buch. Vor jedem Kapitel lesen wir Kriegssplitter - Informationen aus dem Weltkrieg, oder Zitate. Dieses Buch bietet Kopfkino der besonderen Art. Sich zurückversetzen in den Weltkrieg, direkt dabei sein?! Manchmal musste ich das Buch auch weglegen und erstmal sacken lassen! Für mich war es gut das die Texte oft wie Berichte zu lesen und sie gehen nicht zu genau beschrieben, so dass es einem "schlecht "  geht beim lesen. Genau das richtige Maß.Ein tolles Buch!

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  • Kommt nicht an Honigtod heran

    Marlene

    tinstamp

    27. September 2016 um 15:31

    Ich liebe Romane, die während der Weltkriege spielen und "Honigtod" hatte mir letztes Jahr, als ich es las, sehr gut gefallen. Mit "Marlene" hatte ich allerdings so meine Probleme...Der Einstieg beginnt in der Gegenwart bzw. im Jahr 2012. Marlene ist eine alte Dame und hat ihre Memoiren niedergeschrieben. Kurz vor der Veröffentlichung hat sie ihre Familie und Freunde zusammengerufen und möchte ihnen ihre Lebensgeschichte als Widerstandskämpferin in eigenen Worten erzählen. Dabei ist mir ein Zitat in Erinnerung geblieben, das Marlene als fast 94-jährige zu ihren jungen Freunden sagt: "Wann halten wir noch inne, wann holen wir Atem? Wir sind so rasant geworden, wir überholen uns ja noch selbst!" ...und dem kann ich wirklich nur zustimmen!Und so knüpft das Buch direkt dort an, wo "Honigtod" aufgehört: In der Prinzregentenstraße in München inmitten zerbombter Häuser. Auch das Haus ihrer Freundin Deborah und ihren Bruder Wolfgang ist nur mehr Schutt und Asche. Marlene ist überzeugt, dass beide den Tod gefunden haben und entschlossen, die gemeinsam begonnene Arbeit allein fortzusetzen. So führt Marlenes Weg weg von München und zurück nach Polen, wo sie sich mit weiteren Widerstandskämpfern treffen und gegen das Naziregime kämpfen will. Die erst 15-jährige Trudi schließt sich Marlene ungefragt an.Die gemeinsame Zugfahrt lässt die beiden Frauen bereits erahnen, dass ihre Pläne nicht so leicht umzusetzen sind. Die folgenden leider unwahrscheinlichen Zufälle und einige zähe Passagen ließen mich schwer in die Geschichte hineinfinden. Sie begann mich zu ermüden und ich legte den Roman immer wieder zur Seite. Auch das Verhalten von Trudi und Marlene war teilweise so unglaubwürdig, dass mir die Erlebnisse fast wie in einem James Bond Film vorkamen. Marlene, bekannt als Wiederstandskämpferin, wird immer wieder verhaftet und normaler Weise hätte spätestens die zweite Festnahme ihren sicheren Tod bedeutet. (Ich spoilere hier jetzt nicht wirklich, wenn ich sage, dass sie alles überlebt, denn im Prolog erzählt sie ja ihre Geschichte) Dieser Abschnitt und der folgende, den Trudi und Marlene in Ausschwitz verbracht haben, konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, vorallen nachdem ich schon andere Lektüre über Ausschwitz gelesen habe.Das letzte Drittel fand ich dann wesentlich besser. Es zeigte die schwierige Zeit der Besetzung durch die Aliierten. Man liest zwischen den Zeilen wie unterschiedlich die Besatzungsmächte sich gegenüber den Deutschen verhalten haben und wie schlecht es den Menschen nach Beendigung des Krieges ging. Marlene kämpft auch noch nach dem Ende des Krieges für ihre Werte und für die Freundschaft zu Deborah.Gerade im letzten Teil des Buches erinnert Hanni Münzer daran, wie schnell uns wieder ein Weltkrieg einholen kann und wie erschreckend nahe wir bereits an einem solchen Punkt stehen.Die Geschichte über Marlene soll nicht nur unterhalten und zerstreuen, sondern auch wachrütteln und an diese schreckliche Zeit erinnern, die wir nie vergessen dürfen!Schreibstil:Der Schreibstil von Hanni Münzer ist flüssig und lässt sich gut lesen. Manchmal ist er sehr ausführlich, dann wieder gar nicht. Man merkt allerdings, dass die Autorin viel recherchiert hat und es gelingt ihr auch hervorragend über diese schreckliche Zeit zu berichten, ohne diese zu verherrlichen oder zu zensieren.Den Kapiteln werden sogenannte "Zeitsplitter" vorangestellt. Hier erfährt der Leser zur damaligen Zeit aktuelle Schlagzeilen, Fakten oder Wehrberichte.Fazit :Die Autorin hält hier ein Plädoyer für den Frieden und erinnert, wie schnell sich Geschichte wiederholen kann. Sehr gut recherchiert! Trotzdem konnte mich die Geschichte, besonders im Mittelteil, nicht packen. Kritisieren muss ich auch die eher unglaubwürdigen Zufälle, die mich enttäuscht zurück lassen.

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