Solange es Schmetterlinge gibt

von Hanni Münzer 
3,7 Sterne bei48 Bewertungen
Solange es Schmetterlinge gibt
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Positiv (29):
mary_stuarts avatar

Eine Mischung verschiedener Genres, bei der dem Leser trotzdem nicht schwindlig wird.

Kritisch (6):
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Klingt nach mehr, als es wirklich ist

Alle 48 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Solange es Schmetterlinge gibt"

Die Vorgeschichte zu 'Unter Wasser kann man nicht weinen'!

Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Auch ihr neuer Nachbar Jason spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg. Und langsam lernt Penelope, dass die Welt voller Wunder ist, für den, der sie sieht.

„Herzschmerz pur!“ GONG

'Ein wortwörtlich „liebevoller“ Roman, der uns Gänsehaut beschert und Herzen heilt, eine starke Geschichte samt zauberhafter Charaktere, die wir auch nach dem Ende kaum gehen lassen wollen!' Karla Paul, ARD Büffet

'Ein Buch wie eine beste Freundin. Wunderbar geschrieben, kraftvoll und mit viel Seele und Herz.' Für Sie

„Feine Unterhaltungsliteratur.“ WeiberDiwan

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783961610037
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Eisele Verlag
Erscheinungsdatum:14.07.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.07.2017 bei TIDE exklusiv erschienen.

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    mary_stuarts avatar
    mary_stuartvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine Mischung verschiedener Genres, bei der dem Leser trotzdem nicht schwindlig wird.
    Schmetterlinge im Bauch und im Kopf

    Angesprochen hat mich bei dem Roman auf den ersten Blick das Cover mit seinem hoffnungsvollen Blau und den Blüten, die wie Schmetterlinge über das Bild flattern.
    Mit Tränen der Rührung in den Augen habe ich gestern Abend das Buch „Solange es Schmetterlinge gibt“ abgeschlossen. Ein wunderschönes Buch, das alle Bedürfnisse befriedigt: Liebesgeschichte, Krimi, die Aufarbeitung zweier seelischen Traumatas. Hanni Münzer schreibt sehr bildhaft und ausdrucksstark, ohne aufdringlich zu werden, flicht ein großes Allgemeinwissen in ihr Werk (das allerdings auch manchmal als Info-Dump rüberkommt) und erzählt eine Geschichte, in der es von magischen Momenten nur so wimmelt. Eigentlich wäre das Stoff für mindestens drei Geschichten und vor allem nach dem Abschluss des Kriminalfalls kam bei mir die Frage auf, was Hanni Münzer in den restlichen Kapiteln noch erzählen will. Ein dramaturgischer Fauxpas, der ihr jedoch aufgeht. Sie schreibt so mitreißend, dass sich der Leser ganz schnell auf den Rest der Geschichte einstellt, in dem es um die Heilung von Penelope, die Lebensgeschichte von Trudi geht und wie die beiden Schicksale miteinander verwoben sind. Ein bisschen zu viele Zufälle sind es auf den letzten Seiten, die alle Schicksalsfäden irgendwie miteinander verweben. Das wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen. Aber warum nicht?

    Fazit
    Der Roman „Solange es Schmetterlinge gibt“ reißt den Leser mit und wirbelt ihn durch verschiedene Genres, ohne dass ihm schwindelig wird. Unbedingt kaufen und lesen! 

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mir hat diese unterhaltsame Lektüre gut gefallen.
    Raus aus dem Schneckenhaus

    Nach einem tragischen Schicksalsschlag zieht sich die Grundschullehrerin Penelope Arendt aus dem Leben zurück. Sie lebt nur noch für ihre Arbeit und erwartet nichts mehr weiter vom Leben, denn die Erinnerungen sind schmerzlich. Aber die achtzigjährige Trudi Siebenbürgen, ihr Nachbar Jason und die eigene Mutter holen Penelope langsam wieder aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit und machen ihr deutlich, dass es trotz der schlimmen Vergangenheit auch wieder Schönes im Leben geben kann. 

    Wie man es von der Autorin Hanni Münzer kennt, ist der Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Schön ist es auch, dass uns Personen begegnen, die wir schon aus „Honigtot“ und „Marlene“ kennen. Überhaupt sind alle Charaktere sehr liebevoll und individuell gestaltet, dabei muss man nicht unbedingt alle mögen.

    Penelope ist ein Mensch, der es sich und anderen nicht leicht macht. Sie will einfach nicht, dass andere an ihrem Leid Anteil nehmen. Das Schicksal hat es wirklich nicht gut mit ihr gemeint, aber sich von allem zurückzuziehen ist bestimmt nicht der richtige Weg. Ihre Mutter ist zwar ein wenig nervig, aber sie meint es nur gut. Zum Glück aber lernt Penelope Trudi und Jason kennen. Trudi hat in der Vergangenheit auch Schlimmes miterleben müssen, aber trotzdem hat sie sich ein sonniges Gemüt bewahrt und ist immer gerade heraus. Sie ist eine ganz besondere Frau, die mir sehr sympathisch war. Ich hätte gerne noch mehr über sie erfahren. Jason ist Polizist und so gibt es nebenbei auch noch eine kleine Kriminalgeschichte, die aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre.

    Diese Geschichte ist durchaus tiefgründig, denn es werden Dinge, wie Schmerzlinderung und selbstbestimmter Tod, thematisiert. Darüber hinaus geht es um Trauer, Freundschaft, Beziehungen und Glücklichsein trotz Verlusten.

    Mir hat diese unterhaltsame Lektüre gut gefallen.

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    dora129s avatar
    dora129vor 2 Monaten
    Nette Geschichte

    Es war mein erstes Buch von Hanni Münzer und ich hatte so einige Erwartungen.
    Leider kam ich beim ersten Versuch so gar nicht ins Buch, so hab ich es nochmal zur Seite gelegt, weil ich für diese Lektüre wahrscheinlich einfach nicht in der Stimmung war.
    Aber auch beim 2. Versuch tat ich mich anfangs schwer. Für mich war die Geschichte etwas verwirrend und ich musste mich erst mal einfinden.
    Aber dann wurde es immer besser und irgendwann hatte mich das Buch doch noch eingefangen und ich wollte auch das Ende wissen.
    Diese Geschichte beinhaltet so viele Sachen und hat mich letztendlich nicht nur zum schmunzeln gebracht , sondern auch für Tränen gesorgt.
    Wer den Anfang durchhält, der wird dann auch abgeholt und mitgenommen und letztendlich mit einer schönen Geschichte belohnt.

    Ich danke NetGalley und dem Eisele Verlag für das Rezensiosexemplars, was meine Meinung aber nicht beeinflusst hat.

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    Dreamworxs avatar
    Dreamworxvor 3 Monaten
    Zurück ins Leben

    Die Grundschullehrerin Penelope Arendt lebt allein in München, nachdem ihr Sohn Dominik bei einem Unfall starb und sie sich von ihrem Mann David getrennt hat. Sie zieht sich völlig aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und kennt nur noch ihre Arbeit, zu schlimm sind die Erinnerungen und der damit verbundene Schmerz an ein glücklicheres Leben. Doch durch ihre 80-jährige Nachbarin Trudi Siebenbürger , den neuen Mieter Jason, aber auch durch ihre umtriebige Mutter kehrt Penelope langsam aber sicher aus ihrem Schutzpanzer ins normale Leben zurück und lernt auf neue Art, dass das Leben aufregend und schön sein kann…

    Hanni Münzer hat mit ihrem Buch „Solange es Schmetterlinge gibt“ einen unterhaltsamen Roman vorgelegt, der wohl als Vorgeschichte zu „Honigtot“ und „Marlene“ dienen soll, denn die hier auftauchenden Protagonisten sind ebenfalls in den anderen Büchern mit von der Partie. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Autorin hat einen sehr angenehmen Stil, der ihrer Geschichte etwas Familiäres und gleichzeitig Vertrautes gibt. Als unsichtbarer Schatten folgt der Leser Penelopes Spuren der Vergangenheit und erlebt mit dieser einige Gefühlswallungen anhand der Schicksalsschläge, die Penelope schon zu verkraften hatte. Die Vergangenheit von Trudi ist ebenfalls interessant, kommt aber in diesem Buch zu kurz, da sie erst in einem Nachfolgewerk der Autorin auftaucht. Der Spannungsbogen sollte wohl durch eine eingeflochtene Kriminalhandlung erreicht werden, doch dies ist leider so gar nicht geglückt, wirkte die Story doch völlig unglaubwürdig und konstruiert. Die Geschichte rund um Penelope, Trudi und Jason aber ist herzerfrischend und lässt einen wünschen, dass es auch im täglichen Leben fremde Menschen gibt, die sich für andere interessieren und ihnen eine Stütze sein können.

    Die Protagonisten sind durchweg liebevoll ausgearbeitet und mit Leben versehen worden. Sie wirken aufgrund ihrer individuellen Eigenschaften sehr realistisch und authentisch. Penelope ist eine Frau, die schon so einiges verkraften musste. Als Folge davon hat sie sich aus der Welt zurückgezogen, lebt mit ihrer Katze zusammen und hat dem gesellschaftlichen Leben und all ihren Freunden abgeschworen. Einzig ihre Mutter geht ihr mit ihren ständigen Besuchen auf die Nerven, dabei versucht diese nur, Penelope wieder ins Leben zu schubsen. Trudi Siebenbürger hat mit ihren 80 Jahren schon eine Menge Gutes wie Schlechtes erlebt, sich davon aber nie unterkriegen lassen. Sie sprüht vor Lebensfreude, ist charismatisch und hat das Herz am rechten Fleck. Gerade diese Art verschafft ihr Zugang zu Penelope. Jason ist ein junger Mann, der bei der Polizei arbeitet. Er ist sympathisch und hat eine einnehmende fröhliche Art. Auch Penelopes Mutter trägt mit ihren ganz eigenen Wesenszügen zum Unterhaltungswert der Handlung bei.

    „Solange es Schmetterlinge gibt“ ist ein Roman über Trauerbewältigung, neue Freunde und einen Schritt hinein ins Leben. Unterhaltsame Lektüre mit ernstem Thema für kurzweilige Lesestunden. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

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    katikatharinenhofs avatar
    katikatharinenhofvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Klingt nach mehr, als es wirklich ist
    Klingt nach mehr, als es wirklich ist

    Penelope hat beschlossen, dass es nur noch sie in ihrer kleinen Welt gibt, denn das Schicksal hat ihr übel mitgespielt. Doch wie das nun mal Vorsätzen so ist, kommt es erstens anders und zweitens sowieso, denn das Schicksal weht ihr zwei Menschen vor die Haustür, mit denen sich das Leben von Penelope grundlegend ändert und so lernt sie wieder über den Tellerrand hinweg zusehen...

    Von der Presse als warmherziger Roman mit zauberhaften Charakteren angekündigt, bin ich natürlich mit eben diesen Vorstellungen an den Roman herangegangen, aber ich kann den Hype jetzt nicht wirklich nachvollziehen.
    Die Geschichte ist keinem Genre eindeutig zuzuordnen und macht es mir so schwer, sie überhaupt zu bewerten. Sie schwankt zwischen Selbstfindungstrip, Liebesgeschichte und ein bisschen Krimi ist auch dabei.
    Die Handlung ergibt, wenn man über mehrere Ecken denkt, schließlich einen tiefgründigen Sinn, Doch bis ich an das Wichtige komme, nämlich, warum Penelope sich einigelt, muss ich erst die Hälfte des Buches lesen und frage mich hier , welchen Sinn das ergeben soll ? Eine Antwort hat mir das Buch nicht gegeben. Das Thema, nämlich den Verlust des eigenen Kindes zu verarbeiten, bekommt nicht genug Spielraum, um richtig wirken zu können und wird mir zu sehr auf die Nebendarsteller abgewälzt. Warum sind hier fremde Personen mehr Ratgeber und Helfer als die eigenen Familie ? Normalerweise schweißt doch dieses dramatische Erlebnis zusammen und Außenstehende haben es nur schwer, den Panzer zu knacken. Hier ist es jedoch anders - Trudi und Jason sind hier so stark in die Trauerbewältigung einbezogen, dass es schon fast unrealistisch erscheint. 
    Trudi und Jason lockern mit ihren Wesenszügen die Geschichte auf, ja sie bereichern sie sogar und sind mir, wenn ich ehrlich bin, sympathischer als die Hauptfigur.
    Die von der Presse angekündigten Gänsehautmomente habe ich leider vollkommen vermisst und bleibe daher enttäuscht zurück.

    Herzlichen Dank an den Verlag, der mir dieses Lese-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Dieses Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

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    stachelbeermonds avatar
    stachelbeermondvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kann man lesen. Muss man aber nicht.
    Ein paar Genresprünge zuviel

    Dieses Buch habe ich ausgeliehen bekommen, es war ein kleines Experiment, und leider hat es mich nicht begeistert. Penelope lebt zurückgezogen in selbstgewählter Einsamkeit, nur ihre 80jährige Nachbarin Trudi bringt etwas Frische in ihr Leben. Dann zieht ein neuer Nachbar in ihr Mietshaus, und die Dinge entwickeln sich…

    Tja. Ich habe nur leider nicht so ganz begriffen, wohin eigentlich. Ist das Buch nun ein Liebesroman? Oder eine Art missglückter Krimi? Oder eine Selbstfindungsgeschichte? Oder behandelt es einen tragischen Verlust und den Weg, wieder ins Leben zurückzufinden? Ich weiß es nicht. Es scheint, als ob die Autorin sich nicht entscheiden konnte und alles auf einmal versucht hat. Und so schliddert man beim Lesen erstaunt von einem Genre ins andere, und während man noch versucht, Sympathie für die Hauptfigur zu entwickeln, landet man schon im nächsten, völlig anderen Plot.

    Dazu kommt noch, dass mir die Sprache nicht gefallen hat. Das ist persönlicher Geschmack, aber es hat die Sache nicht einfacher gemacht. Und so habe ich angefangen zu lesen, dann zu blättern, zu überspringen, bis ich einen großen Sprung direkt zum Ende hin gemacht habe, das ich angesichts des Anfangs seltsam fand, das sich aus den Genresprüngen aber erklärt. Mein Fazit: Kann man lesen. Muss man aber nicht.

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    mamenuvor 6 Monaten
    Solange es Schmetterlinge gibt

    Klapptext

    Es ist einfacher,in der Sonne zu tanzen es im Regen zu tun,das ist Kunst.Penelope ist Grundschulleherin und glücklich verheiratet bis eine Tragödie ihre kleine Familie auseinanderreißt.Sie verlässt ihren Mann,bricht mit allen Freundschaften und zieht sich fast vollständig von der Außenwelt zurück.
    Erst Jahre später beginnt sie,sich langsam wieder ins Leben zurück zu tasten,Glück und Liebe für möglich zu halten.Dabei steht ihr nicht nur ihre Mutter zur Seite,sondern auch ihre über achtzigjährige Nachbarin Trudi Siebenbürgen,eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit.
    Auch der junge Jason,der gerade im Dachgeschoss über ihr einzieht,spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg.
    Durch sie alle lernt Penelope,dass die Welt voller Wunder ist,für den der sie sieht.

    Meine Meinung

    Dies ist mein erstes Buch von Hanni Münzer. Allerdings bin ich nur durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden. Als mir dann noch der Klapptext gefiel, habe ich gedacht, das könnte mir eigentlich gut gefallen.
    Der erste Teil vom Buch hat mir dann auch gut gefallen, da mir die Autorin die Lebensgeschichte von Penelope sehr nah gebracht hat, sodass alles gut und Authentisch für mich war. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen.
    Auch Trudi mit ihrer Vergangenheit, konnte mich richtig begeistern, ich fand sie echt manchmal Witzig für ihr alter. Das sie alles nicht immer so eng gesehen hat und auch hin wieder einen guten Spruch auf lager hatte, das hat sie für mich richtig sympathisch gemacht.
    Nur dann im zweiten Teil dieser Geschichte,war ich dann doch etwas verwirrt, da dann die Autorin noch einen Krimi-teil mit eingebaut hat. Da muss ich sagen, das dies irgendwie nicht so richtig reingepasst hat. Ich wusste dann nachher nicht, warum jetzt dieser Teil da hin gehört. Ich glaube, das hätte nicht sein müssen. Das hat für mich irgendwie nicht richtig rein gepasst.
    Trotzdem, wenn man von diesem Teil mal absieht, hat diese Geschichte etwas Trauriges, aber auch was Humorvolles. So hatte man immer wieder Abwechslung beim lesen.

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    TheCoons avatar
    TheCoonvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht sehr überzeugend!
    Gemischte Gefühle

    Die Frage die mir beim lesen dieses Buches immer wieder kam war: Um was für eine Geschichte handelt es sich hier überhaupt? In was für ein Genre kann man sie einordnen? Eine richtig klare Antwort gibt es, glaube ich, nicht.

    Penelope, die Protagonistin dieser Geschichte, ist im Prolog elf Jahre alt und möchte das Baby der Nachbarwohnung entführen, da sie befürchtet, es wird misshandelt. Es wird also sofort klar, dass sie sowohl mutig als auch voller Tatendrang ist und einen starken Sinn für Gerechtigkeit hat. Danach wird ihr Leben als Erwachsene wiedergespiegelt. Nach einem tragischen Schicksalsschlag sechs Jahre zuvor hat sie sich komplett verändert und quasi in einem Kokon weitestgehend von der Außenwelt abgeschottet. Handelt es sich hier also um eine Familiendrama?

    Dann lernt sie allerdings ihren liebenswürdigen Nachbarn Jason kennen und die beiden verlieben sich, wodurch Penelope langsam etwas auftaut. Also eine Liebesgeschichte?

    Bei einem ihrer ersten Dates treffen sie auf einen geheimnisvollen und angsteinflößenden Mann. Als kurz darauf eine Studentin verschwindet und Jason als Fall Analytiker mit in die Ermittlungen einbezogen wird, wird Penelope zur wichtigen Zeugin…also doch ein Krimi?

    Darüber hinaus trifft man dann noch auf eine weitere Protagonistin, die schon in Hanni Münzers vorherigem Werk „Marlene“ aufgetreten ist, nämlich Trudi. Sie ist mittlerweile schon sehr alt und unheilbar krank. Trotzdem ist sie voller Lebenslust und eine wichtige Stütze in Penelopes Leben! Wie passt das jetzt noch in die Geschichte?

    Hanni Münzer gelingt es, meiner Meinung nach, hier nicht, diese unterschiedlichen Handlungen schlüssig zu verknüpfen. Zwischendurch kam es mir einfach zu wirr und konfus vor, ohne richtigen roten Faden und Logik. Ich glaube es wäre besser gewesen hier vielleicht die eine oder andere Handlung zu streichen, z.B. die Liebesgeschichte zwischen Jason und Penelope. Denn Penelope denkt noch oft an ihren Ex-Mann, den sie durch den tragischen Schicksalsschlag aus ihrem Leben verbannte.

    Das positivste dieser Geschichte war für mich mit Abstand Trudi. Obwohl sie nun eine betagte alte Dame ist, bringt sie viel Frische in die Geschichte. Sie ist lustig und lebensfroh. Sie hat viel durchgemacht in ihrer Vergangenheit, ist aber trotzdem unglaublich positiv. So als hätte sie einfach entschieden jetzt glücklich zu sein.

    Penelope ist das genaue Gegenteil. Bei jeder Begegnung zwischen Trudi und Penelope redet Trudi ihr ins Gewissen und zwingt sie dadurch, mehr und mehr mit ihrer Vergangenheit abzuschließen. Das war mir zwischendurch leider etwas zu langatmig, da sich die ständigen Parolen und Reden irgendwann wiederholen. Hätte das Buch den Titel „Penelopes Weg zurück ins Leben“ geheißen, wäre das auf jeden Fall viel treffender gewesen. Trotz alledem ist sie eine interessante, wenn auch schwierige Person. Und sie macht eine starke Verwandlung durch, die mir vor allem gegen Ende der Geschichte sehr gut gefallen hat.

    Ihr Nachbar Jason mit dem sie eine Beziehung eingeht hilft ihr ebenfalls gewaltig. Er hat etwas von „Fells in der Brandung“ obwohl er auch unglaublich locker und lebensfroh ist. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die gesamte Geschichte wahrscheinlich besser gefallen hätte, wenn er komplett gestrichen worden wäre. Es sind einfach zu viele Dinge, die hier gleichzeitig passieren und nicht zusammenpassen. Und offensichtlich hat Penelope auch noch Gefühle für ihren Ex-Mann. Die Frage, wie dieses Dreieck aufgelöst wird, wird leider nur schwammig beantwortet.

    Gegen Ende wird die Geschichte auf jeden Fall zunehmend emotional, was mir allerdings teilweise schon fast wieder zu sehr in Richtung Kitsch und Geheule abdriftet. Trotz alledem ist es ein zufriedenstellendes und positives Ende.

    Fazit: Trudi ist der Stern am Himmel dieser Geschichte und sie hat mir mit Abstand am besten gefallen. Wer also herausfinden will, wie es ihr nach Marlene so ergangen ist, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. An den Erfolg von Honigtot, dass ich absolut toll fand, kann Hanni Münzer meiner Meinung nach weder mit Marlene noch mit diesem Werk anschließen. Es wäre schöner gewesen, wenn Hanni Münzer sich auf einen klareren Handlungsverlauf beschränkt hätte, denn ich habe mich zwischendurch oft gefragt „Was will sie mir hier eigentlich gerade für eine Geschichte erzählen???“

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    Perserkatzes avatar
    Perserkatzevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vom Hocker hat mich die Geschichte nicht gehauen aber trotzdem ein Blick wert!
    Ernstzunehmende Thematik jedoch leider nicht so optimal umgesetzt.

    Penelope Arendt lebt und arbeitet als Grundschullehrerin in München.  Vor 6 Jahren war sie noch glücklich verheiratet mit ihrer Jugendliebe David, bis das Schicksal ihre heile Welt völlig zerstörte. Ihr Sohn Domenik stirbt bei einem tragischen Unfall. Von Trauer, Verzweiflung und Schuldgefühlen eingenommen trennt sie sich von ihrem Mann und sieht sich von allem und Jeden zurück und stürzt sich in ihrer Arbeit.

    Doch dann lernt sie die achtzigjährige Trudi Siebenbürger und ihren neuen Nachbarn Jason kennen. Trudi ist eine schräge, witzige alte Dame die schon sehr viel in ihrem Leben erlebt hat und trotzdem mit Spaß und Freude durch diese geht. Die innige Freundschaft mit ihr prägt Penelope in vielerlei Hinsicht. Ihr Nachbar Jason war mir, mit seiner erfrischenden und optimistischen Art sein Leben und den Alltag zu bestreiten und das trotz seinem außergewöhnlichen Beruf bei der Polizei, auf Anhieb sehr sympathisch. Nur bei Penelope beißt er mit seinem Verhalten auf Granit und bringt sie nicht grade selten zur Weißglut. Aber auch er stellt ihr geordnetes und zurückgezogenes Leben mit Glück und Freude gehörig auf den Kopf. Mit der Zeit öffnet sie sich ihre Umwelt und erkennt was wirklich wichtig ist.

    Ganz ehrlich einfach ist es nicht diese Geschichte in eine bestimmte Richtung zu bewerten. Tatsächlich ist sie Tiefgründig aber nur weil der Leser über vielen Ecken denken und graben muss um die Zusammenhänge und den Bezug der einzelnen Figuren zu einander verstehen zu können. Die kleine Krimizugabe trägt nichts zur Handlung bei, aber es entsteht ein Einblick in Jasons Berufswelt und   gibt etwas mehr über seine Persönlichkeit preis. Irritierend ist auch das der Leser erst nach der Hälfte des Buches erfährt welches Schicksal Penelope zugestoßen ist, obwohl Trudi und Jason mit der Mission „Penelope wieder ins Leben führen“ bereits begonnen haben.

    Sehr schade und unverständlich war für mich auch warum die übrigen Familienmitglieder und Freunde von Penelope keine größere Rolle auf ihrem Weg zur Selbstfindung gespielt haben. Schon allein David ihr Exmann hätte viel öfter erscheinen müssen, denn schließlich war Dominik auch sein Sohn.

    Die Thematik der Geschichte ist sehr ernst und tiefgründig und zeigt wie schlimm und Katastrophal es für Eltern ist ein Kind zu verlieren. Es sieht einem quasi den Boden unter den Füßen weg und jeder versucht auf seine Weise damit umzugehen. Die Autorin hat jedoch für Penelope einen etwas ungewöhnlichen Weg gewählt ihre Trauer, Verzweiflung und Ängste zu bewältigen und zu verarbeiten nämlich   mit der Hilfe ihr zwei völlig fremden Menschen. Natürlich sind der Rat und die Lebensweisheiten unabhängiger Personen manchmal viel hilfreicher als die der Menschen die einem nah stehen aber hier hat die Autorin Prozentual etwas zu hoch gegriffen. Mehr wie 3 Punkte gibt es hier leider nicht.

     

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    M
    Mariposa93vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie die Vergangenheit das Leben überschatten kann.
    Wie das Leben spielt

    Penelope hat sich ihr Leben so eingerichtet, wie es ihr passt. Alles hat einen festen Plan, vor allem aber ist jeder Tag durchgeplant. Freundschaften führt sie eigentlich keine mehr und die Besuche ihrer Mutter, die ständig einen neuen Mann anschleppt gehen ihr gehörig auf die Nerven. Dann zeiht Jason im Stockwerk über ihr ein und bringt ihre kleine Welt durcheinander. Er und Trudi, eine achtzigjährige Dame die ebenfalls im Haus wohnt, verlangen von Penelope sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und wieder ein richtiges Leben im hier und jetzt zu führen.
    Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm. Leicht und locker kommt man durch den Text und taucht nach und nach mehr in die Geschichte von Penelope ein. Die Autorin hat sehr sympathische Personen mit Jason und Trudi erschaffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Persönlichkeiten eine solche Wandlung in Penelopes Leben vollzogen hätten. Sehr gut gefällt mir, dass man erst Penelope richtig kennen lernt und dann aufgedeckt hat, was in ihrer Vergangenheit bereits alles passiert ist. Vorher bekommt man von ihrer Vergangenheit nur ein falsches bzw. ein unvollständiges Bild.
    Ich persönlich empfehle dieses Buch gerne weiter, da es sich mit mehr als nur einem interessanten Thema beschäftigt.

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