Hanni Münzer Solange es Schmetterlinge gibt

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Inhaltsangabe zu „Solange es Schmetterlinge gibt“ von Hanni Münzer

Es ist leicht, in der Sonne zu tanzen. Es im Regen zu tun – das ist die Kunst.   Nach einem Schicksalsschlag hat sich Penelope weitgehend von der Außenwelt zurückgezogen. Dass Glück und Liebe noch einmal in ihr Leben zurückkehren, wagt sie nicht mehr für möglich zu halten. Doch dann lernt sie die über achtzigjährige Trudi Siebenbürgen kennen – eine faszinierende Frau mit einer geheimnisvollen Vergangenheit. Auch ihr neuer Nachbar Jason spielt seine ganz eigene Rolle auf Penelopes neuem Weg. Und langsam lernt Penelope, dass die Welt voller Wunder ist, für den, der sie sieht.   »Ein wortwörtlich „liebevoller“ Roman, der uns Gänsehaut beschert und Herzen heilt, eine starke Geschichte samt zauberhafter Charaktere, die wir auch nach dem Ende kaum gehen lassen wollen!« Karla Paul, ARD Büffet   »Ein Buch wie eine beste Freundin. Wunderbar geschrieben, kraftvoll und mit viel Seele und Herz.« Für Sie

Vom Hocker hat mich die Geschichte nicht gehauen aber trotzdem ein Blick wert!

— Perserkatze
Perserkatze

Eine sehr besondere Geschichte.

— barfussumdiewelt
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Konstruiert wirkende und teilweise unglaubwürdige Charaktere und Storyabschnitte, auch nach 150 S. keine Spannung..nicht zu Ende gelesen...

— AliceInWonderland
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  • Ernstzunehmende Thematik jedoch leider nicht so optimal umgesetzt.

    Solange es Schmetterlinge gibt
    Perserkatze

    Perserkatze

    02. September 2017 um 17:30

    Penelope Arendt lebt und arbeitet als Grundschullehrerin in München.  Vor 6 Jahren war sie noch glücklich verheiratet mit ihrer Jugendliebe David, bis das Schicksal ihre heile Welt völlig zerstörte. Ihr Sohn Domenik stirbt bei einem tragischen Unfall. Von Trauer, Verzweiflung und Schuldgefühlen eingenommen trennt sie sich von ihrem Mann und sieht sich von allem und Jeden zurück und stürzt sich in ihrer Arbeit. Doch dann lernt sie die achtzigjährige Trudi Siebenbürger und ihren neuen Nachbarn Jason kennen. Trudi ist eine schräge, witzige alte Dame die schon sehr viel in ihrem Leben erlebt hat und trotzdem mit Spaß und Freude durch diese geht. Die innige Freundschaft mit ihr prägt Penelope in vielerlei Hinsicht. Ihr Nachbar Jason war mir, mit seiner erfrischenden und optimistischen Art sein Leben und den Alltag zu bestreiten und das trotz seinem außergewöhnlichen Beruf bei der Polizei, auf Anhieb sehr sympathisch. Nur bei Penelope beißt er mit seinem Verhalten auf Granit und bringt sie nicht grade selten zur Weißglut. Aber auch er stellt ihr geordnetes und zurückgezogenes Leben mit Glück und Freude gehörig auf den Kopf. Mit der Zeit öffnet sie sich ihre Umwelt und erkennt was wirklich wichtig ist. Ganz ehrlich einfach ist es nicht diese Geschichte in eine bestimmte Richtung zu bewerten. Tatsächlich ist sie Tiefgründig aber nur weil der Leser über vielen Ecken denken und graben muss um die Zusammenhänge und den Bezug der einzelnen Figuren zu einander verstehen zu können. Die kleine Krimizugabe trägt nichts zur Handlung bei, aber es entsteht ein Einblick in Jasons Berufswelt und   gibt etwas mehr über seine Persönlichkeit preis. Irritierend ist auch das der Leser erst nach der Hälfte des Buches erfährt welches Schicksal Penelope zugestoßen ist, obwohl Trudi und Jason mit der Mission „Penelope wieder ins Leben führen“ bereits begonnen haben. Sehr schade und unverständlich war für mich auch warum die übrigen Familienmitglieder und Freunde von Penelope keine größere Rolle auf ihrem Weg zur Selbstfindung gespielt haben. Schon allein David ihr Exmann hätte viel öfter erscheinen müssen, denn schließlich war Dominik auch sein Sohn. Die Thematik der Geschichte ist sehr ernst und tiefgründig und zeigt wie schlimm und Katastrophal es für Eltern ist ein Kind zu verlieren. Es sieht einem quasi den Boden unter den Füßen weg und jeder versucht auf seine Weise damit umzugehen. Die Autorin hat jedoch für Penelope einen etwas ungewöhnlichen Weg gewählt ihre Trauer, Verzweiflung und Ängste zu bewältigen und zu verarbeiten nämlich   mit der Hilfe ihr zwei völlig fremden Menschen. Natürlich sind der Rat und die Lebensweisheiten unabhängiger Personen manchmal viel hilfreicher als die der Menschen die einem nah stehen aber hier hat die Autorin Prozentual etwas zu hoch gegriffen. Mehr wie 3 Punkte gibt es hier leider nicht.  

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  • Wie das Leben spielt

    Solange es Schmetterlinge gibt
    Mariposa93

    Mariposa93

    21. May 2016 um 17:21

    Penelope hat sich ihr Leben so eingerichtet, wie es ihr passt. Alles hat einen festen Plan, vor allem aber ist jeder Tag durchgeplant. Freundschaften führt sie eigentlich keine mehr und die Besuche ihrer Mutter, die ständig einen neuen Mann anschleppt gehen ihr gehörig auf die Nerven. Dann zeiht Jason im Stockwerk über ihr ein und bringt ihre kleine Welt durcheinander. Er und Trudi, eine achtzigjährige Dame die ebenfalls im Haus wohnt, verlangen von Penelope sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen und wieder ein richtiges Leben im hier und jetzt zu führen.Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm. Leicht und locker kommt man durch den Text und taucht nach und nach mehr in die Geschichte von Penelope ein. Die Autorin hat sehr sympathische Personen mit Jason und Trudi erschaffen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Persönlichkeiten eine solche Wandlung in Penelopes Leben vollzogen hätten. Sehr gut gefällt mir, dass man erst Penelope richtig kennen lernt und dann aufgedeckt hat, was in ihrer Vergangenheit bereits alles passiert ist. Vorher bekommt man von ihrer Vergangenheit nur ein falsches bzw. ein unvollständiges Bild.Ich persönlich empfehle dieses Buch gerne weiter, da es sich mit mehr als nur einem interessanten Thema beschäftigt.

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  • Schöner Erzählstil, aber nicht ganz nachvollziehbare Geschichte

    Solange es Schmetterlinge gibt
    NinaRichter

    NinaRichter

    09. February 2016 um 21:32

    Ich habe „Honigtot“ nicht gelesen, einfach weil ich zu viele Bücher über das Thema Nationalsozialismus gelesen habe, war aber nach dem Erfolg dieses Bestsellers sehr gespannt auf einen Roman der Autorin und habe mir „Solange es Schmetterlinge gibt“ als E-Book gekauft. Kurzbeschreibung bei Amazon: „Penelope ist Grundschullehrerin und glücklich verheiratet – bis eines Tages eine Tragödie ihre kleine Familie auseinanderreißt. Sie verlässt ihren Mann, bricht mit allen Freundschaften und zieht sich fast vollständig von der Außenwelt zurück. Eines Tages entdeckt Penelope zufällig das Geheimnis ihrer achtzigjährigen Nachbarin Trudi und gerät in den Bann dieser faszinierenden Persönlichkeit. Auch der junge Jason, der gerade im Dachgeschoss über ihr einzieht, hat ganz eigene Vorstellungen von Nachbarschaftshilfe. Trudi und Jason wirbeln Penelopes Leben von nun an gehörig durcheinander und machen ihr klar, dass man die Verrücktheiten des Lebens in jedem Alter genießen kann.“ Der Anfang hat mich ziemlich begeistert, der Erzählstil der Autorin ist lebensnah, schnell und auf den Punkt, die Hauptfigur Penelope authentisch gezeichnet, man kann sich sehr gut in ihre Situation einfühlen und möchte unbedingt mehr über ihre Geschichte erfahren. Sofort eingenommen ist man auch von den anderen Personen in Penelopes Leben, Trudi, ihrer Mutter und Jason. Aber dann fing meine Begeisterung an, nachzulassen. Eine Sache, die etwas befremdet, ist dieses Krimielement in der Mitte der Geschichte. Dieser Kurzkrimi wirkt mehr als konstruiert, teilweise fast schon an den Haaren herbeigezogen und es wird auch nicht ganz klar, was er eigentlich zur Haupthandlung beiträgt. Aber selbst wenn man darüber hinwegsieht, fängt die Geschichte irgendwann an, sich zu verlieren. Da werden plötzlich von zu vielen Seiten Geheimnisse gelüftet und die Auflösung – die Verbindung der einzelnen Personen zu einander, die schließlich zu Tage tritt, ist durch so viele Zufälle geprägt, die einfach nicht mehr nachvollziehbar sind und dadurch vollkommen unglaubwürdig wirken. Natürlich ist ein Roman kein Tatsachenbericht, sondern eine Geschichte, die durch die Fantasie des Autors zusammengefügt wird , aber für mich persönlich war das Ende einfach ein bisschen zu viel des Guten. Wegen dem einnehmenden Erzählstil und ein paar sehr schönen Gedanken und bewegend beschriebenen Momenten trotzdem noch drei Sterne.

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  • lautlose schreie

    Solange es Schmetterlinge gibt
    Selest

    Selest

    26. December 2015 um 15:55

    Nun bei Penelope ist das die ganze Zeit der Fall aber sie schreit nicht,sie macht sich unsichtbar für sich selbst und ihr Mitmenschen.Bis sie ihre Nachbarin etwas näher kennen lernt, die alte Dame hat so ganz eigene Vorstellungen.Als dann auch noch ein junger Mann neu in Haus zieht ist es mit dem Unsichtbar sein vorbei.Aber man kann immer nur dem helfen der sich helfen lassen will ob es den beiden wohl gelingt.Sehr feinfühlig wird hier eine sehr komplexe Geschichte erzählt,die tief in das Innere von Penelopeblicken lässt und Frau Münzer führt   wortgewandte durch diese.

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  • Nicht so fesselnd wie "Honigtot", aber dennoch eine schöne & berührende Geschichte

    Solange es Schmetterlinge gibt
    ChristineJaeggi

    ChristineJaeggi

    23. December 2015 um 09:35

    "Es ist einfach, in der Sonne zu tanzen – es im Regen zu tun, das ist die Kunst." Dies ist eines von vielen Zitaten, die mir an diesem Roman so gut gefallen haben. Die Geschichte selbst überzeugte mich nicht so recht: Penelope, Grundschullehrerin, lebt zurückgezogen mit ihrer Katze in einer kleinen Wohnung. Schnell wird dem Leser klar, dass ein tragisches Ereignis in ihrer Vergangenheit zu diesem tristen Lebensstil geführt hat. Eines Tages entdeckt Penelope zufällig das Geheimnis ihrer 80-jährigen Nachbarin Trudi und gerät in den Bann dieser faszinierenden Persönlichkeit. Auch der junge Jason, der gerade im Dachgeschoss über ihr einzieht, hat ganz eigene Vorstellungen von Nachbarschaftshilfe. Trudi und Jason wirbeln Penelopes Leben von nun an gehörig durcheinander und machen ihr klar, dass man die Verrücktheiten des Lebens in jedem Alter genießen kann. Hanni Münzers "Honigtot" habe ich damals innert einer Nacht verschlungen. Auch ihr neuer Roman ist dank vielen Geheimnissen der Protagonisten und einer Krimi-Nebenstory spannend, aber nicht mitreißend. Obwohl es viele (manchmal vielleicht zu viele) Verknüpfungen gab, klappte die Verbindung des Krimi-Teils mit der Hauptgeschichte leider nicht so richtig. Ich hätte mir auch gewünscht, mehr über Trudis Vergangenheit zu erfahren, aber leider wird diese Geschichte erst in der Fortsetzung von "Honigtot", nämlich in "Marlene" behandelt. "Solange es Schmetterlinge gibt" ist sozusagen ein "Vor-der-Fortsetzung-Roman." Wie schon zu Beginn erwähnt, überzeugten mich besonders die zahlreichen, tiefgründigen Textstellen in diesem Buch. Hanni Münzers Schreibstil empfand ich allgemein als wunderbar speziell und einmalig. Großes Lob! Ich freue mich nun auf den Roman "Marlene", der leider erst im September 2016 erscheint. Bis dahin werde ich fleißig üben, im Regen zu tanzen. ;)

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