Die große Liebe

von Hanns-Josef Ortheil 
3,9 Sterne bei68 Bewertungen
Die große Liebe
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L

Unglaublich schönes Buch

Bernadette35s avatar

Ein Buch wie ein herrliches italienisches Menü!

Alle 68 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die große Liebe"

Ein Roman der ganz großen Gefühle!

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen.
Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennenlernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie können den anderen nicht mehr aus den Augen lassen und erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität gehen sie ihrer Leidenschaft nach und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu behaupten.
„Die große Liebe“ erzählt die Geschichte einer großen, romantischen Liebe als eine Geschichte der Sinne und ihrer Inszenierungen. Blicke, Berührungen und Stimmen verdichtet Ortheil in seinem Roman zur Ästhetik einer einzigartigen Annäherung, der sich dieses Paar mit allen seinen Gefühlen hingibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442739646
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:06.04.2009
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2004 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    BrittaRoeders avatar
    BrittaRoedervor 2 Monaten
    Schön, aber eben auch "nur" schön

    Einen Liebesroman zu schreiben ist schwierig, will man dieses tun ohne in die Kitschfalle zu geraten. Ortheil hat es mit ‚Die große Liebe‘ versucht und ich würde sagen, es ist ihm fast gelungen.

    Der Plot lässt sich gut überschaubar zusammenfassen: ein Münchner Kameramann reist beruflich an die italienische Adria, um  vor Ort einen Dokumentarfilm über das Meer vorzubereiten. Er trifft auf die Meeresbiologin Franca. Die Beiden verlieben sich. Es gibt ein paar kleine Hindernisse. Happy End.

    Ortheil erzählt das Geschehen aus der Ich-Perspektive des männlichen Protagonisten in einer sehr schönen, manchmal poetisch anmutenden,  Sprache. Ausführlich schildert er alle Stationen dieser Liebe: die erste Begegnung, die anfänglichen kleinen Zweifel und Unsicherheiten, die rauschhafte Verliebtheit, bis hin zum in sich ruhenden über jeden Zweifel erhabenen Glücksgefühl.

    Die süditalienische Landschaft liefert dem Kopfkino wunderschöne  Kulissen. Die Nebenfiguren sind authentisch und verhindern mit ihrer Lebendigkeit gerade so, dass die Story in die Eindimensionalität abrutscht. Die Erzählung ist ansprechend geschrieben, und darin liegt der eigentliche Wert der Unterhaltung.

    Einen Etikettenschwindel kann man Ortheil jedenfalls nicht vorwerfen. Er verspricht uns ‚Die große Liebe‘ und genau das bekommt man auch geliefert. Aber eben auch nicht mehr.

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    Bernadette35s avatar
    Bernadette35vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch wie ein herrliches italienisches Menü!
    Wunderschöne Sprache, guter Abgang - grazie!

    Ich kannte den Autor vorher überhaupt nicht und habe dieses Buch nur schnell mal für eine längere Zugfahrt aus dem Regal der Buchhandlung gezogen. Wurde ich in solchen Situationen schön öfters enttäuscht, so habe ich hier einen Schatz gefunden. Einen Autor, der in wunderschöner, sinnlicher, ausgeschmückter Sprache schreibt, wie es sonst fast nur die lateinamerikanischen Autorinnen tun, die ich so mag. Das besondere jedoch: Der Autor ist deutscher Hochschullehrer und ein Mann! Werde ich diesen Sommer noch ein paar Bücher lesen, dann definitiv von ihm. Von der ersten Seite an zog mich die Geschichte des Regisseurs, der ans Meer reist und sich in eine Meeresbiologin verliebt, in ihren Bann. Ortheil beschreibt das Meer, die Architektur und die Menschen der italienischen Kleinstadt, als würde man an der Küste stehen und könne das Rauschen der Wellen im Ohr hören. Obwohl sich die Geschichte über einen ziemlich kurzen Zeitraum erstreckt, dringt Ortheil mit seinen Beobachtungen so weit in die Tiefe, dass es sich anfühlt, als kenne man den Ich-Erzähler und seine Vorgeschichte schon seit vielen Jahren. Überhaupt, dieser Ich-Erzähler. Noch nie habe ich von einem Mann über einen Mann gelesen, der sich so rettungslos und hoffnungslos verliebt, wie das sonst (auch in Romanen) eher die Frauen tun. Die weibliche Protagonistin mag zwar für Italien eine Ausnahmeerscheinung sein, aber bleibt mir persönlich wenig sympathisch. So braucht sie, nachdem ihr der Ich-Erzähler seine große Liebe und die Tatsache gestanden hat, wie sehr er sich dafür in Gefahr bringt, drei Tage, um überhaupt zu antworten - in dieser Zeit schlafen, essen, reisen sie miteinander und sie gibt ihm trotzdem keine Antwort, bevor sie nicht ihren Vater konsultiert hat - diesbezüglich scheint mir die schwärmerisch geschilderte "dottoressa" entgegen der Beschreibung nicht sehr begeisterungsfähig, sondern eher kühl wie das Nordmeer und nicht besonders reif - aber es muss einem ja nicht jede Figur gleich sympathisch sein. Die anschaulichen Beschreibungen italienischen Essens, Wohnens und Schlafens löst ein sofortiges Craving nach einem Zugticket an die Adria aus und versetzt einen für die Dauer der Lektüre mit einer wohligen Sehnsucht an eine schattige Piazza - und vor allem  - ohne am Schluß zu enttäuschen! Ein Buch wie ein italienisches Menü mit Weinbegleitung und Tiramisu. Vielen Dank für dieses Vergnügen!

    Kommentare: 1
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    UteSeiberths avatar
    UteSeiberthvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Der Ich-Erzähler ist ein Mann mittleren Alters der beruflich nach Italien fährt um einen Film für einen Sender zu drehen über ein meeresbiologisches Thema.Dabei wird er einer Frau vorgestellt die ihn sofort fasziniert ,von der er aber hört dass sie bereits verlobt sei mit einem Meeresbiologen und deshalb eigeltlich für ihn tabu sei.Er fühlt sich in der italienische Umgebung sehr wohl und kann sich seiner beginnenden Obsession kaum mehr entziehen.Er wird gewarnt vor dieser Frau,spürt aber,dass sie sich auch zu ihm hingezogen fühlt und sie wagen es aus der bisherigen Situation auszubrechen.Für ihn ist es wirklich die große Liebe,die er so bisher noch nicht erlebt hat und man kann den Beiden nur wünschen dass sich sich nicht getäuscht haben in ihrer Verliebtheit.Es ist eine anrührende Beschreibung einer großen Liebe.

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    Buchstapels avatar
    Buchstapelvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Ein Mann, Mitte vierzig, wird von seiner Arbeitsstelle in den Urlaub geschickt. Urlaub kann man dies jedoch nicht so wirklich nennen, da er in Italien, in einer Stadt namens San Benedetto, Recherchen für einen Dokumentarfilm machen muss. Als er in San Benedetto ankommt und am zweiten Tag in ein Institut für Meeresbiologie geht, trifft er dort auf Franca. Franca ist Leiterin des Institutes und hält ihm dort einen Vortrag über verschiedene Ausstellungsstücke. Er hört ihr nicht richtig zu und weiß, dass sie genau die richtige für ihn ist. Als sie beiden dann langsam anfangen, sich zu lieben, gibt es da noch kleine Hindernisse, von denen der Mann nichts wusste.

    Eine wunderbare Geschichte für zwischendurch, die zum Träumen angelegt wurde.

    Die Geschichte von Hans – Josef Ortheil ist wirklich großartig. Er beschreibt das italienische Feeling so gut, dass man sich fühlt, als sei man wirklich im Urlaub. Es gibt verschiedene Passagen, an welchem man stark beginnt zu träumen und wenn man aufschaut, stellt man fest, dass man gar nicht in Italien ist.

    Die Charaktere in der Geschichte sind zum Teil liebevoll gestaltet. Es wird jedoch leider nicht genauer auf sie eingegangen, was ich sehr schade finde. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht des Mannes geschrieben ist, kennt man ihn am besten von allen Leuten. Franca könnte für den einen oder anderen sogar unsympathisch wirken, da sie wirklich nicht sehr gut beschrieben wird. Jedoch kann man sich einigermaßen in die Geschichte hineinversetzten und mit dem Ich-Erzähler mitfühlen.

    Die Geschichte an sich ist gut. Sie erzählt nichts Neues. Ein Mann und eine Frau lieben sich und müssen noch verschiedene Sachen regeln, bevor sie endgültig zusammen sein können. So etwas hat doch jeder schon einmal gelesen. Jedoch finde ich, dass diese Geschichte etwas ganz besonderes hat. Vielleicht liegt es daran, dass der Erzähler die Umgebungen in Italien sehr deutlich und gut erklärt und man wirklich das Gefühl hat, als sei man im Urlaub. Der Roman spielt auch ein bisschen mit den eigenen Gefühlen und lässt den Leser, wie schon gesagt, träumen.

    Was für mich immer sehr tolle Passagen waren, sind die, wo der Ich-Erzähler in sein Notizbuch schreibt. Es gibt nämlich verschiedene Passagen, in denen der Erzähler sein Notizbuch herausnimmt und aufschreibt, wie er sich gerade innerlich fühlt und was ihn an diesem Tag bewegt hat. Meist handeln die Einträge über Franca. Ich finde, dass es wirklich tolle Passagen sind, da man durch diese Einträge erst wirklich erfährt, wie der Mann sich fühlt und was in ihm vorgeht.

    Alles in allem ist dies eine liebevolle Geschichte, für welche ich jedoch leider einen Daumen abziehe, da sie Charaktere teilweise nicht genauer beschrieben wurden.

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    bernauerins avatar
    bernauerinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    die faz kommentierte abfällig: "der roman für dr. lieschen müller".
    aber die wirklich emanzipierte frau sagt: na und??
    muss denn immer alles in sack und asche enden, um anspruchsvoll zu sein? ich finde, hans-joachim ortheil beweist das gegenteil. genuss auf allen ebenen, vermittelt von einem sprachlichen könner. und dazu noch ein happy end - das war's wahrscheinlich, was der faz missfiel...

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    Angie*s avatar
    Angie*vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    In einer wunderschönen Sprache hat der Autor geschrieben. Nicht aufregend das Buch und Thema. Trotzdem angenehm zum Lesen.

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    Oryxs avatar
    Oryxvor 10 Jahren
    Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Ein richtiger Flop ist dieses Buch nicht, aber irgendwie auch kein Hit.
    Bis zur letzten Seite habe ich darauf gewartet, dass etwas passiert. Ist dann leider nicht geschehen...
    Der Stil war nett, es ließ sich gut lesen ist aber definitiv kein Buch, dass ich jemandem empfehlen würde.

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    LandliebeGrossstadttraeumevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich schönes Buch
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    LeBoudoirs avatar
    LeBoudoirvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sinnliches Buch über Italien
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Diese Liebesgeschichte gleicht einem warmen Wind: leicht, aromatisch, hoffnungsvoll,

    Gespräche aus der Community zum Buch

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