Hanns-Josef Ortheil Die große Liebe

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Inhaltsangabe zu „Die große Liebe“ von Hanns-Josef Ortheil

Ein Roman der ganz großen Gefühle! Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Hanns-Josef Ortheil erzählt von der leidenschaftlichen Liebe eines Paares, das sich an der italienischen Adria-Küste kennenlernt. Er, ein deutscher Fernsehredakteur, recherchiert dort für einen Film über das Meer, sie ist Meeresbiologin und leitet ein Forschungsinstitut. Er hat sich gerade aus einer längeren Beziehung gelöst, sie ist mit einem Institutskollegen verlobt. Beide sind fasziniert vom Wasser, seinen Farben, Gerüchen, und bereits über ihrer ersten Begegnung liegt eine eigentümliche Magie. Sie können den anderen nicht mehr aus den Augen lassen und erkennen, dass sie füreinander geschaffen sind. Zuerst langsam, dann mit rapide wachsender Intensität gehen sie ihrer Leidenschaft nach und versuchen ihre Liebe gegen alle inneren und äußeren Widerstände zu behaupten. „Die große Liebe“ erzählt die Geschichte einer großen, romantischen Liebe als eine Geschichte der Sinne und ihrer Inszenierungen. Blicke, Berührungen und Stimmen verdichtet Ortheil in seinem Roman zur Ästhetik einer einzigartigen Annäherung, der sich dieses Paar mit allen seinen Gefühlen hingibt.

Ein Buch wie ein herrliches italienisches Menü!

— Bernadette35
Bernadette35

Sinnliches Buch über Italien

— LeBoudoir
LeBoudoir

Diese Liebesgeschichte gleicht einem warmen Wind: leicht, aromatisch, hoffnungsvoll,

— treulesend
treulesend

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  • Wunderschöne Sprache, guter Abgang - grazie!

    Die große Liebe
    Bernadette35

    Bernadette35

    07. July 2016 um 19:37

    Ich kannte den Autor vorher überhaupt nicht und habe dieses Buch nur schnell mal für eine längere Zugfahrt aus dem Regal der Buchhandlung gezogen. Wurde ich in solchen Situationen schön öfters enttäuscht, so habe ich hier einen Schatz gefunden. Einen Autor, der in wunderschöner, sinnlicher, ausgeschmückter Sprache schreibt, wie es sonst fast nur die lateinamerikanischen Autorinnen tun, die ich so mag. Das besondere jedoch: Der Autor ist deutscher Hochschullehrer und ein Mann! Werde ich diesen Sommer noch ein paar Bücher lesen, dann definitiv von ihm. Von der ersten Seite an zog mich die Geschichte des Regisseurs, der ans Meer reist und sich in eine Meeresbiologin verliebt, in ihren Bann. Ortheil beschreibt das Meer, die Architektur und die Menschen der italienischen Kleinstadt, als würde man an der Küste stehen und könne das Rauschen der Wellen im Ohr hören. Obwohl sich die Geschichte über einen ziemlich kurzen Zeitraum erstreckt, dringt Ortheil mit seinen Beobachtungen so weit in die Tiefe, dass es sich anfühlt, als kenne man den Ich-Erzähler und seine Vorgeschichte schon seit vielen Jahren. Überhaupt, dieser Ich-Erzähler. Noch nie habe ich von einem Mann über einen Mann gelesen, der sich so rettungslos und hoffnungslos verliebt, wie das sonst (auch in Romanen) eher die Frauen tun. Die weibliche Protagonistin mag zwar für Italien eine Ausnahmeerscheinung sein, aber bleibt mir persönlich wenig sympathisch. So braucht sie, nachdem ihr der Ich-Erzähler seine große Liebe und die Tatsache gestanden hat, wie sehr er sich dafür in Gefahr bringt, drei Tage, um überhaupt zu antworten - in dieser Zeit schlafen, essen, reisen sie miteinander und sie gibt ihm trotzdem keine Antwort, bevor sie nicht ihren Vater konsultiert hat - diesbezüglich scheint mir die schwärmerisch geschilderte "dottoressa" entgegen der Beschreibung nicht sehr begeisterungsfähig, sondern eher kühl wie das Nordmeer und nicht besonders reif - aber es muss einem ja nicht jede Figur gleich sympathisch sein. Die anschaulichen Beschreibungen italienischen Essens, Wohnens und Schlafens löst ein sofortiges Craving nach einem Zugticket an die Adria aus und versetzt einen für die Dauer der Lektüre mit einer wohligen Sehnsucht an eine schattige Piazza - und vor allem  - ohne am Schluß zu enttäuschen! Ein Buch wie ein italienisches Menü mit Weinbegleitung und Tiramisu. Vielen Dank für dieses Vergnügen!

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  • Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    24. November 2012 um 18:16

    Der Ich-Erzähler ist ein Mann mittleren Alters der beruflich nach Italien fährt um einen Film für einen Sender zu drehen über ein meeresbiologisches Thema.Dabei wird er einer Frau vorgestellt die ihn sofort fasziniert ,von der er aber hört dass sie bereits verlobt sei mit einem Meeresbiologen und deshalb eigeltlich für ihn tabu sei.Er fühlt sich in der italienische Umgebung sehr wohl und kann sich seiner beginnenden Obsession kaum mehr entziehen.Er wird gewarnt vor dieser Frau,spürt aber,dass sie sich auch zu ihm hingezogen fühlt und sie wagen es aus der bisherigen Situation auszubrechen.Für ihn ist es wirklich die große Liebe,die er so bisher noch nicht erlebt hat und man kann den Beiden nur wünschen dass sich sich nicht getäuscht haben in ihrer Verliebtheit.Es ist eine anrührende Beschreibung einer großen Liebe.

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  • Rezension zu "Die grosse Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    bookie2010

    bookie2010

    13. February 2012 um 21:47

    Zu diesem Buch kann ich noch keine Bewertung schreiben. Leider finde ich keinen Zugang zu der Geschichte. Der Roman wird ausschließlich aus der Sicht der männlichen Hauptperson erzählt. Einem Mann, dem in seinem Leben nur selten die Liebe begegnet ist. Ein Mann, der auf Distanz zu seiner Umwelt geht. Ein Beobachter. Keine wörtliche Rede. Viele kurze Absätze, die sich mit der Befindlichkeit oder den Erinnerungen der Hauptperson beschäftigen. Ich fühle mich gelangweilt, möchte aber noch nicht endgültig aufgeben. Deshalb lege ich das Buch vorerst nur zur Seite.

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  • Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    Buchstapel

    Buchstapel

    05. August 2010 um 13:04

    Ein Mann, Mitte vierzig, wird von seiner Arbeitsstelle in den Urlaub geschickt. Urlaub kann man dies jedoch nicht so wirklich nennen, da er in Italien, in einer Stadt namens San Benedetto, Recherchen für einen Dokumentarfilm machen muss. Als er in San Benedetto ankommt und am zweiten Tag in ein Institut für Meeresbiologie geht, trifft er dort auf Franca. Franca ist Leiterin des Institutes und hält ihm dort einen Vortrag über verschiedene Ausstellungsstücke. Er hört ihr nicht richtig zu und weiß, dass sie genau die richtige für ihn ist. Als sie beiden dann langsam anfangen, sich zu lieben, gibt es da noch kleine Hindernisse, von denen der Mann nichts wusste. Eine wunderbare Geschichte für zwischendurch, die zum Träumen angelegt wurde. Die Geschichte von Hans – Josef Ortheil ist wirklich großartig. Er beschreibt das italienische Feeling so gut, dass man sich fühlt, als sei man wirklich im Urlaub. Es gibt verschiedene Passagen, an welchem man stark beginnt zu träumen und wenn man aufschaut, stellt man fest, dass man gar nicht in Italien ist. Die Charaktere in der Geschichte sind zum Teil liebevoll gestaltet. Es wird jedoch leider nicht genauer auf sie eingegangen, was ich sehr schade finde. Dadurch, dass die Geschichte aus der Sicht des Mannes geschrieben ist, kennt man ihn am besten von allen Leuten. Franca könnte für den einen oder anderen sogar unsympathisch wirken, da sie wirklich nicht sehr gut beschrieben wird. Jedoch kann man sich einigermaßen in die Geschichte hineinversetzten und mit dem Ich-Erzähler mitfühlen. Die Geschichte an sich ist gut. Sie erzählt nichts Neues. Ein Mann und eine Frau lieben sich und müssen noch verschiedene Sachen regeln, bevor sie endgültig zusammen sein können. So etwas hat doch jeder schon einmal gelesen. Jedoch finde ich, dass diese Geschichte etwas ganz besonderes hat. Vielleicht liegt es daran, dass der Erzähler die Umgebungen in Italien sehr deutlich und gut erklärt und man wirklich das Gefühl hat, als sei man im Urlaub. Der Roman spielt auch ein bisschen mit den eigenen Gefühlen und lässt den Leser, wie schon gesagt, träumen. Was für mich immer sehr tolle Passagen waren, sind die, wo der Ich-Erzähler in sein Notizbuch schreibt. Es gibt nämlich verschiedene Passagen, in denen der Erzähler sein Notizbuch herausnimmt und aufschreibt, wie er sich gerade innerlich fühlt und was ihn an diesem Tag bewegt hat. Meist handeln die Einträge über Franca. Ich finde, dass es wirklich tolle Passagen sind, da man durch diese Einträge erst wirklich erfährt, wie der Mann sich fühlt und was in ihm vorgeht. Alles in allem ist dies eine liebevolle Geschichte, für welche ich jedoch leider einen Daumen abziehe, da sie Charaktere teilweise nicht genauer beschrieben wurden.

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  • Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    bernauerin

    bernauerin

    08. July 2010 um 19:56

    die faz kommentierte abfällig: "der roman für dr. lieschen müller".
    aber die wirklich emanzipierte frau sagt: na und??
    muss denn immer alles in sack und asche enden, um anspruchsvoll zu sein? ich finde, hans-joachim ortheil beweist das gegenteil. genuss auf allen ebenen, vermittelt von einem sprachlichen könner. und dazu noch ein happy end - das war's wahrscheinlich, was der faz missfiel...

  • Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    Angie*

    Angie*

    21. October 2009 um 17:58

    In einer wunderschönen Sprache hat der Autor geschrieben. Nicht aufregend das Buch und Thema. Trotzdem angenehm zum Lesen.

  • Rezension zu "Die große Liebe" von Hanns-Josef Ortheil

    Die große Liebe
    Oryx

    Oryx

    24. November 2008 um 08:45

    Ein richtiger Flop ist dieses Buch nicht, aber irgendwie auch kein Hit.
    Bis zur letzten Seite habe ich darauf gewartet, dass etwas passiert. Ist dann leider nicht geschehen...
    Der Stil war nett, es ließ sich gut lesen ist aber definitiv kein Buch, dass ich jemandem empfehlen würde.