Hanns-Josef Ortheil Faustinas Küsse

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Inhaltsangabe zu „Faustinas Küsse“ von Hanns-Josef Ortheil

Der römische Herumtreiber Giovanni Beri tut sich gerade an einem Teller Makkaroni gütlich und träumt von seinem nächsten Glas Wein. Da fällt ihm ein Reisender auf. Der sonderbare Herr gestikuliert mitten auf der Piazza del Popolo, als hätte ganz Rom auf ihn gewartet. Wer ist dieser Mann, ein adeliger Spinner, ein Advokat oder gar ein Spion? Beri, der neben seinen Gelegenheitsarbeiten auch den Patres des Vatikans mit Informationen zu Diensten ist, beschließt, den merkwürdigen Fremden näher unter die Lupe zu nehmen. Doch bevor er sich's versieht, verliert Beri nicht nur den Überblick, sondern auch seine Geliebte Faustina, und zwar ausgerechnet an den Mann, den er observiert, den berühmtesten aller Italienreisenden: Goethe. „Am 3. September 1786, morgens oder vielmehr nachts um drei, damit niemand die Abreise bemerkt, stiehlt sich Goethe in der Postchaise davon, nur einen Jagdranzen und Mantelsack als Gepäck“, so beschreibt Richard Friedenthal in seiner Goethe-Biographie die heimliche Ausreise aus Weimar. Was hier so geheimnisvoll angedeutet ist, hat Hanns-Josef Ortheil zum Anlaß genommen, eine höchst amüsante Geschichte um den Besuch des Dichtervaters in der ewigen Stadt zu spinnen. (Quelle:'E-Buch Text/11.03.2013')
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  • Rezension zu "Faustinas Küsse" von Hanns-Josef Ortheil

    Faustinas Küsse
    bernauerin

    bernauerin

    12. September 2010 um 19:55

    jiiiaaa...interessant, aber nicht ganz überzeugend. goethe wird fassbar, rom auch "irgendwie", und wenn man auf indirekte weise mal wieder mit dem ganz großen meister der deutschen literatur in berührung kommen will, dann ist es schon ein lesenswertes buch. aber irgendwo wirkte es für mich doch zu konstruiert, z.b. der dreh mit dem verschwundenen bruder, der dann schließlich als ..... auftaucht (das darf ich hier nicht schreiben, falls jemand vorhat, die geschichte zu lesen), ja, der ganze detektivstrang, das wirkt wie ein sehr gesuchter, nicht ganz gefundener roter faden, der aber nötig ist, um einen schreib-und weiterschreibanlass zu haben. überzeugend hingegend sind viele details über goethe und seine zeitgenossen, seine vorlieben - das könnte doch so gewesen sein!

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  • Rezension zu "Faustinas Küsse" von Hanns-Josef Ortheil

    Faustinas Küsse
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. December 2008 um 12:49

    Goethes Italienreise - wie langweilig. Dachte ich! Dennoch war ich sehr positiv überrascht beim Lesen des Buches. Die Geschichte ist einfach mitresend und generell in einem so schönen Schreibstil geschrieben, dass es einfach Spaß macht das Buch zu lesen und in Beris Geschichte einzutauchen. Das Buch ist auf jeden Fall ein Muss für alle, die ein Germanistik Studium haben. 5 Sterne von mir!

  • Rezension zu "Faustinas Küsse" von Hanns-Josef Ortheil

    Faustinas Küsse
    Rabenfeder

    Rabenfeder

    18. September 2008 um 20:56

    Sehr schöne Atmosphäre Italiens und Roms. Der Klappentext ist leider ein echter Spoiler, schade. Hat mir viel vom Spaß genommen.

  • Rezension zu "Faustinas Küsse" von Hanns-Josef Ortheil

    Faustinas Küsse
    Golightly

    Golightly

    20. December 2006 um 16:15

    Beri, ein junger Taugenichts, hat den Auftrag, Goethe bei seinem Besuch in Rom auszuspionieren. Dabei gerät er in allerlei brenzlige Situationen. Eine vergnügliche Geschichte um einen ganz anderen Goethe als man ihn gemeinhin kennt. Ein amüsanter Roman mit überraschenden Wendungen. Nicht nur für Italien-Liebhaber!