Hanns-Josef Ortheil Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen

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Inhaltsangabe zu „Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen“ von Hanns-Josef Ortheil

Ein opulent angerichtetes Fest des Lesens In 'Lesehunger' erzählt Hanns-Josef Ortheil von seinen ausschweifenden Lese-Vergnügen, von den Ritualen und Geheimnissen des Lesens, von den Tageszeiten und Orten, die dem Lesen günstig sind, und vom lustvollen Verschwinden in und dem langsamen Wiederauftauchen aus Büchern. 'Lesehunger' ist darüber hinaus aber auch ein verführerisch angerichtetes Lese-Menu, das von Hanns-Josef Ortheil mit vielen Buch- und Leseempfehlungen angereichert worden ist und das den Leser auf raffinierte Weise zum hemmungslosen und anarchischen Lesen abseits aller literarisch schmalspurigen Kanonangebote verführen will.

Wunderbare Lesemenüs, gewürzt mit zahlreichen kurzen Essays über verschiedene Themen wie Lesen, Schreiben, Natur, Wandern, Venedig....

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

Ein Fest für Lesesüchtige.

— disadeli
disadeli

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  • Lesegenuss in 12 Gängen

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    YukBook

    YukBook

    07. May 2017 um 10:08

    Es sind schon einige Schriftsteller auf die Idee gekommen, eine Sammlung ihrer persönlichen Buchempfehlungen zusammenzustellen und zu veröffentlichen. Hanns-Josef Ortheil macht dies allerdings auf eine höchst originelle und elegante Weise: In diesem Buch lädt er uns zu einem Zwiegespräch ein, das zugleich den Appetit und Geist anregt. Zunächst erläutert er, wie Lesen und Schreiben durch Raumerfahrungen geprägt werden. Schriftsteller, so sagt er, suchen Wohnungen danach aus, ob sie zum Lesen und Schreiben geeignet sind. Ortheil fand sein ideales Fleckchen an einem Stuttgarter Hang. In seinem weitläufigen Anwesen wechselt er je nach Art der Lektüre gern die Location. Die zum Lesen und Rezensieren frisch eingetroffene Ware landet in einem gläsernen Vorraum, der „Empfangs- und Probier-Station“, in der die Bücher beschnuppert und sortiert werden. Von dort aus finden sie ihren Weg zu den verschiedenen Leseräumen wie das Gartenhaus, die Küche oder das Arbeit- oder Gästezimmer. Wir begleiten Ortheil Kapitel für Kapitel in seine verschiedenen Bibliotheken. Die Küche zum Beispiel ist für ihn ein offener und geselliger Raum, in dem er von seiner Lektüre unterhalten werden möchte wie in einem anregenden Gespräch mit Gästen. Sie ist daher sein bevorzugter Ort, um Essays zu lesen. Seine Leidenschaft für Briefe, literarische Essays und Tagebücher wurde vor allem durch französische Autoren wie André Breton geweckt. Er selbst pflegt seit frühesten Jahren, alles Erlebte und Gelesene in Form von Notizen und Aufzeichnungen festzuhalten. Mir gefällt sein Ansatz, dass die Lektüre einen tieferen Sinne bekommt, wenn er auf das Gelesene reagiert, zum Beispiel in Form von Kommentaren oder eigenen Geschichten. Auch die Erfahrung, dass man sich viel lieber in ein gutes Buch vertiefen würde, als dummem Geschwätz ausgeliefert zu sein, kenne ich nur zu gut. So vielfältig wie die Räumlichkeiten sind auch seine Buchempfehlungen – von Garten- und Kochbüchern über Gedichtbände und Reisebegleiter bis hin zu Lifestyle-Titeln. Ortheils 12-Gänge-Menü ist ein köstliches Vergnügen, das dazu animiert, unterschiedliche Lesearten auszuprobieren und sie mit sinnlichen und atmosphärischen Erfahrungen zu bereichern. Außerdem hat es meinen Lesehunger auf viele neue interessante Bücher geweckt, zum Beispiel auf „Tage des Lesens“ von Marcel Proust oder „Kleine Weisheiten für Reiselustige“, die ich euch demnächst vorstellen werde. 

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  • Lesetipps, die zur Übersättigung führen können

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    Federfee

    Federfee

    31. August 2016 um 12:50

    Wer Hunger hat, muss aufpassen, nicht über alles herzufallen und wahllos Nahrhaftes in sich hineinzustopfen. Je größer das Angebot, desto größer die Gefahr. Es kann zu Überdruß, Magenverstimmung und Gewichtszunahme führen.Das Gefühl der Übersättigung und des Zuviel hatte ich schon im ersten Kapitel. Dabei klangen die Überschriften durchaus verlockend; sie sind durch eine Rahmenhandlung verbunden: eine fiktive Besucherin interviewt den Literaturprofessor Ortheil an zwei Tagen bei sich zu Hause und lernt sein Hanggrundstück mit Blick und etlichen Nebenhäuschen, Sitzplätzen und Bibliotheken kennen. Beide Male kocht er seiner Besucherin ein einfaches, aber schmackhaftes Essen.Seinen Lesern serviert er ein Büchermenü. So lautet z.B. ein Kapitel 'Champagner-Lektüren' oder ein anderes 'Tee-Lektüren im Weinberghäuschen'. Manche Kapitel erschienen mir etwas zusammengewürfelt, wenn er z.B. über seine Reiselektüre schreibt, die er sich kurz vorher ziemlich wahllos in der Bahnhofsbuchhandlung zusammenkauft oder über Garten- oder Kochbücher. Da hatte ich manchmal den Eindruck, er habe sie nicht gelesen.Das sollte sich im weiteren Verlauf als durchaus möglich herausstellen. Ortheil bekommt Hunderte von Büchern zugesandt, kostenlose Rezensionsexemplare, die er nur anliest, darin herumblättert und diese oder jene Stelle liest. Und so habe ich es ab dem 4. Kapitel auch gemacht ;-)"Lesen ist die Zuführung einer bestimmten Speise, und diese Speise ist nicht nur geistiger Art ..., sondern immer auch etwas Sinnliches."

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  • Hunger nach mehr

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    Mrs_Nanny_Ogg

    Mrs_Nanny_Ogg

    02. September 2015 um 17:59

    Hanns-Josef Ortheil gibt uns einen wunderbaren Einblick in seine Lesewelt. In einem fiktiven Gespräch erzählt er in 12 Kapiteln über seine Lieblingsbücher und Lesegewohnheiten. Die Kapitel sind in Menüs unterteilt, denn gleichzeitig werden wir bekocht und natürlich auch mit dazu passenden Weinen verwöhnt. Das alles klingt ziemlich ungewöhnlich und das ist es auch. Es ist ein Buch, das man immer wieder in die Hand nehmen  und einzelne Menüs wie beim Lieblingsitaliener erneut genießen kann. Ortheil erzählt in einem ganz entspannten, plaudernden Ton über seine Bücher und gleichzeitig gerät er oft darüber ins Schwärmen. Manche essayistische Abschnitte widmen sich Themen wie dem Lesen an sich, dem Wandern, dem Reisen zu den Lieblingsstädten Venedig und Rom usw. Am Ende jedes Kapitels befinden sich dann die genauen Literaturangaben zu den im Text erwähnten Büchern, zum Weiterlesen und Appetit holen. Dieses Buch liegt bei mir an verschiedenen Plätzen in der Wohnung und immer wieder nehme ich es zur Hand und blättere und lese darin und kann mich einfach nicht satt lesen. Höchste Punktzahl, genau das richtige Buch für Lese-Hungrige!

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  • Genussvolle Lesefreuden

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    disadeli

    disadeli

    11. August 2015 um 19:14

    Man begleitet Herrn Ortheil und eine Besucherin über sein „großes, hoch  gelegenes Gartengelände mit Blick auf die Stadt“ Stuttgart. Zu verschiedenen Zeiten verweilt man an verschiedenen Orten auf diesem Terrain. Angeregt von den Orten, Zeiten und den Fragen und Anregungen der Besucherin erzählt Hanns-Josef Ortheil, passionierter Leser, Schreiber und Beobachter, vom Lesen und Schreiben, womit er seine Trias von Sprechen, Lesen und Schreiben gekonnt vorführt. Immer wieder wird auch etwas gegessen und es werden verschiedene Getränke kredenzt. Die zwölf Gänge des Lesemenüs verteilen sich auf zwei Tage, die die beiden Personen im Garten verbringen und dabei in Ortheils Ausführungen unzähligen Autoren und verschiedenen Arten und Formen der Lektüre und des Schreibens begegnen. Ein schönes, genussvolles und überaus anregendes Buch, das einen sehr entspannten, lockeren und doch nicht unkritischen Eindruck vermittelt. Am Ende jedes Kapitels werden die angesprochenen Werke nochmals mit den Zuordnungsdaten (Autor, Ort und Erscheinungsjahr) aufgeführt. Fazit: Eine wahre Fundgrube für leidenschaftliche Leser.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Leserunde zu "The Book Thief" von Markus Zusak

    The Book Thief
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Pünktlich zum Kinostart verlosen wir 25 Exemplare und starten eine Leserunde zum Erfolgsroman THE BOOK THIEF. Ein Buch über Bücher und wie diese gerade in sehr schwierigen Lebensmomenten wichtig sind.    Unsere Kurzbeschreibung in englisch:  HERE IS A SMALL FACT - YOU ARE GOING TO DIE 1939. Nazi Germany. The country is holding its breath. Death has never been busier. Liesel, a nine-year-old girl, is living with a foster family on Himmel Street. Her parents have been taken away to a concentration camp. Liesel steals books. This is her story and the story of the inhabitants of her street when the bombs begin to fall. SOME IMPORTANT INFORMATION - THIS NOVEL IS NARRATED BY DEATH It's a small story, about: a girl an accordionist some fanatical Germans a Jewish fist fighter and quite a lot of thievery. ANOTHER THING YOU SHOULD KNOW - DEATH WILL VISIT THE BOOK THIEF THREE TIMES Pressestimmen: 'Brilliant and hugely ambitious' New York Times 'Extraordinary, resonant, beautiful and angry' Sunday Telegraph Hier geht’s zur Leseprobe Und natürlich kann man den Autoren auch facebook, twitter und tumblr folgen.  Natürlich könnt Ihr diese Leserunde auch für den Lovelybooks Lesechallenge – Let’s Read in English verwenden.  Hier geht’s zur Webseite - http://www.lovelybooks.de/letsreadinenglish/ Die Gewinnfrage diesmal ist – welches Buch würdet ihr auswählen, wenn ihr nur einen Titel retten könntet? 

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    • 506
  • Rezension zu "LesehungerEin Bücher-Menu in 12 Gängen" von Hanns-Josef Ortheil

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. January 2011 um 14:33

    Ist Lesen eine Notwendigkeit wie Nahrung... und ist es ebenso ein kultureller Genuss, der mit Technik und der Reduktion auf das wesentliche einhergeht, wie es die Küche tut? Fragen, auf die Hanns-Josef Ortheil in diesem Buch seine eigenen Antworten gibt. Zitat: "Man kann das Lesen sehr gut mit der Nahrungsaufnahme vergleichen, ja, man kann sagen: Lesen heißt einen Appetit stillen..." In Form eines fiktiven Interviews führt Hanns-Josef Ortheil seine Befragerin und die Leser durch sein Stuttgarter Haus, lässt Getränke auffahren und bereitet Speisen zu und erzählt über seine Art des Lesens und seine schriftstellerischer Arbeit und wie sie sich mit seinem Haus und seinem Leben verbindet... und diese Verbindung ist tiefgreifend und von schöngeistigem Sinn erfüllt und während er erzählt komponiert er ein Lesemenü aus Buchempfehlungen, die sich am Ende jedes Kapitels findet. Unter Überschriften wie z.B. „Tee-Lektüren im Weinberghäuschen“, „Küchenlektüren“ oder „Mit Büchern in Gesellschaft“ fast er dabei viele Alltagsgelegenheiten auf und bietet dem Leser anregende Ideen seine Lektüre zu erweitern oder zu verfeinern. Dabei kommt sowohl hoch geistiges als auch Triviales nicht zu kurz. Hanns-Josef Ortheil, der sowohl selbst passionierter Leser, als auch Schriftsteller und Professor für kreatives Schreiben ist, hat sicherlich eine große Grundlage um ein solches Buch, wie dieses hier zu schreiben. Das Stilmittel des Interviews ist ungewöhnlich, lockert die Lektüre aber deutlich auf und bringt ein wenig Humor in die Selbstdarstellungen des Autors, die er mit einer verständlichen Sprache und autobiographischen Anekdoten füllt, dabei aber immer das Lesen und den Lesehunger als roten Faden beibehält. Er greift das Thema Lesen nicht als reines lesen von Buchstaben und Worten auf, sondern füllt es, mit allen Sinnen in dem er Leseräume, Lesevorlieben und auch die Tätigkeit des Schreibens aufgreift und ihnen, so schreibt er zumindest, in seinem Leben durchgängig Platz einräumt. Grundsätzlich hat mich die Lektüre dieses Buches angesprochen, denn es hat mir Freude bereitet einem passionierten Leser und Autoren durch sein lektüresüchtiges Leben zu begleiten. Das er dabei häufig Bücher und Autoren erwähnt von denen ich noch nie etwas gehört, geschweige denn gelesen hatte, hat mich nicht weiter gestört, denn die Begebenheiten von denen der Autor erzählt waren mir trotzdem nah... zumal es häufig um die Stimmungen ging, in denen man eben zu bestimmten Lektüren greift und die kann ich auch nachvollziehen, wenn ich selbst vielleicht zu etwas anderem greifen wurde. Die Idee z.B. in der Küche währen des Kochens und Essens zu Essays und Feuilleton zu greifen fand ich sehr ansprechend und auch zweckmäßig, ebenso die Annahme, das bestimmte Bücher in der entsprechenden Umgebung am besten zur Geltung kommen... oder das jeder Leser Lieblingsplätze hat an denen er ließt. Ein Manko aber gab es beim Lesen doch, und das ist meiner Meinung nach die Manieriertheit, mit denen ein Mann wie Ortheil sein Leseleben füllt. Jemandem, der einen einfacheren Lebensstil pflegt als dieser Mann, darf es schon ein wenig aufstoßen, wenn die dargebrachten Getränke, abzüglich des Kaffees, dann nur aus Champagner, einer Teezeremonie und feinster Schokolade zu bestehen scheinen. So war es größtenteils zwar ein Lesegenuss, aber nicht gänzlich... mich würde schon interessieren welche Lektüre Ortheil zu Bier und Butterbrot empfiehlt. Ein wirklich nettes Buch für jede Leseratte, die sich selbst manchmal fragt ob sie mit ihren Lesegewohnheiten und den Macken rundherum nicht ein wenig exzentrisch ist.

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  • Rezension zu "LesehungerEin Bücher-Menu in 12 Gängen" von Hanns-Josef Ortheil

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    rumble-bee

    rumble-bee

    25. October 2009 um 11:00

    Durch eine Rezension hier auf "Lovelybooks.de" bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, und musste es mir unbedingt noch vor unserem Urlaub besorgen. Und siehe da, innerhalb von zwei Tagen war es, am Rande eines idyllisch gelegenen Ententeichs, verschlungen, was einerseits sehr für die Qualitäten des Buches spricht. Ich habe aber auch nicht die Augen verschlossen vor den Aspekten, die mich letztendlich nur 4 Sterne vergeben ließen, und genau damit möchte ich anfangen. Das Buch ist zwar ansprechend aufgebaut, thematisch nach Lektüre-Erlebnissen, und auch nach Lese-Orten auf diesem scheinbar gigantischen Grundstück. Aaaaber, mich hat die ganze Zeit verfolgt, WER ist denn nun diese geheimnisvolle "Besucherin", die der Autor da herumführt?? An keiner Stelle wird sie näher vorgestellt, auch bleibt mir unklar, wieso zwischen dem ersten Besuch, der doch so anregend verlief, und dem zweiten eine ganze Woche verstreichen soll. Jemand schrieb in seiner Rezension hier, diese Besucherin sei fiktiv und eine Erfindung des Autors. Tja, aber dann muss ich mich fragen, wieso er sie dann detaillierte Fragen stellen lässt, und warum er sie so aufwendig bekocht... Auch die gereichten Getränke werden ausführlich beschrieben, und wenn diese Person gar nicht existiert, dann finde ich das Vorgehen des Autors, sorry, muss ich mal so sagen, ausgesprochen eitel und angeberisch. WENN ich schon einen Gesprächspartner erfinde, um das Buch zu strukturieren, dann würde ich das auch halbwegs erkennbar so machen, und nicht auch noch meine Kochkünste und Weinkenntnisse hervorstreichen, sondern mich auf BÜCHER beschränken! Das ist mir also ein wenig sauer aufgestoßen. Ich kann mich insgesamt des Eindrucks nicht erwehren, der Autor habe mit diesem Buch, was sich zweifellos anregend liest, ein wenig Werbung für sich selber machen wollen. Denn als literarischer Autor ist er mir zumindest vollkommen unbekannt, obwohl ich mich für einen informierten Leser halte. Und angeblich hat er sogar schon hochdotierte literarische Preise in Deutschland gewonnen....aha... Ich hatte vielleicht auch ein wenig falsche Erwartungen an das Buch. Ich las, zugegeben, als erstes die Lektüre-Empfehlungen, und war bass erstaunt (so sagt man doch??), dass ich erstens kaum eins der gepriesenen Bücher kannte, und zweitens, dass nur die allerwenigsten Empfehlungen Romane waren. Bei der Lektüre des Buches wurde mir das dann ein wenig klarer, als der Autor beschrieb, dass er vorrangig von essayistischer Literatur beeinflusst wurde, und hier insbesondere von den Franzosen. Das erklärt dann so manches! Soviel zu meinen leichten Negativ-Eindrücken. Ansonsten kann ich mich dem Meisten, was hier gesagt wurde, nur anschließen. Leicht und gut lesbar, mit einer Fülle schlauer Gedanken zum Akt des Lesens an sich, zu den Orten des Lesens, zur möglichen Leseförderung bei Kindern, und natürlich so geschickt angerichtet, dass man am liebsten sofort dieses Lese-Paradies besichtigen würde. Ich würde nur solchen Lesern von diesem Buch abraten, die erwarten, einen typischen Vorschlags-Kanon zu finden, an dem sie sich messen können. Denn dieses Buch ist wesentlich persönlicher, als es ein Führer durch den Dschungel guter Bücher je sein kann.

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  • Rezension zu "LesehungerEin Bücher-Menu in 12 Gängen" von Hanns-Josef Ortheil

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    29. September 2009 um 11:56

    Eingereicht von Peter K.: Man möchte nach Stuttgart fahren, sich auf dieses Fleckchen Erde schleichen und im Liegestuhl in den Büchern des Schriftstellers lesen, diesen Ort spüren und warten und hoffen, dass man nicht entdeckt wird. Ich gehöre zu denjenigen, die mit der Leselust und der Lesesucht so lange ich denken kann lebe und leider bin ich erst viel zu spät zum eigenen Schreiben gekommen. Der Sucht und der Lust innewohnt das Habenwollen. Nach der Lektüre dieses Bu-ches ist die Liste der noch zu kaufenden und zu lesenden Bücher noch-mals ein Stück länger geworden. Beim Lesen habe ich mehr über meine Lesegewohnheiten und mein Schreiben erfahren als ich dachte. Auch, dass es nicht so sehr auf die Frage ankommt: Was genau hat der Autor gesagt? Was will uns der Autor sagen? (S. 92) Ich wünschte auch, ich bekäme Bücher kostenlos zugeschickt. Allerdings würde auch dann nur kurzfristig meine Lesesucht befriedigt. Jede Sucht braucht kurzfristig Reize. Dieses Buch ist sicher kein Therapiebuch zur Bekämpfung von Leselust und Lesesucht. Nein, auf keinen Fall. Es ist ein Buch, das die Lesesehnsucht auf das Herrlichste befeuert. Leider endet es nach zwölf Gängen, das Bücher-Menü.

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  • Rezension zu "LesehungerEin Bücher-Menu in 12 Gängen" von Hanns-Josef Ortheil

    Lesehunger - Ein Bücher-Menü in 12 Gängen
    HeikeG

    HeikeG

    16. May 2009 um 11:38

    Im Schlaraffenland des Lesens . Lesen ist eine der wichtigsten Kulturfertigkeiten, die wir Menschen uns zu Eigen gemacht haben. Es ist ein durchaus wichtiger Teil der Kommunikation und nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Man reflektiert und überdenkt das Gelesene und gewinnt vielleicht sogar so etwas wie Erkenntnis bzw. sammelt durch das Hineinversetzen in andere Zeiten und Personen (z. Bsp. in der Belletristik) Erfahrungen aus zweiter Hand. Es geht nicht um ein eigenes "Mästen" mit den Ideen und Gedanken anderer Leute, sondern - und darauf hat bereits Montaigne hingewiesen - um das eigene Denken anzuregen, um es in Fahrt und in Schwung zu bringen. Vielleicht sogar auf die Schwingungen einer inneren Erzählstimme zu reagieren, "sich in einem stimmlich-räumlichen Kosmos bewegen". . Doch was für den einen beinahe eine Obsession sein kann, ist für den anderen Qual und Anstrengung. Vielleicht ist die Reduzierung des Lesens zu einem Verstehen-Wollen, wie es allerorts in der Schule praktiziert wird, der Grund für diese Aversionen. Hans-Josef Ortheil, der Autor dieses wunderbaren kleinen Lesemenüs, ist sich sicher, dass die Reduzierung des Lesens auf das "richtige Verstehen" eines Textes "eine der grausamsten Disziplinierungen des Lesens überhaupt [ist], sie ist der Grund dafür, dass Schülerinnen und Schüler mit den Jahren immer lustloser und schließlich überhaupt nicht mehr lesen." . Vielleicht wird sein "Büchermenü in 12 Gängen" - wie es der Untertitel verrät - als kleine Appetitsanregung verstanden, doch wieder mal ein Buch in die Hand zu nehmen, Bilder und Bildzusammenhänge im Kopf herzustellen, ja, einzutauchen in eine bildliche Phantasiewelt. Empfehlungen gibt er jedenfalls en mass. Aber auch oder gerade für den Vielleser ist die Lektüre eine wahre Quelle und Fundgrube sich noch zu erschließender oder vielleicht wieder einmal zur Hand nehmender Literatur. . Der Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim hat für sein Buch eine raffinierte Kredenzform gewählt. Angerichtet wie ein Zwölf-Gänge-Menü, das er jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit einer fiktiven Journalistin vorbereitet, serviert, einnimmt und genießt, gibt der obsessive Vielleser Ortheil Leseempfehlungen und -anregungen in Hülle und Fülle. Doch diese geballte Ladung an guter Literatur erschlägt den Leser keineswegs, denn der Autor "verkauft" sie auf wunderbar lockere Art und Weise. . Aufgebaut ist das Buch als eine Art lockeres Gespräch. Die Besucherin wird durch Ortheil in verschiedenste Bereiche seines Westerwald-Grundstücks, mit vielen kleinen Plateaus, Aussichtsterrassen und in seine "Lesekapseln" - meist kleine, auf dem Grundstück verstreute Räumlichkeiten - geführt. Mal ist es ein kleines Gartenhäuschen, ein Pavillon oder ein Blockhütte, wo er seiner Gesprächspartnerin die unterschiedlichsten Literaturmenüs darreicht. . Das sind zum Beispiel allgemeine Gedanken über das Lesen im Allgemeinen oder in "Champagner"- und grandseigneurale Lektüren im Besonderen. Ortheil schwelgt in sogenannten Küchen-, Tee-, Reise- oder Fern-Lektüren, Essays und Kolumnen, aber gibt auch Lektüreempfehlungen für junge Schreiber. Alles in Allem eine großartige Mixtur aus verschiedensten Genres und literarischen Themengebieten, die man durchaus als eine Art Reise begreifen kann, "als eine Aufbruch in Neuland, ein Sich-Niederlassen hier und dort, als Aufbau von Wegstationen, als Verzehr von Proviant, als erneuten Aufbruch...". Ans Ende jedes Kapitels bzw. Menüs stellt er eine Zusammenfassung aller im vorangegangen Gespräch erwähnter Titel, so dass es ein Leichtes ist, sich seinen ganz persönlichen Favoriten in der nächsten Buchhandlung zu bestellen. . Warum diese ungewöhnliche Form? Hier soll Hanns-Josef Ortheil selbst zu Wort kommen: "Man kann das Lesen sehr gut mit Nahrungsaufnahme vergleichen, ja, man kann sagen: Das Lesen ist die Befriedigung einer bestimmten Form von elementarem Hunger. Und weiter: Lesen heißt, einen Appetit stillen. Ich meine das nicht in einem metaphorischen Sinn, sondern ich meine es konkret und wörtlich. Lesen ist die Zuführung einer bestimmten Speise, und diese Speise ist nicht nur 'geistiger Art', wie man oft sagt, sondern immer auch etwas Sinnliches." . Und vielleicht wird nach Abschluss dieser entzückenden Lektüre folgender Text Marcel Prousts aus "Tage des Lesens" wieder eine besondere Bedeutung zukommen: "Es gibt vielleicht keine Tage unserer Kindheit, die wir so voll erlebt haben wie jene, die wir glaubten verstreichen zu lassen, ohne sie zu erleben, jene nämlich, die wir mit einem Lieblingsbuch verbracht haben ...". Lesen macht die Welt fühlbar und erlebbar und "lässt uns ihre von der Geburt an gegebene Kälte und Fremdheit überwinden", ist sich der Autor sicher. . Fazit: Keinen Kanon unbedingt zu lesender Bücher stimmt Hanns-Josef Ortheil in seinem "Lesehunger" an, sondern er erzeugt durch die lockere, legere Art und Weise seines Buchaufbaus für große Appetitanregung und Freude an unvorhergesehenen Lektüre-Mixturen. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle Bibliophilen wie auch für die, die das Lesen wieder neu für sich entdecken wollen.

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