Hanns-Josef Ortheil Schreiben über mich selbst

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Schreiben über mich selbst“ von Hanns-Josef Ortheil

Der Schreibkurs für alle, die über sich selbst schreiben wollen. Der Bestsellerautor Hanns-Josef Ortheil zeigt in "Schreiben über mich selbst" die wichtigsten Spielformen des autobiographischen Schreiben: von der Kindheitserinnerung über typische Formen der Selbstbeobachtung und das Erzählen prägender Erlebnisse und Lebensabschnitte bis hin zu längeren autobiografischen Texten über Herkunft, Familie und biografische Entwicklungen.
"Schreiben über mich selbst" ist bereits der sechste Schreibverführer aus der Reihe "Kreatives Schreiben" von Duden.

Stöbern in Sachbuch

Stehaufqueen

Durch die Stehaufqueen kann jeder seine persönlichen STEHAUF-Regeln finden!

Denise43437

Lass uns über Style reden

Dieses Buch hat absoluten Style!

Kristall86

Love your body und schließe Frieden mit dir selbst!

Persönliche Erfahrungen zu einem wichtigen Thema

strickleserl

Generation Kohl

Leider nicht gut.

blaues-herzblatt

Das geheime Leben der Seele

Alles über unser unsichtbares Organ

Frau_J_von_T

Ab ins Bett!

Kurzweilig, lehrreich und sehr humorvoll

Frau_J_von_T

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Schreiben über mich selbst

    Schreiben über mich selbst

    Wortklauber

    28. December 2016 um 08:35

    In der Selbstreflexion und dem daraus resultierenden autobiografischen Schreiben sieht Ortheil – zusammengefasst – „die Grundlage und das Ferment des Schreibens schlechthin“. Er warnt davor, sich zu fragen, ob das Notierte überhaupt wert sei, notiert zu werden, sondern rät dazu darauf zu vertrauen, dass alles einmal Fixierte einst zu einem wichtigen Dokument werden kann. Das Buch „Schreiben über mich selbst“ hat den Untertitel „Spielformen des autobiografischen Schreibens“. Der Fokus liegt auf dem Schreiben in tatsächlich lockerer, spielerischer Form. Ortheil lenkt den Blick damit weg vom breiten, zwangsläufig schöngefärbten Format, hin zur „Essenz“: entstehen sollen autobiografische Mitteilungen, meist fragmentarisch und konzentriert auf einen bestimmten Aspekt. Statt des, wie er es nennt, deutungssüchtigen Lebensrückblicks, regt er zur Sammlung von autobiografischen Splittern an, die als Ganzes wiederum so etwas wie ein Archiv von Erinnerungen, Einstellungen, Ereignissen bilden. Wie schon „Schreiben dicht am Leben“ schöpft das Buch aus einer reichen Quelle literarischer Vorbilder. Die Namen erscheinen insgesamt sehr bedeutend, was dem Buch – trotz der propagierten Leichtigkeit im Sinne von „Spiel“ – aber auch eine gewisse Schwere verschafft. Beliebig herausgegriffen: Beckett, Benjamin, Canetti, Cheever, Coetzee, Goethe, Petrarca … Wenn man sich davon beeindrucken lässt. Das kann nicht beabsichtigt sein, also kann man sich eher freuen, von den Meistern zu lernen. Ortheil gibt Anregungen zur Erstellung vielfältiger sog. Ego-Dokumente, z. B.: mündliches Protokollieren à la Warhol, sich befragen lassen und sich gegenseitig befragen, sich ausbreiten nach Art von Briefen, Selbstporträt mit Foto, mit Musik, mit Körperteilen, mit Landschaft, mit Büchern. Die kurzen Kapitel geben Anregungen, sich zu erinnern, quasi sich selbst auf den Grund zu kommen, in spielerisch anmutenden Aufgaben, wie: seine magischen und seine stabilen Wörter finden, sich an Kindheitswelten und spätere Phasen des Lebens erinnern, alles, um dem auf die Spur zu kommen, was die eigene Biographie eigentlich ausmacht.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks