Hanns-Josef Ortheil Schwerenöter

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Inhaltsangabe zu „Schwerenöter“ von Hanns-Josef Ortheil

Hanns-Josef Ortheil entwirft in seinem Roman „Schwerenöter“ ein virtuos geschriebenes Porträt unser Nachkriegsgesellschaft. Der Autor zeichnet darin die Entwicklung jener Generation nach, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurde, in den fünfziger Jahren aufwuchs, die Studentenbewegung von 1968 mitgetragen hat und sich in den Jahren danach in die verschiedensten Lager zerstreute. Ein ungleiches Zwillingsbrüderpaar tritt auf, das auf phantasievolle Weise zwei deutsche Arten, sich in der Welt zu bewegen, noch einmal wiederholt: ekstatisch der eine, melancholisch der andere …

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  • Rezension zu "Schwerenöter" von Hanns-Josef Ortheil

    Schwerenöter
    PaulTemple

    PaulTemple

    28. July 2010 um 10:19

    Der Leser begleitet in diesem wundervollen Roman den erzählenden Protagonisten von seiner Geburt in der Nachkriegszeit bis in die achtziger Jahre hinein. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder besucht Johannes zunächst ein Internat, lebt danach jahrelang in Rom, beteiligt sich aktiv an den deutschen Studentenunruhen, pendelt über Paris und Lissabon Ende der 70er Jahre wieder nach Deutschland.Mich hat der Scheibstil stark an Grass´ "Blechtrommel" erinnert, hinter der sich "Schwerenöter" zumindest inhaltlich nicht zu verstecken braucht. "Schwerenöter" erweist sich als wahres Füllhorn der deutschen Nachkriegsgeschichte! und Gesellschaftsentwicklung Anhand des Lebenslaufes ergibt sich ein kaum zu bändigendes Kaleidoskop aus Philosophie, Geschichte, Politik und Alltagsleben. Johannes "erlebt" die ersten 25 Jahre der Bundesrepublik Deutschland wie wohl kaum kein anderer. Von den Jahren unter Adenauer, über die philosophischen Grundgedanken Adornos und Marcuses bis hin zur politischen Gründung der Grünen - den Leser erwartet eine dichte, wuchtige und hochinteressante Lektüre, die wie aus einem Guss wirkt!

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