Hanns-Werner Hey Anfangs, später und gestern / Der Mann ohne Kopf

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Inhaltsangabe zu „Anfangs, später und gestern / Der Mann ohne Kopf“ von Hanns-Werner Hey

Der Mann ohne Kopf erzählt vor dem Hintergrund der historischen Ereignisse ohne sentimentale Flüchtlingsrhetorik das Leben einer schlesischen Familie während des Krieges, auf der Flucht ins Ungewisse und in der Zeit des Mangels, der Demütigungen und Ausgrenzungen, und ihre Kämpfe
um Anerkennung nach dem Krieg beim Aufbau einer neuen Existenz in Franken.
Der Mann ohne Kopf, die Schimäre eines Vierjährigen, ist nicht nur das Bild einer Person, die sich in Eile auf ein unklares Ziel zu bewegt, sondern auch auf der Suche nach sich selbst ist und damit zur Metapher der Bewusstwerdung eines Kindes wird, das in der neuen Umgebung nach Zugehörigkeit und Orientierung sucht.
Am Anfang stehen Fragen: Was darf man vergessen? Wie weit hat die Ideologie des Dritten Reiches die Familie erfasst? Realisiert sie das Ausmaß des Krieges und das der Judenverfolgung? Lebendige Bilder und short stories erzählen von der naiven Gutgläubigkeit der Familie und ihrer Freunde in den ersten Kriegsjahren, von der dramatischen Flucht, dem Glück des Überlebens und vom Mut, der Kraft und der Improvisationsfähigkeit allein auf sich gestellter Frauen in der neuen Umgebung, von ihren körperlichen und seelischen Verletzungen.
Erzählt wird vom Wert der Geduld, der Beharrlichkeit, Bescheidenheit und Großzügigkeit, vom kleinen Glück des langsamen Aufstiegs der Familie in eine bürgerliche Existenz, und von den Lebenserfahrungen eines Kindes, dem die Eltern eindringlich klarmachen, dass nur das, was man gelernt und im Kopf hat, einem niemand mehr wegnehmen kann.

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