Hanns Hatt , Regine Dee Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(0)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken“ von Hanns Hatt

Was jeder Genießer unbedingt über das Riechen wissen muss.Das Riechen bestimmt unser Leben weit mehr, als wir glauben. Unsere Nase entscheidet, was uns schmeckt, wen wir lieben oder wen wir einfach nicht riechen können. Wir lassen uns von Düften verführen, aber auch manipulieren. Sie schicken uns süße Träume oder können uns krank machen. Hanns Hatt, der "Riechexperte der Nation" (DasErste.de) und Regine Dee haben eine kleine Schule des Riechens und Schmeckens geschrieben. Ein Geschenk für alle Sinnesmenschen und Genießer.Wie riecht die Heimat? Warum macht ein geschickt ausgewähltes Parfüm uns schlank und attraktiv? Und weshalb wird uns beim Schmecken heiß und kalt? Auf diese Fragen weiß "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" Antwort. Und die Tests im Buch verraten noch viel mehr: Wie gut riechen Sie? Sind Sie ein Feinschmecker? Oder hat Ihre Nase etwas Nachhilfe nötig?Den Schnelltest gibt es online: Ob Ihre Nase gefährdet ist, erfahren Sie auf der Homepage des Knaus Verlags.

Stöbern in Sachbuch

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

Gehen, um zu bleiben

Eines dieser Bücher, die etwas bedeuten; so viel, dass man bereits während des Lesens weiß, dass sie alles verändern. Dich selbst.Das Leben.

IvyBooknerd

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt

    Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken
    Winterzauber

    Winterzauber

    Ein kleines Juwel. Dieses Buch hat mich sehr überrascht, habe es direkt in einem durchgelesen und mich gut amüsiert. Hier lernen wir verstehen wie Düfte unser Leben beeinflußen, warum wir uns bei bestimmten Düften zu Hause fühlen, traurig sind, uns freuen oder auch ekeln. Kaffeeduft macht gute Laune, wenn man Kaffeetrinker ist, Zitrone und Orange machen wach und Lavendel hilft beim Einschlafen. Fast alle Leute lieben Vanilleduft, soweit es sich um einen natürlichen Duft und nicht um einen syntetischen handelt. Der Duft von Hefeteig und frischen Brötchen läßt uns kaum an einer Bäckerei vorbeigehen und der Duft von Kuhstall gefällt fast nur Menschen, die mit guten Erinnerungen auf dem Land großgeworden sind. Die Asiaten finden Fischgeruch gar nicht schlimm und Schokolade macht süchtig. Die jeweiligen Vorlieben und Abneigungen können mit der guten oder schlechten Erfahrung in der Kindheit zu tun haben. Die Industrie wiederum versucht uns mit verschiedenen Duftstoffen zum Kauf zu animieren, egal ob es sich um Lebensmittel, Autos oder Möbel handelt. Ich habe den Autor in einer Talkshow gesehen und seine Ausführungen haben mich schon neugierig gemacht, interessant auch seine Aussage, dass Frauen immer die Partnerwahl bestimmen, auch wenn es nicht vordergründig wahrgenommen wird. Hier etwas aus dem Inhalt Pheromone - Der Duft der Leidenschaft Ein Hauch ihres Parfums und er verliert den Verstand, das richtige Rasierwasser und sie sinkt danieder. Welch ein Traum. Einmal Sitte, Anstand und zeitraubenden Smalltalk vergessen und sich sofort den elementaren Dingen zuwenden. Einer, der weiß, wie es geht, ist der Eber. Von der Natur mit einem korkenzieherartig geformten Penis wenig begünstigt, braucht er eine geduldige Partnerin. Sein Trick sind zwei Pheromone - Androstenon und Androstenol. Kaum hat er diese Lockstoffe mit seinem Speichel aufgeschäumt, zeigt die Sau sich beeindruckt und verfällt in die sogenannte Duldungsstarre. Sie hält still und wirft ihn nicht ab, wie es sonst ihre Art ist. Allerdings wirkt das Zaubermittel nur zum Zeitpunkt des Eisprungs sonst nicht. Ein artfremdes Tier versteht diese Kommandos nicht, weshalb der Eber mit seinem Duft niemals eine Ziege beeindrucken könnte.

    Mehr
    • 2
  • Rezension zu "Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken" von Hanns Hatt

    Das kleine Buch vom Riechen und Schmecken
    HeikeG

    HeikeG

    16. June 2012 um 16:55

    Sind Sie eine Links- oder eine Rechtsnase? . Die Geschichte vom mörderischen Duftgenie Jean-Baptiste Grenouille zog weltweit Millionen Leser und schließlich auch Kinozuschauer in ihren Bann. Dank seiner Supernase konnte er Ulmen- von Birnbaumholz unterscheiden oder wusste nach dem Geschmack von Milch zu sagen, von welcher Kuh sie stammte und was diese vorher gefressen hatte. Dabei ist solch eine Gabe gar nicht so weit hergeholt. Denn geübte Weintester kommen diesem Genius schon ziemlich nahe, indem es ihnen zum Beispiel gelingt, Anbaugebiet und Jahrgang zu erkennen. Allerdings entlarvt Patrick Süskind das Genie in seinem Roman "Das Parfüm" gerade in seiner besonderen Sinnlichkeit als ambivalent und destruktiv. Hanns Hatt, einer der renommiertesten Geruchsforscher von der Ruhr-Universität Bochum, legt noch eins drauf. Er fand unlängst in seinem Labor heraus, dass der typische Barrique-Geschmack eines guten Rotweins weder die Geruchs-, noch die Geschmackssinneszellen reagieren lässt. Ausschließlich der Nervus trigeminus, der unter anderem für Schmerz- und Temperaturempfindungen zuständig ist, wird gereizt. . Nun wollen Hanns Hatt und die Wissenschaftsjournalistin Regine Dee keineswegs Sinnlichkeit und Genuss beim Weintrinken in Frage stellen. Im Gegenteil. Düfte bestimmen unser Leben. Sie sind nicht nur ein fühlbarer Glücksfaktor, der uns guten Geschmack überhaupt erst ermöglicht, sondern sie beeinflussen sogar nicht unerheblich, wen wir lieben oder eben nicht riechen können. Nicht von ungefähr entstanden solche Floskeln wie: "Den kann ich nicht riechen" oder "Von dem habe ich die Nase gestrichen voll". Mittlerweile wurde das Riechen aus der Schublade des animalischen, triebhaften Sinnes, der chemischen Informationsquelle ohne Geist, herausgeholt, in das es von Wissenschaftlern und Philosophen lange Zeit gesteckt wurde. 90 Prozent des guten Aroms haben mit dem vermeintlich niederen Sinn zu tun! "Die Nase ist die Aromaspezialistin unseres Körpers", wissen Hatt und Dee. Genauso wie Buchstaben ein Wort bilden, so setzt sich zum Beispiel das Odeur einer frisch gebrühten Tasse Kaffee aus einer Mischung von verschiedenen Duftmolekülen zusammen. Mit 350 Buchstaben wartet das Duft-ABC auf und viele "Wörter" schlagen locker das derzeit längste im Duden: Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung. . Die beiden Autoren haben eine kleine Schule des Riechens und Schmeckens verfasst, die zeigt, wie gut die eigenen Nase ist und wie man seinen Geschmackssinn trainieren kann. Gegliedert in sechs Kapitel mit jeweils zwei bis vierseitigen, kurzen und unterhaltsamen Lektionen gehen sie unterschiedlichen Fragen und Aspekten des "guten Geschmacks" nach. Warum packt uns plötzlich so ein Heißhunger auf Cheeseburger? Weshalb schmeckt der im Urlaub gekaufte Wein zu Hause ganz fad? Wie kann auch ich zum Feinschmecker, zum Riechprofi werden? Oder kann ich mit der Nase sogar mein Gehirn trainieren? Hatt und Dee zeigen, wie uns die Nase manipuliert und dass uns bestimmte Duftstoffe sogar älter oder jünger (Pampelmuse!), dicker oder dünner erscheinen lassen. Blumige Duftnoten fungieren sozusagen als "olfaktorisches Äquivalent zum Längsstreifen". Zudem können sie unser Wohlbefinden beeinflussen. So schläft man nachweislich mit Jasmin und Lavendel in der Luft tiefer, wenn auch nicht länger. Hopfen wiederum wirkt angstlösend und entspannend. Dabei - Männer aufgepasst! - ist es völlig egal, ob "Sie sich nun mit einem Hopfenbad verwöhnen oder sich lieber vor dem Einschlafen ein dunkles Bier genehmigen (...), abgesehen natürlich von den Kalorien", behauptet Hanns Hatt. . Fazit: "Eine duftfreie Welt gibt es nicht, und sie wäre auch für unsere Psyche und für unser Wohlbefinden gar nicht förderlich", konstatieren Hanns Hatt und Regine Dee. Vollendeter Genuss stellt sich als gigantische Symphonie aus Emotionen und Sinneseindrücken dar, bei dem das Schmecken und vor allem das Riechen einen nicht unerheblichen Einfluss haben. Vielleicht bringen die beiden Autoren noch ein GROSSES Buch vom Riechen und Schmecken heraus. Es wäre wünschenswert. Denn bei der versammelten Fülle unterschiedlichster Themen können sie zweifelsohne nur an der Oberfläche "schnuppern". Derweil stellt sich ihr vorgestellter "literarischer Geschmackstest" als unglaublich spannendes Thema dar, welches ein deutlich tieferes "Inhalieren" erfordert.

    Mehr