Hannsdieter Loy

 3.4 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Rosen für eine Leiche, Kirchwies und weiteren Büchern.

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Rosen für eine Leiche

Rosen für eine Leiche

 (7)
Erschienen am 13.04.2010
Kirchwies

Kirchwies

 (4)
Erschienen am 16.04.2013
Rosenschmerz

Rosenschmerz

 (4)
Erschienen am 15.05.2012
Hunde, Berge, Himmelreich

Hunde, Berge, Himmelreich

 (1)
Erschienen am 07.05.2014
Die Straßen von Rosenheim

Die Straßen von Rosenheim

 (1)
Erschienen am 04.12.2015
Rosenmörder

Rosenmörder

 (1)
Erschienen am 01.10.2009
Spiel des Todes

Spiel des Todes

 (1)
Erschienen am 21.09.2010
Jenseits der Alpen

Jenseits der Alpen

 (0)
Erschienen am 24.10.2013

Neue Rezensionen zu Hannsdieter Loy

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Archimedess avatar

Rezension zu "Die Straßen von Rosenheim" von Hannsdieter Loy

Ein Mörder schleicht durch das schöne Rosenheim
Archimedesvor 3 Jahren


„ Die Straßen von Rosenheim“ von Hannsdieter Loy, ein Oberbayern Krimi aus dem Hause Emons Verlag. Von dem Autor sind bereits einige Krimis erschienen, ich habe Grabmoosalm, Sakramentisch! und Friedhofgasse 13 gelesen.

Das Ermittlerteam Chili Toledo und ihr Chef Dr. Rico von Stahl haben wieder mal einen Mord in Rosenheim aufzuklären. Mit dabei, wie immer unersetzlich, Adele die im Hintergrund für Informationen rund um das Opfer bzw. den Verdächtigen sorgt. Hat es etwas auf sich, das das Opfer mit einer Kirche erschlagen wurde, ein sakrales Motiv? Ist der Tote, Henry Gusakh gar nicht der brave Bürger? Was Adele herausfindet, schockiert nicht nur die Kripo Rosenheim. Es gibt noch mehr Menschen, die die schreckliche Tat nicht vergessen können, obwohl sie schon viele Jahre zurück liegt. Kann sich ein Mensch so verstellen? Und kann Rache ein Mordmotiv sein? Eigentlich waren sie auf der Eifersuchtsspur, doch nicht die richtige Richtung, in der sie ermitteln? Als dann Chili brutal überfallen wird, in einer Kirche, gehen mit Rico Stahl die Nerven durch, denn er muss sich eingestehen- er liebt sie! Wurden wirklich alle Verdächtigen gründlich durchleuchtet, oder entging dem Team ein entscheidendes Detail?

Fazit:

Mir haben die anderen Krimis besser gefallen. Mir sind beim Lesen einige Ungereimtheiten aufgefallen. Die Schilderung über Rosenheim finde ich aber immer sehr gelungen, kenne die Stadt ganz gut, weil meine Tochter dort seit 4 Jahren studiert und es wirklich eine tolle Stadt ist.

 

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twentytwos avatar

Rezension zu "Spiel des Todes" von Hannsdieter Loy

Ein Spiel der Enttäuschung
twentytwovor 3 Jahren

Ein Oberbayern Krimi rennt bei mir immer offene Türen oder vielmehr Bücherregale ein. Also, Buch besorgt, Sofakissen gerichtet und losgelesen. Nach den ersten Seiten kommen Zweifel auf, ich lese/quäle mich weiter. Und dann kommt der Punkt an dem ich das Buch weglege und zum Orignal greife: Homo Faber von Max Frisch - das sollte man lesen!

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L

Rezension zu "Sakramentisch" von Hannsdieter Loy

Sakramentisch guat!
LeseJettevor 3 Jahren

Das passiert: Mitten im Rosenheimer Land passiert es, ein etwas gelangweilter Krimiautor (Hadi Yohl – ein Schelm wer dabei an Hansdieter Loy denkt) macht dem bisher verhinderten Krimiautor (in seinem bürgerlichen Leben Rechtsanwalt) ein verlockendes Angebot. Man könne dabei einer unverschuldet gescheiterten Existenz helfen und dabei so ganz nebenbei einen Krimi live erleben und sogar mitgestalten. Das wiederum könnte man ja durchaus auch als Recherche für den eigenen Krimi nutzen. Nun muss nur noch der eigentliche Nutznießer dieses Plans für eben jenen gewonnen werden.


Kurz darauf steht der Plan und mit einigen perfekt geplanten Überfällen lösen sich die Geldsorgen des Artur Josef Huber langsam in Luft auf. Zu dumm nur, dass bei einem der Überfälle der inzwischen pensionierte und mit dem Rosenheimer Land vertraute Kriminalrat Josef „Joe“ Ottakring unter den Opfern ist. Da seine Nachfolger mit den Vorgängen nicht allein weiterkommen, muss „Joe“ einmal mehr aushelfen...


So gefällt mir das Buch: Sakramentisch ist nicht das erste Buch aus der Feder Loys, das ich lese und auch nicht das erste, bei dem sich alles um die Hauptfigur Joe Ottakring dreht. In diesem Roman lernt der Leser eine andere Person kennen, die er aus einem der vorherigen Romane um Ottakring schon zu kennen glaubt. Huawa, genau jenen, der mit seiner Frau in der Rosentrilogie gern den Hundesitter spielte.


Hadi Loy gelingt es sehr gut, diesen Huawa darzustellen, ein vom Schicksal gebeutelter Mann, dem das Leben immer wieder übel mitspielte. Zunächst straffällig, dann rehabilitiert, stirbt zunächst die Tochter und später die Frau. Letztere war aber nicht nur nette und liebe Frau, sie war auch kaufsüchtig und hinterlässt Huber neben vielen (unnötigen) Vorräten auch eine Menge Schulden. Und das als allein erziehender Opa. So versteht es sich fast von selbst, dass manches Mal hin- und hergerissen ist. Einerseits sollte sich Verbrechen ja nie lohnen. Allerdings hegt man auch Sympathie für den Huawa und dessen Helfershelfer, die sich ja wirklich nur caritativ betätigen. Soll man die Verbrechen nun verurteilen oder nicht? Eine Frage, die sich jedem Leser stellt und die jeder für sich beantworten muss.


Doch nicht nur die Handlung, auch die Sprachbilder machen es dem Leser nicht immer leicht, sich zwischen Lachen und Weinen zu entscheiden. Eine Stimme weich wie gepudertes Katzenfutter. Ist das einfach nur ein sprachlicher Fehlgriff oder soll der Leser ganz bewusst stutzig werden? Denn schon zu Anfang weist Loy wiederholt darauf hin, dass man dieses Buch vielleicht lieber doch umtauschen solle und auf einen eher weichgespülten Regionalkrimi ausweichen sollte.


Fazit: Aus meiner Sicht der bisher beste Krimi um Joe Ottakring. Einmal mehr beweist Loy, dass er es versteht, ambivalente Gefühle im Leser zu wecken. Satirische Seitenhiebe auf das boomende Genre Regionalkrimi runden den Lesespaß ab.

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