Hans- Jürgen Kaphengst

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Alle Bücher von Hans- Jürgen Kaphengst

Hans- Jürgen KaphengstDie Schuld der toten Taucher
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Die Schuld der toten Taucher
Die Schuld der toten Taucher
 (1)
Erschienen am 17.10.2011
Hans- Jürgen KaphengstDas Majapahit-Geheimnis
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Das Majapahit-Geheimnis
Das Majapahit-Geheimnis
 (1)
Erschienen am 01.06.2010

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Das Majapahit-Geheimnis" von Hans- Jürgen Kaphengst

Rezension zu "Das Majapahit-Geheimnis" von Hans J Kaphengst
Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren

Dem Inhalt ist nach dem Buchrückentext absolut nichts mehr hinzufügen.

Für mich ist es der zweite Roman des Autoren, den ich nach "Die Schuld der toten Taucher" gelesen habe.
Auch hier brilliert der Autor mit seiner Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten. Er schafft es, den Leser mit auf die Reisen der Protagonisten zu nehmen und genau das zu sehen, was diese ebenfalls sehen. Seine Liebe zum asiatischen Kontinent und seine Ortskenntnis spricht aus jeder Zeile.
Der Autor entführt den Leser nicht nur in traumhafte Gegenden, sondern auch in die musikalische Welt Asiens, deren Kultur und Religion.
Während des lesens ging natürlich das Kopfkino bei mir an und nach Beendigung des Romans habe ich mich im Internet umgesehen, was ich mir unter den Musikinstrumenten nun eigentlich vorstellen muss. Ich war erstaunt, dass es mir aufgrund der Beschreibungen des Autors sehr gut gelungen ist, mir ein passenden Bild dazu zu schaffen.
Die Geschichte, die der Autor erzählt, lässt den Leser sich fragen, ob wirklich alles nur seiner Phantasie entsprungen ist oder ob es da nicht ein etwas größeres Körnchen Wahrheit gibt. Die Frage wird wohl immer offen bleiben.
Der Autor hat wieder phantastische Recherchearbeit geleistet. Mir persönlich war es bei den Musikinstrumenten, deren Herstellung und Beschaffenheit ab und an ein wenig zu genau, so dass ich an den Stellen ein klein wenig abgeschaltet habe.
Alles in allem jedoch ein großartiges Buch, das nicht nur Liebhaber Asiens und speziell Bali lieben werden.

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Katzenpersonal_Kleeblatts avatar

Rezension zu "Die Schuld der toten Taucher" von Hans- Jürgen Kaphengst

Rezension zu "Die Schuld der toten Taucher" von Hans-Jürgen Kaphengst
Katzenpersonal_Kleeblattvor 7 Jahren

Er hat die perfekte Waffe entwickelt, ein Fremdeinwirken kann nicht nachgewiesen werden. Jeder Mord sieht nach einem "plötzlichen Herztod" aus. Ein promovierter Physiker mordet, nicht gern, aber er tut es für Steve. Steve war sein Freund, als sie noch gemeinsam bei Greenpeace gearbeitet haben, bis Steve ermordet wurde. Er führt die Arbeit von Steve weiter, denn dieser hatte sich für den Erhalt der Corallenriffe eingesetzt.
Er beobachtet die Taucher, die an den Riffen tauchen und "bestraft" diejenigen, die sich dem Riff zerstörerisch, bewusst oder unbewusst, nähern.
Als er die 36-jährige Britta tötet, macht er einen Fehler, denn Brittas Bruder Bernie glaubt nicht an einen Herzstillstand, wurde doch seine Schwester vor der Reise nach Thailand auf Herz und Nieren geprüft. Sie war sportlich und stand voll im Leben.
Bernie, selbst Tauchlehrer, macht sich mit seinem Freund Udo, genannt Ufo, auf den Weg nach Thailand, um herauszubekommen, was es mit dem Tauchtod seiner Schwester auf sich hat.
Sehr bald bekommen die beiden Unterstützung von dem schwedischen Basisleiter Ole und es dauert nicht lange, bis sie ein System hinter den Morden sehen, nur ist nicht klar, wer sie verübt und wie.
Als sie den Mörder kennen, geraten sie selbst unwissentlich in Lebensgefahr.
Wird es ihnen gelingen, die Morde nachzuweisen und den Mörder dingfest zu machen?

Obwohl ich die Unterwasserwelt und den Reiz des Tauchens nur aus dem Fernseher kenne, fühlte ich mich bei der Lektüre dieses Buches überhaupt nicht Fehl am Platz. Hans-Jürgen Kaphengst ist es gelungen, dem Leser den Zauber der Corallenriffe nahezubringen. Wortgewaltig und einfühlsam beschreibt er die Welt unter Wasser und seiner Lebewesen. Da der Autor selbst leidenschaftlicher Taucher ist, gelingt es ihm mühelos, seine Faszination auch dem Leser mitzuteilen.

Der Leser begibt sich mit den Protagonisten auf die Suche nach der Wahrheit. Warum musste Bernies Schwester Britta sterben? Mord oder Unfall?
Die Recherchen der beiden sind spannend und glaubhaft nachvollziehbar.
Der Leser nimmt aber auch teil an den Gedanken des Physikers und Mörders. Seine Beweggründe kann man ebenso gut nachvollziehen, so dass auch er ein wenig zum Sympathieträger werden könnte, wenn es nicht um Mord gehen würde.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und leicht zu lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Erklärungen mittels Fußnoten von Fachausdrücken, so dass man als Nicht-Taucher nicht das Gefühl hat, nur "Bahnhof" zu verstehen.
Gleich zu Beginn des Buches wurde Spannung aufgebaut, der Spannungsbogen hielt sich und konnte sich zum Ende hin nochmals steigern.
Auch wenn ich zum Ende hin schon ahnte, wo es hinging, war das Ende überraschend und nicht vorhersehbar.
Ein wunderbar recherchiertes Buch, dass seine Freunde nicht nur unter den Tauchern finden wird.
Ich empfehle dieses Buch gern weiter.

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