Hans- Jürgen Kaphengst Die Schuld der toten Taucher

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Inhaltsangabe zu „Die Schuld der toten Taucher“ von Hans- Jürgen Kaphengst

Der Ökokrimi spielt in der Erlebniswelt der Taucher und beschreibt die Jagd dreier Tauchlehrer und ihrer Helfer auf einen Serienmörder. Ein promovierter Physiker und ehemaliger Projektleiter eines Greenpeace Walforschungsprogramms hat sich eine ganz eigene, tödliche Methode des Riffschutzes ausgedacht. Mit einer selbst entwickelten Hightech-Waffe „bestraft“ er gezielt die Taucher, die sich besonders zerstörerisch durchs Riff bewegen. Die Nachrichten über Taucher, die in der Andamanensee und im Golf von Thailand einen „Herztod“ erleiden, häufen sich.
Tauchlehrer Bernie glaubt nicht an den Tod durch Herzstilllstand, als seine Schwester unter den Opfern ist. Gemeinsam mit seinem Freund Ufo und dem schwedischen Basisleiter Ole erkennt er das System in der Serie der mysteriösen Taucher-Todesfälle.
Die Jagd auf den Killer beginnt.

Meinungen zum Buch:

Zum Buch:
Er hat die perfekte Waffe entwickelt, ein Fremdeinwirken kann nicht nachgewiesen werden. Jeder Mord sieht nach einem "plötzlichen Herztod" aus. Ein promovierter Physiker mordet, nicht gern, aber er tut es für Steve. Steve war sein Freund, als sie noch gemeinsam bei Greenpeace gearbeitet haben, bis Steve ermordet wurde. Er führt die Arbeit von Steve weiter, denn dieser hatte sich für den Erhalt der Corallenriffe eingesetzt.
Er beobachtet die Taucher, die an den Riffen tauchen und "bestraft" diejenigen, die sich dem Riff zerstörerisch, bewusst oder unbewusst, nähern.
Als er die 36-jährige Britta tötet, macht er einen Fehler, denn Brittas Bruder Bernie glaubt nicht an einen Herzstillstand, wurde doch seine Schwester vor der Reise nach Thailand auf Herz und Nieren geprüft. Sie war sportlich und stand voll im Leben.
Bernie, selbst Tauchlehrer, macht sich mit seinem Freund Udo, genannt Ufo, auf den Weg nach Thailand, um herauszubekommen, was es mit dem Tauchtod seiner Schwester auf sich hat.
Sehr bald bekommen die beiden Unterstützung von dem schwedischen Basisleiter Ole und es dauert nicht lange, bis sie ein System hinter den Morden sehen, nur ist nicht klar, wer sie verübt und wie.
Als sie den Mörder kennen, geraten sie selbst unwissentlich in Lebensgefahr.
Wird es ihnen gelingen, die Morde nachzuweisen und den Mörder dingfest zu machen?

Obwohl ich die Unterwasserwelt und den Reiz des Tauchens nur aus dem Fernseher kenne, fühlte ich mich bei der Lektüre dieses Buches überhaupt nicht Fehl am Platz. Hans-Jürgen Kaphengst ist es gelungen, dem Leser den Zauber der Corallenriffe nahezubringen. Wortgewaltig und einfühlsam beschreibt er die Welt unter Wasser und seiner Lebewesen. Da der Autor selbst leidenschaftlicher Taucher ist, gelingt es ihm mühelos, seine Faszination auch dem Leser mitzuteilen.

Der Leser begibt sich mit den Protagonisten auf die Suche nach der Wahrheit. Warum musste Bernies Schwester Britta sterben? Mord oder Unfall?
Die Recherchen der beiden sind spannend und glaubhaft nachvollziehbar.
Der Leser nimmt aber auch teil an den Gedanken des Physikers und Mörders. Seine Beweggründe kann man ebenso gut nachvollziehen, so dass auch er ein wenig zum Sympathieträger werden könnte, wenn es nicht um Mord gehen würde.

Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und leicht zu lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Erklärungen mittels Fußnoten von Fachausdrücken, so dass man als Nicht-Taucher nicht das Gefühl hat, nur "Bahnhof" zu verstehen.
Gleich zu Beginn des Buches wurde Spannung aufgebaut, der Spannungsbogen hielt sich und konnte sich zum Ende hin nochmals steigern.
Auch wenn ich zum Ende hin schon ahnte, wo es hinging, war das Ende überraschend und nicht vorhersehbar.
Ein wunderbar recherchiertes Buch, dass seine Freunde nicht nur unter den Tauchern finden wird.
Ich empfehle dieses Buch gern weiter.

Monika

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  • Rezension zu "Die Schuld der toten Taucher" von Hans-Jürgen Kaphengst

    Die Schuld der toten Taucher

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    08. February 2012 um 09:03

    Er hat die perfekte Waffe entwickelt, ein Fremdeinwirken kann nicht nachgewiesen werden. Jeder Mord sieht nach einem "plötzlichen Herztod" aus. Ein promovierter Physiker mordet, nicht gern, aber er tut es für Steve. Steve war sein Freund, als sie noch gemeinsam bei Greenpeace gearbeitet haben, bis Steve ermordet wurde. Er führt die Arbeit von Steve weiter, denn dieser hatte sich für den Erhalt der Corallenriffe eingesetzt. Er beobachtet die Taucher, die an den Riffen tauchen und "bestraft" diejenigen, die sich dem Riff zerstörerisch, bewusst oder unbewusst, nähern. Als er die 36-jährige Britta tötet, macht er einen Fehler, denn Brittas Bruder Bernie glaubt nicht an einen Herzstillstand, wurde doch seine Schwester vor der Reise nach Thailand auf Herz und Nieren geprüft. Sie war sportlich und stand voll im Leben. Bernie, selbst Tauchlehrer, macht sich mit seinem Freund Udo, genannt Ufo, auf den Weg nach Thailand, um herauszubekommen, was es mit dem Tauchtod seiner Schwester auf sich hat. Sehr bald bekommen die beiden Unterstützung von dem schwedischen Basisleiter Ole und es dauert nicht lange, bis sie ein System hinter den Morden sehen, nur ist nicht klar, wer sie verübt und wie. Als sie den Mörder kennen, geraten sie selbst unwissentlich in Lebensgefahr. Wird es ihnen gelingen, die Morde nachzuweisen und den Mörder dingfest zu machen? Obwohl ich die Unterwasserwelt und den Reiz des Tauchens nur aus dem Fernseher kenne, fühlte ich mich bei der Lektüre dieses Buches überhaupt nicht Fehl am Platz. Hans-Jürgen Kaphengst ist es gelungen, dem Leser den Zauber der Corallenriffe nahezubringen. Wortgewaltig und einfühlsam beschreibt er die Welt unter Wasser und seiner Lebewesen. Da der Autor selbst leidenschaftlicher Taucher ist, gelingt es ihm mühelos, seine Faszination auch dem Leser mitzuteilen. Der Leser begibt sich mit den Protagonisten auf die Suche nach der Wahrheit. Warum musste Bernies Schwester Britta sterben? Mord oder Unfall? Die Recherchen der beiden sind spannend und glaubhaft nachvollziehbar. Der Leser nimmt aber auch teil an den Gedanken des Physikers und Mörders. Seine Beweggründe kann man ebenso gut nachvollziehen, so dass auch er ein wenig zum Sympathieträger werden könnte, wenn es nicht um Mord gehen würde. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und leicht zu lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Erklärungen mittels Fußnoten von Fachausdrücken, so dass man als Nicht-Taucher nicht das Gefühl hat, nur "Bahnhof" zu verstehen. Gleich zu Beginn des Buches wurde Spannung aufgebaut, der Spannungsbogen hielt sich und konnte sich zum Ende hin nochmals steigern. Auch wenn ich zum Ende hin schon ahnte, wo es hinging, war das Ende überraschend und nicht vorhersehbar. Ein wunderbar recherchiertes Buch, dass seine Freunde nicht nur unter den Tauchern finden wird. Ich empfehle dieses Buch gern weiter.

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