Hans-Christian Huf

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Hans-Christian Huf

Lebenslauf von Hans-Christian Huf

Hans-Christian Huf wird 1956 in Starnberg geboren und ist ein deutscher Historiker und Fernsehjournalist. Er studierte in München und Bordeaux Germanistik, Geschichte sowie Politik. Seit 1984 arbeitet er für das ZDF. Ab 1987 ist Huf in der ZDF-Redaktion Geschichte und Gesellschaft und Kultur und Gesellschaft für historische Sendungen wie Quo Vadis und Sphinx – Geheimnisse der Geschichte, als leitender Redakteur zuständig. Zu diesen Themen hat er auch schon Bücher veröffentlicht.

Alle Bücher von Hans-Christian Huf

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Hans-Christian HufUnterwegs in der Weltgeschichte
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Unterwegs in der Weltgeschichte
Unterwegs in der Weltgeschichte
 (16)
Erschienen am 12.11.2012
Hans-Christian HufMit Gottes Segen in die Hölle
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Mit Gottes Segen in die Hölle
Mit Gottes Segen in die Hölle
 (6)
Erschienen am 01.02.2005
Hans-Christian HufImperium
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Imperium
Imperium
 (3)
Erschienen am 01.07.2005
Hans-Christian HufVon Marco Polo bis Rasputin
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Von Marco Polo bis Rasputin
Hans-Christian HufGiganten
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Giganten
Giganten
 (1)
Erschienen am 01.03.2007
Hans-Christian HufDas Bibelrätsel
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Das Bibelrätsel
Das Bibelrätsel
 (1)
Erschienen am 01.12.2006
Hans-Christian HufSöhne der Wüste
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Söhne der Wüste
Hans-Christian HufDie Päpste
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Die Päpste
Die Päpste
 (1)
Erschienen am 09.06.2009

Neue Rezensionen zu Hans-Christian Huf

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Rezension zu "Unterwegs in der Weltgeschichte" von Hans-Christian Huf

Rezension zu "Unterwegs in der Weltgeschichte" von Hans-Christian Huf
michael_lehmann-papevor 7 Jahren

Unterhaltsamer Ein- und Überblick

Hape Kerkeling konnte für die ZDF Serie gewonnen werden, in de er gerade aktuelle das umsetzt, was Hans-Christian Huf für sich als Ziel gesetzt hat. In einer Zeit, in der es zwar an zunehmendem Spezialwissen nicht mangelt, wohl aber das, was man über Jahrzehnte hinweg als „Allgemeinbildung“ bezeichnet hat, an einem „Wissen des Überblicks“, mit dem man, auf dieses Buch bezogen, wohl ein Studium der Geschichte nicht bestehen würde, andererseits aber in sehr unterhaltsamer und dennoch fundierter Form einen Einblick in „fünf Jahrtausende der Weltgeschichte“ erhält.

Sicher nicht nur im Überblick, auch nur in Auswahl. Trotz der Breite der besprochenen Themen können nicht alle Ereignisse von einigermaßenem Rang Aufnahme in ein Buch von gut 430 finden, aber Wichtiges und Wesentliches findet sich durchaus in der gut gesetzten Auswahl der Themen durch Huf.

Aus der Frühgeschichte mit Babylon (nein, nein, nicht der „Turm“ steht hier im Blickpunkt, sondern die besonders gefärbten Ziegel, mehr wird aber nicht verraten) und der Sphinx, hin zur Antike der Griechen, einer Betrachtung, ob nun wirklich alle Wege (später) nach Rom führten bis zu Caesar reichen die ersten Themen. Dass auch die Hunnen nicht zu kurz kommen und der Beginn des Islam ausführlich gewürdigt wird, versteht sich von selbst, samt anschließender und (vordergründig) aus dem Islam resultierender Kreuzzüge.
Friedrich II. darf im Jubiläumsjahr (aber auch wegen Preußen!) nicht fehlen.

Neben wichtigen Orten und, vor allem, Ereignissen und Personen der Weltgeschichte finden im Buch aber auch besondere und erwähnenswerte Objekte ihren Platz. Der Eifelturm erhält so ein eigenes Kapitel, vor allem natürlich daher, weil er wie kaum ein anderes Symbol (neben der Freiheitsstatue, die im darauf folgenden Kapitel betrachtet wird) für den Übergang zur Neuzeit steht. Und in anderer, schrecklicherer Weise eben auch die Atombombe.

Huf beschränkt sich hierbei in den einzelnen Kapiteln nicht auf die Betrachtung des einen, konkreten Gegenstandes sondern nimmt Ereignisse, Personen, Orte, symbolische Objekte jeweils zum Ausgangspunkt, einen „Rundumblick“ zur Bedeutung und zur Einbettung in die jeweilige Zeitgeschichte und die Auswirkungen des konkreten Betrachtungsgegenstandes oder Ereignisses zu werfen.

Einblicke und Einbettungen, denen der Leser in Stil und Form gerne folgt. Leger und verständlich, hier und da mit einem Augenzwinkern und der ein oder anderen ironischen Bemerkung folgt Huf im Buch einem Stil des „spielerischen Lernens“ und Vermittelns von Fakten, dass im Gesamten höchst unterhaltsam und wie „in einem Rutsch“ zu lesen vorliegt. Dabei sei betont, dass diese Form des unterhaltsamen Stils nicht auf Kosten fundierter Recherche oder nachprüfbarer Fakten im Buch Eingang gefunden hat.

Das Ziel, einen Überblickswissen hilfreich zur Seite zu stehen, hat Hans-Christian Huf in dieser Form vollständig Genüge getan und man kann nur empfehlen, in diesem Buch mit Vergnügen den Spuren der Weltgeschichte zu folgen. Leichter und lockerer wird man sich dieses Wissen kaum aneignen können.

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