Hans-Christian Oeser

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Lebenslauf von Hans-Christian Oeser

Hans-Christian Oeser, geboren 1950 in Wiesbaden, arbeitet als Übersetzer, Autor und Herausgeber. Er übersetzte unter anderem Werke von F. Scott Fitzgerald, Ian McEwan, Muriel Spark, William Trevor und Edward P. Jones. 1997 wurde er mit dem Europäischen Übersetzerpreis Aristeion ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hans-Christian Oeser

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Cover des Buches James Joyce9783518182215

James Joyce

 (1)
Erschienen am 18.12.2006
Cover des Buches Alles wandelt sich - Echos auf Ovid9783956690846

Alles wandelt sich - Echos auf Ovid

 (0)
Erschienen am 11.10.2016
Cover des Buches Dublin9783458348146

Dublin

 (0)
Erschienen am 23.05.2005
Cover des Buches Irland9783765453717

Irland

 (0)
Erschienen am 15.11.2017
Cover des Buches Liebesgeschichten aus Irland9783434531128

Liebesgeschichten aus Irland

 (2)
Erschienen am 01.08.2002
Cover des Buches Modern English Short Stories II9783150091654

Modern English Short Stories II

 (2)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Oscar Wilde in Prison9783150091142

Oscar Wilde in Prison

 (1)
Erschienen am 01.11.1982

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Rezension zu "James Joyce" von Hans-Christian Oeser

Eine irische Legende
Duffyvor einem Jahr

James Joyce könnte man in die Abteilung „Phänomen“ einordnen, denn wahrscheinlich ist er der Schriftsteller, von dem mehr Menschen den Namen kennen als seine Werke. Untrennbar mit Irland und der dortigen Literatur verbunden, ist er fast schon ein Synonym für die „Grüne Insel“ geworden. Das Phänomen indes ist eher die Unkenntnis seines Werkes, den wer macht sich schon die Mühe, den „Ulysses“ zu lesen und wer kann von sich behaupten, dass er „Finnegan's Wake“ verstanden hat? Trotzdem ist sein Name auch fast 80 Jahre nach seinem Tod vielen geläufig und das macht im Grunde auch dieses kleine Buch aus der Suhrkamp BasisBiographie-Reihe so interessant. Selbst wenn man nie etwas von Joyce gelesen hat, ist sein Lebenslauf doch interessant, denn was war das für ein Mensch, der heute noch in aller Munde ist und Bücher schrieb, die heute jeder kennt, aber die wenigsten wirklich gelesen und verstanden haben?

In jede Biografie ist immer die Gefahr von Spekulationen, Gerüchten und falsch überlieferten Anekdoten aus zweiter Hand gegeben. Die hier vorliegende Biografie ist allerdings schon vom Charakter her als Sachbuch angelegt und hat mit ihrem pädagogischen Aufbau den Anspruch, so wenig wie möglich Sachfremdes zu streuen. Trotzdem ist der Lebenslauf von Joyce mit seinen vielen Stationen sehr spannend geschildert, ohne zur Fiktion zu werden. Die weiteren Kapitel beschäftigen sich mit dem Werk des Autors und seinen Auswirkungen auf verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens und der Kunst, in der Gegenwart und der Vergangenheit.

Das Buch ist sehr gut strukturiert, sehr übersichtlich und für den Interessenten eine kurzweilige und lehrreiche Lektüre. Wenn ganz nebenbei der Wunsch entsteht, sich eines der Werke dieses Ausnahmeautoren vorzunehmen und tiefer drinnen zu graben als den Klappentext zu lesen, dann könnte es sein, dass es einige Joyce-Fans mehr geben könnte.

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