Hans-Christian Schmid , Michael Gutmann Dreiundzwanzig - 23 - Die Geschichte des Hackers Karl Koch

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Inhaltsangabe zu „Dreiundzwanzig - 23 - Die Geschichte des Hackers Karl Koch“ von Hans-Christian Schmid

Als am Abend des 1. Mai 1989 die Nachricht über Deutschlands Bildschirme flimmerte, daß eine Gruppe junger westdeutscher Hacker verhaftet worden waren, die für den KGB gearbeitet hatten, glaubten viele an eine neue Ära der Spionage. Auch wenn die Gefahren der Computertechnologie zu dieser Zeit schon immer deutlicher wurden, wirkte eine solche Verbindung von Computern und Spionage doch besonders erschreckend. . Seitdem ist viel über diesen sogenannten KGB-Hack geschrieben worden. Neben zahllosen Artikeln in Zeitungen und Magazinen ragten hier besonders die beiden Bücher »Cyberpunk« von Kathie Hafner und »Das Kuckusei« von Clifford Stoll heraus. Doch stand bislang der Hacker als Mensch nur selten im Vordergrund. Mit eben diesem Aspekt der Geschichte, dem alltäglichen Leben des als "hagbard" bekannten Hackers Karl Koch, befassen sich Hans-Christian Schmid und Michael Gutmann in ihren Film »Dreiundzwanzig« und dem gleichnamigen Buch. Anders als im Film konnten die beiden im Buch die Lebensgeschichte von Karl Koch frei von den Zwängen einer filmischen Umsetzung nachzeichnen. So lernt der Leser den Menschen Karl Koch kennen, seine Probleme und seine Ängste, die zu einem großen Teil auf der der Illuminatus-Trilogie zugrundeliegende Verschwörungstheorie beruhten. Sie können dabei aus dem reichen Pool an persönlichen Erzählungen schöpfen, die sie während ihrer jahrelangen Recherche bei Freunden, Bekannten und Verfolgern gesammelt haben. Im letzten Drittel des Buches befindet sich zudem ein ausführliches Interview über die Entstehungsgeschichte und den Hintergrund des Film. Eine lohnende Lektüre, auch für diejenigen, die den Film nicht gesehen haben. (Matthias C. Noch)

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