Hans-Christoph Liess , Gerd Albrecht Regiert das Geld die Welt?

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Inhaltsangabe zu „Regiert das Geld die Welt?“ von Hans-Christoph Liess

Was verkauft sich besser? Brötchen oder Stecknadeln? Brötchen brauchen wir alle, aber wer braucht schon Stecknadeln? Mithilfe simpler Alltagsbeispiele wie diesem hier und frechen Graphic Novel-Passagen erzählt Hans-Christoph Liess Geschichte und Geschichten rund um das ökonomische Denken. Hier werden Alltagssituationen zum Ausgangspunkt für so manches Aha-Erlebnis. Ganz gleich, ob es um Marktwirtschaft, Kapitalismus oder Kommunismus geht. Denn hinter jeder Theorie steckt immer eine Idee - und die ist oft ganz einfach. Dieses Buch bietet solides Basiswissen in Zeiten der Wirtschaftskrise. Es erklärt Grundlagen verschiedener Wirtschaftstheorien so anschaulich und mitreißend, dass keiner, der es gelesen hat, den Wirtschaftsteil bei Frühstück wieder zur Seite legen möchte. www.wirtschaft-fragen.de

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  • Rezension zu "Regiert das Geld die Welt?" von Hans-Christoph Liess

    Regiert das Geld die Welt?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    28. February 2012 um 11:25

    „Wie die Wirtschaft funktioniert und warum die Krise immer wieder kommt“ lautet der Untertitel dieses absolut empfehlenswerten Sachbuches für Jugendliche, aus dem aber auch Erwachsene lernen können, in Zukunft dem Wirtschaftsteil ihrer Zeitung mehr verständnisvolle Beachtung zu schenken. Mit ganz einfachen Fragen, die sich jeder schon einmal gestellt hat, baut der Experte für Wirtschaftsgeschichte, Hans-Christoph Liess, sein Buch auf. Wie funktioniert eigentlich die Wirtschaft? Warum gibt es ständig Krisen? War das schon immer so oder ist das ein eher neuzeitliches Phänomen? Mit schönen, lustigen und von Gert Albrecht frech gezeichneten Graphic-Novel-Episoden wird ein Buch aufgelockert und für die Leser interessant gemacht, das sich vorgenommen hat, die Geschichte des ökonomischen Denkens von Adam Smith bis heute nicht nur zu erklären, sondern sie vor allem verständlich zu machen. Sein großes Plus sind die sehr lebensnahen Beispiele, die Liess immer wieder anführt und mit denen er zeigen will, wie die Wirtschaft unseren Alltag bis in die letzten Verästelungen prägt. Und zusammen mit den gezeichneten Episoden, die ein Thema anreißen und formulieren und den Beispielen wird deutlich, wie einfach doch die für sehr kompliziert und nur für Fachleute verständlich gehaltenen Wirtschaftstheorien sind. Natürlich geht er auf die aktuellen krisenhaften Entwicklungen in der Welt ein und er tut es engagiert und kritisch, wenn er in die Zukunft blickend, zusammenfasst: „Fest steht aber, das uns große Veränderungen bevorstehen, wenn wir unsere Krisen einigermaßen bewältigen wollen. Ich denke, dass die Tage des ungezügelten neoliberalen Finanzkapitalismus gezählt sind. Aber wie soll es weitergehen? Wird man ganz auf die Marktwirtschaft verzichten müssen? Das ist schwer vorzustellen, da es keine Wirtschaftsform gibt, die so effektiv Bedürfnisse erkennt und Produkte dahin bringt, wo sie gebraucht werden. Trotzdem bleibt es eine, wenn auch schwer zu schluckenden bittere Pille, das wir uns ewiges und immer schnelleres Wachstum nicht leisten können, wenn wir die Klimakrise überleben wollen. Kann es vielleicht wirklich eine Marktwirtschaft geben, die nicht immer weiterwachsen muss?“ Das Buch ist hervorragend aufgebaut und gegliedert, die gezeichneten Episoden und die erklärenden Texte bilden eine gut durchdachte Einheit und mit Pfeilen und fettgedrucktem Text werden wichtige Fragen gestellt und beantwortet. Der junge Leser wird durch diesen Aufbau des Buches in einen Dialog mit hineingenommen, in der er quasi selbst zum Forscher wird, und in dem lernt, sich selbst als homo oeconomicus zu begreifen und seine Angst vor den großen Fragen die angeblich nur Fachleute verstehen zu verlieren.

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