Hans-Dieter Schütt Besuchen Sie mich, bin im Himmel

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Inhaltsangabe zu „Besuchen Sie mich, bin im Himmel“ von Hans-Dieter Schütt

Stellen Sie sich vor, Sie wären zum Tee bei Richard Wagner, bei Charles Darwin, bei Theodor Fontane eingeladen! Und die Ehrfurcht verschlägt Ihnen nicht die Sprache, sondern Sie kommen mit diesen Genies ins Gespräch, dürfen sich in ihre geistigen Welten, ihre Konflikte vorfragen! Dieses Fantasiespiel, diese Reise in Denkwelten hat Hans-Dieter Schütt gewagt. Neun Schriftsteller, ein Naturforscher, ein Komponist - elf große Geister des 18. und 19. Jahrhunderts besucht er. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie sind in ihrem Lebenswillen maßlos, sie leiden an ihrer Zeit, sie anerkennen die Grenze jener Konventionen nicht, die den Eigensinn und den Geist der Revolte erdrücken. Weil sie einen Anspruch haben, kennen sie das Scheitern; indem sie das Scheitern herausfordern, sind sie uns - über alle Zeiten hinweg - gegenwärtig geblieben.

Die Interviews wirken oft unzusammenhängend und abgehakt. Die Fakten sind meist philosophischer bis alltäglicher Natur.

— Sakuko

Für Literaturfans sicher interessant, für mich leider nicht.

— rewareni

Schütt lässt den Leser pointiert und unterhaltsam in 11 ganz besondere Gedankwelten eintauchen: großartig!

— Ohmydear

Die großen Denker und Dichter der Zeit nehmen uns mit, in ihre Gedakenwelt

— DamlaBulut

Ein launiges und erhellendes Buch über bereits verstorbene geniale Geister. Klassikerfreunde werden es lieben.

— seschat
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  • Philosophische bis alltägliche Fakten über 11 verstorbene Denker

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    Sakuko

    15. July 2016 um 20:41

    Zuerst hörte sich dieses Buch eigentlich echt interessant an. 11 fiktive Interviews mit verstorbenen Persönlichkeiten (leider nur Männer), primär Schriftsteller und Denker, die Antworten nicht ausgedacht sondern echte Zitate aus Briefen und Schriftstücken.Und das ist auch genau was man bekommt. Nur leider wirken viele der Interviews eher disjunkt und unzusammenhängend. Eine Ansammlung an Zitaten mit ein paar passenden Fragen davor, aber ohne viel Zusammenhang. Mal bekommt man 2-3 Fragen zu einem Thema, dann springt der Interviewer zu ein paar völlig anderen Themen nur um darauf wieder eine längst beantwortete Frage anzusprechen.Nur bei wenigen Interviews ergibt sich wirklich ein Dialog zwischen dem Interviewer und seinem Interviewten, Fontane und Wager fand ich z.B. gut gelungen.Die Themen der Interviews behandeln die Ansichten der Personen, ihre Einstellungen zur Welt und der Menschheit. Die Zitate sind oft sehr philosophisch, aber es gibt auch Informationen zum Alltag oder zur Geschichte und dem Charakter der Persönlichkeiten. Leider ergibt sich so aber nur ein recht allgemeines und bereits bekanntes Bild der beleuchteten Persönlichkeiten. Anhand des Bildes und des Titels hätte mich mir ehrlich gesagt etwas Skurrileres vorgestellt. Unbekannte Seiten zeigen, wenig bekannte Anekdoten, Abstruses oder Lustiges, hätte ich mir gewünscht. Da gibt es ein paar Exemplare, aber leider sehr wenige.Außerdem fand ich den Interviewer besonders in der ersten Hälfte von der Sprache her unpassend gewählt. Während er sich schon etwas an die Ausdrucksweise der Interviewten anpasst wirkt seine Sprache doch oft zu modern und passt nicht immer recht zu den Antworten. Ich bin nicht ganz sicher, ob es in der zweiten Hälfte besser geworden ist, oder ob ich mich einfach nur daran gewöhnt habe.Jedenfalls fand ich die Interviews informativ und teilweise auch interessant, aber auch eher anstrengende Kost. Das ist kein Buch, das man einfach so locker herunter liest. Wenn ich mehrere Interviews am Stück gelesen habe, so haben die Interviewten auch angefangen, ineinander zu verschwimmen und ich dachte teilweise, ich bin noch in dem Interview der vorherigen Person.

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  • Ausflug in die Literatur

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    rewareni

    30. June 2016 um 13:19

    Auszug aus dem Klapptext: Mit Fontane durch die Mark wandern, bei Wagner einen Tee in der Villa  Wahnfried nehmen, von Schiller zu abendlichen Plauderei an der Esplanade empfangen…. Der Autor Hans- Dieter Schütt hat Auszüge aus Originalzitaten, Briefen, Tagebüchern…. verwendet, damit er mit elf toten Persönlichkeiten im Himmel ein Interview führen kann. Die nicht ganz ernst gemeinten und fiktiven Gespräche  lassen Berühmtheiten wie Georg Büchner, Friedrich Schiller, Charles Darwin oder Theodor Fontane wieder auferstehen. Die Fragestellungen sind in modernisierter Form der damaligen Zeit angepasst worden und man hat wirklich das Gefühl, die beiden Interviewpartner würden sich gegenüber sitzen. Der Autor hat sich große Mühe gegeben aus dem großen Fundus der diversen Zeitdokumenten diese Geschichten zu schreiben. Mich konnte leider das Buch nicht wirklich erreichen. Die teils doch sehr angehauchten philosophischen Gespräche waren nicht nach meinem Geschmack. Liebhaber der klassischen Literatur werden aber sicher auf ihre Kosten kommen. Besuchen Sie mich, bin im Himmel- Elf unmögliche Interviews von Hans- Dieter Schütt

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  • Eine einmalige Idee und ein ganz besonderes Buch!

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    Ohmydear

    24. June 2016 um 21:08

    Mit seinem Werk "Besuchen Sie mich, bin im Himmel" gewährt Hans-Dieter Schütt dem Leser einen Einblick in die Köpfe von 11 außergewöhnlichen Männern und führt Gespräche, die zwar fiktiv, aber dennoch alles andere als erfunden sind. Schütt entnimmt die Antworten seiner Gesprächspartner nämlich aus deren Werken, Tagebüchern oder Briefen. Ich bin mir sicher, dass die Recherche dahinter ein ziemlicher Akt war.Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und Schütt bringt meist eine ganz besondere Philosophie oder Idee des Interviewten auf den Punkt, auch wenn seine Frage sich natürlich immer um verschiedene Themen drehen.Die Auswahl der Gesprächspartner fand ich sehr gelungen und im Endeffekt sind 11 ganz einzigartige Porträts entstanden. Nur schade, dass keine Frau zu Wort kommen durfte. Mein Favorit war das Interview mit Arthur Rimbaud, obwohl dieser mir als einziger unbekannt war. Sehr schön fand ich auch den Abschnitt mit Schiller in dem natürlich auch Goethe zu Wort kommen durfte. Auf das Interview mit Büchner habe ich mich besonders gefreut, da dieser einer meiner Lieblingsautoren ist, und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.Durch seine Fragen und die kurzen Antworten schafft Schütt es jahrhunderte alte Ideen zu vermitteln, ohne dass das Lesen besonders anstrengend war.Das Buch selbst ist ebenfalls ein wirkliche Augenweide, die Farben und das Cover sind wunderbar gewählt, die Schrift gut zu lesen und das Hardcover liegt angenehm in der Hand. Abgerundet wird das ganze durch ein hübsches rosafarbenes Bändchen: Ein Schmuckstück für jedes Bücherregal! Insgesamt muss man Schütt allein für diese Idee, aber vor allem für die interessante Umsetzung gratulieren, so ein Buch habe ich noch nicht gelesen: Absolut empfehlenswert! 

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  • Die großen Dichter und Denker der Zeit kennenlernen

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    DamlaBulut

    17. June 2016 um 17:38

    Journalist und Autor Hans-Dieter Schütt hat ein fantastisches Buch geschrieben, dass uns die Möglichkeit bietet, in die Gedanken und Gefühle der Dichter und Denker des 18. und 19. Jahrhunderts zu schnuppern.In diesem Buch werden 11 fiktive Gespräche, mit: Georg Büchner, Charles Darwin, Fjodor Dostjewski, Theodor Fontane, Heinrich von Kleist, Jean Paul, Arthur Rimbaud, Friedrich Schiller, Robert Schumann, Anton Tschechow und Richard Wagner geführt.Im Laufe dieser Gespräche, erfährt man einige interessante Fakten und Gedanken dieser großen Männer.Man erhält einen Einblick in ihr Leben und in ihre Gedanken, sowie ihren Meinungen und ihre Wünsche.Diese Gespräche sind sehr realistisch und unglaublich lebhaft.Der Autor passt seine Sprache die, der damaligen Sprache an und das macht das lesen, umso interessanter und schöner.In den Folgenden Gesprächen werden wir Leser, über diese großen Menschen aufgeklärt und lernen sie noch ein Bisschen besser kennen. ''Aber die Pamphletisten!''''-Sie schreiben, man liest sie nicht.''''Aber die Propheten!''''-Sie schreien, man hört sie nicht.''''Aber die Mutigen!''''-Sie handeln, man hilft ihnen nicht.''(Georg Büchner, S.95) Fazit Ein sehr gelungenes Buch, für Leser, die sich für die großen Dichter und Denker des 18. und 19. Jahrhunderts, interessieren.

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  • Unterhaltsame Gespräche mit den ganz Großen der Zeit

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    seschat

    12. June 2016 um 14:36

    Journalist und Autor Hans-Dieter Schütt hat mit "Besuchen Sie mich, ich bin im Himmel" ein launiges und zugleich erhellendes Buch über die Genies des 18. und 19. Jahrhunderts geschrieben. So führt er 11 fiktive und daher ungewöhnliche Interviews mit Literaten (wie z.B. Friedrich Schiller und Heinrich von Kleist), Musikern (u.a. mit Robert Schumann und Richard Wagner) und Biologen (wie z.B. Charles Darwin). Das Spannende an diesen Begegnungen ist der Fakt, dass die Antworten der Berühmtheiten auf Originalzitaten aus Briefen, Werken etc. beruhen. Auf diese Weise gerät Schütts Fantasiespiel sehr lebhaft, geradezu realistisch. Zudem passt er seine Sprache der Zeit an, in der Schiller & Co lebten. Für den geneigten Leser ist es kein Problem, die Gespräche zu verstehen. Weniger klassikeraffine Leser werden manches Wort nachschlagen müssen. Inhaltlich geht es viel um Persönliches bzw. bekannte Eigenheiten. Da darf die Frage nach Schillers verfaulten Äpfeln ebenso wenig fehlen, wie die nach Fontanes Heimatverbundenheit. Mir haben besonders die Interviews mit Heinrich von Kleist, Friedrich Schiller und Theodor Fontane gefallen, weil diese noch einiges bisher Unbekanntes für mich bereithielten. Was ich außerdem sehr sympathisch fand, war die ausgeprägte Naturliebe der Literaten. Wann immer sie abschalten bzw. entspannen wollten, zog es sie ins Grüne. Natürlich geht es in den Gesprächen auch um die eigene Berufswahl bzw. den Tod. So kann der Leser vor allem dem Menschen hinter dem Genie nachspüren. Hier noch zwei meiner Lieblingszitate: "Das, was die Toren Glück nennen, ist kein Glück, es betäubt ihnen nur die Sehnsucht nach dem wahren Glück, es lehrt sie eigentlich nur, ihr Unglück zu vergessen." (Heinrich von Kleist, S. 22f) "Lieber Einsamkeit und ein Buch als schlechte Gesellschaft." (Theodor Fontane, S. 105) FAZITEin kurzweiliges Buch, das sich gleichermaßen für Liebhaber der großen Geister des 18. und 19. Jh.s als auch Laien eignet. Eine gelungene Zeitreise, die Lust macht, wieder mal einen literarischen Klassiker in die Hand zu nehmen oder klassischer Musik zu lauschen.

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  • Buchverlosung zu "Besuchen Sie mich, bin im Himmel" von Hans-Dieter Schütt

    Besuchen Sie mich, bin im Himmel

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Gemeinsam mit Charles Darwin beim Nachmittags-Tee sitzen, mit Theodor Fontane einen Spaziergang durch die Mark unternehmen, von Friedrich Schiller zu abendlicher Plauderei an der Esplanade empfangen... Wer hat sich nicht schon einmal vorgestellt, mit einem der ganz großen Denker, Dichter und Genies zusammenzusitzen, ihnen Fragen zu stellen, sich in ihre geistigen Welten vorzufragen. Hans-Dieter Schütt hat dieses Gedankenexperiment gewagt und sich in seinem Buch »Besuchen Sie mich, bin im Himmel. Elf unmögliche Interviews« mit Schriftstellern, Komponisten und Naturforschern getroffen und die großen Geister der Vergangenheit in lebhafte Gespräche verstrickt. Um in den Lostopf zu hüpfen, verraten Sie uns, wen Sie gerne einmal treffen würden. Und vor allem: Was würden Sie diesen Menschen gerne fragen, hätten Sie nur die Chance dazu? Und darum geht´s:In seinem Fantasiespiel besucht Hans-Dieter Schütt elf große Geister des 18. und 19. Jahrhunderts. Aber was könnte man diese Jahrhundertgestalten, diese Genies, diese Rebellen gegen die Konventionen nicht alles fragen! Weltsicht, Wahrheit, Schaffensantrieb, Schaffenskrisen? Vielleicht aber auch, ob tatsächlich faule Äpfel in der Schublade liegen? Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie sind in ihrem Lebenswillen maßlos, sie leiden an ihrer Zeit, sie anerkennen die Grenze jener Konventionen nicht, die den Eigensinn und den Geist der Revolte erdrücken. Weil sie einen Anspruch haben, kennen sie das Scheitern; indem sie das Scheitern herausfordern, sind sie uns - über alle Zeiten hinweg - gegenwärtig geblieben.Gespräche mit Georg Büchner, Charles Darwin, Fjodor Dostojewski, Theodor Fontane, Heinrich von Kleist, Jean Paul, Arthur Rimbaud, Friedrich Schiller, Robert Schumann, Anton Tschechow und Richard Wagner.Besuchen Sie uns auch auf Facebook:https://www.facebook.com/Eulenspiegelverlagsgruppe/

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