Hans-Georg Kaethner Ausweg Karatschi. Roman

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(1)
(2)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ausweg Karatschi. Roman“ von Hans-Georg Kaethner

Drei junge Männer im Berlin des Jahres 1963 sind sowohl menschlich als auch finanziell in eine bedrückende Sackgasse geraten. Um ihrem Dilemma zu entfliehen, wollen sie gebrauchte Autos nach Mittelost überführen und dort verkaufen. Ihr Mekka heißt Karatschi, die größte Stadt Pakistans, wo angeblich phantastische Preise erzielt werden können. Ein wahres Höllenfahrtskommando beginnt. Von Berlin über Jugoslawien, Türkei, Syrien, Irak bis buchstäblich auf den letzten Kilometer ihres ersehnten Endziels stolpern sie von einem Desaster ins nächste. Im Grunde genommen sind die zahlreichen Katastrophen nichts als ein Spiegelbild ihrer eigenen seelischen Verfassung. Aus innerem Unfrieden entwickeln sich mit nahezu gesetzmäßiger Logik kritische Situationen. Hans-Georg Kaethner, der Autor, seit 40 Jahren Globetrotter aus Passion, bietet mehr als einen literarisch anspruchsvollen Abenteuer-Roman. Eigene Erlebnisse und Berichte anderer Weltenbummler wurden derart detailgetreu verarbeitet, dass stellenweise der Eindruck eines „Reiseführers für Alternativtouristen“ entsteht. Eine erregende, unter die Haut gehende Geschichte in einer Region unserer Erde, die durch die furchtbaren Ereignisse des 11. September 2001 in New-York und ihre fatalen Folgen auf dramatische Weise wieder einmal in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt ist. Jedoch trotz veränderter politischer Verhältnisse mit anderen Drahtziehern an den Schalthebeln der Macht könnte die Handlung des spannenden Romans auch heute noch ganz ähnlich abspulen wie damals, denn die Grundtypen der dortigen Menschen und ihre charakteristische Art zu agieren, haben sich scheinbar nicht im geringsten verändert. Hochspannung von der ersten Zeile bis zum atemberaubenden Finale am legendären Khaiberpass zwischen Pakistan und Afghanistan!

Habe das Buch vor Jahren gelesen und konnte es nicht aus der Hand legen. Spannung, Fernweh weckend und überzeugende Charaktere.

— IlkaCohen
IlkaCohen
  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Ausweg Karatschi. Roman" von Hans-Georg Kaethner

    Ausweg Karatschi. Roman
    hakuho

    hakuho

    Wer möchte sich von einem ungemein spannenden Abenteuer-Reiseroman packen lassen? Mit "Ausweg Karatschi" entführe ich Euch in ein Gebiet, das bei der heutigen politischen Lage nicht mehr als Globetrotter passierbar ist. Mehr zum Buch: Drei junge Männer im Berlin des Jahres 1963 sind sowohl menschlich als auch finanziell in eine deprimierende Sackgasse geraten. Um ihrem Dilemma zu entfliehen, wollen sie gebrauchte Autos durch Nahost nach Pakistan überführen und dort profitabel verkaufen. Ihr Mekka heißt Karatschi, wo angeblich phantastische Preise geboten werden. Ein wahres Höllenfahrtskommando beginnt. Von Berlin über Jugoslawien, Türkei, Syrien, Irak, Iran bis buchstäblich auf den letzten Kilometer in Pakistan stolpern sie von einem Desaster ins nächste. Im Grunde genommen sind die zahlreichen Katastrophen nichts als ein Spiegelbild ihrer eigenen seelischen Verfassung. Aus innerem Unfrieden entwickeln sich mit zwangsläufiger, nahezu gesetzmäßiger Logik kritische, lebensbedrohende Situationen. Ich war rund 30 Jahre lang Weltenbummler aus Passion und bereiste ca. 70 Länder auf allen Kontinenten. Dieses Buch ist mehr als ein literarisch anspruchsvoller Abenteuerroman. Eigene Erlebnisse und Berichte anderer Globetrotter wurden detailgetreu verarbeitet zu einer Art "alternativem Reiseführer". Eine unter die Haut gehende Story in einem brisanten Teil der Welt, die immer noch aktuell anmutet, denn die Grundtypen der Menschen haben sich nicht verändert. Wenn Du bei der Leserunde zu Ausweg Karatschi dabei sein willst, bewirb Dich bis zum 23.Mai 2013 für eines von 10 Freiexemplaren. Selbstverständlich werde ich für Eure Fragen zur Verfügung stehen. Du kannst natürlich auch mitmachen, wenn du nicht gewinnst. Ich habe das Copyright vom Goldstadt-Verlag zurückbekommen und biete auf Amazon neue Exemplare für 8,50 Euro plus 3 Euro Porto an. Für Interessenten, die nicht zu den benachrichtigten Gewinnern der Freiexemplare zählen, läuft bis auf Widerruf für diese Leserunde eine Sonderaktion an. Bei Bestellung an mich kann man für 7 Euro (inklusive Versand) gegen Vorkasse ein Exemplar erwerben.

    Mehr
    • 119
  • Ausweg Karatschi

    Ausweg Karatschi. Roman
    Blaustern

    Blaustern

    19. July 2013 um 22:00

    Deutschland im Jahre 1963: Jürgen möchte das große Geld machen und weg aus Berlin auf die große Reise gehen. Sein Alltagsleben ist ein Graus, bei dem er völlig versagt hat. So setzt er ein Inserat in die Zeitung und sucht Mitfahrer mit Geld, um einen gebrauchten Mercedes nach Pakistan zu überführen, nach Karatschi. Und wie kann es anders sein, findet er für dieses Vorhaben zwei ebenso verrückte Männer, die zwar beide völlig anders sind als er, jedoch auch mit ihrem Leben in Deutschland nicht klarkommen. So begeben sich die drei auf die Reise und erleben ein Abenteuer nach dem anderen, weil jeder von den Herren auf die ein oder andere absurde Weise dazu beiträgt. Die Protagonisten wurden charakterlich detailliert dargestellt. Allerdings war keiner von den dreien sympathisch, nicht mal Jürgen, obwohl man sein Handeln noch am ehesten verstehen konnte. Harry war einfach völlig daneben und Dieter die trostlose graue Maus. Sie gehen völlig unüberlegt an die ganze Sache heran, die in genau so einem Desaster enden muss. Ihre Handlungen sind nicht nachvollziehbar; man kann oft nur mit dem Kopf schütteln anstatt darüber zu lachen. Am Anfang hatte ich richtige Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzufinden. Die Sätze waren so lang und kamen trotzdem nicht bei mir an, und ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Aber es wurde dann besser. Dieses Buch ist keine leichte Lektüre für nebenbei. Als typischen Reisebericht würde ich es auch nicht bezeichnen, denn meistenteils ging es um die drei Charaktere, ihre Beziehungen untereinander und wie sie die Autos an den Mann bringen.

    Mehr
  • Überragender Schreibstil

    Ausweg Karatschi. Roman
    sapadi

    sapadi

    14. June 2013 um 18:55

    Drei junge Männer die im Alltagsleben von Deutschland im Jahre 1963 gescheitert sind, wittern die große Chance Autos in Pakistan, genauer gesagt in Karatschi, mit einem großen Gewinn zu verkaufen. Kurz entschlossen machen sich die drei auf dem Weg zu ihren Abenteuern in „1001 Nacht“. Die Inhaltsangabe des Buches klingt nach Fernweh und vielen Reiseabenteuern in orientalischer Atmosphäre und genau das ist es auch was der Autor hier vermittelt. Man steigt richtig als vierter Fahrgast mit in die Autos ein und kann sich erst wieder von dem Buch trennen wenn es zu Ende ist.  Die Protagonisten werden detailliert und charakterlich dargestellt, ohne auf Oberflächlichkeit wie Aussehen direkt einzugehen, dieses wird stückchenweise im Laufe des Buches behandelt. Dadurch kann man die Personen schnell sehr gut einschätzen und fühlt sich ihnen tiefer verbunden. Auffallend ist hierbei, dass alle drei Charaktere unterschiedlicher kaum sein könnten. Sie entwickeln sich aufgrund der Handlung und wachsen mit dem Buch und der Reiselänge mit. Vor allem hat mich der Schreibstil überzeugt, der dem Leser einen gewissen Anspruch abverlangt, denn einfach nur so „nebenbei“ das Buch zu lesen ist nicht möglich und würde dem Buch auch nicht gerecht werden. Wobei sich der Schreibstil auch der Reise anpasst und wenn es rasanter wird vermittelt der Autor dieses mit Worten und seinem Schreibstil. So ist dieser gegen Ende schon mehr ein Reisebericht, der deutlich einfacher zu lesen ist.   Fazit: Kein Buch für mal so nebenbei, aber dennoch ein wirklich sehr guter Roman, der vor allem von seinem Schreibstil lebt.

    Mehr
  • Auf den Weg nach..

    Ausweg Karatschi. Roman
    buchfeemelanie

    buchfeemelanie

    11. June 2013 um 20:01

    Hier bin ich wieder mal ein bisschen unschlüssig, was ich schreiben soll. Form: Titel und Cover passen, die Kapiteleinteilung ist in Ordnung. Meine Meinung: Die Idee, per Zeitungsinserat auf Menschen zu treffen, die ein Auto überführen möchten um das große Geld zu machen ist wohl heute nicht mehr zeitgemäß. Doch vor einigen Jahren machen sich 3 rastlose Männer auf diese lange Reise. Die 3 Männer sind mir weder sympathisch noch unsympathisch. Jürgen konnte ich am Meisten verstehen. Harry hingegen hätte ich als Figur (nicht Person) unterwegs erschlagen oder ertränkt. Ich fand ihr Handeln unterwegs oft unvorbereitet und nicht nachvollziehbar. Als Höllenfahrtskommando kann ich es jetzt nicht direkt beschreiben. Vieles hätten sie sich ersparen können, nur dann wäre das Buch ja nicht so spannend ;) Manchmal zum schmunzeln waren die Fettnäpfchen aber manchmal für mich ein bisschen übertrieben lustig dargestellt. Solch aufgezwungener Humor kommt selten bei mir an. Ich hatte anfangs ein bisschen Mühe in das Buch hineinzukommen. Das hat sich zum Glück nach und nach ergeben. Durch das ganze Buch ist das Fernweh leider nicht bei mir angekommen. Zu oft ging es leider um die Beziehungen untereinander.   Deswegen leider nur 3 Sterne      

    Mehr