Hans-Georg Klemm Ewig dein ...

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Inhaltsangabe zu „Ewig dein ...“ von Hans-Georg Klemm

Was könnte schöner sein als die Liebe? Was bewegender als die Musik? Musik und Liebe sind, um es mit den Worten von Hector Berlioz zu sagen, die »beiden Flügel der Seele«.
In seinem neuen Buch vereint Hans-Georg Klemm diese beiden Seiten der Seele und zeigt, welche ›unsterblichen Geliebten‹ große Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt oder auch Schumann zu ihren Meisterwerken inspirierten. Eingängig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen setzt Hans-Georg Klemm den Frauen hinter den genialen Musikern, deren Namen und Schicksal nur wenigen bekannt sein dürfte, ein Denkmal. Ihr Einfluss auf das Schaffen der Künstler kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.Denn ohne die Leidenschaft, die sie in ihren Herzen entfachten, wäre so manches Meisterwerk wie Berlioz' ›Symphonie fantastique‹ oder Schumanns ›Fantasie C-Dur‹ wohl nie entstanden. Die beiliegende CD vereint die schönsten dieser unvergänglichen Kompositionen.

Konnte mich durch den konzeptlosen Aufbau leider nicht mitreißen...

— seschat

Romantik und Musikgeschichte vereint-unterhaltsam, lehrreich, lesenswert!

— orfe1975

Das Buch stellt auf ansprechende Weise den Zusammenhang zwischen den Liebesleben einiger Musiker und ihrem Schaffen her.

— mabuerele

Sehr interessantes Werk über die Liebe großer Komponisten. Anspruchsvoll mit vielen Originalzitaten.

— black_horse

Ein tolles, lesenswertes Buch über die Komponisten und ihre Geliebten, Ehefrauen, unerfüllte Lieben. Mit CD der Kompositionen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Leben schreibt die besten und dramatischsten Liebesgeschichten!

— Nicky_G

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  • Leserunde zu "Ewig dein ...: Große Komponisten und ihre unsterblichen Geliebten" von Hans-Georg Klemm

    Ewig dein ...

    LambertSchneider

    Liebe Bücherfreunde, wer kennt es nicht - das Glücksgefühl der Liebe? Das Gefühl im siebten Himmel zu schweben, aber auch den Liebeskummer, wenn man unglücklich verliebt ist oder den Schmerz, den man kurz nach einer Trennung verspürt? Auch die großen Komponisten der Weltgeschichte kannten dies nur zu gut. In seinem Buch ›Ewig dein…‹ beschreibt unser Autor Hans-Georg Klemm die größten und bewegendsten Liebesgeschichten berühmter Komponisten. Ein Beispiel? Angetrieben durch seinen ständigen Kotrollzwang unternahm Friedrich Wieck alles, um seine Tochter Clara Josephine Wieck von ihrem Geliebten Robert Schuhmann fernzuhalten. Erfahrt in unserem Buch, wie die bedeutendsten Kompositionen unserer Zeit durch die Liebe der Künstler für ihre Musen geprägt wurden. Lasst euch verzaubern von den Erzählungen über die Liebe zweier Menschen, über tragische Ereignisse und erlebt wie die Musikgeschichte durch sie entscheidend geprägt wurde. Dazu möchten wir mit euch eine neue Leserunde starten! Neugierig geworden? Dann bewerbt euch bis zum 19. August für unsere Leserunde und gewinnt mit etwas Glück eines von 10 Leseexemplaren! Verratet uns einfach: Welchen großen Komponisten oder Künstler hättet ihr gerne kennengelernt und warum? Wir sind gespannt auf Eure Antworten! Schreibt uns auch gerne noch, auf welchen Plattformen Ihr Eure Rezension veröffentlichen wollt. Die glücklichen Gewinner werden von uns per PN benachrichtigt. Bei Fragen stehen wir euch selbstverständlich zur Verfügung – gebt uns einfach Bescheid :-)  Wir freuen uns auf eine spannende Leserunde! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit eigenem Exemplar herzlich eingeladen! Liebe Grüße euer Lambert Schneider-Team

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  • Inhalt und Schreibstil super, Struktur katastrophal

    Ewig dein ...

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2015 um 06:19

    Das Buch hätte so schön sein können. Denn der Autor hat die Wortgewalt einzulösen, was der Klappentext verspricht: "Was könnte schöner sein als die Liebe? Was bewegender als die Musik? Musik und Liebe sind, um es mit den Worten von Hector Berlioz zu sagen, die 'beiden Flügel der Seele'. In seinem neuen Buch vereint Hans-Georg Klemm diese beiden Seiten der Seele und zeigt, welche ›unsterblichen Geliebten‹ große Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt oder auch Schumann zu ihren Meisterwerken inspirierten. Eingängig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen setzt Hans-Georg Klemm den Frauen hinter den genialen Musikern, deren Namen und Schicksal nur wenigen bekannt sein dürfte, ein Denkmal. Ihr Einfluss auf das Schaffen der Künstler kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.Denn ohne die Leidenschaft, die sie in ihren Herzen entfachten, wäre so manches Meisterwerk wie Berlioz' ›Symphonie fantastique‹ oder Schumanns ›Fantasie C-Dur‹ wohl nie entstanden. Die beiliegende CD vereint die schönsten dieser unvergänglichen Kompositionen" Leider hat das Buch einen völlig wirren Aufbau. Es geht chronologisch vor, springt alle paar Absätze von einem Komponisten zum anderen und es ist jedes einzelne Mal ein Rätselraten, um welche Person es gerade geht! Da emotional dran zu bleiben, bei den Liebesgeschichten mitzufiebern wird durch diese Zerrissenheit in der Struktur unmöglich gemacht. So interessieren mich zwar weiterhin die Geschichten, bringe es aber seit Wochen nicht über mich über die Hälfte hinaus das Buch zu Ende zu lesen. Inhalt super. Aufbau katastrophal. Durchschnitt drei Sterne.

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  • Leider nicht das, was ich erwartet hatte

    Ewig dein ...

    seschat

    INHALTDer Gymnasiallehrer Hans-Georg Klemm berichtet in insgesamt 10 Kapiteln von den glücklichen und bisweilen unglücklichen Liebesgeschichten der weltbekannten Komponisten Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt und Schumann. Der Einfluss der weiblichen Partner/Geliebten auf die Meisterwerke der genannten Musikgrößen ist nicht zu unterschätzen. MEINUNGIch habe mich sehr auf die Lektüre dieses Buchs gefreut, gerade weil es mal wieder ein Sachbuch mit biografischen Zügen gewesen ist. Leider hielt meine Begeisterung nicht lang an. Das lag daran, dass der Autor die einzelnen Liebesgeschichten nicht in getrennten Kapiteln abhandelt, sondern stringent über die gesamten zehn Kapitel miteinander vermischt, was dem Verständnis nicht zuträglich ist. Ich hatte Probleme, die einzelnen Geschichten auseinander zu halten, besonders wenn darüber hinaus Originalquellen, wie z.B. Briefe, Gedichte etc., zitiert wurden. Ich hätte mir einen roten Faden und ein besseres Konzept gewünscht. Die Zeittafel und die CD am Buchende haben nur marginal darüber hinweggetröstet. Zwischen den Zeilen habe ich mich oft gefragt, muss diese iterative Schilderung nun sein. Vieles geriet mir zu langatmig und etwas zu spröde, so dass ich einiges überfliegen musste, um bis zum Ende durchzuhalten. Einzig die Erzählung über Chopin hat mir gefallen und konnte mich begeistern. Sicher hat der Autor versucht die Verbindungen der Komponisten untereinander aufzuzeigen, was ihm auch gelungen ist, aber das etwas besonderes oder lehrreiches hängen geblieben wäre, kann ich leider nicht behaupten. Durch die beschriebene Anlage des Buchs und den häufigen Perspektivwechsel habe ich das Sachbuch als nichtssagend empfunden.Das Cover gefällt mir im Vergleich zum Inhalt hingegen sehr gut. Es ist weder antiquiert noch zu modern gestaltet, sondern verfügt über ein gutes, atmosphärisch ansprechendes Design. Die Porträts von Clara und Robert Schumann vor dem Notenblatthintergrund, das hat was. FAZITLeider mitnichten das Buch, das ich erwartet habe. Die Lektüre ist zu lahm und zu verworren geraten. Nicht mein Fall.

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    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2015 um 06:13
  • Ewig Dein… - Dramatische Liebesgeschichten

    Ewig dein ...

    Nicky_G

    Das Leben schreibt die größten Geschichten und die dramatischsten Liebesgeschichten. Hans-Georg Klemm hat ein paar von ihnen, die Komponisten im 19. Jahrhundert erlebt haben, zusammengetragen. Robert Schumann, Franz Liszt, Frederic Chopin sind nur einige Namen der großen liebenden und leidenden Gestalten, die in diesem Buch auftauchen. Dabei sind die Herren äußerst kreativ, setzen ihren großen Lieben zum Beispiel mit Tonfolgen, in denen der Name der Angebeteten versteckt ist, ein musikalisches Denkmal, oder umranken mit einfallsreichen Worten ihre Memoiren wie Hector Berlioz. Hans-Georg Klemm erzählt dies in der zeitlichen Abfolge, verknüpft raffiniert die Geschichten miteinander, indem er Sätze miteinander verschmelzen lässt und so einen sanften Übergang zwischen den sich manchmal mehr, manchmal weniger ähnelnden Ereignissen findet. Das führt zuweilen zu Verwirrungen, welcher der Künstler nun gemeint ist, wird aber im Laufe des Buches weniger, weil man mit den Lebensumständen und den zahlreichen Namen besser vertraut wird. Zusammengefasst werden die Erzählungen am Ende in eine chronologische Tabelle, so dass man die Schritte der einzelnen Personen noch mal nachvollziehen kann. Überrascht war ich von den teilweise engen freundschaftlichen Banden, die sich zwischen den Berühmtheiten der damaligen Zeit geknüpft hatten. Eine CD, die dem Buch beiliegt, harmoniert wunderbar mit den Geschichten, kann allerdings nur eine Auswahl bieten an Stücken, die Erwähnung finden. Hier lohnt es sich, die angegeben Lieder oder Kompositionen herauszusuchen und sich während des Lesens oder danach anzuhören. Die Erläuterungen im Text werfen ein ganz anderes, neues, vielleicht unbekanntes Bild auf die Musik und auch auf den Komponisten. Auch die eingefügten Bilder der Angebeteten, der Anbetenden oder der Liebespaare lassen die Schilderungen lebendig werden. Wer romantische und wahre Liebesgeschichten mag, ist hier bestens aufgehoben, auch wenn nur ein begrenzter Einblick in die Lebensgeschichten der Figuren geboten wird.

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    • 2
  • Ewig Dein – Die Entstehung musikalischer Kunstwerke

    Ewig dein ...

    Lina94

    25. September 2015 um 18:06

    Hans-Georg Klemm hat in diesem Buch die Liebesgeschichten bekannter Komponisten – es handelt sich um Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin, Mendelssohn, Liszt und Berlioz – näher beleuchtet. Hinter jeder Komposition steckt eine Geschichte, oft hat es mit Liebe zu tun. Die Komponisten haben ihre Gefühle in die Musik untergebracht und verständlicherweise hat die Liebe nicht immer nur gute Seiten. Auch viele traurige Werke sind entstanden und wenn kein anderer Ausweg war, haben sich viele Musiker in die Musik gestürzt. Zur Hochzeit wird z. B. ein Album voller Lieder angefertigt oder die Buchstaben der Geliebten kommen vor, den Ideen waren keine Grenzen gesetzt. Zu loben ist, dass Klemm sich nicht nur auf jeweils eine Geliebte spezialisiert hat, sondern stets versuchte, alle einzubeziehen. Anders als man es erwartet, werden die Geschichten nicht nacheinander abgearbeitet, sondern es wird immer zwischen den verschiedenen Geschichten gesprungen. Da kann dann mal ein Absatz über Schumann sein, dann über Chopin und Liszt und dann wieder Schumann. So kann es dann auch passieren, dass man eine halbe Seite liest und dann erst merkt, dass schon wieder zum nächsten Komponisten gesprungen wurden, denn teilweise sind die Übergänge nicht eindeutig. Das erschwert und verlangsamt das Lesen, da ich einige Abschnitte mehrfach lesen musste. Besonders am Anfang könnten für musikalische Anfänger, die ein gutes Einstiegsbuch suchen, große Probleme auftreten, wenn man auf einmal gefühlt hunderte Namen vorgesetzt bekommt, die es zu merken gilt. Aufgrund der vielen Verknüpfungen unter den Komponisten und den anderen Beteiligten wäre schwierig gewesen, da die Verbindungen dann nicht nacheinander erscheinen. Aber die gewählte Variante ist leider, zumindest am Anfang, auch nicht gerade die Beste. Die größte Rolle im Buch nimmt das Geschehen um Schumann ein. Am wenigsten wurde meines Erachtens über Beethoven berichtet, dessen Teile vereinzelt eingestreut wurden. Die restlichen Komponisten wurden in relativ gleichen Mengen behandelt. Als großer Chopin-Verehrer hat mir seine Geschichte ganz besonders gut gefallen, aber auch die Handlung um Schumann fand ich sehr bewegend. Schade, dass das Ende seiner Geschichte relativ kurz gefasst wurde. Das hätte ich gern noch ausführlicher gehabt. Aufgrund der für mich unangenehmen Struktur sind mir diese beiden besonders gut im Gedächtnis geblieben und über die anderen habe ich nur einen groben Überblick. Mir persönlich war es zu viel auf einmal, um sich alles zu merken. Das Buch mit Hardcovereinband und Lesebändchen finde ich sehr ansprechend gestaltet. Auch das Cover mit Robert Schumann und Clara Wieck finde ich sehr gelungen, da die beiden das wohl bekannteste der beschriebenen Paare sind und deren Beziehung auch einen großen Raum einnimmt. Insgesamt finde ich das Thema sehr interessant. Der Autor hat einen angenehmen Schreibstil und die Handlungen recht gut beschrieben. Die Struktur muss ich leider bemängeln, aber wie gesagt wäre das einzelne Abarbeiten wohl auch nicht besser gewesen. Ich vergebe vier Sterne für die gute Idee.

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  • Romantik und Musikgeschichte unterhaltsam und lehrreich vereint

    Ewig dein ...

    orfe1975

    22. September 2015 um 16:00

    Cover und Aufmachung: Das Cover zeigt ein Porträt des berühmten Musiker-Ehepaars Robert und Clara Schumann vor einer Notenpartitur, die im Hintergrund durchschimmert. Das ganze im rötlichen Ton gehalten, dazu das passende Lesebändchen lässt alles altmodisch edel erscheinen und stimmt somit perfekt auf den Inhalt ein. Dieser stimmungsvolle Eindruck wird abgerundet durch eine CD im Buchinneren, die die wichtigsten klassischen Werke der behandelten Komponisten enthält, bei denen ihre Geliebten als Muse dienten. Inhalt: Das Buch behandelt das Leben der 7 berühmten Komponisten Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt, Mendelssohn, Schubert und Schumann im Kontext mit ihren Liebesbeziehungen. Mein Eindruck: Vom Titel ausgehend, hatte ich erwartet, dass jeder der Komponisten in einem für ihn bestimmten Kapitel abgehandelt wird. Das ist jedoch nicht der Fall. Stattdessen wird chronologisch erzählt, wobei einige Komponisten miteinander bekannt waren und sich ihre Wege zu bestimmen Zeitpunkten kreuzen. Jedes Kapitel behandelt also mehrere Komponisten und ihre Geliebten gleichzeitig. Das macht das Buch aus meiner Sicht sehr reizvoll, es lässt diese Männer lebendiger erscheinen, wenn man sich ihre Freundschaften und Bekanntschafen mit anschaut und wie einer den anderen teilweise beeinflusst hat. Vom Stil her ist das Buch zeitweise verwirrend, da der Autor besonders am Anfang viele Persönlichkeiten einführt und die Übergänge nicht ganz eindeutig gekennzeichnet sind. Man muss sich stark konzentrieren, um nicht den Faden zu verlieren. Vor allem im ersten Kapitel, in dem alle Hauptpersonen angesprochen werden, wirkte das Buch sehr chaotisch. Dies löste sich allerdings bei mir schnell auf und ich hatte mich an den Stil gewöhnt, es wurden pro Kapitel weniger Personen behandelt und ich hatte bald den roten Faden erkannt. Hilfreich war dabei aber auch hin und wieder ein Blick auf die Zeittabelle am Ende des Buches. Das Gleiche gilt für das Springen zwischen der reinen Beschreibung historischer Begebenheiten und poetischer Worte (Zitate, Gedichte), auch daran musste ich mich gewöhnen, habe es aber sehr bald als passend empfunden. Durch die Lyrik wurde die Zeit einfach noch viel deutlicher spürbar. Inhaltlich war ich fasziniert, ich konnte das Buch gegen Ende nicht mehr weglegen. Ich war gefangen in den Liebesdramen bzw. nur zeitweise glücklichen Liebesbeziehungen der Komponisten. Besonders spannend fand ich dabei die vielen Hintergründe, die einem die Entstehung so mancher Werke näher gebracht und auch für (Halb)Laien viele musikalische Aspekte erklärt haben. Dazu die Stücke der CD gehört an den passenden Stellen- perfekt! Fazit: Romantik und Musikgeschichte vereint-unterhaltsam, lehrreich, lesenswert!

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    • 2
  • Große Komponisten und ihre Geliebten

    Ewig dein ...

    mabuerele

    „... Die Frau werde ich heiraten und über dieses Drama meine größte Sinfonie schreiben...“ Es ist der 29. März 1827. In Wien wird Beethoven beerdigt. Einen Tag später findet man in einer Geheimschublade den Brief an eine unbekannte Geliebte. Der Autor erzählt in dem Buch die Lebens- oder besser gesagt Liebesgeschichten der Musiker Berlioz, Chopin, Liszt, Mendelssohn, Schubert und Schumann. Beginnend mit den Jugendjahren lerne ich die Geliebten und Ehefrauen der berühmten Männer kennen. Doch das ist nur eine Seite des Buches. Der Autor zeigt auf, wie sich die Lebensverhältnisse auf das Schaffen der Künstler ausgewirkt haben. Das Buch lässt sich gut lesen, setzt aber zumindest Grundkenntnisse in der Musik voraus. Die stilistische Besonderheit besteht darin, dass die Geschichten nicht nach Personen, sondern in erster Linie nach Jahreszahlen geordnet sind. Das hat den Vorteil, dass der Autor geschickt die Begegnungen der Männer und ihre gemeinsame Arbeit in die Handlung einfließen lassen kann. Dadurch wird der Blick geweitet auf die klassische Musikszene der Jahre 1799 bis 1864. Als Leser hatte ich keine Probleme, in kurzem Abständen zu einem anderen Protagonisten und in eine andere Stadt zu wechseln. Wie ein roter Faden aber durchziehen kurze teilweise kursiv gehaltenen Kapitel das Buch, die sich mit der möglichen Geliebten von Beethoven beschäftigen. Während über all die anderen Musiker Fakten vermittelt werden, ist es bei Beethoven ein Spiel mit Möglichkeiten. Der besondere Wert des Buches liegt darin, dass der Autor detailgenaue Zusammenhänge zwischen den musikalischen Schaffen der Künstler und deren momentane Frauenbekanntschaften herstellt. Manche bekannte Sinfonie, das eine oder andere Lied habe ich plötzlich mit neuen Augen gesehen. Auf konkrete Beispiele möchte ich verzichten. Zum einen würde dies den Rahmen der Rezension sprengen, zum anderen darf der zukünftige Leser all die vielen kleinen musikalischen Hinweise gern selbst entdecken. An vielen Stellen greift der Autor auf Originaldokumente zurück und zitiert daraus. Das gibt dem Buch eine zusätzliche Authentizität. Verschiedene Fotos veranschaulichen das Geschehen. Im Nachwort geht der Autor nochmals auf Beethovens Brief ein. Eine ausführliche Zeittafel mit Kapitelangaben, ein Literaturverzeichnis, Abbildungsnachweise und ein Register vervollständigen das Buch. Das Buch wird durch eine CD ergänzt, die einige der aufgeführten Musikstücke enthält. Das Cover in verschiedenen Rottönen mit den Notenblatt im Hintergrund und Robert Schumann und Clara Wieck im Vordergrund wirkt edel. Lobenswert ist auch das angebrachte Lesebändchen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mir auf unterhaltsame Weise einen umfassenden Blick auf ein Stück Musikgeschichte ermöglicht und aufgezeigt, dass auch berühmte Musiker Menschen mit Stärken und Schwächen waren. Ergänzend sei bemerkt, dass obiges Zitat von Berlioz stammt.

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    • 4
  • Ewig Dein? Wie lieben große Komponisten?

    Ewig dein ...

    black_horse

    13. September 2015 um 23:19

    Sie sind ein berühmtes Liebespaar der Musikgeschichte: Robert Schumann und Clara Wieck. Die beiden zieren das Cover dieses sehr interessanten Werkes über die Liebesgeschichten berühmter Komponisten des 19. Jahrhunderts. Neben Schumann sind Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt , Mendelssohn und Schubert in diesem Werk vertreten. Der Autor wählt einen sehr unkonventionellen Ansatz für sein Buch: er beschreibt nicht die Geschichten der einzelnen Komponisten nacheinander sondern wählt einen chronologischen Ansatz, in dem sich die Geschichten der Künstler, die bis auf Beethoven alle zu einer Zeit große Berühmtheit erlangten, immer wieder abwechseln und teilweise auch überschneiden. Das ist v.a. am Anfang nicht so einfach, alle Handlungsstränge zu verfolgen. Der Text enthält sehr viele Zitate, Briefe und Tagebucheinträge der Komponisten und ihrer Geliebten. Eine wirklich tolle Zusammenstellung. Dazwischen wird auch immer wieder eine Verknüpfung zu den Kompositionen hergestellt, die aber sicher nur echten Musikkennern etwas sagen. Ich konnte als Laie damit nicht so viel anfangen. Das Buch, das in hochwertigem Hardcover mit Lesebändchen daherkommt, wird durch eine Zeittafel, die die wichtigsten Ereignisse im Leben der Komponisten darstellt, und eine CD, mit 12 Werken der Komponisten abgerundet. Alles in allem ein gelungenes Buch, aber keine leichte Kost, dass sicher v.a. Musikliebhaber, die sich mit den Werk der Komponisten auskennen in vollem Umfang genießen können. Von mir gibt es dafür 4 Sterne!

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  • Toll geschriebenes und lesenswertes Buch mit CD

    Ewig dein ...

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2015 um 19:58

    Hans-Georg Klemm erzählt parallel in längeren Abschnitten von den berühmten Komponisten Chopin, Berlioz, Beethoven, Liszt, Schumann und Mendelssohn und ihren Liebesgeschichten. Diese sind so unterschiedlich wie die Künstler selbst, von der unerfüllten großen Liebe bis zur eifersüchtigen Ehefrau, vom langwierigen Zwist mit dem ablehnenden Brautvater oder dem heimlichem Leiden in verschnürten Briefen: alle Biografien sind sehr interessant, romantisch und dramatisch zugleich und berührten mich sehr. Besonders der Erzählstil Klemms hat mir sehr gefallen. Er ist poetisch, ohne zu kitschig zu sein, dabei informativ, gut zu lesen und unterhaltsam. Am Anfang kann es aufgrund der häufigeren Wechsel der Komponisten etwas schwierig sein, aber man kommt doch schnell in die Lebensläufe hinein und kann sie dann gut weiterverfolgen. Zur Orientierung ist im Anhang ein Zeitstrahl abgedruckt. Über die Komponisten und ihr Leben erfährt man Vieles, vor allem auch über den Einfluss des Liebeslebens (oder der Abwesenheit desselben) auf die Kompositionen, welche in einer Auswahl als CD beiliegen (was man meiner Meinung nach ruhig auf dem Cover hätte bewerben können, denn das ist für mich ein großer Pluspunkt). Mein Fazit: Ein lesenswertes Buch über ein interessantes Thema, was mir wirklich sehr gefallen hat und welches ich daher auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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  • Gelungene Biografie

    Ewig dein ...

    anastasiahe

    11. September 2015 um 15:14

    Titel: Ewig dein...: Große Komponisten und ihre unsterblichen Geliebten Autor: Hans Georg Klemm Seitenanzahl: 176 Verlag : Lambert Schneider ISBN: 9783650400741 Preis: 24,95€ Bewertung: 5 Sterne Inhalt: Was könnte schöner sein als die Liebe? Was bewegender als die Musik? Musik und Liebe sind, um es mit den Worten von Hector Berlioz zu sagen, die 'beiden Flügel der Seele'. In seinem neuen Buch vereint Hans-Georg Klemm diese beiden Seiten der Seele und zeigt, welche ›unsterblichen Geliebten‹ große Komponisten wie Beethoven, Berlioz, Chopin, Liszt oder auch Schumann zu ihren Meisterwerken inspirierten. Eingängig geschrieben und mit viel Einfühlungsvermögen setzt Hans-Georg Klemm den Frauen hinter den genialen Musikern, deren Namen und Schicksal nur wenigen bekannt sein dürfte, ein Denkmal. Ihr Einfluss auf das Schaffen der Künstler kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.Denn ohne die Leidenschaft, die sie in ihren Herzen entfachten, wäre so manches Meisterwerk wie Berlioz' ›Symphonie fantastique‹ oder Schumanns ›Fantasie C-Dur‹ wohl nie entstanden. Die beiliegende CD vereint die schönsten dieser unvergänglichen Kompositionen. Meine Meinung: Das Cover ist sehr schön gemacht! Ich finde den schlicht, aber dennoch schön in beige gehaltenen Hintergrund mit den Noten toll. Es passt zum Inhalt des Buches genau wie das Paar Schumann , welche vorne abgebildet sind. Wo ich auch noch den Verlag loben will ist, das das Hardcoverbuch keinen Schutzumschlag hat sondern das Bild direkt auf dem Cover ist! Viel besser! Also hier gibt es von meiner Seite aus nichts zu bemängeln! Was ich bei diesem Buch auch noch toll finde ist, dass von allen Charakteren hinten eine Art Playlist mit logischerweise der CD auf denen die Lieder drauf sind beigefügt ist. So findet man z. B. auch ein paar Lieder von Chopin oder anderen berühmten Komponisten. Wunderbar ausgewählt im übrigen! Ewig dein ... Der Schreibstil des Autors hat mir wahnsinnig gut gefallen. Wie oben erwähnt ist dieses Buch ja mein erstes diesen Genres und ich bin absolut nicht enttäuscht. Er schildert die einzelnen Situationen aus Liszts , Schumanns, Beethovens, Chopins, Schuberts und Berlioz Leben sehr genau und wa sich auch noch toll finde lässt die Komponisten selbst zu Wort kommen. Jeder dieser Komponisten hatte schon zu Lebzeiten sehr großen Erfolg und manche haben Tagebücher und Memoiren geschrieben aus denen Stellenweise Abschnitte entnommen wurden. Gepaart mit dem wundervoll detaillierten Schreibstil des Autors macht das einiges her und macht die ganzen Lebensläufe interessanter und nimmt dieses trocken raus , das man kennt wenn es nur Fakten über Fakten geht. Die verschieden Liebschaften der Komponisten befinden sich in den Kapitel meist ungefähr im selben Stadium und man erfährt relativ schnell , relativ viel. Was ich auch neues erfahren habe ist, dass viele der Komponisten sich sehr gut kannten, was mich doch verwundert hatte. Am Ende des Buches befindet sich auch eine Zeittafel auf der man die wichtigsten Etappen bzw. Kennenlernen zwischen Komponist und Geliebter sehen kann , aber auch untereinander wenn sie sich getroffen haben. Sehr gute Idee , wobei ich sagen muss , dass sie manchmal doch überflüssig war. Was mir auch nicht gefallen hat ist, dass die Unterkapitel immer nur durch einen Schnörkel markiert waren. Ich hätte es schöner gefunden wenn man den Namen des Kapitels, den man oben an der Seite gesehen hat auch als Mini- Überschrift gesehen hätte. Dafür, dass es eigentlich nicht mein liebstes Genre an Büchern ist , war ich doch sehr erstaunt darüber wie gut es mir doch gefallen hat. Deshalb vergebe ich diesem Buch auch wohlwollende 5 Sterne. 

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