Hans-Jürgen Hube Ostgoten Saga

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Inhaltsangabe zu „Ostgoten Saga“ von Hans-Jürgen Hube

Hans-Jürgen Hube zeichnet an Hand des überlieferten lateinischen Textes des Cassiodorus, beziehungsweise des Jordanes, unter Einbeziehung anderer zeitgenössischer Verfasser, u. a. des Prokop und des Agathias, die sagenhaften Schicksale der rätselhaften Ostgoten nach, die – aus mehreren Volksstämmen bestehend – aus Skandinavien an die Weichsel, über weitere Flüsse ans Schwarze Meer, ja, bis zum Don und nach Kleinasien gelangten, sich bald von den Westgoten abtrennten, von den Hunnen überrannt wurden, aber mit ihnen unter Attila als Bundesgenossen bis Gallien zogen, später auf dem Balkan Fuß fassten, schließlich unter ihrem König Theoderich dem Großen – dem Dietrich von Bern der Sage – ganz Italien eroberten, hier ein stabiles Ostgotenreich errichteten, aber spätestens im Jahre 555 unter den Schlägen des oströmischen Feldherrn Belisar untergingen. Der Ostgotenkönig Theoderich ließ zuvor, noch im vollen Besitz der Macht, von seinem berühmten Minister Cassiodorus die Sage seines Stammes, den er stolz „die Amaler“ nannte, aufschreiben, und ein anderer zeitgenössischer Ostgote namens Jordanes schuf nach dessen Vorlagen die hier wiedergegebene Ostgoten-Saga, auch „Getica“ genannt, die aus 60 Kapiteln besteht und nun – mit vielen Ergänzungen und Anmerkungen – gelesen werden kann. Viele ostgotische Namen und Ereignisse leben in der europäischen Heldensage und Geschichte weiter bis auf den heutigen Tag.
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