Hans-Jürgen Kaphengst Die Schuld der toten Taucher

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Inhaltsangabe zu „Die Schuld der toten Taucher“ von Hans-Jürgen Kaphengst

Der 
Ökokrimi 
spielt 

in 
der 
Erlebniswelt 
der 
Taucher 
und
 beschreibt 
die
 Jagd 
dreier 
Tauchlehrer 
und 
ihrer 
Helfer 
auf 
einen 
Serienmörder. 

Ein 

promovierter 
Physiker 
und 
ehemaliger 
Projektleiter
 eines 

Greenpeace 
Walforschungsprogramms 
hat 
sich 
eine 
ganz 
eigene,
 tödliche
 Methode
 des 
Riffschutzes
 ausgedacht.
 Mit 
einer 
selbst 
entwickelten
 Hightech‐Waffe
 „bestraft“ 
er 
gezielt 
die 
Taucher, 
die 
sich
 besonders 

zerstörerisch
 durchs 
Riff 
bewegen.
 Die
 Nachrichten
 über 
Taucher, 
die 
in 
der 
Andamanensee
 und
 im
 Golf 
von 
Thailand 
einen 
„Herztod“ 
erleiden, 
häufen 
sich. 

Tauchlehrer
 Bernie
 glaubt 
nicht
 an
 den 
Tod
 durch 
Herzstilllstand, 
als 
seine 
Schwester 
unter 
den 
Opfern 
ist. 
Gemeinsam 
mit 
seinem
 Freund
 Ufo 
und 
dem
 schwedischen
 Basisleiter 
Ole 
erkennt 
er 
das 
System
 in
 der
 Serie
 der 
mysteriösen 
Taucher‐Todesfälle.

 Die 
Jagd 
auf
 den
 Killer 
beginnt.



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  • Rezension zu "Die Schuld der toten Taucher" von Hans-Jürgen Kaphengst

    Die Schuld der toten Taucher
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    08. February 2012 um 09:03

    Er hat die perfekte Waffe entwickelt, ein Fremdeinwirken kann nicht nachgewiesen werden. Jeder Mord sieht nach einem "plötzlichen Herztod" aus. Ein promovierter Physiker mordet, nicht gern, aber er tut es für Steve. Steve war sein Freund, als sie noch gemeinsam bei Greenpeace gearbeitet haben, bis Steve ermordet wurde. Er führt die Arbeit von Steve weiter, denn dieser hatte sich für den Erhalt der Corallenriffe eingesetzt. Er beobachtet die Taucher, die an den Riffen tauchen und "bestraft" diejenigen, die sich dem Riff zerstörerisch, bewusst oder unbewusst, nähern. Als er die 36-jährige Britta tötet, macht er einen Fehler, denn Brittas Bruder Bernie glaubt nicht an einen Herzstillstand, wurde doch seine Schwester vor der Reise nach Thailand auf Herz und Nieren geprüft. Sie war sportlich und stand voll im Leben. Bernie, selbst Tauchlehrer, macht sich mit seinem Freund Udo, genannt Ufo, auf den Weg nach Thailand, um herauszubekommen, was es mit dem Tauchtod seiner Schwester auf sich hat. Sehr bald bekommen die beiden Unterstützung von dem schwedischen Basisleiter Ole und es dauert nicht lange, bis sie ein System hinter den Morden sehen, nur ist nicht klar, wer sie verübt und wie. Als sie den Mörder kennen, geraten sie selbst unwissentlich in Lebensgefahr. Wird es ihnen gelingen, die Morde nachzuweisen und den Mörder dingfest zu machen? Obwohl ich die Unterwasserwelt und den Reiz des Tauchens nur aus dem Fernseher kenne, fühlte ich mich bei der Lektüre dieses Buches überhaupt nicht Fehl am Platz. Hans-Jürgen Kaphengst ist es gelungen, dem Leser den Zauber der Corallenriffe nahezubringen. Wortgewaltig und einfühlsam beschreibt er die Welt unter Wasser und seiner Lebewesen. Da der Autor selbst leidenschaftlicher Taucher ist, gelingt es ihm mühelos, seine Faszination auch dem Leser mitzuteilen. Der Leser begibt sich mit den Protagonisten auf die Suche nach der Wahrheit. Warum musste Bernies Schwester Britta sterben? Mord oder Unfall? Die Recherchen der beiden sind spannend und glaubhaft nachvollziehbar. Der Leser nimmt aber auch teil an den Gedanken des Physikers und Mörders. Seine Beweggründe kann man ebenso gut nachvollziehen, so dass auch er ein wenig zum Sympathieträger werden könnte, wenn es nicht um Mord gehen würde. Der Schreibstil des Autoren ist flüssig und leicht zu lesen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Erklärungen mittels Fußnoten von Fachausdrücken, so dass man als Nicht-Taucher nicht das Gefühl hat, nur "Bahnhof" zu verstehen. Gleich zu Beginn des Buches wurde Spannung aufgebaut, der Spannungsbogen hielt sich und konnte sich zum Ende hin nochmals steigern. Auch wenn ich zum Ende hin schon ahnte, wo es hinging, war das Ende überraschend und nicht vorhersehbar. Ein wunderbar recherchiertes Buch, dass seine Freunde nicht nur unter den Tauchern finden wird. Ich empfehle dieses Buch gern weiter.

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