Hans-Jürgen Rusch Gegenwende

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(2)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Gegenwende“ von Hans-Jürgen Rusch

Juli 2007. Zwei Männer, unterwegs mit ihrer Segeljacht nach Helgoland, werden auf offener See entführt. Wenig später entdeckt die Journalistin Svenja Windisch auf einer Autobahnbaustelle in Bremen ein männliches Skelett. Svenja wittert die Chance auf die Story ihres Lebens und ermittelt parallel zur Polizei. Doch ihre Recherchen führen sie zurück in die eigene Vergangenheit. Zurück in die ersten Monate des Jahres 1990. Damals lernte sie während des Sturms auf die Stasi-Zentrale in Berlin den Stralsunder Bürgerrechtler Robert Bigalke kennen. Begeistert von seinen politischen Zielen unterstützte sie ihn bei seiner Kandidatur für die neu zu wählende Volkskammer und leitete seinen Wahlkampf. Und damals erfuhr sie auch von einem drohenden Militärputsch, der Gegenwende …

Stöbern in Krimi & Thriller

Ich soll nicht lügen

Sehr packend, man rätselt bis zum Ende, wer nun die Wahrheit sagt und wer lügt. Jedoch mir ein bisschen zu verworren.

Steffinitiv

Der Totensucher

Spannend ohne Längen mit sympathischen Protagonisten. Für meinen Geschmack etwas zu actionbeladen, dennoch klare Leseempfehlung

antonmaria

Kalter Schnitt

Durchweg spannend!

Kathleen1974

Spectrum

Ungewöhnliche Charaktere, vielschichtige Handlung, spannend bis zum Schluss - mir hat es sehr gut gefallen.

miah

Death Call - Er bringt den Tod

Mega Spannend

mullemaus76

Die Kinder

Packend Spannend

mullemaus76

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Stellungskampf

    Gegenwende
    walli007

    walli007

    24. March 2013 um 10:16

    Nur mit Mühe und Not können Ludger Rotgerber und Göran Grewe den Häschern entkommen. Da es wegen einer Rückrufaktion schlecht um Grewes Firma steht, war das ursprünglich Ziel genügend Geld zu erpressen, um die Firma am Leben zu erhalten. Doch da haben ihnen die Erpressten einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Nur wenig später entdeckt die Fotografin Svenja Windisch auf einer Autobahn-Baustelle in der Nähe von Bremen eine skelettierte Leiche. Als sie die Gelegenheit bekommt einige der Tatortfotos zu betrachten, muss sie entsetzt feststellen, dass sie hier zwar möglicherweise den Ansatz zu einer Story hat, dass diese aber auch auf direktem Weg in ihre eigene Vergangenheit führt.  Nun habe ich ihn gelesen, den ersten Band der Reihe, die nach Auskunft des Autors keine Reihe ist. Und ich kann sagen, von den Büchern des Autors, die ich bisher gelesen habe, hat mir dieses am besten gefallen. Es gibt einen interessanten Einblick in die Zeit kurz nach der Wende, wo alles im Umbruch begriffen war und niemand genau sagen konnte, wohin die Reise geht. Viele hofften noch, die DDR werde wenn auch in anderer Form überstehen. Andere wollten ihre Pfründe sichern und schreckten von Nichts zurück. Und die vielen, die sich einfach neu orientieren mussten und dabei in den Sog der Veränderungen geraten konnten.  Und die alten Seilschaften, die bis in die Gegenwart, in der der Hauptteil des Romanes angesiedelt ist, bestehen konnten und die es mit aller Macht zu schützen gilt.  Bruchstückhafte Erinnerungen tauchen auf aus Zeitungsausschnitten, die man mal überflogen hat. Wie authentisch kann das Szenario sein, völlig aus der Luft gegriffen scheint es jedenfalls nicht. Und nur Ludgers beherztes Zugreifen führt einen Patt herbei, der schließlich allen Beteiligten zu einer Art Bestandsschutz verhilft.  Im Nachhinein würde dem geneigten Leser empfehlen, die Nichtreihe in der Reihenfolge zu lesen, denn so werden einige Hintergründe einfach leichter verständlich.

    Mehr