Hans-Jürgen Schlamp Ciao Mayer

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Inhaltsangabe zu „Ciao Mayer“ von Hans-Jürgen Schlamp

„Deutsches Erbgut mitten in Rom, mitten in einem Römer! Das war wie Rheinwein in Frascati! Das konnte einfach nicht gut gehen. Tat es ja auch nicht.“ Massimo Mayer, 36 Jahre alt, 1,90 Meter groß, 94 Kilo schwer, strohblond, ist Römer. Er ist dort geboren, hat eine römische Mutter, aber zu seinem Leidwesen einen deutschen Vater. Für Freunde und Kollegen ist er deshalb „der Deutsche“. Diese Menschen aus dem Norden sind, das weiß jeder Römer, fleißig und pünktlich. Doch Massimo hat Mühe, solche Erwartungen zu erfüllen. Als Reporter einer römischen Zeitung soll er die Hintergründe eines scheußlichen Verbrechens recherchieren: Ein junger, bekannter Fußball-Profi wird von Kampfhunden zerfetzt aufgefunden. Hat er sich mit der Mafia eingelassen, die Schiedsrichter, Spieler, Trainer besticht und mit illegalen Sportwetten Millionen verdient? Mayer trifft auf brutale Schläger und eine allzu aufregende Pressesprecherin, auf einen kleinen Dealer und einen großen Fotografen, auf Polizisten und Zocker - und auf Mama, die eine Etage unter ihm wohnt und göttlich kocht.

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  • Krimi mit römisch-deutschem Humor!

    Ciao Mayer

    Malibu

    21. January 2015 um 16:18

    Dass Journalisten öfter einmal ihre Nasen in Polizeiangelegenheiten stecken, bekommen wir oft in Romanen mit. Auch in Hans-Jürgen Schlamps Roman "Ciao Mayer" muss dieser die Nase in solche Angelegenheiten stecken, um eine gute Story zu erhaschen. Ob er diese bekommt? Der römische Massimo Mayer ist in Rom geboren, hat aber einen deutschen Vater, was ihm alle nachtragen und ihn "Deutschen" schimpfen. Die Menschen aus diesem Lande sind alle pünktlich und fleißig, das weiß doch jeder Römer. Massimo soll für sein Zeitungsblatt Hintergründe eines Verbrechens ergründen. Ein Fußballer wurde von Kampfhunden zerfetzt und am Wegerand liegen gelassen. Nun ist Massimo an der Reihe - hat sich der Fußballprofi auf Wetten eingelassen, mit der Mafia oder war der Tod nur ein Zufall? Mayer trifft auf alle möglichen Menschen, auf Schläger auf Dealer und auf viele Informationen... Der Autor entführt den Leser in eher eine leichte Lektüre des Krimis. Er spickt ihn mit viel Humor und trotzdem auch mit Spannung. Man fühlt sich sofort "italienisch" und lächelt jedes Mal, wenn Massimo sich darüber aufregt, Deutscher genannt zu werden. Dieser ist etwas blauäugig und naiv, aber ein Mann mit einem großen Herz. Er ist etwas tramplig und tolpatschig, dennoch ein Mann, der seine Arbeit ernst nimmt. Sein Chef macht ihn zwar jedes Mal zur Schnecke, das macht Massimo aber nichts dergleichen aus, er macht einfach weiter. Die Personen, die man im Verlauf der Geschichte zusammen mit Massimo trifft, haben viele Rätsel und man versucht mit ihm dahinter zu kommen. Es kommen wahrlich viele Charaktere vor, was aber nicht verwirrend ist, wie man nun meinen mag. Der Autor hat alles ganz gut getrennt und verwurstelt hier nichts. Was dennoch etwas auffällt, sind die langen, verschachtelten Sätze - es kommt vor, dass ein Satz eine ganze Kindle-Seite einnimmt und nur mit Kommas getrennt ist zwischendrin. Das hindert einem aber nicht viel am Lesevergnügen, auch wenn kürzere Sätze wünschenswert sind. Für mich persönlich, war dies eine gelungene Abwechslung zwischen all den anderen Büchern, mich hat der Humor gut angesprochen und ich wäre am liebsten selbst in die Geschichte hineingeschlüpft. Wer eine Reise ins Rom unternehmen möchte und sich mit Massimo dem Journalismus hingeben möchte, ist hier herzlich willkommen!

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