Hans-Jürgen Schmejkal pellegrino tschinco

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Inhaltsangabe zu „pellegrino tschinco“ von Hans-Jürgen Schmejkal

Gegenstände abbilden? Nein, weit darüber hinaus, denn was der Gegenstand sei, bestimmt ein Bezugsprogramm des lebenden Betrachters, bestimmt seine gesamte Lebenserfahrung meist bereits als Kind verkommen, seltener als Erwachsener weiterentfaltet. Betrachten wird hier als schöpferischer Vorgang erlebt und dargestellt. Niemand sei einfach so der Welt ausgeliefert, sondern erfährt und erwandert sie gemäß dem Bewusstsein, welches im teilnahmslos mitfühlenden Betrachter zur Blüte kommt. Wirklichkeit als Schein, als Oberfläche wahrzunehmen, indiziert todsicher Wahrnehmungsbehinderung. Wahrhaftigkeit ist Tiefe in Tiefe in Tiefe, ist Höhe in Höhe in Höhe, ohne Ende, ohne Anfang, zeitlos.
Sonderbar die Rolle des darstellenden Künstlers: ein Bild aus Linien zu erschaffen.
Sonderbar daran sei die Tatsache, dass es in Wirklichkeit keine Linien gibt. Sie sind gedankliche Annahmen, denen draußen nichts entspricht. Das Gehirn verfügt über die Fähigkeit, aus nichtvorhandenen Bedingungen ein Bild zu erzeugen, eine Art Luxus im Universum, welcher bislang nur dem lebendigen Menschen auf einer einzigen Erde zuteilwird. Noch weiter auf den Punkt gebracht, leistet sich das Universum im Menschen den einzigartigen Luxus sich selber zu betrachten. Und das in dem Moment, in dem das anerzogene Ich sich total auflöst. Wie jetzt? Niemand betrachtet Nichtvorhandenes? Und fühlt sich selig dabei?

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