Hans-Joachim Simm Zauberreich der Phantasie

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Inhaltsangabe zu „Zauberreich der Phantasie“ von Hans-Joachim Simm

Vom Zauberreich der Phantasie künden nicht nur die Volksmärchen aus aller Welt, auch die Dichter aller Länder haben Märchen geschrieben, indem sie auf überlieferte Stoffe und Formen zurückgegriffen oder dem vorhandenen Bestand ganz neue, eigene und eigenwillige Themen und Motive hinzugefügt haben. Auch in ihren Märchen wird das Unwahrscheinliche glaubhaft, wird das Wunderbare Wirklichkeit.§Bereits in den frühen europäischen Märchenbüchern verbindet sich die Volkstradition mit einem eigenständigen künstlerischen Anspruch der Bearbeiter. Die ironische Distanzierung gegenüber dem Wunderbaren, wie sie noch die Schriftsteller des 18. Jahrhunderts zeigen, weicht bald einer frei über alle Register verfügen Erzählphantasie, die das Märchen zum Maß aller Poesie machte, wie bei Novalis: "Alles Poetische muß märchenhaft sein."§Gleichnishaft und allegorisch, wie Goethes berühmtes Märchen, oder spielerisch und witzig, auch satirisch und parodistisch ist das Spektrum der Kunstmärchen. Sie alle zeigen den Einbruch des Geheimnisvollen, des Unerklärlichen in die Alltagswelt. Doch anders als in den Volksmärchen, die meist zu einem guten e führen, entwerfen die Märchen der Dichter lediglich eine Utopie, in der der Mensch mit Natur und Gesellschaft versöhnt werden könnte.§Die vorliege Anthologie versammelt erstmals in einem Band Dichtermärchen aus aller Welt und aus allen Epochen: aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus Frankreich, Italien, Spanien, England, den Niederlanden und Skandinavien, aus den baltischen Ländern, aus Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Rußland, aus China, Japan und Indien, aus Süd- und Nordamerika.
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