Hans-Joachim Abele Zu Fuß nach Rom

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Inhaltsangabe zu „Zu Fuß nach Rom“ von Hans-Joachim Abele

In dem Bildband „Zu Fuß nach Rom – A PIEDI A ROMA“ beschreibt Hans-Joachim Abele seine Wanderreise von Schwäbisch Gmünd nach Rom. Gehen erlebt er dabei elementar als die dem Menschen angemessene Art der Fortbewegung, als eine bewusste Wahrnehmung von Körper, Geist und Seele. Hans-Joachim Abele hat ein offenes Auge für die kulturhistorischen Schätze, die am Weg liegen, und er begegnet Menschen, die etwas zu erzählen haben. Die zurückgelegten Etappen gleichen dem Leben: Auf aussichtsreiche und interessante Wegabschnitte folgen eintönig und ermüdend lange Kilometer, auf heiße Sommertage kühle Regentage. Der Autor zeichnet, untermalt von zahlreichen Fotos, Landschaftsbilder in den unterschiedlichsten Farben – vom ersten Grün nach den langen Wintermonaten bis hin zu leuchtend rot blühenden Weinreben im Spätherbst. Wandernd auf einsamen Wegen schöpft der Autor Kraft und Stärke in der Natur und sieht sich selbst als Teil dieser Schöpfung. Wandernd findet er schließlich einen Weg zu Gott. Gedanken und Aphorismen von Dichtern und Denkern untermalen das geschriebene Wort, unterbrechen den Lesefluss und regen immer wieder zur Reflexion auf der Wanderreise nach Rom an – und laden ein, selbst die Wanderstiefel zu schnüren.

Ein wunderbarer Bildband! Tolle Fotos und inspirierende Gedanken eines Rom-Pilgers.

— Isador
Isador

Ein wunderbares Buch und die beste Motivation zu pilgern.

— Buchfan276
Buchfan276

Die perfekte Einladung zu Fuß nach Rom zu gehen. Dieses Buch macht einfach Appetit, es dem Autor nach zu machen und los zu gehen.

— Smberge
Smberge

Nachdenklich stimmende Pilgerreise des Autors nach Rom. Das Lesen lohnt sich für den Leser, der tiefer über den Sinn des Lebens nachdenkt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Wanderimpressionen

    Zu Fuß nach Rom
    Arun

    Arun

    Zu Fuss nach Rom von Hans-Joachim Abele Dies ist die Geschichte einer Wanderung - Pilgerreise von Schwäbisch – Gmünd - Bettringen nach Rom. Durch verschieden Umstände wie Arbeit, Urlaub, Erkrankung, Operation, Erholungsphase, wird die Wegstrecke nicht am Stück sondern in sechs Abschnitten zwischen Mai 2006 und April 2010 durchgeführt. Der Autor lässt uns teilhaben an seiner Wanderung und seinen Überlegungen. Aufgelockert werden die Wegbeschreibungen durch Sprüche und Zitate von berühmten oder weniger bekannten Menschen. Des weiteren sind in dem Buch sehr viele Fotos und Bilder enthalten. Viele tolle Motive und Impressionen hat der Autor mit seiner Kamera festgehalten. Für mich stehen dabei dir Pflanzen- und Tieraufnahmen ganz oben. Der religiöse Aspekt dieser Wanderung war für mich eher nicht von Belang. Wer doch darauf sein Augenmerk legt wird durchaus gut informiert und bedient.

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    • 15
  • Zu Fuß nach Rom

    Zu Fuß nach Rom
    Tigerbaer

    Tigerbaer

    Dank einer Leserunde durfte ich das Buch „Zu Fuss nach Rom – Piedi a Roma“ von Hans-Joachim Abele entdecken. Der Autor Hans-Joachim Abele wandert im Zeitraum 2006 bis 2010 auf sechs Etappen verteilt von Schwäbisch Gmünd nach Rom. Der Bildband fasst diese Wanderung mit Beschreibungen des Autors und wunderbaren Bildern zusammen. Ergänzt und abgerundet werden die Eindrucke durch Lebensweisheiten, Sprüchen und Gedichten von bekannten und weniger bekannten Menschen. Ich habe den Bildband mit seinen bildhaften Impressionen sehr gerne in die Hand genommen und werde dies zukünftig bestimmt auch noch öfters tun. Dem Verlag und dem Autor danke ich für ein wunderschönes Werk, in dem ich gerne geblättert und gelesen habe.

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    • 7
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    26. October 2014 um 09:10
  • Leserunde zu "Zu Fuß nach Rom" von Hans-Joachim Abele

    Zu Fuß nach Rom
    Einhorn_Verlag

    Einhorn_Verlag

    Liebe LeserInnen! Wir laden euch herzlich zu unserer neuen Leserunde ein. Wir verschenken zehn Print-Exemplare des gebundenen Buches von Hans-Joachim Abele: Zu Fuß nach Rom - Impressionen einer Pilgerreise. Zum Inhalt des Buches: In dem Bildband „Zu Fuß nach Rom – A PIEDI A ROMA“ beschreibt Hans-Joachim Abele seine Wanderreise von Schwäbisch Gmünd nach Rom. Gehen erlebt er dabei elementar als die dem Menschen angemessene Art der Fortbewegung, als eine bewusste Wahrnehmung von Körper, Geist und Seele. Hans-Joachim Abele hat ein offenes Auge für die kulturhistorischen Schätze, die am Weg liegen, und er begegnet Menschen, die etwas zu erzählen haben. Die zurückgelegten Etappen gleichen dem Leben: Auf aussichtsreiche und interessante Wegabschnitte folgen eintönig und ermüdend lange Kilometer, auf heiße Sommertage kühle Regentage. Der Autor zeichnet, untermalt von zahlreichen Fotos, Landschaftsbilder in den unterschiedlichsten Farben – vom ersten Grün nach den langen Wintermonaten bis hin zu leuchtend rot blühenden Weinreben im Spätherbst. Wandernd auf einsamen Wegen schöpft der Autor Kraft und Stärke in der Natur und sieht sich selbst als Teil dieser Schöpfung. Gedanken und Aphorismen von Dichtern und Denkern untermalen das geschriebene Wort, unterbrechen den Lesefluss und regen immer wieder zur Reflexion auf der Wanderreise nach Rom an – und laden ein, selbst die Wanderstiefel zu schnüren. Zum Autor: Hans-Joachim Abele, Jg. 1956, verheiratet, zwei Kinder, wohnt im Stadtteil Bettringen von Schwäbisch Gmünd und ist Lehrer an der Schule für Hörgeschädigte St. Josef, Schwäbisch Gmünd. In seiner Freizeit arbeitet er gerne im Garten, liebt Ausdauersportarten wie Mountainbiken, Nordic-Walking, Bergwandern und Bergsteigen. Des Weiteren fotografiert er sehr gerne. 1972 kam er im Rahmen einer KJG-Freizeit nach Tschagguns ins Montafon und damit erstmal in die Hochgebirgswelt des Rätikon. Immer mehr hat sich die Leidenschaft zu den Bergen entwickelt. 2005 entdeckte er das Solo-Berggehen und in der Folge kam ihm die Idee, nach Rom zu wandern. Bewerben könnt ihr euch bis einschließlich Dienstag, 29. Juli 2014. Unsere Frage an euch lautet: Von wem stammt das Zitat: "Eine Reise von tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an." Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch und eine schöne Leserunde mit euch. Die Runde wird vom Verlag und vom Autor begleitet.

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    • 159
  • Einheit

    Zu Fuß nach Rom
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2014 um 18:37

    Auch ich wollte immer mal pilgern. Leider ist es bei mir nur beim Vorhaben geblieben. Anders Hans-Joachim Abele. Er macht sich auf den Weg. Und berichtet darüber in den sehr schönen Buch "Zu Fuss nach Rom" Der Autor läuft die Strecke Von Schwäbisch Gemünd nach Rom nicht in einer Pilgerreise, nein, er braucht und nimmt sich die Zeit für Unterbrechungen. Dadurch zieht sich die Reise von 2006-2010. Und dies ist mir symphatisch. Denn es macht Mut, nicht aufzugeben, wenn es Schwierigkeiten/schwere Zeiten gibt. Ganz nach den Motto: "Auch kleine Schritte führen zum Ziel". Seine Art zu schreiben hat mir gefallen. Sie ist sehr klar und nicht ausschweifend. Er beschreibt sehr gut die Auswirkungen des Gehens auf Körper und Psyche. Ergänzt wird das Buch durch sehr schöne Aufnahmen. Eine besondere Zugabe waren für mich die Zitate und Gedichte. Alles passte harmonisch zusammen und bildete eine Einheit. Ein Buch, was ich immer wieder mal in die Hnad nehme und mich vielleicht doch noch dazu bringt, mich auf den Weg zu machen?

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  • Pilgerreise

    Zu Fuß nach Rom
    Starbucks

    Starbucks

    14. September 2014 um 21:37

    Wer selbst pilgert, kann sich sehr gut in Hans-Joachim Abeles „Zu Fuß nach Rom“ hineinversetzen. Er ist der illustrierte Bericht eines Pilgers, der von Deutschland nach Rom gelaufen ist, in Etappen zwar, aber alle Pilger, die noch im Arbeitsleben stehen, machen das wohl so – wir inklusive. Obwohl wir auf dem Jakobsweg sind, ist mir dieses Buch sehr nah. Die Dinge am Wegesrand, die kleinen Begegnungen – alles bekommt auf dem Weg eine andere Wertigkeit. Der Autor liefert nicht nur eine bebilderte Reise, sondern auch noch weitere Zitate und Sprüche zum Nachdenken. Viele Bücher sind über das Pilgern geschrieben worden. Wenn man selbst pilgert, stellt man fest, das Tagebuch schreiben fast ein Muss ist. Jeder findet sich selbst so wichtig, dass dies unbedingt ein Buch werden muss. Und das Pilgern verkauft sich gut. Aber „Zu Fuß nach Rom“ hat durchaus seine Berechtigung. Es ist ein Kleinod, vor allem durch die Illustration. Es macht Lust, auch einmal nach Rom zu laufen, wobei der Weg wirklich das Ziel ist. Man muss auch nicht sehr religiös sein, um dieses Buch zu lesen und anzuschauen. Es bietet wirklich für jeden etwas, nur können Pilger sich sicher besser in die Gedanken und den Weg hineinversetze. Sehr lesenwertes Buch und zugleich ein schönes Geschenk!

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  • Der Weg ist das Ziel...

    Zu Fuß nach Rom
    Isador

    Isador

    09. September 2014 um 15:29

    Das Buch "Zu Fuß nach Rom" von Hans-Joachim Abele beschreibt die Pilgerreise des Autors beginnend in seiner Heimat in Schwäbisch Gmünd-Bettringen bis hin nach Rom. Aus zeitlichen Gründen in mehreren Etappen, wandert der Autor bis zum Bodensee, über die Alpen, durch Norditalien und die Toskana, bis er nach 55 Tagen Wanderschaft und genau an einem Karfreitag in Rom ankommt. Dabei hat er immer seine Kamera im Gepäck, mit der er zahlreiche wunderschöne Fotomotive auf seinem Weg festgehalten hat. In diesem Reisebericht hat er seine täglichen Routen sowie seine Gedanken in Tagebuchform veröffentlicht und jede Seite mit vielen wundervollen, passenden Bildern versehen. Außerdem lässt er immer wieder Zitate einfließen - mehr oder weniger berühmte und auch von ihm selbst verfasste Zitate. Es macht unheimlich viel Spaß, den Autor in Form dieses Buches auf seiner Reise begleiten zu dürfen. Ich habe diesen Bildband regelrecht verschlungen. Auch wenn man mal keine Lust zum Lesen hat, macht es immer wieder Freude, das Buch einfach in die Hand zu nehmen und sich die Bilder anzuschauen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter, nicht nur für Menschen, die auch gerne mal pilgern möchten, sondern auch für alle, die Spaß an tollen Fotos und inspirierenden Gedanken und Zitaten haben!

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  • Zu Fuß nach Rom

    Zu Fuß nach Rom
    Buchfan276

    Buchfan276

    04. September 2014 um 20:19

    Ein Reiseführer der etwas anderen Art ist Hans-Joachim Abeles "Zu Fuß nach Rom". Wie es der Titel schon sagt, macht sich der Autor darin auf, von Schwäbisch Gmünd aus nach Rom zu pilgern.  Dabei lässt er die Leser in sechs eindrucksvollen Kapiteln an seiner Reise teilhaben.  Das sehenswerte Buch überzeugt einerseits mit einem wunderbaren Fließtext, in dem der Autor in vielen Details von seinem Weg erzählt. Hier kann der Leser anhand der Umweltbeschreibungen und der Gedanken des Autors vor dem inneren Auge mitpilgern. Aber auch die vielen Bilder, die es auf fast jeder Seite zu sehen gibt, sind eine wahre Augenweide und einige begleitende Zitate und Sprüche runden das Ganze ab.  "Zu Fuß nach Rom" würde ich allen empfehlen, die gerne in Reiseberichten lesen oder Bildbände durchschmökern. Lesenswert! 

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  • Einladung zum Losgehen

    Zu Fuß nach Rom
    Smberge

    Smberge

    04. September 2014 um 11:16

    Hans-Joachim Abele macht sich in den Jahren 2006 bis 2010 ins insgesamt 6 Teiletappen von Schäbisch Gmünd aus auf den Weg zu Fuss nach Rom. In jeweils 2 wöchigen Teilabschnitten durchquert er die Alpen, die Lombardei, den Apennin, die Toskana und erreicht schliesslich Ostern 2010 Rom. Er beschreibt dabei die schönen Landschaften die er durchwandert, kulturhistorische Schätze am Wegesrand und Begegnungen mit freundlichen Menschen, die er unterwegs trifft. Er beschreibt aber nicht nur das, was seine Augen sehen, sondern auch die innere Veränderung, die das Gehen auf seinen Körper, Geist und Seele hat.  Diese Buch ist kein klassischer Wanderführer mit genauen Routen-beschreibungen und Ratschlagen für Unterkünfte. Dieses Buch beschreibt die Impressionen, die der Autor von seiner Wanderung mitgenommen hat und die Wirkung des Gehens auf ihn. Es ist ein ruhiges Buch, dass man mit Musse lesen muss, um die Empfindungen auf sich wirken lassen zu können.  Wer hier wilde Abenteuer und wilde Geschichten erwartet, für den ist es das falsche Buch. Verbunden mit schönen Fotos und nachdenklichen Texten ist es dar richtige Buch für die Leser, die bereit sich über unser hektisches Leben nachzudenken und den Weg zurück zum Einfachen suche, in diesem Fall das Gehen.  Mich hat es sehr bewegt und ich habe jetzt richtig Lust bekommen, mich auf einen ähnliche Reise zu begeben.

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  • Zu Fuß nach Rom

    Zu Fuß nach Rom
    nataliea

    nataliea

    27. August 2014 um 23:51

    In "Zu Fuß nach Rom" beschreibt der Autor seine beeindruckende Wanderreise von Schwäbisch Gmünd nach Rom. Der Autor wanderte über mehrere Etappen und Jahre von seiner Heimatstadt in der Nähe von Stuttgart zunächst bis zum Bodensee, danach über die Alpen und dann in Richtung Rom. Immer wieder reist er zum vorherigen Ausstiegspunkt, um seine Reise fortzuführen. Auch reist er mal mit einem guten Freund oder auch seiner Frau, doch meistens geht er den Weg allein. Und genießt die Stille und die Landschaft. Mir hat die Wanderung sehr viel Spaß gemacht und die Bilder zu den einzelnen Etappen sind sehr gut gewählt. Auch die eingestreuten Zitaten von den mir meist eher unbekannten Verfassern passen jeweils zu den Erlebnissen. Ich fand die Reise sehr inspirierend und erfrischend, da es nicht der bekannte Pilgerweg des Jakobsweges war, sondern eine Reise, die mir noch unbekannt war. Oft habe ich mich noch zusätzlich zu den einzelnen Etappen informiert, da es mich derart faszinierte und ich mehr darüber erfahren wollte. Den religiösen Aspekt der Wanderreise fand ich zwar informativ aber eher zweitrangig. Eine sehr interessante Wanderreise, die ich nur empfehlen kann.

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  • Pilgerreise nach Rom

    Zu Fuß nach Rom
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch habe ich über mehrere Wochen gelesen, denn für mich hätte es keinen Sinn gemacht, es hintereinander durchzulesen. Immer wieder habe ich den Inhalt "sacken lassen", über viele Zitate nachgedacht und auch über einzelne Textpassagen und -inhalte. Besonders beeindruckt hat mich, dass der Autor trotz gesundheitlicher Einschränkungen daran festgehalten hat, sein Pilgerziel Rom zu erreichen. Die längeren Pausen fand ich unter diesem Aspekt als legitim und - durch den dadurch mit zu erlebenden Wechsel der Jahreszeiten - sogar reizvoll. Besonders hervorheben möchte ich auch die tollen Bilder, welche die Pilgerreise erst so richtig lebendig erscheinen ließen - gern hätte ich mir an einigen Stellen sogar mehr davon gewünscht. Doch andererseits ist es ja kein Bildband und der Wechsel zwischen Bildern, Zitaten von berühmten Persönlichkeiten, aber auch von Herrn Abele selbst, und Text ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Einen Teil der Reise begleitete ihn seine Frau, jedoch stellte sie treffend fest, dass er den Weg lieber allein gehen müsse. Ich vermute, sie kennt ihren Mann genau und weiß, was für ihn am Besten ist. Das finde ich sehr rührend. Überhaupt war das Buch sehr persönlich und gewann dadurch an Tiefe. Für mich war auch der Glaubensaspekt eine besondere Bereicherung und hat mich auch in dieser Hinsicht zum Nachdenken angeregt. Ich habe mir durch diese Pilgerreise Gedanken über mein eigenes Leben gemacht; darüber, dass ich schon vor Jahren eine Pilgerreise innerhalb von Deutschland angedacht, aber nie realisiert habe. Nun, durch das Lesen dieses Buches, werde ich diesem Vorhaben Taten folgen lassen. Denn: “Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen.“ Johann Wolfgang von Goethe - Zitat auf Seite 235 dieses Buches).

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  • Spannend v. a. für "Schon-dort-Gewesene" :-)

    Zu Fuß nach Rom
    mamamal3

    mamamal3

    19. August 2014 um 13:31

    Der Autor berichtet von seinen Erlebnissen während seiner Pilgerreise nach Rom. Nachdem er in seiner Heimat in der Nähe von Stuttgart zunächst bis zum Bodensee wanderte, geht es in der nächsten Etappe (Monate später) schon über die Alpen. In den folgenden Monaten bzw. Jahren reist er immer wieder zum letzten "Ausstiegspunkt", um eine neue Reise mit seinem Rucksack zu unternehmen. Mal hat er einen sehr guten Freund dabei, mal seine Frau- doch am meisten gefällt ihm das Gehen alleine, zur Ruhe und sich selbst kommen. Auch wenn das Wegstück mal monoton war, er ist immerwieder begeistert von kleinen Entdeckungen. Er entdeckt einheimische Tiere, beobachtet intensiv das Wetter und begreift vieles ganz neu- auf dem Weg nach Rom und zu sich selbst! :-) ------------------------------------ Mir haben die eingestreuten Zitate prominenter, aber auch völlig unbekannter Verfasser zu passenden Etappen und Erlebnissen sehr gefallen. Wenngleich mir jetzt auch nicht unbedingt der christliche/ katholische Aspekt im Vordergrund steht, so ist es dennoch sehr interessant gewesen, darüber zu lesen. Für mich persönlich wäre wohl der "Camino" nach Santiago de Compostella interessanter, weil vermutlich abwechslungsreicher- aber für den Autor war genau dieser Weg nach Rom der richtige. Ein sehr spannendes, persönliches Buch- es motiviert und macht v. a. Mut! :-)

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  • auf der Suche nach sich selbst

    Zu Fuß nach Rom
    vienna

    vienna

    auf der Suche nach sich selbst das Cover Ein eher konservativer Buchdeckel, der dem Inhalt aber angemessen ist. Er zeigt einen kleinen Ausschnitt der Fotos, die der Autor auf seiner Reise gemacht hat. Auf dem größeren Foto ist einer der zahlreichen Wege zu sehen, die Hans-Joachim Abele beschritten hat. Mit etwas Fantasie gewinnt der Betrachter den Eindruck, der Weg führe auch unmittelbar ins Buch hinein. die Story Hans-Joachim Abele lässt in seinem Buch "Zu Fuß nach Rom" den Leser an seinen Eindrücken und Gedanken während seiner Pilgerreise von Schwäbisch-Gmünd nach Rom teilhaben. das Fazit Zu Fuß nach Rom zu gehen klingt im ersten Moment wie ein nicht zu bewältigendes Mammutprogramm und hat in unserem hochtechnisierten und motorisierten Zeitalter eher einen rückständigen Anstrich. Dennoch übt diese scheinbar überholte Art von A nach B zu gelangen spätestens seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" eine gewisse Faszination auf mich aus. Abele beginnt 2006 mit seiner Wanderung und schnell wird klar, dass er diese Pilgerreise in mehreren Etappen zu bewältigen plant. Der Arbeitgeber kann nicht so lange auf ihn verzichten und auch gesundheitliche Aspekte halten ihn davon ab, die Pilgerreise in einem Rutsch zu absolvieren. Es erfordert schon viel Mut und Kraft diesen Plan nach einem schweren operativen Eingriff (Aortenaneurysma) beharrlich zu verfolgen und auch durchzuziehen. Dafür hat der Autor meinen allergrößten Respekt. Zunächst lasen sich die ersten Kapitel etwas holprig, denn Abele beschränkte sich mehr oder weniger auf die Aufzählung von Orten, Wegen, Gebirgen und Schluchten, die er passierte und als Nichtkenner dieser Region fiel mir die Zuordnung sehr schwer und die Lesebegeisterung ging verloren. Zahlreiche kulturhistorische Schätze, die auf seinem Weg lagen, fanden zwar Erwähnung, aber Bildmaterial blieb aus und auch zum geschichtlichen Hintergrund wurde wenig berichtet. Dies änderte sich im Laufe des Buchs. Vor allem erhielt der Leser nun vermehrt Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt des Autors, was den Leser intensiver an der Pilgerreise teilnehmen ließ. Wunderschöne Fotos sind in diesem Buch zu finden, die mich wirklich begeistert haben. Leider waren sie oft sehr klein. In der Leserunde wurde ich darauf hingewiesen, dass das Format der Fotos bewußt eher kleiner gewählt wurde, um diesen bei dem spirituellen Reisebericht nicht zu viel Gewichtung zu verleihen. Meines Erachtens laufen die Fotos der Spiritualität aber nicht zuwider, insofern finde ich es nach wie vor schade. Die passend gewählten Gedichte und Zitate von Dichtern und Denkern haben meine Lesefreude wiederum gesteigert. Zu Fuß nach Rom fühlt sich an wie eine kleine Auszeit, ein kurzer Ausflug für die Seele, ein Innehalten und nachdenklich werden. 3,5 Sterne...

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