Hans-Joachim Löwer Im Land des Hasses

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Inhaltsangabe zu „Im Land des Hasses“ von Hans-Joachim Löwer

Auf Leben und Tod: Gefährliche Undercover-Recherche in Simbabwe, wo Chaos und Terror herrschen. Unter der Regierung des autokratischen Präsidenten Robert Mugabe haben fast alle weißen Farmer in Simbabwe ihr Land verloren. Viele wurden gewaltsam enteignet, ihre Felder verwüstet, ihr Besitz zerstört. Die Regierung behauptet, sie wolle damit den Landraub durch die britischen Kolonialisten vor einem Jahrhundert korrigieren. In Wahrheit aber geht es darum, Besitzgier zu befriedigen und politische Macht zu zementieren. Robert Mugabe, der einst die Versöhnung zwischen Schwarzen und Weißen versprach, zeigt nun sein wahres Gesicht. Als Rucksacktourist getarnt, traf der Journalist Hans-Joachim Löwer in Simbabwe weiße Farmer und Regierungskritiker und recherchierte die Hintergründe der Kampagne gegen die Weißen. Ein packender Bericht über die ehemalige Kornkammer Afrikas, die heute in Armut und politischen Wirren versinkt.

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  • Einseitig, aber leider sehr wahr

    Im Land des Hasses
    ivonio

    ivonio

    11. September 2013 um 12:13

    Meine beiden jüngsten Kinder (je 16) sind mit Ihrer Gotte (vermutlich in Deutschland: Patentante) und deren Freund drei Wochen nach Simbabwe gereist, um dort ein Familienmitglied zu besuchen. Als Vater war ich nicht nur glücklich über diesen Entscheid. Dazu beigetragen hat auch dieses Buch. Auf der Suche nach passender Literatur zum Thema "Simbabwe" (es gibt leider kaum etwas auf deutsch) bin ich auf dieses Buch gestossen. Das Buch macht wenig Freude. Es ist absolut unverständlich wie Mugabwe ein Land in voller Blüte so kaputt machen konnte. Um seine Macht zu festigen, hat er den vielen weissen Farmern, meist britischer Abstammung, das Land enteignet und es seinen Untergebenen in kleineren Portionen weiterverschenkt (kleine Geschenke erhalten die Freundschaft). KORRUPTION ist leider normal. Die Beschenkten haben zwar stolz das Land entgegengenommen nur leider ohne Know-How. Folge: schlechte bis gar keine Bewirtschaftung des Bodens. Wer von den Einheimischen nicht kuscht, wird mit brutalsten Varianten "geformt" oder ermordet. Das tönt brutal, ist aber leider wahr. Ich könnte noch viel berichten, beschränke mich aber auf ein letztes Erlebnis meiner Jungs vor dem Abflug nach Hause: Sie wurden in Harare (Haupstadt von Simbabwe mit Flughafen, um das Land zu verlassen) im Auto von einem Polizisten angehalten. Er behauptete, sie hätten ein Rotlicht überfahren, was garantiert sicher nicht stimmt. Das Auto würde konfisziert... aber sie mussten auf den Flughafen. Nach Barbezahlung von 550 US-$ liess er sie weiterfahren! Das ist reale Korruption. Ein Polizist verdient dort in etwa 200 US-$ pro Monat. Das Geld hat er in den eigenen Sack gesteckt. PS: Simbabwe ist ein wunderschönes Land! Leider wird die Korruption aber auch nach dem Tod von Mugabwe weitergehen.

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