Hans-Joachim Neumann 1945 Tagebuch meines Großvaters

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Inhaltsangabe zu „1945 Tagebuch meines Großvaters“ von Hans-Joachim Neumann

"Nicht einmal Grabsteine werden noch an uns erinnern", denkt der Schulrat Dr. Paul Neumann, als er sich mit Frau und Tochter am 28. Februar 1945, nur mit Handgepäck versehen und zu Fuß aufmacht, die Stadt Köslin und seine Heimat Pommern auf einen Räumungsbefehl hin zu verlassen. Von diesem Tage an führte er Tagebuch, Unterbrochen im März und April in den Fluchtwirren, unterwegs im Treck, ohne Unterkunft und unter ständigem Tieffliegerbeschuss. Auch unter Gefahren und in großer Erschöpfung fährt er mit seinen Aufzeichnungen fort. "Auch wenn alles untergeht, geht nicht alles unter", lautet sein Motiv, das Tagbuch auch in solch schweren Zeiten fortzuführen. Nichts Besonderes: Holz hacken mit der Hand, die er sich schon das dritte Mal verletzt hat. Restkartoffeln aus abgeerntetem Acker graben. Zwanzig Kilometer vergeblicher Fußmarsch in einen Ort, wo es Fleisch geben soll - es aber bereits verkauft ist. Die Unterkunft in einem zugigen Zimmer ohne Ofen. Immer häufiger liegt jemand zu Bett, mit "Erkältung". Aber die Großeltern müssen zusammen in einem Bett schlafen. Schlimm sind die Durchfälle, die Plumpsklos. Dann beim Großvater Fieber, sprunghaft steigend über 40° C, und wieder fallend, auf 36° C. Der Verdacht des Arztes bestätigt sich: Flecktyphus. Der Großvater stirbt am 1. Dezmber 1945. Hier enden die Eintragungen. Als der Enkel, Professor Hans-Joachim Neumann, die Aufzeichnungen findet, weiß er, was er zu tun hat. "Aufbewahren für alle Zeit!" wie einst Lew Kopelew schrieb.

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