Hans-Joachim Noack

 3.5 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Hans-Joachim Noack

Hans-Joachim Noack, geboren 1940 in Berlin, war Reporter der «Süddeutschen Zeitung» und der «Frankfurter Rundschau» und arbeitete lange Jahre für den «Spiegel», zuletzt als Leiter des Politikressorts. Für seine journalistische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. 2008 erschien die Biographie «Helmut Schmidt», die zum Bestseller wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hans-Joachim Noack

Cover des Buches Helmut Schmidt (ISBN:9783871348402)

Helmut Schmidt

 (10)
Erschienen am 26.11.2015
Cover des Buches Die Weizsäckers. Eine deutsche Familie (ISBN:9783827500793)

Die Weizsäckers. Eine deutsche Familie

 (2)
Erschienen am 23.09.2019
Cover des Buches Willy Brandt (ISBN:9783871346453)

Willy Brandt

 (0)
Erschienen am 01.08.2013

Neue Rezensionen zu Hans-Joachim Noack

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Rezension zu "Die Weizsäckers. Eine deutsche Familie" von Hans-Joachim Noack

ein hervorragendes Porträt der Familie
sab-mzvor einem Monat

Hans-Joachim Noack hat „Die Weizsäckers – eine deutsche Familie“ geschrieben.
Das Porträt ist gelungen.
Der Autor hat die Familiengeschichte der Weizsäckers lange Jahre verfolgt. Er ist Journalist und kannte Richard von Weizsäcker und Carl Friedrich von Weizsäcker persönlich.
Die Familiengeschichte der Weizsäckers ist schon lange mit der deutschen Geschichte verbunden.

Ernst Heinrich von Weizsäcker war Spitzendiplomat bei Hitler und wurde 1949 als Kriegsverbrecher verurteilt.
Ein unrühmlicher Teil der Geschichte der von Weizsäckers. Er hat den Juden-Deportationen zugestimmt.

Richard von Weizsäcker war Jurist, er war zeitweise Geschäftsführer bei Boehringer Ingelheim, dann regierender Bürgermeister von Berlin und zuletzt Bundespräsident.
Sein Großvater Karl Hugo war Regierungschef des letzten baden-württembergischen Königs, der ihn in den erblichen Adelsstand versetzte.
Richards Bruder Carl Friedrich von Weizsäcker, der mit Journalisten nicht viel zu tuen haben will, hat seit 1970 am Max-Planck-Institut in Starnberg gearbeitet.
Er war Physiker und Philosoph.
Lange hat er geleugnet, dass er auch am Bau von Atombomben beteiligt war in frühen Jahren. Später war er bekannt als Friedensforscher.

Die Familie besteht aus 14 Zweigen.
Welch hierarchische Strukturen es in der Familie gab, wer mit wem verquickt war, wer zu der Familie gehört, u.A. auch Viktor von Weizsäcker, ein bekannter Neurologe und viele mehr, das erfährt man im Buch.
Die Geschichte der einzelnen Personen, die in der Öffentlichkeit standen, den Zusammenhalt der Familie und ihren Einfluß auf das politische und gesellschaftliche Leben in Deutschland, hat der Autor sehr detailreich und auch sehr spanndend beschrieben.
Gerade Richard und Carl Friedrich von Weizsäcker, denen der häufiger persönlich begegnet ist, lernt man als Leser näher kennen.

Ein, aus meiner Sicht, hervorragendes Porträt einer grossen deutschen Familie, die viel Einfluß in der Politik und im gesellschaftlichen Leben Deutschlands hatte und hat.

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Rezension zu "Helmut Schmidt" von Hans-Joachim Noack

Auf jeden Fall lesenswert!
Masauvor 4 Jahren

Das Buch bildet einen guten, kompakten Überblick über das Leben des ehemaligen Bundeskanzlers. Für jeden Laien und Interessierten ein guter Einstieg. Ich persönlich wäre sogar gern noch tiefer in das Thema vorgedrungen. Man begleitet Helmut Schmidt von seiner Kindheit über die Zeit als Wehrmachtsoffizier bis hin zu seiner Amtszeit als Bundeskanzler. Man bekommt ein besseres Verständnis zu seinen damaligen Handlungen und deren Hintergründe zur jeweiligen Zeit.

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Rezension zu "Helmut Schmidt" von Hans-Joachim Noack

Rezension zu "Helmut Schmidt" von Hans-Joachim Noack
illunisvor 8 Jahren

Helmut Schmidt... für mich der ehrlichste und moralisch stärkste Politiker den wir je hatten!
Ich finde das Buch schildert seinen Werdegang sehr gut, zumindest in politischer Hinsicht. Ich fand vor allem die Kapitel über die Kinder- und Jugendzeit sehr interessant, da mir die politische Laufbahn bereits weitesgehend bekannt war.
Für mich persönlich gehört allerdings in eine Biographie auch irgendwie etwas "privates"... grade in diesem Fall finde ich man hätte seine Frau Loki öfter als nur bei der Jugend- und Hochzeit erwähnen können, denn sie stand all die Jahre immer hinter ihrem Mann und hat im Hintergrund die Fäden mit in der Hand gehabt!
Auch die Sprache des Herrn Noack ist manchmal etwas überzogen fachspezifisch und hochgestochen, was mir nicht so gefallen hat, weil es dem Buch teilweise den Charme nimmt, ebenso die etwas negativen bzw. zweifelnden Aussagen über Herr Schmidt die zwischen den Zeilen etwas durchkommen... nach seiner persönlichen Meinung hat niemand gefragt und wenn er nicht im Stande ist dieses außer Acht zu lassen, hätte vielleicht besser jemand anderes diese Biographie schreiben sollen!
Wegen Hans-Joachim Noacks "patzern" leider nur 3 Sterne!

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