Hans-Jochen Vogel

 3,5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor*in von Mehr Gerechtigkeit!, Wie wollen wir leben? und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Hans-Jochen Vogel, geboren 1926, war unter anderem Oberbürgermeister von München, Bundesjustizminister, Regierender Bürgermeister von Berlin, Oppositionsführer und SPD-Chef. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 1994 hat er sich für wichtige gesellschaftspolitische Fragen engagiert, unter anderem als Gründungsvorsitzender des Vereins Gegen Vergessen – für Demokratie. Mit dem Buch »Deutschland aus der Vogelperspektive. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik« (2007) landete er gemeinsam mit seinem Bruder Bernhard einen Bestseller.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hans-Jochen Vogel

Cover des Buches Wie wollen wir leben? (ISBN: 9783886809912)

Wie wollen wir leben?

 (1)
Erschienen am 12.09.2011
Cover des Buches Mehr Gerechtigkeit! (ISBN: 9783451072338)

Mehr Gerechtigkeit!

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Erschienen am 17.04.2023
Cover des Buches Deutschland aus der Vogelperspektive (ISBN: 9783451333194)

Deutschland aus der Vogelperspektive

 (0)
Erschienen am 29.06.2010
Cover des Buches Deutschland aus der Vogelperspektive (ISBN: 9783451390142)

Deutschland aus der Vogelperspektive

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Erschienen am 14.09.2020
Cover des Buches Die Erinnerungen (ISBN: 9783570552599)

Die Erinnerungen

 (0)
Erschienen am 25.05.2015
Cover des Buches Europa und Afrika (ISBN: 9783451389771)

Europa und Afrika

 (0)
Erschienen am 16.11.2020

Neue Rezensionen zu Hans-Jochen Vogel

Cover des Buches Mehr Gerechtigkeit! (ISBN: 9783451072161)
Rose75s avatar

Rezension zu "Mehr Gerechtigkeit!" von Hans-Jochen Vogel

Ist mehr öffentlicher Wohnungsbau die Lösung?
Rose75vor 3 Jahren

Seit meiner Kindheit kenne ich den SPD-Politiker Hans-Jochen Vogel und ich war neugierig, was er zum Thema Wohnen zu sagen hat.

Das Büchlein mit 80 Seiten ist keine leichte Lektüre. Ich bin nur schwer voran gekommen, weil mir die Sprache zu umständlich und zu theoretisch war.  Obwohl ich einige Gedanken interessant fand,  glaube ich nicht, dass seine Forderungen auf breiter Ebene umsetzbar sind. 

Es geht hauptsächlich darum, dass die Gemeinden ( gemeint sind hier auch große Städte)  wohnbau-relevante Flächen kaufen und somit aus dem Marktgeschehen  herausnehmen sollen.   Die Flächen  sollen dann entweder von der Gemeinde bebaut oder  auf Erbpachtbasis  zur Verfügung gestellt werden.   Wie hoch die Leistungsfähigkeit der Kommunen ist kann ich nur raten.  Was man aber immer wieder hört, ist, dass die Kassen meist recht leer sind.  Wie das alles finanziert werden soll, erklärt er nicht. 

Die Themen Finanz- und Steuerpolitik   spricht er gar nicht an und wenn dann nur eine höhere Besteuerung von 'leistungslosen Bodengewinnen', obwohl seit der Finanzkrise 2008 "Betongold" als sicherer Hafen gilt. 


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Cover des Buches Wie wollen wir leben? (ISBN: 9783886809912)
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Rezension zu "Wie wollen wir leben?" von Hans-Jochen Vogel

Rezension zu "Wie wollen wir leben?" von Hans-Jochen Vogel
WinfriedStanzickvor 12 Jahren

Gespräche über das, „was unser Land in Zukunft zusammenhält“ haben sie geführt, der ehemalige Politiker und nach wie vor streitbare Geist Hans-Jochen Vogel und die angesehene Fernsehjournalistin Sandra Maischberger. Gespräche, die kaum eines der aktuellen innenpolitischen Debatten auslassen, nicht selten auch ins ganz Private gehen und sich immer wieder darum drehen, welche Werte unser Land braucht bzw. sich erhalten muss, soll es die Aufgaben der Zukunft erfolgreich bestehen und gleichzeitig ein für alle Menschen, auch die Migranten, lebenswerter Ort bleiben.

Dabei schweifen die beiden oft ab in die Geschichte, wenn sie gerade ein Thema der Gegenwart diskutieren, auch in persönlich erlebte und im Falle von Hans-Jochen Vogel auch gestaltete Geschichte. Er benennt klar und auch ein wenig stolz das, was durch die Politik, aber eben auch durch die gesellschaftlichen Gruppen und ihre Auseinandersetzungen und Konflikte, nach dem Krieg in der deutschen Demokratie erreicht worden ist an Freiheit und Lebensqualität für ihre Bürger. Er beschreibt aber nicht weniger deutlich und klar, welche Probleme, Schwierigkeiten und Gefahren er auf das deutsche Gemeinwesen zukommen sieht. Doch bei aller Skepsis vermittelt Vogel eine optimistische Haltung zur Zukunft.

Das Buch liest sich wie ein persönliches Lesebuch. Es geht hauptsächlich um die Lebenserfahrungen von Vogel, aber auch Sandra Maischberger hält mit ihren Positionen nicht hinter dem Berg. Es tut gut, abseits der medialen Zwänge ein Gespräch zu verfolgen, das Ruhe ausstrahlt, Gelassenheit, Optimismus und Geschichtsbewusstsein. Eine ganz besondere persönliche Note haben die Gespräche (es sind insgesamt 17 zu verschiedenen Themenkomplexen) durch die Tatsache, dass Hans-Jochen Vogel vieles auch auf dem Hintergrund seines christlichen Glauben reflektiert.

Als Fazit bleibt für mich der Eindruck, wie hohl und leer doch so viele heutige Jungstars sind, die an den Nahtstellen der Macht sitzen. Gäbe es doch mehr von diesem Reflexionsniveau bei aktiven Politikern und Machtmenschen in der Gesellschaft. Oder geht das nur im Ruhestand (vgl. etwa die Einlassungen von Helmut Schmidt in der ZEIT)?

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