Hans-Jochen Vogel , Sandra Maischberger Wie wollen wir leben?

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Inhaltsangabe zu „Wie wollen wir leben?“ von Hans-Jochen Vogel

Hans-Jochen Vogel und Sandra Maischberger: Ein Gespräch Was hält unser Land in Zukunft zusammen? Das ist die zentrale Frage, auf die Hans-Jochen Vogel, der die Bundesrepublik als Politiker und engagierter Bürger im Laufe von Jahrzehnten mitgeprägt hat, der angesehenen TV-Journalistin Sandra Maischberger Rede und Antwort steht. Ein tief gehendes, auch persönliches und unterhaltsames Gespräch über Geschichte und Gegenwart, Politik und bürgerliche Verantwortung, über Familie und Religion. Hochaktuell und zugleich weit über die Tagespolitik hinausweisend. Hans-Jochen Vogel ist einer der Politiker, deren Stimme von allen Seiten und über alle Lager hinweg Gehör geschenkt wird, weil er aufrichtig und ohne Rücksicht auf tagespolitische Zwänge über drängende Probleme unserer Zeit spricht. In diesem Buch denkt er darüber nach, ob die vorhandenen politischen Strukturen unseres Landes dazu in der Lage sind, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, zu meistern und den Menschen auch weiterhin ein gutes Leben in Frieden und Wohlstand zu gewährleisten. Die Schwierigkeiten und Gefahren, die auf das deutsche Gemeinwesen zukommen, werden von Vogel genau benannt. Und doch ist seine scharfe Analyse von einer optimistischen Grundhaltung geprägt, die er mit Blick auf die historische Entwicklung unseres Landes seit 1945 gewonnen hat und die in einem zunehmend verunsicherten Land Mut machen kann.

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  • Rezension zu "Wie wollen wir leben?" von Hans-Jochen Vogel

    Wie wollen wir leben?
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    17. October 2011 um 13:21

    Gespräche über das, „was unser Land in Zukunft zusammenhält“ haben sie geführt, der ehemalige Politiker und nach wie vor streitbare Geist Hans-Jochen Vogel und die angesehene Fernsehjournalistin Sandra Maischberger. Gespräche, die kaum eines der aktuellen innenpolitischen Debatten auslassen, nicht selten auch ins ganz Private gehen und sich immer wieder darum drehen, welche Werte unser Land braucht bzw. sich erhalten muss, soll es die Aufgaben der Zukunft erfolgreich bestehen und gleichzeitig ein für alle Menschen, auch die Migranten, lebenswerter Ort bleiben. Dabei schweifen die beiden oft ab in die Geschichte, wenn sie gerade ein Thema der Gegenwart diskutieren, auch in persönlich erlebte und im Falle von Hans-Jochen Vogel auch gestaltete Geschichte. Er benennt klar und auch ein wenig stolz das, was durch die Politik, aber eben auch durch die gesellschaftlichen Gruppen und ihre Auseinandersetzungen und Konflikte, nach dem Krieg in der deutschen Demokratie erreicht worden ist an Freiheit und Lebensqualität für ihre Bürger. Er beschreibt aber nicht weniger deutlich und klar, welche Probleme, Schwierigkeiten und Gefahren er auf das deutsche Gemeinwesen zukommen sieht. Doch bei aller Skepsis vermittelt Vogel eine optimistische Haltung zur Zukunft. Das Buch liest sich wie ein persönliches Lesebuch. Es geht hauptsächlich um die Lebenserfahrungen von Vogel, aber auch Sandra Maischberger hält mit ihren Positionen nicht hinter dem Berg. Es tut gut, abseits der medialen Zwänge ein Gespräch zu verfolgen, das Ruhe ausstrahlt, Gelassenheit, Optimismus und Geschichtsbewusstsein. Eine ganz besondere persönliche Note haben die Gespräche (es sind insgesamt 17 zu verschiedenen Themenkomplexen) durch die Tatsache, dass Hans-Jochen Vogel vieles auch auf dem Hintergrund seines christlichen Glauben reflektiert. Als Fazit bleibt für mich der Eindruck, wie hohl und leer doch so viele heutige Jungstars sind, die an den Nahtstellen der Macht sitzen. Gäbe es doch mehr von diesem Reflexionsniveau bei aktiven Politikern und Machtmenschen in der Gesellschaft. Oder geht das nur im Ruhestand (vgl. etwa die Einlassungen von Helmut Schmidt in der ZEIT)?

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