Leserpreis 2018
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WoertersehVerlag

vor 8 Monaten

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Hans-Peter Duttle kommt 1938 in Beirut zur Welt. Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und die Geburt seines Bruders Rudi werfen einen langen Schatten auf sein zukünftiges Leben. Um der Realität zu entkommen, flüchtet sich der Schweizer Diplomatensohn erst in die Welt der Märchen und verschlingt später die Berichte berühmter Abenteurer und Entdecker. Nach der Matura und einem abgebrochenen Studium in der Schweiz bietet sich ihm die Gelegenheit, dem »oberflächlichen Leben des Westens« zu entfliehen: Zusammen mit drei Amerikanern begibt sich der junge Mann 1962 auf eine illegale Besteigung des Mount Everest im verbotenen Tibet – für ihn ist es ein Aufbruch mit spirituellem Charakter. Die Expedition scheitert unter dramatischen Umständen. Wieder daheim, findet sich Hans-Peter Duttle in seinem Leben abermals nicht zurecht, und er wandert in den hohen Norden Kanadas aus. In einfachsten Verhältnissen lebend, verbringt er drei erfüllte, glückliche Jahre bei den Inuit. Die 68er-Unruhen erlebt er in Europa – er bildet in dieser Zeit als Offizier der Schweizer Armee in Andermatt Gebirgsinfanteristen aus. 1970 reißt ihn seine eigene Abscheu vor der Konsumgesellschaft jedoch wieder weg. Hals über Kopf heiratet er; auf dem peruanischen Altiplano kommt die erste, in der Arktis die zweite Tochter zur Welt. Zurück in der Schweiz, droht das bürgerliche Leben von neuem. Erst im Alter findet der ewig Suchende seinen Frieden – in Gümligen bei Bern.


»Undenkbar! Unmöglich! – Das hätte sich Hans-Peter Duttle vor seiner Abreise zum Himalaja garantiert anhören müssen. Hätte er damals, 1962, von seinen Plänen erzählt. Hat er aber nicht. Er brach ganz leise auf, um mit drei anderen Alpinisten heimlich den Everest via Tibet zu besteigen. Illegal, schlecht ausgerüstet, ohne Höhenträger, Satellitenfunk, Arzt. Nicht einmal eine höhentaugliche Sonnencreme hatten die vier dabei. Es war – wie Hans-Peter Duttle heute sagt – ein Himmelfahrtskommando. Einem Achttausender auf diese Weise beikommen zu wollen, war damals ein absolutes Novum. Heute nennt man es Alpinstil; in seiner extremsten Form auch Speedbergsteigen.«
Alexandra Rozkosny, Chefredaktorin »Die Alpen« 


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Mehr über das Buch ILLEGAL AM EVEREST findet ihr hier.

Der Wörterseh Verlag verlost hier 15 Exemplare

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Autor: Hans-Peter Duttle
Buch: Illegal am Everest

WoertersehVerlag

vor 8 Monaten

Leseprobe

Die Leseprobe zum Buch findet Ihr hier:

https://www.woerterseh.ch/produkt/illegal-am-everest/

Mrs_Nanny_Ogg

vor 8 Monaten

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Danke für die Einladung zur Leserunden dieses sehr interessant klingenden Buches. Ich liebe diese kantigen Lebensgeschichten, in denen man die Unruhe und ewige Suche nach dem Glück spürt. Ich habe auch schon einige Stationen hinter mir, Wohnort- und Berufswechsel. Nun glaube ich, hier mein Glück gefunden zu haben (Tirol) und mein neuer Beruf (Assistentin für Menschen mit Beeinträchtigungen) erfüllt mich auch mit einem Gefühl, das ich doch auch als Glück bezeichnen möchte. Aber ob es so bleibt, ob ich nicht auch eine ewig Suchende bleibe, möchte ich nicht ausschließen.
Sehr gerne wäre ich bei dieser Leserunde dabei. Aktive Teilnahme an der Diskussion sowie eine abschließende Rezension sind selbstverständlich.

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vor 6 Monaten

Teil 3 - Maisprach - Killiniq (S. 113-155)

dieser teil hat mir sehr gut gefallen! schade, dass das far nicht in der beschreibung oder im buchtitel vorkommt. mich hat das begeistert. wie die inuit leben und wie hans-peter versucht, damit klar zu kommen. über das angebot, die frau eines dorfbewohner zu "treffen", musste ich sehr schmunzeln. aus deren sicht eine gute idee und vmtl auch teil der großangelegten überlebensstrategie dort in der rauhen natur, für uns eher nicht vorstellbar.

der einblick in das leben der inuit war spannend und lehrreich. der umgang mit den tieren scheint uns grausam. aber vllt siejt man vieles anders, wenn man ums eigene überleben kämpft

in indien habe ich z.b. in einer tempelanlage elefanten gesehen, denen es nach meinung der einheimischen gut ging. wir waren entsetzt. die tiere angebunden, viele bullen als eigentliche einzelgänger neben einander..... aber die tiere werden regelmäßig gefüttert, gebadet,.... in einem land, in dem viele menschen hunger und kein dach über dem kopf haben, mag man so ein leben dann als luxus ansehen

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vor 6 Monaten

Teil 4 - Peru - Gümligen (S. 156-201

schade, dass hier alles so kurz zusammen gefasst war. hätte mich detailreicher interessiert

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vor 6 Monaten

Teil 4 - Peru - Gümligen (S. 156-201

0_Lavender_0 schreibt:
Diese abgeklärte analytische Betrachtungen aus Sicht eines älteren Mannes, der sehr viel in seinem Leben erprobt, erfahren, erlitten und ausgehalten hat, gibt dem Buch Größe. Das Treffen mit den ehemaligen Expeditionspartnern ist sehr ernüchternd. Es kommt mir so vor, dass HPD gefühlsmäßig seinem Vater ziemlich ähnlich war, vielleicht sogar gefühlskälter (oder -ärmer), was seine Beziehungen zu Frauen betrifft. Die waren eben in seinem Leben nicht so bedeutend. Trotzdem ist es schön, dass er im Alter endlich eine Partnerin gefunden hat, die zu ihm passt.

gut geschrieben. so habe ich das auch empfunden

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vor 6 Monaten

Teil 4 - Peru - Gümligen (S. 156-201

alupus schreibt:
Das was mich an diesem Abschnitt sehr berührt hat war, dass der Vater einen Brief zur Geburt von H.-P. geschrieben hat :"Ich werde Dich immer lieb haben...........und unser Kindlein auch!" S. 191 Hätte sich das der Vater bloß zu Herzen genommen und ihn nicht immer und immer wieder als Versager hinzustellen und ihn zu verachten. Das Leben von H.-P. wäre in einer ganz anderen Richtung verlaufen. Endlich, nach Jahren des Suchens findet er einen Menschen mit dem er glücklich sein darf und er verspürt jetzt eine innere Ruhe und Zufriedenheit.

das stimmt wohl. warum nicht zeigen und sagen, dass man jemanden gern hat?

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vor 6 Monaten

Teil 5 - Schlussbetrachtung

ich fand den schluss auch traurig und berührend. aber irgendwie auch versöhnlich. man kann nur daraus lernen und es selbst besser machen. liebe zeigen und annehmen und versuchen, ein erfülltes leben zu finden

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vor 6 Monaten

Fazit und Rezis

ein faszinierendes buch, das gerne ausführlicher hätte sein dürfen. ein ewig suchender, der am ende doch noch glücklich wird. ein mensch, der viele kämpfe führt und ein umfangreiches leben führt, das ihn aber nicht erfüllt.... faszinierend und nachdenklich machend.

meine rezi folgt noch!

Streiflicht

vor 6 Monaten

Fazit und Rezis

danke, dass ich dabei sein durfte!
meine rezi findet sich so auch auf wasliestdu, lesejury, elatus, mayersche, amazon und einigene anderen buchhandelsseiten:

https://www.lovelybooks.de/autor/Hans--Peter-Duttle-/Illegal-am-Everest-1533994317-w/rezension/1567100987/

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