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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Freund Hain ist besser bekannt als Gevatter Tod oder der Sensenmann. Er ist stiller Beobachter und setzt den letzten Schnitt. Doch Freund Hain will mehr, am liebsten möchte er am Leben teilnehmen. Die Freundschaft mit Matthias Claudius (1740-1815) ermöglicht ihm das und er lernt die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle am eigene Leibe kennen, oder besser gesagt: am geliehenen, denn er erscheint in menschlicher Gestalt. Wie kam es zu dieser Freundschaft? Hm, das steht im Buch. Wie dachte Matthias Claudius darüber? Das ist kein Geheimnis. Er hat Freund Hain seine gesammelten Werke gewidmet. Dabei ist Matthias Claudius eher als volkstümlicher Dichter bekannt, er hat z.B. das Abendlied geschrieben: Der Mond ist aufgegangen / Die goldnen Sternlein prangen / Am Himmel hell und klar …

Der Roman schildert die Höhen und Tiefen der Freundschaft zwischen dem Tod und dem Dichter. Auch wenn Freund Hain im wirklichen Leben manchmal etwas unbedarft ist, hilft er Matthes – wie er Matthias Claudius nennt – immer wieder auf die Beine, nicht zuletzt als dieser seine große Liebe trifft: Rebekka.

Ich verlose als Autor des Buches 10 Exemplare von Freund Hain im Taschenbuch- oder E-Book-Format (mobi für kindle / epub für alle anderen), je nach Wunsch. Für mich wäre es natürlich schön, wenn’s Hälfte-Hälfte ausgeht, aber ich verschicke auch 10 Taschenbücher, wenn das den Interessenten für die Leserunde besser passt.

Zum Schnuppern gibt es die ersten vier Kapitel als Leseprobe beim Lyrikmond.

Wer bei Verlosungen ungefähr so viel Glück hat wie ich normalerweise, kann trotzdem kostenlos mitlesen. Ich biete das Buch auch als E-Mail-Abo an, d.h. jeden Tag kommt ein Kapitel per Mail, man kann auch gleich eins nachordern oder die Sendungen pausieren. Anmeldung ebenfalls beim Lyrikmond.

Ich würde mich freuen, wenn einige Leserinnen und Leser neugierig würden auf eine etwas andere Art der Geschichte und werde als Autor die Runde gerne begleiten, da auch ich neugierig bin auf Reaktionen außerhalb meines Testleserkreises, der das Buch während der Entstehung begleitet hat.

Autor: Hans-Peter Kraus
Buch: Freund Hain - Die einzig wahre Geschichte seiner Freundschaft mit dem Dichter Matthias Claudius. Erzählt von ihm selbst.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

Gedichte von Matthias Claudius und anderen

Trennung ist wohl Tod zu nennen,
Denn wer weiß, wohin wir gehn,
Tod ist nur ein kurzes Trennen
Auf ein baldig Wiedersehn.
(Joseph von Eichendorff)

Da Freund Hain eine der drei Hauptfiguren des Romans ist, lässt es sich nicht umgehen, dass Tod und Sterben thematisiert werden. Der Eichendorff-Vierzeiler zeigt die Einstellung zum Tod im 18. und 19. Jahrhundert. Man war sich sicher, alle Lieben im Jenseits wiederzusehen. Von daher war der Tod "nur ein kurzes Trennen". Wann immer möglich, ging man im Kreise der Familie "hinüber". Es war die Zeit des "schönen Todes". Und daran hatte Freund Hain seinen Anteil, wie das Buch verrät.

zitronienchen

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Buch hört sich sehr interessant an und ich würde gern mitlesen. Und als Verfechterin des auf Papier gedruckten Wortes würde ich mich über ein Taschenbuch freuen. Ganz liebe Grüße!

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Buchgespenst

vor 3 Jahren

Gesamteindruck/Rezensionen
@Ein LovelyBooks-Nutzer

Hallo!
Ich weiß auch nicht, was hier los ist. Am Buch kann es nicht liegen, das ist großartig! Man sollte hier mal einen Weckruf starten :-)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren

@Buchgespenst
Ich glaube, die Sache hat sich erledigt. Es war schön, etwas positive Resonanz zu bekommen, aber die Verlustquote war einfach zu hoch. Da es hier keine Möglichkeit gibt, zumindest die quantitative Beteiligung von Nutzern zu bewerten, habe ich meine eigene Rezension geschrieben: www.gedichte-hoch-drei.de/text-54.php Und damit verabschiede ich mich. Alles Gute
hapeka

Gotti

vor 3 Jahren

Gesamteindruck/Rezensionen
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Vielen Dank, dass ich mitlesen durfte! Entschuldigung vielmals für die Verspätung!
Hier kommt meine Rezension:

Zum Inhalt:

Der Mond ist aufgegangen,
Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar …

Dies ist einer der bekanntesten Gedichtanfänge der deutschsprachigen Lyrik. Er stammt aus dem Abendlied von Matthias Claudius (1740-1815). Weniger bekannt ist, dass Matthias Claudius seine gesammelten Werke ausgerechnet Freund Hain widmete. Freund Hain? Ja, besser bekannt als Sensenmann oder schlicht:
Der Tod.
Matthias Claudius hat wunderbare Gedichte über den Tod geschrieben, schwelgte aber keinesfalls in Sehnsucht nach ihm. Sein Verhältnis zu Freund Hain scheint eher respektvoll-heiter gewesen zu sein, wie es sich für gute Freunde ziemt.
Wie kam es zu dieser seltsamen Freundschaft? Warum hatte sie fast ein Leben lang Bestand? Der Dichter kann dazu nichts mehr sagen. Freund Hain kann. Und tut es. Vom überraschenden Anfang bis zum vermurksten Ende.

Meine Sicht auf das Buch:

Das Cover mit dem Sensenmann im Hintergrund passt perfekt zum Buch.

Den Lesefluss störten die unterschiedlichen Schriftarten, die verwendet worden sind. Der Schreibstil des Autoren war mit Ironie und Humor gepaart, was mir gefiel. Die Kapitel werden mit Gedichten ausgestaltet. Diese sprachen mich überwiegend an.

Zum Schluss:

Das Buch bietet eine andere Sichtweisen auf den Autoren und ist ein Muss für alle Claudius-Fans!

Gotti

vor 3 Jahren

Kap. 49 (S. 268) - Schluss
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Schöner, aber trauriger Schluss! Ja, Freundschaften sind wichtig im Leben, man muss aber auch loslassen können und neue Freundschaften wieder aufbauen.

Gotti

vor 3 Jahren

Kap. 28 (S. 148) – Kap. 34 (S. 190)
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Ich muss mir unbedingt auch noch mal eine Biografie von Claudius durchlesen, ich bekomme Lust mehr über sein reales Leben zu erfahren.

Gotti

vor 3 Jahren

Kap. 35 (S. 191) – Kap. 41 (S. 225)
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Ich finde es schön, dass der Schreibstil das ganze Buch über lustig und teils ironisch ist. Bei einem ernsten Thema wie den Tod ist das wichtig.
Andere Kulturen gehen aber auch anders mit dem Tod um (z. B. Fest statt Trauermahl).

Gotti

vor 3 Jahren

Kap. 42 (S. 226) – Kap. 48 (S. 267)
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Ich hätte nicht gedacht, dass Freund Hain solche großen Gefühle hat. Ich finde, er ist hier sehr gut dargestellt worden.

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