Hans-Peter Kunisch Die Verlängerung des Markts in den Abend hinein

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Inhaltsangabe zu „Die Verlängerung des Markts in den Abend hinein“ von Hans-Peter Kunisch

Von unabhängigen Glückssuchern Die Sprache hat Kraft, scheint von Sonne, Licht, Wetter, Fernweh getränkt zu sein - wie die Menschen, von denen hier erzählt wird. Denn die Figuren in Hans-Peter Kunischs Debüt Die Verlängerung des Markts in den Abend hinein halten sich vor allem im Freien auf, um einen Marktplatz herum. Der Platz liegt genau im Zentrum der Stadt. Doch die Hauptwege führen an ihm vorbei. Er wirkt, mitten auf dem Markt, wie ein unbesetztes Gebiet. Ein Roman entwickelt sich. Ein Roman in Buden. Da ist Pjotr, ein Fotograf, der am liebsten Richtung Nordosten reist. Maria, die keine Aufenthaltsgenehmigung hat und an die Stadt gefesselt ist. Oder Waldau, der sich oft ins hügelige Umland zum Wandern zurückzieht. Joe, einer der Händler, muß vor seinen Gläubigern fliehen. Aline schickt Briefe von der Küste. Allesamt sind sie so etwas wie unabhängige Glückssucher. Und wohin es sie auch verschlägt, sie kehren immer wieder an den Platz zurück. Was anfangs beinahe paradiesisch wirkt, erfährt bald deutliche Wendungen ins Dunkle. Irgendwann ereignet sich ein Mord. Beobachtet wird das Geschehen von zwei Denkern, dem Traurigen und dem Lustigen, die in luftigen Höhen über dem Platz ihre Runden drehen. Aber sie sehen nicht alles, und philosophisch gesehen haben sie erstaunlich wenig zu bieten. Die heimliche Intellektuelle des Romans ist Rosa - eine Kuh, die gleich zu Beginn dieser ebenso unkonventionell wie glanzvoll geschriebenen Geschichte über Kunst sinniert. "Der Markt als Welt en miniature, als Modellschauplatz für Begegnungen, Schicksalsfügungen, tragikkomische Storys. Hans-Peter Kunisch hat ihn zum Akteur und poetologischen Prinzip gemacht. Das heißt: Linear, in der Geraden, spielt sich hier nichts ab, vielmehr in konzentrischen Kreisen, in "Wellen" und "Strudeln" ... Kunisch beherrscht die Entlarvung, vor allem aber die Übergänge: Darin liegt seine Poesie, sein skurriler Witz. Roberst Walser hätte an Kunisch seine Freude gehanbt ... Gut so. Und gut, dass Kunischs kleines Welttheater ein Ort der Poesie ist." DIE ZEIT

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