Hans-Peter Mester

 3 Sterne bei 1 Bewertungen

Lebenslauf

Hans-Peter Mester war von 1985 bis 2012 Leiter des Ortsamtes Bremen-West und begann anschließend, spannende Krimis mit ungewöhnlichem Umfeld zu schreiben. Dies ist der siebte von zehn.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hans-Peter Mester

Cover des Buches Franziska und das Drogenkartell (ISBN: 9783956511608)

Franziska und das Drogenkartell

(1)
Erschienen am 11.09.2017

Neue Rezensionen zu Hans-Peter Mester

Cover des Buches Franziska und das Drogenkartell (ISBN: 9783956511608)
Schurkenblogs avatar

Rezension zu "Franziska und das Drogenkartell" von Hans-Peter Mester

Schurkenblog
Eine Bremer-Kleingartengeschichte mit Witz und Charme!

Bremen muss ja ganz schön witzig sein. Und das meine ich nicht, weil dort Kaffeemaschinen Namen haben und dadurch das Gesprächsrepertoire des Morddezernates erweitern oder über 70-jährige, schwerhörige Damen Frühstückspensionen mit Gästen führen, deren „Zustand eindeutig als auffällig“ zu bezeichnen ist. Oder tot, wenn man es genau nimmt. Obwohl, das ist dann wohl weniger witzig.

Nein, Bremen muss witzig sein, weil Kriminalräte wie Strelitz eindeutig aufgeschmissen sind, wenn ihre Frauen mal ein paar Tage außer Haus sind. Oder auf Kur. Weil diese dann ganz schnell die leere Couch durch einen Austauschpolizisten ersetzen lassen, um nicht alleine sein zu müssen. Oder weil das Trinken zu zweit einfach weniger auffällt.

Okay, weniger witzig sind dann Beamte mit so richtig deutscher Manier, die Kleingartenparzellen auf hundertstel Millimeter vermessen lassen, in der Hoffnung vielleicht einmal eine Abrissbirne bestellen zu können. Aber solche Beamten haben in Bremen wohl kaum eine längere Haltbarkeitsfrist. Da kann man diese Bremer auch wieder verstehen.

Bremen erscheint auf alle Fälle bunt. Und ja, das Buch ist einfach witzig zu lesen.

Trotzdem sollte man hier wohl versierte Krimileser warnen, besonders den Buchtitel allzu ernst zu nehmen. Denn diese Franziska ist mehr Nebenfigur als Hauptfigur, diese Franziska ist eigentlich sogar abkömmlich, aber diese Leere füllt Strelitz wieder auf, der Kriminalbeamte, der kurz darauf auf dem Parkplatz eines Gasthauses neben einer Leiche aufgefunden wird.
Das mit dem Drogenkartell ist auch so eine Sache. Nicht wirklich ernstzunehmen, wie überhaupt der Krimi an sich, denn so ein waschechter Krimi ist das nicht. Viel zu sehr sucht man den roten Faden in der Krimistory, es wirkt eher chaotisch und den rote Faden sucht man vergebens.

Macht aber alles nix. Das Buch unterhält trotzdem ganz gut, diese Kleingartengeschichte hat nämlich viel Witz und noch mehr Charme und vor allem ganz viel schräge Figuren.

Und eine Kaffeemaschine namens Rudolf.

Gespräche aus der Community

Bisher gibt es noch keine Gespräche aus der Community zum Buch. Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Welche Genres erwarten dich?

Community-Statistik

1 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks