Hans-Peter Vertacnik

 4.2 Sterne bei 54 Bewertungen
Autor von Donauwölfe, Totenvogel und weiteren Büchern.
Hans-Peter Vertacnik

Lebenslauf von Hans-Peter Vertacnik

Hans-Peter Vertacnik lebt als Kommunikations- und Medientrainer in Krenglbach/Oberösterreich. Der Leitende Polizeibeamte, der wegen eines Dienstunfalls seine Laufbahn beenden musste, absolvierte eine Ausbildung an der Master School Drehbuch Berlin, veröffentlichte zwei Lyrikbände und vier Kriminalromane und wurde mit dem Luitpold-Stern-Preis ausgezeichnet. Bibliografie: Kurzgeschichten, die Lyrikbände "Kein Zweifel - Politische Gedichte" und "Sag mir der Himmel ist weiß" im Resistenzverlag. Kriminalromane „Abfangjäger“ und „Ultimo“ im Gmeiner-Verlag und als Neufassungen bei dotbooks.de., "Kriminalroman "Rosentod" bei dotbooks.de. Kriminalroman "Donauwölfe" und "Totenvogel" bei Emons Verlag Köln. Mitglied der österreichischen „IG. Autoren“, des „Syndikats“ und der österr. Kriminalautoren.

Alle Bücher von Hans-Peter Vertacnik

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Donauwölfe

Donauwölfe

 (16)
Erschienen am 26.02.2015
Totenvogel

Totenvogel

 (15)
Erschienen am 23.06.2016
Rosentod

Rosentod

 (13)
Erschienen am 14.05.2013
Abfangjäger

Abfangjäger

 (7)
Erschienen am 01.07.2007
Ultimo

Ultimo

 (2)
Erschienen am 01.01.2014
Rosentod

Rosentod

 (1)
Erschienen am 14.05.2013
Abfangjäger & Ultimo

Abfangjäger & Ultimo

 (0)
Erschienen am 06.05.2014
Ein Fall für Peter Zoff - Band 2: Ultimo

Ein Fall für Peter Zoff - Band 2: Ultimo

 (0)
Erschienen am 19.03.2013

Neue Rezensionen zu Hans-Peter Vertacnik

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Rezension zu "Totenvogel" von Hans-Peter Vertacnik

Totenvogel
Blausternvor 2 Jahren

Der österreichische Innenminister Liebermann wird ermordet. Es könnte jeder gewesen sein, denn er hat in vielen Gebieten Feinde. Seine Anstellung nutzte er für schmutzige Geschäfte, um noch mehr Macht zu erlangen. Seine Gier nach Geld war unermüdlich, und auch Sex und Intrigen spielten eine große Rolle. Kubica ist nach seiner Schussverletzung wieder an Bord und soll den Fall lösen. Er steigt auf, doch auch bei der Polizei gibt es Missgunst und dadurch Intrigen, und er soll den Fall abschließen, ohne genaue Ergebnisse. Doch Kubica beißt sich durch und lässt nichts unversucht, um alles aufzudecken und stößt dabei auf die unglaublichsten Obszönitäten des Innenministers.
„Totenvogel“ ist bereits der 2. Fall mit dem Ermittler Kubica, und er hat es nicht leicht. Weder mit seiner Schussverletzung noch mit seinem Kollegen und auch nicht im Privatleben. Seine Frau ist mit Sohn Oskar nach London entschwunden, was er irgendwie noch nicht ganz verwunden hat. Seine Freundin macht ihm das Leben ebenso schwer, weil er nur seine Arbeit sieht. Da ist doch der Alkohol ein guter Tröster. Meint er. Aber der Fall gibt ihm genug Adrenalin, denn hier ist er ausdauernd und entschlossen bei der Sache. Die übrigen Charaktere sind ebenso lebensecht beschrieben. Sympathisieren tut man aber mit keinem so recht. Die Geschichte besteht aus mehreren Erzählsträngen, wobei man sich hier wirklich voll konzentrieren muss, damit nichts untergeht, denn das Buch ist sehr umfassend und nicht so leicht verständlich. Deshalb beansprucht es auch eine gewisse Zeit zum Lesen. Trotz eher dunkler Materie gibt es aber immer wieder humorvolle Szenen, und die Spannung steigt mit jeder Seite. Das Ende watet mit eine großen Überraschung auf, und alles ist geklärt. Das Lokalkolorit hat mir hier auch sehr gut gefallen, Wien mit Geschichte und Architektur wurde mir hier sehr nahe gebracht und Interesse geweckt.

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Rezension zu "Totenvogel" von Hans-Peter Vertacnik

düsterer, komplexer Regionalkrimi
JDaizyvor 2 Jahren

"Unschlüssig verharrte der verwirrte Mann vor dem Waschbecken und blickte in den Spiegel. Traurige Augen unter dichten buschigen Brauen stierten ihn an. Voller Selbsthass. Im Grunde hatte er sein Gesicht ja nie gemocht. Diese große Nase, die viel zu dicken Lippen, seine schlappe, grobporige Haut und diesen unmöglichen Bart. Hoffentlich sah er im nächsten Leben besser aus. /.../ Mit einem Ruck zog er das dickwandige Wasserglas aus der Halterung neben dem Spiegel, füllte es, nahm einen ordentlichen Schluck und behielt das Wasser im Mund. Gleichzeitig riss er seine russische Kanone aus dem Hosenbund und schob sich den Lauf zwischen die Zähne. Die hübsche, immer freundliche indische Putzfrau kam ihm in den Sinn. Was er der jetzt antat, war auch nicht ohne."


Ein Mord erschüttert das beschauliche Wien. Innenminister Liebermann wurde ermordet und nicht nur die Polizei stellt sich die Frage: Warum? War er ein Zufallsopfer? War er in skrupellose Machenschaften verstrickt? Oder wurde ihm seine Vorliebe für verheiratete Frauen zum Verhängnis? Oberst Kubica beginnt zu ermitteln und stößt dabei schnell auf zahlreiche Ungereimtheiten und gut gehütete Geheimnisse. Doch warum soll er trotz klarer Indizien plötzlich vom Fall abgezogen werden? Ist Kubica nach seinem "Unfall" tatsächlich noch nicht wieder fit genug für den Polizeidienst oder hat er einfach an den falschen Stellen, zu tief gegraben?

Mit "Totenvogel" setzt der Autor Hans-Peter Vertacnik die Geschichte um den sympathischen, urigen Kriminalkommisar Kubica fort. Man kann das Buch aber auch sehr gut eigenständig lesen, ohne den Vorgänger "Donauwölfe" zu kennen, da es in sich abgeschlossen ist. Auch für mich war es der erste Kriminalroman des Autors.
Am Anfang musste ich mich erst in die vielen Charaktere einlesen und musste durch die, für mich, ungewöhnlichen Berufsbezeichnungen (das Buch spielt in Österreich) etwas "sortieren". Das die Personen einmal mit dem Vornamen, dann wieder mit dem Nachnamen und dann wieder nur mit der Berufsbezeichnung angesprochen werden, macht es nicht einfacher. Wenn das "im Kopf Sortieren" aber einmal gelungen ist, findet man sich gut in der Geschichte zurecht.
Schnell war ich gefangen in dem Netz aus mysteriösen Geldgeschäften, politischer Korruption, Erpressung, Eifersucht und persönlichen Intrigen.

Hans-Peter Vertacnik war selbst ehemaliger leitender Polizeibeamter und wenn man aufmerksam liest, findet man interessante Details und Einblicke in die kriminalistische Arbeit. Er zeichnet Figuren mit hohem Wiedererkennungswert. Ich habe besonders Kubica in mein Herz geschlossen - auch wenn er mich mit seinen Ecken, Kanten und seinen Macken, vor allem mit seinem Trennungsschmerz um seine Ex-Frau manchmal etwas "genervt" hat. Aber sind es nicht gerade die kleinen Macken, die uns unverkennbar und liebenswert machen?! Sehr berührt hat mich auch die Geschichte um seinen Sohn Oscar und seine Freundschaft zu Wozzek. Ich hoffe wirklich, dass die Geschichte weitergeht und Kubica nicht in Pension geschickt wird. Denn dann würden mir "nur" noch die "Donauwölfe" bleiben - denn dieses Buch werde ich mir defintiv kaufen. Auch wenn ich damit die Geschichte wohl von hinten aufrolle.

"Totenvogel" ist 2016 als Taschenbuch im emons-Verlag erschienen. Das Cover und auch der Titel sind für mich leider nicht sehr aussagekräftig. Vielleicht, weil ich die örtlichen Gegebenheiten in Wien nicht kenne. Ich vermute, dass es sich bei der Abbildung um das Dach einer bekannten Sehenswürdigkeit handelt, denn der Autor beschreibt im Buch immer wieder anschaulich die Plätze, in denen die Geschichte spielt. Das macht defintiv Lust auf Wien und vielleicht begebe ich mich irgendwann einmal auf Kubicas Spurensuche.
Der Kriminalroman selbst ist in drei Abschnitte mit hundertvierunddreißig Kapiteln (auf zeihundertsechsundachtzig Seiten) eingeteilt. Er hat eine angenehme Schriftgröße, kurze Kapitel und ist hochwertig verarbeitet. So wie man es vom emons-Verlag gewohnt ist.
Der Schreibstil des Autors lässt sich am besten mit den Worten: "flüssig, düster, direkt und männlich" beschreiben. Man findet sich schnell in die Geschichte und sie lässt einen nur schwer los, weil man auf die Auflösung hinfiebert.
Meine Lieblingsstelle, die mir wohl immer im Gedächtnis bleiben wird, ist die, mit dem Lindenblütentee im Urinbecher im Krankenhaus. Darüber muss ich jetzt noch schmunzeln und deshalb darf sie nicht unerwähnt bleiben.


Fazit:
Ein kurzweiliger, aber anspruchsvoller, spannungsgeladener Regionalkrimi, der eindrucksvoll mit den dunklen menschlichen Seiten, um Macht, Kontrolle und Gier spielt. Mit komplexen Handlungssträngen, die erst am Ende zusammenlaufen und auf deren Auflösung ich wirklich hingefiebert habe.

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buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Totenvogel" von Hans-Peter Vertacnik

Macht und Gier
buecherwurm1310vor 2 Jahren

Innenminister Liebermann wurde ermordet. Potentielle Täter gibt es genug, denn Liebermann missbrauchte seine Stellung und seine Gier nach Geld und Macht war riesengroß. Auch Affären hat er jede Menge.

Radek Kubica wurde lange durch eine Schussverletzung außer Gefecht gesetzt und macht ihm immer noch zu schaffen. Auch sein Privatleben läuft nicht rund. Nun aber wird er überraschend befördert und ist gleich für den Fall Liebemann verantwortlich. Bei den Kollegen macht er sich dadurch keine Freunde. Aber er will den Fall lösen, egal wie viele Widerstände es gibt.

Es ist eine sehr komplexe Geschichte mit recht düsterer Atmosphäre, die uns der Autor hier auftischt. Aber es gibt auch Dialoge, die humorvoll sind und das Ganze auflockern. Kurze Kapitel und verschiedene Handlungsstränge sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Die Geschichte um Intrigen und schmutzige Machenschaften ist von Anfang an spannend. Dabei blieb ich bis zum Schluss darüber im Unklaren, welcher der vielen möglichen Täter mit welchem Motiv denn nun wirklich der Mörder ist.

Die Charaktere sind sehr authentisch gezeichnet. Ich konnte mir also gut ein Bild von ihnen machen, aber sympathisch war mir keiner. Auch mit Radek Kubica hatte ich einige Probleme, denn im privaten Bereich lässt er es doch an Einfühlungsvermögen mangeln. Aber bei den Ermittlungen ist er beharrlich und zielorientiert.

Ein komplexer und spannender Krimi mit Lokalkollorit.

 

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Gespräche aus der Community

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HansPeterVertacniks avatar

Zahltag in Wien

Der Mord am ebenso charismatischen wie skrupellosen Innenminister schockt ganz Österreich. War es seine Gier nach Sex, Geld und Macht, die ihm zum Verhängnis wurde? Als Radek Kubica den Dingen auf den Grund gehen will, riskiert er alles – denn er lüftet ein Geheimnis, auf das er besser nie gestoßen wäre.

Ein Innenminister und seine schmutzigen Machenschaften, ein Chefermittler, der zu tief gräbt – ein komplexer Kriminalroman mit Tiefgang.

Sein Anruf erwischte Wien eiskalt. Es dauerte geschlagene zwanzig Minuten, ehe der erste Streifenwagen eintraf. Der Notarztwagen brauchte fast doppelt so lange, und bis endlich die Kripo und die Staatspolizei antanzten, war es halb fünf. Da waren die ersten Journalisten längst vor Ort, und mit den Frühnachrichten um fünf ging die Sensation schon auf Sendung. Wie die Schockwelle eines Erdbebens fegte die Nachricht über das Land.


Liebe Leserinnen und Leser

Ab Ende Juni ist mein neuer Roman "Totenvogel" im Handel. Nach "Donauwölfe" hat es mein Ermittler Radek Kubica hier mit seinem wohl bisher heikelsten Fall zu tun: 

Mit dem Mord am österreichischen Innenminister. 

Zur "Totenvogel" - Leserunde lade ich alle herzlich ein. Der Emons-Verlag Köln stellt 15 Bücher zur Verfügung, um die sich bitte nur jene bewerben sollten, die auch verlässlich Rezensionen verfassen und die der Veröffentlichung ihrer Rezension oder von Teilen davon, in welcher Form auch immer, ausdrücklich zustimmen. Sobald den 15 Gewinnern je ein Rezensionsexemplar zur Verfügung steht wird die Leserunde eröffnet.

Allen Krimifans eine spannende Zeit und alles Gute wünscht

Hans-Peter Vertacnik



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HansPeterVertacniks avatar
Liebe Leser
Mein neuer Kriminalroman „Donauwölfe“, der vom Emons Verlag als Lektoratstipp besonders empfohlen wird, ist seit 26.2. im Handel.
Nun will ich ihn auch auf diesem Portal vorstellen. Der unten angeführte Text bietet einen guten Überblick über das Buch.
Für die ersten zehn Teilnehmer der Leserunde stellt mein Verlag je ein Leseexemplar zur Verfügung. Bitte melden Sie sich zur Leserunde nur an, wenn Sie dazu bereit sind, verlässlich eine Rezension zu verfassen.

Mehr von mir auf: www.vertacnik.com

Mit herzlichen Grüßen:
Hans-Peter Vertacnik


Revierkampf in der Walzermetropole – verstörend realistisch!
Donauwölfe
Kriminalroman

Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her.

Organisiertes Verbrechen in Wien
In »Donauwölfe« von Hans-Peter Vertacnik sticht dem Leser sofort die außergewöhnliche Erzählperspektive ins Auge. Diese macht den Krimi zu etwas Besonderem, denn bis zuletzt ist nicht erkennbar, wer dort erzählt, kommentiert und immer mehr weiß als die Figuren. Gleichermaßen sachlich, sehr persönlich, und auch kommentierend wird der Kriminalfall wiedergegeben. Aus dieser Erzählweise bezieht der Roman seine Spannung, dem es nicht an humoristischen Passagen und Charme fehlt. Dieser Krimi beweist, dass eine Geschichte rund um das Organisierte Verbrechen auch ohne seitenweise Blut auskommen kann. Wien dient als wunderbare Kulisse für den Plot – und immer wieder werden kleine Geschichten über die Stadt erzählt. Ein literarischer Krimi, der sich die Zeit nimmt, die Story auszuerzählen, und dessen Erzählkunst lange nachwirkt.


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ABFANGJÄGER

Österreichischer Politthriller

Leserunde ab dem 23.2.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

der Ankauf neuer Jagdflugzeuge für das Bundesheer ist beschlossene Sache. Unglaublich viel Geld fließt, sobald der Bundeskanzler die Kaufverträge unterzeichnet. Doch dessen Unterschrift verzögert sich und plötzlich treten Leute auf den Plan, die vor nichts zurückschrecken, um ihre Ziele zu erreichen.

dotbooks stellt 20 Freiexemplare des eBooks zur Verlosung unter jenen Lesern zur Verfügung, die folgende Frage beantworten:

Wie heißt mein 2013 erschienener Kriminalroman, in dem meine Chefinspektorin Ulla Spärlich in der steirischen Stadt Leoben nach einer verschwundenen Studentin sucht, zwei Frauenmorde klärt und dabei selbst in tödliche Gefahr gerät?

Anmeldungen zur Leserunde von "Abfangjäger" bitte verlässlich nur dann, wenn Ihr auch wirklich Lust habt, zu diskutieren und euch auszutauschen! Es gibt knapp 350 Seiten zu lesen, die wir auf die 3 Kapitel aufgeteilt besprechen.  Dazwischen stehe ich natürlich Rede und Antwort. Abschließend füge ich nun einen „Kurzinhalt“ des Thrillers  bei und freue mich, Euch als Leser begrüßen zu dürfen.


Mehr Infos findet Ihr unter: http://www.dotbooks.de/e-book/209202/abfangjaeger


Herzlichst: Hans-Peter Vertacnik

minoris avatar
Letzter Beitrag von  minorivor 5 Jahren
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Zusätzliche Informationen

Hans-Peter Vertacnik im Netz:

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in 72 Bibliotheken

auf 7 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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