Hans-Peter Vertacnik Donauwölfe

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Inhaltsangabe zu „Donauwölfe“ von Hans-Peter Vertacnik

Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her …

Zuerst war Vertacnik Polizist, jetzt ist er Autor. Funktioniert doch nie!!?? Doch! Solider Krimi aus Österreich!

— Zwischen.den.Zeilen
Zwischen.den.Zeilen

Zwei Frauenmorde im Russeenmafiamilieu und Polizeibeamte, die einander nicht über den Weg trauen - der Stoff aus dem die Krimis sind.

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Bei mir kam leider keine richtige Spannung auf. Schade!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Fesselnder Krimi in der Donaumetropole Wien um Intrigen im Polizeiapparat und im organisierten Verbrechen

— Leserin71
Leserin71

Ein spannender und faszinierender Krimi, der aufgrund seines Schreibstils und seiner Erzählweise aus der Masse heraussticht.

— silvandy
silvandy

Spannung bis zur letzten Seite und ein Schriftstil, der mich begeistert!

— mabuerele
mabuerele

Wien, Mafia und Spannung pur

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannende Geschichte, toller Schreibstil und vielschichtige Charaktere, bitte mehr davon !!

— kriminudel
kriminudel

genialer krimi,absolutes highlight

— eulenmama
eulenmama

Mein Krimi-Liebling 2015!

— roterrabe
roterrabe

Stöbern in Krimi & Thriller

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. August 2015 um 17:45
  • Rivalen nicht nur im Bereich der Unterwelt, sondern auch bei der Wiener Polizei .....

    Donauwölfe
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Der Autor entführt die Leser in das Wien von 2013. Die Wiener Polizei kämpft seit langem gegen die mächtige Russenmafia, die sich im Rotlichtmilieu breit gemacht hat. Allen voran Major Darek Kubica, ein polnisch-stämmiger Kriminalbeamter, der so seine eigenen Probleme hat. Die zweite Hauptfigur ist der mächtige Pate Berlinov. Seine Rolle ist anfangs nicht klar, werden doch zwei seiner aktuellen Freundinnen getötet. Nach und nach erweitert sich der Personenkreis, die direkt oder indirekt mit dem Tod der Frauen und den Umtrieben der Russen zu tun hat. Kubica agiert an mehreren Fronten: sein Privatleben, das nach der Scheidung von seiner Frau Anne de facto nicht mehr existiert, beschäftigt ihn mehr als ihm lieb ist. Dienstlich machen ihm die eigentlichen Morde, der eigenartige Führungsstil der Wiener Polizei und die Tatsache zu schaffen, dass jede Razzia den Verbrechern verraten wird. Wer ist der Mauwurf? Schuldige und Unschuldige werden verdächtigt. Ein Fels in der Brandung ist der Wozzek, der Pfarrer der polnischen Kirchengemeinde. Er spielt eine recht interessante Rolle, über die sich der geneigte Leser seine eigene Meinung bilden möge. Der Autor legt Spuren, verwirft sie wieder, legt neue – welche führt zum Ziel? Die Sprache ist kurz, prägnant und lässt immer wieder Ansätze von Humor durchblicken. Ein besonderes Merkmal sind die kurzen – wie Blitzlichter eingestreuten - Bemerkungen ob und wie Kubicas Verhalten die weiteren Fortgang der Ermittlungen beeinflussen. Ein Art „Cliffhanger“ – aber weniger aufdringlich als man vermuten könnte. Das Cover mit den drei Wolfsmenschen erzeugt ein wenig Gänsehaut. Dazu passt die schöne Metapher des „Wolfs“. Mehrere Personen werden als Wolf oder Isegrimm eingeführt und erst nach und nach lüften sie das Geheimnis um ihre eigentliche Identität. Das ist ein brillanter Schachzug und erhöht die Spannung. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Die zweite Hälfte hätte ruhig länger sein können. So überwiegt meiner Meinung nach der erste Teil, daher nur vier von fünf Sternen.

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    • 2
    Arun

    Arun

    21. July 2015 um 00:11
  • Wiener Skizzen!

    Donauwölfe
    Arun

    Arun

    Donauwölfe von Hans-Peter Vertanic Ein Kriminalroman aus Österreich. Inhalt. In der Unterwelt von Wien rumort es. Die verschiedenen Gruppierungen der Unterwelt hauptsächlich von Ethnien aus Osteuropa geprägt versuchen sich neu auszurichten. Dies führt zu Machtkämpfen mit einigen Opfern. Nun ist natürlich die Ordnungsmacht der Alpenrepublik gefordert. Die Wiener Mordkommission und die Hauptfigur der Story Polizeimajor Radek Kubica übernehmen! Meine Meinung. Eine Kriminalgeschichte, welche uns das Völkergemisch der österreichischen Hauptstadt näher bringt. Wir lernen Menschen aus verschiedenen Ländern kennen, die nun ihre Heimat in Österreich gefunden haben, aufgearbeitet durch interessante Hintergrundstorys. Neben dem Arbeitsleben, (kann man bei Gangstern auch davon sprechen?) erfahren wir von vielen Figuren auch einiges aus ihrem Privatleben. Ein schöner Querschnitt durch die Bevölkerung, mit Personen, die mehr oder weniger große Macken aufweisen! Die Kriminalhandlung, aus vielen verschiedenen Fäden ist gut gestrickt und hält die Spannung bis zum Ende. Für meinen Geschmack waren einige Handlungsträger etwas überzeichnet, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. Fazit. Eine gute und spannende Story aus Österreich mit kleinen und großen Seitenhieben auf die Gesellschaft. Ein Gespräch zwischen Kubica und seiner Frau: „In meinem Beruf schafft man es auch durch Leistung, Anne.“ „Hier? In Österreich? Du glaubst aber nicht wirklich, was du da sagst, Oder? Doch? Mein Gott: Ja. Du bist ja so naiv, mein Lieber. Aber süß“ Ein Buch, welches mich recht gut unterhalten hat.

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    • 12
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    30. May 2015 um 15:39
  • Leserunde zu "Donauwölfe" von Hans-Peter Vertacnik

    Donauwölfe
    HansPeterVertacnik

    HansPeterVertacnik

    Liebe Leser Mein neuer Kriminalroman „Donauwölfe“, der vom Emons Verlag als Lektoratstipp besonders empfohlen wird, ist seit 26.2. im Handel. Nun will ich ihn auch auf diesem Portal vorstellen. Der unten angeführte Text bietet einen guten Überblick über das Buch. Für die ersten zehn Teilnehmer der Leserunde stellt mein Verlag je ein Leseexemplar zur Verfügung. Bitte melden Sie sich zur Leserunde nur an, wenn Sie dazu bereit sind, verlässlich eine Rezension zu verfassen. Mehr von mir auf: www.vertacnik.com Mit herzlichen Grüßen: Hans-Peter Vertacnik Revierkampf in der Walzermetropole – verstörend realistisch! Donauwölfe Kriminalroman Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her. Organisiertes Verbrechen in Wien In »Donauwölfe« von Hans-Peter Vertacnik sticht dem Leser sofort die außergewöhnliche Erzählperspektive ins Auge. Diese macht den Krimi zu etwas Besonderem, denn bis zuletzt ist nicht erkennbar, wer dort erzählt, kommentiert und immer mehr weiß als die Figuren. Gleichermaßen sachlich, sehr persönlich, und auch kommentierend wird der Kriminalfall wiedergegeben. Aus dieser Erzählweise bezieht der Roman seine Spannung, dem es nicht an humoristischen Passagen und Charme fehlt. Dieser Krimi beweist, dass eine Geschichte rund um das Organisierte Verbrechen auch ohne seitenweise Blut auskommen kann. Wien dient als wunderbare Kulisse für den Plot – und immer wieder werden kleine Geschichten über die Stadt erzählt. Ein literarischer Krimi, der sich die Zeit nimmt, die Story auszuerzählen, und dessen Erzählkunst lange nachwirkt.

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    • 297
  • Fesselnder Krimi

    Donauwölfe
    Leserin71

    Leserin71

    27. April 2015 um 11:40

    "Donauwölfe" von Hans-Peter Vertacnik spielt in der Donaumetropole Wien, in der schon wie zu Zeiten der Donaumonarchie viele ethnische Gruppen aufeinander treffen. Major Radek Kubica stammt ursprünglich aus Polen und findet sich in einem Intrigengeflecht des organisierten internationalen Verbrechens und auch im Polizeiapparat wieder, als er den Mord an einer jungen Frau aufklären soll. Dabei steht nicht nur sein (Privat-) Leben auf dem Spiel... Meine Meinung: Das Cover mit den drei menschlichen Wölfen machte mich sehr neugierig auf den Inhalt und schnell fand ich mich unter Wölfen wieder - ganz nach dem Macchiavellischen Auspruch: Homo hominem lupus est. Der Mensch ist des Menschen Wolf. Unklar ist lange, wer welches Spiel treibt und so war die Auflösung am Ende sehr überraschend, aber durchaus logisch. Radek Kubica ist mir immer sympatischer geworden, er ist ein Polizist, der sich nicht leicht verbiegen lässt und zu seinen Prinzipien steht. Die anderen Figuren im Polizeidienst kommen nicht so einfach weg, da bekommt jeder sein Fett ab. Sprachlich bewegt sich das Buch auf hohem Niveau. Viele eingeflochtene Vergleiche und Anspielungen haben mir große Lesefreude bereitet. Mein Fazit: Fesselnder Krimi aus der Donaumetropole. Gerne warte ich auf die Fortsetzung!

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  • Eine absolute Leseempfehlung für diesen faszinierenden Krimi

    Donauwölfe
    silvandy

    silvandy

    27. April 2015 um 08:42

    Inhalt: Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her . Nicht nur jene aus der Unterwelt, sondern auch die aus den eigenen Reihen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Meine Meinung: Das Buch beginnt sehr mitreißend. Der Leser wird Zeuge, wie ein Unbekannter einer Frau gezielt auflauert, sie ermordet und anschließend ihre Leiche verbrennt, um keine Spuren zu hinterlassen. Mich haben bereits diese ersten Seiten gefesselt. Die Ermordete war eine Geliebte der Wiener Unterweltgröße Berlinow, und nun stellt sich die Frage, wer sie ermordet hat und warum. Major Radek Kubica beginnt zu ermitteln…. Anfangs fand ich den Protagonisten Radek Kubica nicht besonders sympathisch, was wohl auch an seiner etwas nüchtern wirkenden Art liegen mag. Im Laufe der Geschichte habe ich Kubica mit seinen polnischen Wurzeln jedoch richtig ins Herz geschlossen. Er ist ein Major mit Ecken und Kanten – wie im richtigen Leben. In beruflicher Hinsicht ist er sehr ehrgeizig und nimmt viele Überstunden in Kauf, vernachlässigt jedoch darüber seine Familie, was bei dieser nicht gut ankommt. Eheprobleme sind daher vorprogrammiert. Nachdem Kubica hartnäckig gegen Berlinow weiterermittelt – entgegen einer Ansage aus der Chefetage - geht es für ihn sowohl beruflich aus auch privat steil bergab. Hans-Peter Vertacnik hat facettenreiche, vielschichtige Charaktere geschaffen, die äußerst authentisch wirken und er hat eine Begabung, jede noch so kleine Nebenfigur mit Leben zu füllen. Die Geschichte wurde mit viel Backgroundstories hinterlegt, was diesen Krimi äußerst unterhaltsam macht. Die Spannung steigt im Laufe der Geschichte allmählich an, um in der zweiten Hälfte der Geschichte in einer massiven Hochspannung zu enden. Hier konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Die verschiedenen Erzählstränge werden geschickt miteinander verflochten. Die kurzen Kapitel tragen dazu bei, dass die Seiten so dahinfliegen. Der Leser versucht permanent, die Schuldigen zu entlarven und ihr Motiv zu hinterfragen. Hat man einen Verdacht, so kann man diesen getrost ein paar Seiten weiter wieder über den Haufen werfen, um dann von neuem zu beginnen. Der Krimi endet mit einem fulminanten Showdown. Das Ende war für mich überraschend, passt aber sehr gut zu diesem äußerst gelungenem Werk. Donauwölfe beinhaltet alles, was man für einen richtig spannenden Plot benötigt: Organisierte Kriminalität sowie Bandenrivalitäten, die mal nicht nur mit ein paar Faustschlägen, sondern viel tiefgründiger ausgelebt werden, Korruption, Bestechung, Erpressung, politische Günstlinge – schlichtweg ein breitgefächertes Feld dessen, was einen Teil unserer Gesellschaft wiederspiegelt. Nebenbei erhält der Leser einen guten Einblick in die bunt gemixte Wiener Gesellschaft und man besucht neben Wiener Lokalitäten auch schon die ein oder andere Sehenswürdigkeit. Hans-Peter Vertacnik hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der sich trotz der komplexen Geschichte gut lesen lässt und den Leser begeistert. Auffallend sind die wölfischen Eigenschaften, mit denen der Autor die Protagnisten der Wiener Unterwelt bedacht hat. Das hat mir sehr gut gefallen. Dies war mein erstes Buch von Hans-Peter Vertacnik, aber sicher noch nicht mein letztes. Ich fiebere schon dem nächsten Fall entgegen……. Fazit: Ein spannender und faszinierender Krimi, der aufgrund seines Schreibstils und seiner Erzählweise aus der Masse heraussticht und den man unbedingt lesen sollte. Mein absolutes Krimihighlight dieses Monats.

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  • Machtkampf in der Wiener Unterwelt

    Donauwölfe
    mabuerele

    mabuerele

    26. April 2015 um 20:44

    „...Ein weiteres ruhmreiches Kapitel in der Geschichte russisch-polnischer Freundschaft war geschrieben...“ Es ist ein Septembermorgen des Jahres 2013 in Wien. Eine junge Frau verlässt das Lena la Belle.Wenige Minuten später ist sie tot. Ihr Mörder nennt sich Isegrim. Einige Tage später wird die verbrannte Leiche am Wiener Kahlenberg gefunden. Der Fall landet auf dem Tisch von Major Kubica. Der Autor hat einen fesselnden Kriminalroman über die Wiener Unterwelt geschrieben.Anfangs scheint es nur zwei Gegenspieler zu geben. Einer ist Major Kubica, geboren in Polen und als Kind zum Vater nach Wien gekommen. Der zweite ist Berlinow, ein Russe, der die Wiener Prominenz verhätschelt und als großzügiger Nachtclubkönig gilt. Die Tote war seine aktuelle Geliebte. Während die Polizei von einer Niederlage in die andere tappt, tobt in der Wiener Unterwelt ein gnadenloser Kampf. Der wird allerdings nicht offen geführt. Als Kubica schon am Tiefpunkt von Karriere und Privatleben angekommen ist, ahnt Berlinow nicht einmal, dass auch sein Weg in den Abgrund geplant wird. Doch damit ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende. Die Handlung beinhaltet mit einem ungewöhnlichen Aspekt. Die Akteure der Unterwelt werden wie verschiedene Wölfe charakterisiert, ihr Verhalten mit dem von Wölfen gleichgesetzt. Geschickte Manipulation sorgt für immer neue Spannungsmomente. Viele Aktionen der Polizei laufen ins Leere, weil Unbekannte die Fäden ziehen. Sehr gut dargestellt wird die Internationalität von Wien. Dazu analysiert der Autor nicht nur die Aufteilung der kriminellen Strukturen unter den verschiedenen Nationalitäten, er lässt auch die Vergangenheit seiner Protagonisten lebendig werden. Dabei ist es ihm ausgezeichnet gelungen, sich in die Mentalität der unterschiedlichen Menschen einzufühlen. Eine der für mich interessantesten Personen war der Wozzek, der Pfarrer der polnischen Gemeinde. Welche Rolle er spielt, möge allerdings der zukünftige Leser selbst herausfinden. Intrige, Missgunst, Korruption, Verrat sind nur einige der Themen, die auch vor dem Polizeiapparat nicht Halt machen. Als Leser kannte ich über die Vorgänge in der Unterwelt oft mehr Fakten als die Polizei. Das machte aber das Miträtseln nicht einfacher, sondern spannender. Das Wissen um den Strippenzieher ließ kaum Schlüsse auf die verdeckt Agierenden zu. In manchen Situationen hielt ich fast alle für verdächtig. Das Buch lässt sich zügig lesen. Ursache ist nicht nur die spannende und vielschichtige Handlung, sondern auch der für einen Krimi ungewöhnliche Schriftstil. Die Verwendung des Wolfsmotivs hatte ich schon erwähnt. Die Beschreibung wechselt zwischen sachlicher Darstellung, feinem Humor und gekonnten Sarkasmus. Obiges Zitat folgte dem ersten Zusammentreffen von Kubica und Berlinow. Ungewöhnlich ist auch, dass ab und an kurze, prägnante Sätze zukünftige Probleme andeuten. Ausführlich wird auf die Örtlichkeiten eingegangen. So habe ich etliche Wiener Kaffeehäuser kennengelernt. Insbesondere bei Major Kubica wird die persönliche Entwicklung detailgenau dargestellt und auch die psychologische Tiefe seiner Gedankenwelt ausgelotet. Es gibt im Buch viele neue und ungewöhnliche Ideen. Alle zu erwähnen, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen. Das Cover mit den drei menschlichen Wölfen passt zum Thema. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Das lag an den abwechslungsreichen Schriftstil, der auch mit politischen Spitzen gespickt war, und der spannenden vielschichtigen Handlung.

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  • Donauwölfe

    Donauwölfe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. April 2015 um 17:56

    Eine Frau, die in einem Nachtclub von Berlinow, Chef der Wiener Russenmafia arbeitet, wird brutal ermordet. Es kommt heraus, dass sie die Freundin von Berlinow war. Major Radek Kubica beginnt zu ermitteln. Hat Berlinow selbst seine Gespielin umbringen lassen? Kubica will unbedingt, dass Berlinow überführt wird, doch schon bald wird die abermals neue Freundin von Berlinow genauso getötet wie die erste. Kubica flippt aus, geht Berlinow zu sehr an und verliert seinen Posten. Schnell kommt ein Nachfolger von Kubica, der aber nicht so hohe Erfolgsquoten nachweisen kann und schnell unter Druck gerät, die beiden Morde aufzuklären. Zu allem übel wird dann auch noch Berlinow erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen gehen nun in alle Richtungen, es fallen Köpfe auch in den eigenen Reihen. Radek Kubica ist als gebürtiger Pole ein gewissenhafter, ehrgeiziger und erfolgreicher Ermittler bei der Wiener Mordkommission. Seine Ehe leidet unter seinem ständigen Arbeitseinsatz. Leider häufen sich die privaten Probleme, so dass er irgendwann anfängt zu trinken. Aber er rappelt sich wieder auf, zum Glück. Kubica wird einem von Seite zu Seite sympathischer. Anfangs dachte ich, er wäre ein emotionsloser ehrgeiziger Polizist, dem nichts anderes wichtig ist als sein Job. Aber da wurde ich eines Besseren belehrt und ich war voll auf seiner Seite. Die anderen vielfältigen Charaktere wurden sehr klar und deutlich dargestellt. Es ging um viele Personen aus dem Polizeiapparat und deren Geheimnissen privater sowie dienstlicher Natur. Geldgier, Verrat und Kontakte zum Milieu. Bei "Isegrim", dem Mörder, war mir bis zum Ende des Buches nicht klar, wer es war. Der Schreibstil von Hans-Peter Vertacnik hat mir sehr gut gefallen, er war klar, deutlich, flüssig. Die Vergleiche der Mafiabosse mit dem Äußeren von Wölfen und deren Charaktere hat mir sehr gut gefallen, ebbte zum Ende des Buches allerdings etwas ab. "Donauwölfe" ist ein Krimi, der Spannung, humorvolle Passagen, Wiener Lokalkolorit und eine fesselnde Handlung beinhaltet, und einen das Buch nicht mehr zur Seite legen lässt. Mich hat dieser Krimi sehr begeistert und gefesselt.

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  • fesselnder Krimi im Wiener Mafiamilieu

    Donauwölfe
    tweedledee

    tweedledee

    Brutale Morde an den Freundinnen des Wiener Mafiabosses Ferin Nikita Berlinow erschüttern die Stadt. Die Frauen werden erstochen, danach verbrannt. Major Radek Kubica ermittelt in dem Fall, doch dann rückt seine Familie selbst in den Fokus, wird persönlich bedroht und Kubica rastet aus. Natürlich wird er vom Fall abgezogen und in die Technikabteilung versetzt, wo er ein unglückliches Dasein fristet. Er ist noch immer überzeugt, dass es um ein Machtspiel zwischen den verschiedenen Untergrundorganisationen Wiens geht, auch wenn seine Kollegen in andere Richtungen ermitteln. Wochen später wird er mit geheimen Ermittlungen betraut, denn bei der Polizei muss ein Leck sein, ein Maulwurf der interne Informationen an die organisierte Kriminalität weitergibt. Hans Peter Vertacnik hat mit "Donauwölfe" einen soliden Krimi abgeliefert, bei dem man Einblicke in die Unterwelt von Wien erhält. Verschiedene Handlungsstränge sorgen für Abwechslung, mir hat vor allem gefallen, dass die Ermittlungsarbeit detailliert beschrieben wird. Mit seinem Protagonisten Radek Kubica musste ich allerdings erst mal warm werden. Denn Kubica ist ein Workaholic, seine Arbeit steht an erster Stelle und seine Frau und sein Sohn stehen in der Rangliste weit hinten. Zudem wirkt er ausgebrannt und sein Alkoholkonsum, auch im Dienst, ist viel zu hoch. Er ist ein Typ mit Ecken und Kanten, aber je mehr ich gelesen habe, desto sympathischer wurde er mir. Eben weil er kein 08/15 Ermittler ist, sondern einer der sagt was er denkt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Er entwickelt sich im Verlauf der Geschichte zu einem sehr sympathischen Typen. Der Fall an sich ist komplex, ein wenig wird die Spannung genommen, weil man als Leser von Anfang an mehr Informationen hat als die Polizei und weiß, dass die Unterwelt in Wien Machtspielchen ausficht. Nichts desto trotz ist die Geschichte fesselnd und wartet am Ende mit einer Überraschung auf. Der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen, ist für einen Krimi anspruchsvoll. Immer wieder finden sich Vergleiche von Mensch zu Wolf oder zu wölfischem Verhalten, hier ist der Titel Programm. Ein wenig hat mir der typische Wiener Schmäh gefehlt, eingestreute Worte oder Redewendungen in Mundart, die für Wien-Feeling sorgen. Fazit: Spannende Story mit einem interessanten und sympathischen Ermittler, ich freue mich auf die Fortsetzung.

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    • 2
  • Wer ist Wolf, wer ist Jäger?

    Donauwölfe
    Antek

    Antek

    „Donauwölfe“ beginnt sofort fesselnd und spannend. Man wird Zeuge, wie ein Unbekannter eine Frau abpasst, hinterrücks ersticht und anschließend anzündet um Spuren zu verwischen. Schnell ist aber klar, dass es sich bei der Toten um eine Gespielin von Berlinow handelt. Hat der Chef der Russenmafia, der das Regiment über Wiens Unterwelt führt, seine Geliebte selbst ermordet oder steckt da etwas ganz anderes dahinter? Major Radek Kubica beginnt zu ermitteln, kommt Berlinow sehr nahe, lässt sich vielleicht auch von seinen Emotionen zu sehr leiten und kann gar nicht so schnell schauen, wie er seinen Posten verliert, weil er Berlinow trotz Rüffel aus den obersten Ebenen nicht in Ruhe lassen will. Entsorgt in der Technikabteilung und das gerade, wenn privat auch alles schief läuft. Wenig später gibt es eine weitere Leiche und die Presse macht Druck, vor allem auch wegen der niederen Aufklärungsquote. Bekommt die organisierte Kriminalität Insidertipps? Wenn ja von wem? Kubica ist mit Leib und Seele Mordermittler, will er je in seinen Beruf zurück, muss er die Chance ergreifen, als er den Auftrag bekommt, den Spitzel zu entlarven. Die Hauptperson Major Radek Kubica, der polnische Ermittler, ist ein Mann mit Ecken und Kanten, der mir nicht von Anfang an wirklich sympathisch war. Toll fand ich, dass er ein ehrgeiziger Ermittler ist, der unbestechlich und ohne falsche Sympathiebekundungen durchs Leben geht. Sein ausgeprägtes Gerechtigkeitsbewusstsein zeichnet ihn außerdem aus. Anfangs etwas skeptisch war ich wegen seinen Emotionen, die er nicht immer im Griff hat und die ihn leicht aufbrausen lassen, außerdem weil er seine Familie vernachlässigt und auch gern einmal zum Flachmann greift. Allerdings können sich Menschen ändern, positiv wie hier am Beispiel des Majors. Aber es gibt auch Entwicklungen im negativen Sinne, die auch von Charakteren in der Handlung perfekt aufgezeigt werden, dazu möchte ich aber keine Namen verraten. Erwähnen möchte ich aber noch Pater Pawel Wozzek. Der weiß wie man seine Schäfchen zähmen kann und greift dabei auch mal zu ganz außergewöhnlichen Methoden, der hat mir so richtig gut gefallen. Der Plot ist sehr vielschichtig und mit vielen Backgroundstories verwoben. Er entwickelt sich langsam, ist aber von der ersten Seite an fesselnd. Richtig spannend wird es in der zweiten Hälfte und der Showdown ist Hochspannung pur. Vor allem ist die Geschichte so geschickt in sich verstrickt, dass man zwar immer wieder mutmaßen kann, jedoch so gut wie nie auf einen grünen Zweig kommt. Ein paar Seiten später kann man seinen Verdacht, der gerade eben noch so überzeugend war, sowieso schon wieder vergessen. Mal ganz abgesehen von dem völlig überraschenden Ende. Der Autor versteht sein Handwerk und die verschiedenen  Handlungsstränge  laufen wirklich erst kurz vor knapp so zusammen, dass sich ein perfektes Gesamtbild ergibt. Ein ganz großes Plus ist die Realitätsnähe. Der Krimi an sich beschäftigt sich mit Korruption, Bestechung, organisierter Kriminalität, Bandenkämpfen, Parteigünstlingen, einfach einem breiten Feld dessen, was unsere Gesellschaft so unterläuft. Damit ist er erschreckend realitätsnah, denn so sieht es wohl auch im wirklichen Leben aus, zumindest wenn man nicht blind sein will. Auch die verschiedenen Charaktere sind authentisch angelegt und werden wirklich grandios gezeichnet. Von pflichtbewusst, über Karriere besessen oder intrigant, bis hin zu kaltblütigen Mördern ist hier alles vertreten, was eine Gesellschaft so zu bieten hat. Sehr gut hat mir auch das Lokalkolorit gefallen, Wiener Lokalitäten und deren Schmankerln, Sehenswürdigkeiten der Stadt und auch immer wieder einmal ein paar Wörter in Dialekt vermitteln ein tolles Wiener Flair. Begeistert bin ich vom Schreibstil, den ich durchaus als gehoben ansehe. Gelungene Phrasen für Beschreibungen, da gibt es z.B. gibt es Menschen, deren Freundlichkeit klebt, oder schlechtes Essen, dass sogar die Tourismusbranche in den Ruin treiben würde. Man darf auch immer wieder einmal schmunzeln, was mir sehr gut gefallen hat. Alles in allem ein Krimi, der sich von der breiten Masse in Schreibstil, Plot und durch besondere Charaktere von der breiten Masse deutlich abhebt und deshalb 5 Sterne wirklich redlich verdient hat.

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    • 5
  • Nachts wenn die Wölfe Wien unsicher machen....

    Donauwölfe
    Wildpony

    Wildpony

    20. April 2015 um 10:26

    Donauwölfe  -   Hans-Peter Vertacnik Kurzbeschreibung Amazon: Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her . Nicht nur jene aus der Unterwelt, sondern auch die aus den eigenen Reihen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Mein Leseeindruck: Auch mit diesem Krimi hat der Emons Verlag mich wieder voll begeistern können. Und auch der mir bisher unbekannte Autor Hans-Peter Vertacnik hat mich damit voll überzeugt. Grausame Morde an Frauen aus dem Wiener Prostituierten- Milieu fordern die Aufmerksam eines sehr eigenwilligen und etwas "anderen" Ermittlers. Major Radec Kubica war für mich ein Ermittler, mit dem ich mich schnell anfreunden konnte und der für mich auch sehr authentisch herüber kam. Die Story selbst ist super spannend und entführte mich wieder in das schöne Wien, welches ich auch privat sehr schätze. Unterstützung bekommt er von dem zweiten Hauptprotagonisten Pater Wozzek, der mir ebenfalls sehr sympathisch war. Spannung fehlt es in dem Buch an keiner Stelle und ich bin dann immer dazu gewogen das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Fazit: Wieder ein Kriminalroman ganz nach meinem Geschmack. Flüssiger und schöner Schreibstil mit ganz viel Spannung. Die Regionalkrimis von Emons sind aber auch immer Highlights. Kann ich daher jedem Krimi-Leser nur wärmstens ans Herz legen und für dieses Buch gibt es von mir wieder 5 Sterne! Ich würde mich freuen Kubica wieder in einem neuen Buch zu treffen!    

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  • Donauwölfe,packender Krimi im Wiener Mafiamilieu

    Donauwölfe
    eulenmama

    eulenmama

    18. April 2015 um 15:34

    inhalt: es geht gleich richtig zur sache,isegrim,ein skrupelloser mörder,geht auf die jagd, seine opfer,frauen aus dem rotlichtmilieu wiens, es wird klar das es sich um herzdamen,des russischen mafiabosses ferin nikita berlinow handelt. der in der wiener unterwelt überall seine finger im spiel hat. doch er ist nicht unumstritten,eine andere kriminelle gruppierung,will ihm seinen status streitig machen. major radek kubica,strafversetzt in die technikabteilung,wird als verdeckter ermittler eingesetzt. doch sogar in den eigenen reihen,wird falsch gespielt,wenn kann er noch vertrauen. ein gefährlicher einsatz beginnt, wird er es schaffen ? meinung: das buch hat mich von anfang an überzeugt, die verschiedenen sichtweisen,die in den kurzen kapiteln gut zu geltung kamen,ließen mich tief in die geschichte und die verschiedenen personen eintauchen. hans-peter vertacnik hat ein ein enormes hintergrundwissen,aus seiner zeit als polizist in leitender funktion, und hat diese erfahrung herrvorragend umgesetzt. es war alles authentisch und nachvollziehbar. die vergleiche mit einem wolfsrudel,oder auch einzelnen einsamen wölfen,hat mir gut gefallen,da es stimmig war,auf beiden seiten,des gesetzes. dem autor ist mit seiner hauptfigur,radek kubica, ein ermittler gelungen,der mir gleich gut gefiel,ein mann mit ecken und kanten,der grundehrlich,immer frei heraus sagt was sache ist im berufsleben und privat ein typ mit problemen,die sich teilweise aus seinen job ergeben,andererseits ist er auch ein mensch,mit guten und schlechten angewohnheiten. kommt sehr realistisch rüber. das macht ihn mir symphatisch.er gibt nie auf. hilfe bekommt er von pater wozzek,der einfach mit seiner art,meine zweitliebste figur ist. das das ganze in wien spielt,und ich noch was über die wunderschöne stadt gelernt habe,war so schön,da kriegt man direkt lust die walzermetropole wieder mal zu besuchen. der schreibstil war klasse und ein wenig wiener schmäh war auch dabei. es war spannend von anfang bis zum ende. ja am schluß,hätte ich gerne weitergelesen. so bleibt zu hoffen,das es bald ein wiedersehen mit major radek kubica gibt. ein krimihighlight das von mir fünf wohlverdiente sterne bekommt. absolute leseempfehlung..

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  • "Donauwölfe" von Hans-Peter Vertacnik

    Donauwölfe
    kriminudel

    kriminudel

    Das Buch: Der Chef der Wiener Russenmafia wird brutal ermordet, und der Landeskriminaldirektor höchstpersönlich gerät unter Verdacht, mit der organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen. Ausgerechnet der in die Technikabteilung entsorgte Major Radek Kubica soll als geheimer Ermittler Licht ins Dunkel bringen. Doch kaum beginnt er zu recherchieren, fallen seine Widersacher wie ein Rudel Wölfe über ihn her. Nicht nur jene aus der Unterwelt, sondern auch die aus den eigenen Reihen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt. Der Autor: Hans-Peter Vertacnik lebt als Kommunikations- und Medientrainer in Krenglbach/Oberösterreich. Der Leitende Polizeibeamte, der wegen eines Dienstunfalls seine Laufbahn beenden musste, absolvierte eine Ausbildung an der Master School Drehbuch Berlin, veröffentlichte zwei Lyrikbände und drei Kriminalromane und wurde mit dem Luitpold-Stern-Preis ausgezeichnet. Meine Meinung: Mit Hans-Peter Vertacnik durfte ich wieder einen für mich neuen, wunderbaren Autor entdecken. Wie der Titel bereits vermuten lässt, zieht sich das Thema „Wolf“ als roter Faden sehr gelungen durch das ganze Buch und dem Autor ist es gelungen dies im richtigen Mass in die Geschichte einzubetten. Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz gehalten und oft beschränken sich die Informationen auf das Wesentliche. So wird die Geschichte nie langatmig, trotzdem sind die handelnden Personen so gezeichnet, dass man sie sich lebhaft vorstellen kann und der Spannungsbogen wird stetig weiter gespannt. Mit Major Kubica ist dem Autor eine Hauptfigur gelungen die mir extrem gut gefällt und von dem ich bitte noch viel lesen möchte. Er ist ein Typ, der nicht auf den ersten Blick sympathisch wirkt, aber im Verlauf entwickelt sich seine Persönlichkeit und ich hoffe, dass ich ihn noch oft bei seinen Ermittlungen begleiten darf. Hans-Peter Vertacnik hat in seinen Kriminalroman einen bunten Strauss an Charaktere eingeflochten und lässt zu, dass sich der Leser ein Bild von den einzelnen Personen machen kann, welches sich aber jederzeit wieder ändern kann. Besonders erwähnen möchte ich noch Pater Wozzek, der mir sehr gut gefällt und von dem ich hoffe, dass er bei den folgenden Ermittlungen eine noch grössere Rolle spielen darf. „Donauwölfe“ spielt hauptsächlich in Wien und es hat mich sehr gefreut, dass mich der Autor im Buch auf einen Streifzug durch diese wunderbare Stadt mitgenommen hat. Bei meinem nächsten Besuch werde ich die ein oder andere Örtlichkeit sicher mit anderen Augen sehen. Die Geschichte, geschrieben in einem hervorragenden Schreibstil, ist bis zur letzten Seite spannend und die Handlung ist durchweg schlüssig. Auch das Ende ist dem Autor hervorragend gelungen, sodass ich nach der letzten Seite froh war die Auflösung zu wissen, gleichzeitig jedoch enttäuscht war das Buch nun aus der Hand legen zu müssen. Fazit: Ein toller Kriminalroman, der von mir uneingeschränkte Leseempfehlung erhält und selbstverständlich verdiente 5 Sterne.

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  • Grandioser Kampf gegen die Wiener Unterwelt!

    Donauwölfe
    roterrabe

    roterrabe

    Hans-Peter Vertacnik führt den Leser mit seinem Kriminalroman „Donauwölfe“ in die Wiener Unterwelt. Die Gespielinnen von Berlinow, dem Chef der Russenmafia, werden brutal ermordet. Major Radek Kubica, derzeitige Nummer Zwei der Wiener Mordkommission, beginnt zu ermitteln, wird jedoch kurz darauf seines Postens enthoben und in die Technikabteilung versetzt. Und das ausgerechnet, während er auf den Chefposten der Mordkommission spekuliert. Als Landeskriminaldirektor Seeböck beschuldigt wird, Informationen an die organisierte Kriminalität weiterzugeben, soll ausgerechnet Major Kubica ermitteln. Streng geheim natürlich... Bei „Donauwölfe“ handelt es sich um den ersten Teil einer Krimi-Reihe um den polnischen Ermittler Major Radek Kubica. Kubicas Erfolg in der Aufklärung von Morden ist bei der Wiener Mordkommission bekannt und er spekuliert auf den Chefsessel. Beruflich läuft eigentlich alles rund, wäre da nicht seine aufbrausende Art und die Tatsache, dass er während der Arbeit auch gerne mal einen trinkt. Leider ist Kubica so in seine Arbeit verliebt, dass er Frau Anne und Sohn Oscar sträflich vernachlässigt. Mit Major Radek Kubica hat der Autor einen prinzipientreuen Charakter geschaffen, der sich von den Reichen und Mächtigen nicht auf der Nase herumtanzen lässt. Er ist eine echte Persönlichkeit, sehr menschlich und autark. Im Buch ist das Unterlaufen unserer Gesellschaft durch die organisierte Kriminalität ein zentrales Thema. „Donauwölfe“ ist zwar ein Roman und somit fiktiv, die Darstellungen sind aber sehr realistisch und teilweise auch beängstigend, wenn man erst einmal begonnen hat, darüber nachzudenken. Ungewöhnlich ist die Erzählperspektive: Wie beim Puppentheater zieht der Autor an den Fäden seiner Figuren. Der Leser erlebt das Geschehen von oben herab und weiß daher immer ein bisschen mehr als die Charaktere, kann somit wunderbar miträtseln. Doch trotz allem ist es kaum möglich, alle Handlungsstränge zu durchschauen, denn am Ende wird man ohnehin überrascht. Wer ist zum Beispiel der geheimnisvolle „Wolf“, der Jäger? Auch gilt es für den Leser, verschiedene Hintergrundgeschichten zu verfolgen, von denen man anfänglich nicht weiß, wie was zusammenhängt. Aber man kann sich darauf verlassen, dass der Autor sein Handwerk versteht. Die Spannung wird ganz allmählich gesteigert, bis man im letzten Drittel das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen kann. Am Ende laufen die Fäden der Geschichte immer mehr zusammen und Leser und Ermittler erhalten ihre wohlverdiente Belohnung: die Aufklärung der Mordfälle! Besonders schön finde ich auch, wie der Autor ganz unaufdringlich Informationen über Wien einstreut und die Landschaft und Kultur der Walzermetropole mit seinen Theatern und Kaffeehäusern darstellt. Einfach herrlich zu lesen! Ein sehr spannender Krimi mit einem gut gestrickten realitätsnahen Plot. Zusammen mit dem klaren und sympathischen Schreibstil des Autors und den menschlich gezeichneten Charakteren ein Krimigenuss vom Feinsten. Für mich mit Sicherheit einer meiner Krimi-Lieblinge in 2015.

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    • 3
    kriminudel

    kriminudel

    17. April 2015 um 21:21