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HansPeterVertacnik

vor 4 Jahren

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Liebe Leser
Das Böse ist in der Stadt. Es kriecht durch alle Mauern. Unerkannt.
Ulla Spärlich stemmt sich dagegen. Wird es ihr gelingen, ihren Platz in der männlich dominierten Hackordnung der Kripo Leoben zu erobern, ihren ersten Mordfall zu klären und zu sich selbst zu finden?

Dotbooks.de stellt 20 Freiexemplare des Buches zur Verlosung unter jenen Lesern zur Verfügung, die folgende Frage beantworten: Wie heißen meine beiden österreichischen Politthriller, erschienen als e-book bei dotbooks.de/im Print: bei Gmeiner???
Anmeldungen zur Leserunde bitte verlässlich nur dann, wenn Sie auch willens sind, tatsächlich eine Rezension zu verfassen. In 10 Tagen sind knapp 350 Seiten zu lesen, die wir auf die 3 Kapitel aufgeteilt besprechen. Dazwischen bin ich gerne dazu bereit, auf Fragen aller Art zu antworten. Für Ihre Orientierung füge ich einen „Kurzinhalt“ des Thrillers bei und würde mich freuen, Sie als Leser begrüßen zu dürfen.
Herzlichst: Hans-Peter Vertacnik

Kurzinhalt:
Die Stadt Leoben im Winter. Viele wandern ab. Ulla Spärlich, die neue Nummer 2 der Kripo kommt und will erst einmal bleiben. Trotz ihrer nervigen Mutter, die der gelernten Historikerin ständig den Berufswechsel nahe legt. Trotz Major Nüssler, der mit seiner taufrischen Stellvertreterin nichts anzufangen weiß. Trotz der unverhohlenen konsequenten Ablehnung, die ihr von den ausschließlich männlichen Mitarbeitern entgegen schlägt. Und all das, um einer Vergangenheit zu entfliehen, vor der man nicht davonlaufen kann.
Da verschwindet eine Studentin. Ulla ermittelt und wird dabei niedergeschlagen und verletzt. Dass der Suchtgiftfahnder Joe Maringer sie vom Krankenhaus abholt, bringt sie ziemlich aus dem Konzept. Sie schläft mit ihm, um sich tags darauf fürchterlich dafür zu genieren. Doch schnell hat sie ganz andere Sorgen. Die Suche nach der Abgängigen mutiert zum Mordfall. Man findet das Opfer gefesselt, in einen Sack gesteckt und im Fluss ersäuft. Bei lebendigem Leibe.
Bernd Koschinsky aus dem Landeskriminalamt übernimmt die Ermittlungsleitung. Exakt jener Mann, den Ulla für ihr zerstörtes Leben mitverantwortlich macht. Und er besteht auf Maringers und Ullas Mitarbeit. So entsteht ein höchst fragiles Ermittlungsteam, in dem Koschinsky erfolglos Ulla nachstellt, während die aus ihrer Sympathie zu Joe Maringer kein Geheimnis macht. Die daraus entstehenden Spannungen entladen sich in einer Prügelei zwischen den beiden Männern, wobei Koschinsky den Kürzeren zieht. Zwar versucht er danach, den Bruch zwischen ihm und Maringer zu kitten, aber das funktioniert bloß oberflächlich.
Viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, verzetteln sich die Ermittler in Einzelaktionen. Nicht nur Koschinsky und Maringer verbeißen sich in den falschen Verdächtigen, auch Ulla folgt einer falschen Spur. Und als sie schließlich alle mit leeren Händen da stehen, gerät Joe Maringer derart ins Zwielicht, dass seine Verhaftung droht. In höchster Not gibt ihm Ulla ein falsches Alibi und wendet das Blatt. Zwar führt der Mörder die Ermittler nochmals in die Irre, aber Ulla deckt seine Identität auf. Wie es aussieht, bleibt dem Täter da bloß noch die Flucht. In Wirklichkeit plant er längst den Gegenschlag. Noch in derselben Nacht, in der man die Großfahndung nach dem Mörder einleitet dringt der in Ullas Haus ein und steht ihr in ihrem Schlafzimmer gegenüber. Bewaffnet. Begierig, seine Jägerin zu töten. Und Ulla ist ganz allein.


Kapitel 1  Auf der Suche
Kapitel 2  Ein Mordfall und ein Ermittlungsteam
Kapitel 3  Letzte Fallen und ein Finale

Autor: Hans-Peter Vertacnik
Buch: Rosentod

carmelinchen

vor 4 Jahren

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Ich würde gerne mitlesen
Lg

aftersunblau

vor 4 Jahren

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Ich würde auch gerne mitlesen. Meine Antwort schicke ich per PN zu. Eine Rezension ist selbstverständlich. Liebe Grüße

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irismaria

vor 4 Jahren

Rezensionen

Hier ist nun meine Rezi:
http://www.lovelybooks.de/autor/Hans--Peter-Vertacnik-/Rosentod-1043339706-t/rezension/1050205606/

Vielen Dank für Buch und Leserunde!

carmelinchen

vor 4 Jahren

Rezensionen
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Hier meine Rezi
http://spiegelseelen.blogspot.de/
und natürlich auch bei Lovelybook.
Danke das ich mitlesen durfte.

J-B-Wind

vor 4 Jahren

Kommt echte Spannung auf?

Lieber Hans-Peter

Teilweise muss ich leider Wolfgang recht geben.
Ich hab mir schwer getan, an der Lektüre dran zu bleiben, weil mir zu wenig Spannung aufkam. Das gewissen Prickeln fehlte, ich konnte das Buch leicht weg legen und mich anderen Dingen widmen ohne dass ich unleidlich wurde, was bei richtigen pageturnern nicht geht. Da muss ich weiterlesen bis ich am Ende angelangt bin.
Also hab ich angefangen zu analysieren, warum bei deinem Buch der Funke nicht überspringen will.

Ein ganz wichtiger Fakto denke ich ist, dass man sich in die Hauptfiguren einfühlen kann und mit ihnen mitfiebert. Das klappt bei deinem Roman nur eingeschränkt. Schuld daran ist meiner Meinung nach, nicht der Plot, sondern dein Schreibstil: diese ständige indirekte Rede und der Mangel an interessanten konflikträchtigen oder auch mal witzigen Dialogen. Die indirekte Rede schafft eine irrsinnige Distanz zwischen mir als Leserin und den Hauptfiguren. Folglich bin ich nicht mehr richtig dabei oder mittendrin, sondern stehe am Rand und kann mich nicht in die Figuren einfühlen. Wenn Ulla überfallen wird, trifft mich das überhaupt nicht, weil ich nicht mit ihr mitfiebern kann.
Die Sprache und Gedankenwelt deiner Figuren kommt mir auch oft vor wie aus einem anderen Jahrhundert. ;-). Sie reden und denken nicht wie 30jährige heutzutage denken und reden. Für mich ist auch völlig unklar, warum sich Ulla und ihr kollege ineinander verlieben, ich spüre keinen Funken, ich spüre keine Schmetterlinge im Bauch. Das ist aber essentiell wichtig, dass auch ich als Leserin genau spüre, wie sich die Figuren fühlen.

Aber vor allem finde ich die indirekte Rede total unpassend für einen Krimi.
Jetzt hab ich hier mal alles nachgelesen, du hast Wolfgang erzählt, dass du selbst keine Krimis liest. Ich denke, da liegt womöglich das Problem. Was ich nicht verstehe ist, wenn du selbst keine Krimis liest, dann impliziert das für mich, dass du keine Krimis magst. Warum schreibst du dann welche?
Wenn du auf Thomas Bernhard etc. stehst, vielleicht ist das Literarische eher dein Metier?? Oder vielleicht epische Familiensagas, historische Romane, da passt dein Schreibstil perfekt!

Natürlich ist alles auch Geschmacksache, bis zu einem gewissen Grad.
Aber der Mangel an reger Beteiligung bei dieser Leserunde zeigt mir schon, dass es vielleicht anderen auch so gegangen ist.
Normalerweise wird sehr lebhaft diskutiert.

Ich finde es total schade, denn der Plot und die Story würden einiges hergeben, wenn die Figurenzeichnung plastischer wäre. Auch der Mörder wird unzureichend beschrieben. Ich verstehe immer noch nicht seine Motivation. Rückblenden in seine Vergangenheit wären vielleicht hilfreich gewesen, damit man versteht, wieso er überhaupt stottert und wieso er so geworden ist. Wenn das nur jemand erklärt im Text, dann kann ich mich als Leserin wieder nicht hineinfühlen. Alle Beweggründe sind nicht nachvollziehbar, bzw. es bleibt dadurch etwas oberflächlich für mich.

Die Idee des Krimis ist ja nicht schlecht, der Plot funktioniert. Es ist die Ausführung des Ganzen, die die Spannung hemmt. :-(

Ich habe lange überlegt, ob ich das schreiben darf. Ich weiß ja nicht, wie du zu Kritik stehst. Ich will auch niemanden beleidigen, aber es ist einfach so, dass ich das Buch nicht spannend gefunden habe. :-(

Ich kenn leider deine anderen Bücher nicht, und hab keinen Vergleich.
Auf jeden Fall hinterlässt mich "Rosentod" etwas ratlos, was die Spannung betrifft.

lg Jenny

J-B-Wind

vor 4 Jahren

Sonstiges:
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WolfgangB schreibt:
@HansPeterVertacnik Danke sehr für das neue Unterthema. hier also einige Aspekte, die mir aufgefallen sind: * Du verwendest konsequent das eher unübliche Präsens als Erzähltempus. Hat das einen bestimmten Grund, ist damit eine bestimmte Wirkung beabsichtigt? * Der Roman sollte zwar offensichtlich ein Regionalkrimi mit Betonung des Regionalen sein. Diese Wirkung hätte man jedoch mit geringem Aufwand durch den Einsatz sprachlicher Mittel verstärken können. So fällt mir auf, daß an vielen Stellen Begriffe verwendet werden, die ganz offensichtlich nicht der österreichischen Variante des Deutschen zuzurechnen sind. Im Gegenteil wirken diese oft kontraproduktiv, relativieren das mühsam erzeugte Lokalkolorit, erzeugen Beliebigkeit. Um nur einige Beispiele zu nennen, da ist die Rede von Jungs, Strippe, Kröten oder dem Getränk Cola als Femininum.

Ja, das ist mir auch aufgefallen. Alle deine Figuren sprechen gleich, das kommt noch zusätzlich dazu. Die Figuren heben sich untereinander nicht durch eine eigene Sprechweise oder Dialektik ab. Dadurch sind sie austauschbar.

J-B-Wind

vor 4 Jahren

Wird klar wie wichtig es für sie ist, ihrer Mutter zu vergeben?

Wann hat sie ihrer Mutter vergeben? Sie haben gegessen, kaum geredet, am Ende haben sie Händchen gehalten, damit ist nicht alles aus der WElt, wobei ich immer noch nicht weiß, was die Mutter eigentlich verbrochen hat?

J-B-Wind

vor 4 Jahren

Kann man als Leser zu dieser Figur eine Beziehung aufbauen?

J-B-Wind schreibt:
Also wie schon vorher angedeutet, mag ich Ulla nicht besonders nach dem ersten Teil, also ich würde wohl kaum auf einen Kaffee mit ihr gehen. Aber auch nicht mit den anderen Leuten. Ich hoffe auf einen Sympathieträger im zweiten Teil. Ich fände eine Einteilung in Kapitel, wo immer klar oben steht, wann und wo irgendwie auch sinnvoll. Ich bin gespannt, ob du noch Rückblenden in die Vergangenheit zeigst.

Ok, es gibt keine Rückblenden. Ich kann auch am Ende der Lektüre mit Ulla nichts anfangen. Ich versteh sie einfach nicht. *shrug*
Ich weiß nicht, was genau sie will, wofür sie einsteht, was sie vom Leben erhofft.

J-B-Wind

vor 4 Jahren

Wird klar, dass sie am Ende gewandelt auch im Privatleben ihr Glück persönlich in die Hände nimmt?

Etwas. Aber da ist noch jede Menge Potenzial zur Veränderung da.

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