Neue Rezensionen zu Hans-Rainer Riekers

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Sommerwind82s avatar

Die Kinder Lena, Bjarne und Niels sind wie ihre Eltern echte Fans von Geocaching. Mit Hilfe von Koordinaten aus dem Handy und einigen kryptischen Hinweisen finden sie den wirklich gruseligen Cache der bösen Hexen. Aber erst nachdem sie noch einige Erfahrungen mit stinkenden Wasserlöchern und skurilen Tierfiguren gemacht haben. Aber dann, als eigentlich wieder zurückkönnten beginnt ein neues Abenteuer mit echten Verbrechern und begriffsstutzigen Polizisten. Eine wirklich spannende Geschichte, aber seither drängt mein Sohn "So etwas sollten wir auch ausprobieren!"

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pardens avatar

NICHTS MIT INSELIDYLLE...

Oma Richter hat es sich so schön ausgemalt: Zu ihrem 60. Geburtstag im März hat sie die ganze Familie in ein schönes Hotel auf Usedom eingeladen. Die ersten Sonnenstrahlen im Strandkorb genießen, während die Kinder am Ostseestrand herumtoben und ihren Drachen steigen lassen. Das wäre herrlich. Leider wird daraus nichts. Kaum auf der Insel eingetroffen, kommt es zu einem schweren Wintereinbruch und ein Schneesturm zieht auf. Dann geraten Lena und Bjarne auch noch in eine undurchsichtige Geschichte, die sie am Ende in die Gewalt von zwielichtigen Gestalten bringt. Eine aufregende Gangsterjagd beginnt.

Manchmal kann man unter den Selfpublishern richtige Schätze entdecken. Und dieser Kinderkrimi (Altersempfehlung ab 10 Jahren) muss sich nicht hinter Abenteuern von TKKG & Co. verstecken. Ganz im Gegenteil. Hans-Rainer Riekers weiß, wovon er da schreibt - immerhin hat er bis zu seiner Pensionierung selbst als Polizeibeamter seinen Dienst verrichtet. Um seinen Enkelkindern eine Freude zu machen, begann er als Pensionär, Kinderkrimis zu schreiben. 'Eiskalte Jagd' ist der dritte von mittlerweile sechs Krimis - für mich allerdings der erste.

Angenehm flüssig und kindgerecht geschrieben, schafft Riekers einen gelungenen Mix aus dem Urlaubsgeschehen mit der Familie und den spannenden Ereignissen, in die vor allem die Kinder Lena und Bjarne geraten. Zwar zuckten an der ein oder anderen Stelle meine Augenbrauen in die Höhe, weil manche Entscheidungen und Handlungen doch sehr fragwürdig waren (aus Sicht der Erwachsenen), aber ich weiß, dass mir das als Kind wohl egal gewesen wäre. Nicht so egal sind mir einige übersehene Rechtschreibfehler, aber die schmälern das Lesevergnügen nur minimal.

Von mir eine klare Empfehlung!


© Parden

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ChattysBuecherblogs avatar

In unserer Familie wurde schon oft über das Thema Geocaching gesprochen und heiß diskutiert. Aber nach dem Lesen dieses Buches gab es für uns kein Halten mehr. Wir wollten auf Schatzsuche gehen.

Auf sehr unterhaltsame Weise schildert der Autor, die Freude und den Jagdtrieb der Menschen. Auch die Kleinen waren von der Erzählweise total fasziniert. Allerdings war die Nacht relativ kurz, da man die Hexe als Bedrohung fand, die dann auch noch in den Träumen ihr Unwesen trieb. Deshalb gibt es von mir hierfür einen Punktabzug. 

Wir sind uns aber alle einig, dass dieses Buch zur Schatzsuche animieren soll und durchaus für Marketingzwecke genutzt werden könnte.

 

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