Hans-Stephan Link

 4.7 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Cryptanus II, Liebe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Hans-Stephan Link

Cryptanus II

Cryptanus II

 (3)
Erschienen am 01.01.2011
Liebe

Liebe

 (2)
Erschienen am 01.04.2011
Der Tod aus einer anderen Welt

Der Tod aus einer anderen Welt

 (1)
Erschienen am 15.06.2011
Krimi Kurzgeschichten

Krimi Kurzgeschichten

 (0)
Erschienen am 01.09.2011
Alexandre

Alexandre

 (0)
Erschienen am 01.11.2010

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Rezension zu "Der Tod aus einer anderen Welt" von Hans-Stephan Link

Rezension zu "Der Tod aus einer anderen Welt" von Hans-Stephan Link
storytellervor 7 Jahren

Abel Inkuns „Der Tod aus einer anderen Welt“

Der Roman erschien im Noel Verlag als gebundene Ausgabe.

Das Cover gefällt mir gut; es passt zur Geschichte. Wenn nicht nur Titel und Verlag, sondern auch noch der Name des Autoren mittig gesetzt worden wären, hätte es mir noch besser gefallen. Der Verlag hat ein Lesebändchen eingearbeitet, was ich immer sehr schätze.

ISDN-13:978-3-942802-29-1

291 Seiten

Preis: 18,90 €

Hardcover mit Lesebändchen

Die Story:

Henrik Wanker, ein übergewichtiger Looser, ist im Online Spiel „Kingdom of Fantasy“ ein edler Paladin und Meister seiner Gilde. Nur einen Mitstreiter, den jugendlichen Punk Tobi, kennt er neben dem Spiel auch im realen Leben. Als die Gilde einen Quest löst und Hendrik einen seltsamen Armreif als Lohn erhält, beginnt der Ärger. Immer mehr vermischen sich das wirkliche und das imaginäre Leben. Mit einem Blutspritzer auf der Wange und einem Laubblatt beginnt es harmlos, steigert sich allerdings in einem immer rasanteren Tempo. Damit nicht genug, verliert Hendrik seinen Job und die Wohnung wird ihm auch gekündigt. Bei der ungeliebten Mutter, die ihren Sohn für einem kompletten Versager hält, findet er Unterschlupf.

Henrik weigert sich den Armreif an den Handlanger des Schattenmagiers, Lord Dragon, zu übergeben, nachdem der Lord dafür sorgte, dass Henrik im wahren Leben Prügel bezog. Er sieht nicht ein, warum er dieses Utensil, mit dessen Hilfe er im Spiel Gegner besiegen kann, herausgeben soll. Die als Entschädigung angebotenen Set-Gegenstände, scheinen nicht annähernd so wertvoll zu sein. Lord Dragon droht Henrik ihn und seine ganze Gilde auszulöschen. In der Tat sterben die ersten Mitstreiter. Die Polizei verdächtig Henrik zumindest der Mittäterschaft.

In Nebensträngen erfahren wir mehr über den Spielentwickler Peter Winzig, Hendriks Vater Paul, der starb, bevor Hendrik in die Schule kam, Hendriks Mutter, und andere Nebenfiguren. Die Lebensläufe scheinen alle miteinander verknüpft zu sein.

Mehr verrate ich nicht, damit die Spannung nicht verloren geht.

Ich habe die Geschichte gerne gelesen. Wenn ich vorm Einschlafen darüber nachdenke, wie es im Buch weitergehen könnte, und das ist hier geschehen, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass eine Story mich in ihren Bann gezogen hat. Dieses Buch werde ich ganz gewiss irgendwann noch einmal lesen.

Jeder, dem fantastische Geschichten gefallen, wird dieses Buch mögen. Über die Fehler, ohne die mittlerweile kaum noch ein Buch gedruckt wird, konnte ich hinwegsehen.

Der Autor schickt gleich eine ganze Riege von unsympathischen Figuren ins Rennen. Neben Henrik, der faul und ungezogen ist, lernen wir Tobi - den vorlauten Teen -, den geldgierigen Vermieter, den schleimigen Chef, die arbeitsscheue, ständig fernsehende Harz-IV-Familie, den hinterhältigen Ex-Stasi-Mann kennen. Dies sind nur einige Beispiele. In dem Interview werde ich nachfragen, was die Ursache für diese geballte Anti-Helden-Ladung ist. Hin und wieder eine nette Seite, ein sympathischer Zug, oder eine menschliche Regung hätte den Figuren vielleicht auch nicht geschadet. Aber das ist Geschmackssache. Ansonsten erzählt Abel Inkun flüssig und routiniert. (Die wenigen Patzer waren eher erheiternd denn ärgerlich.) Er versteht es, Spannung aufzubauen.

Ich ganz persönlich wünsche mir in einigen Jahren eine Fortsetzung, in der ein gereifter Tobi die Herzen der Leser im Sturm erobert und dafür sorgt, dass die Bösen nicht ungeschoren davonkommen.

Meine Empfehlung: Uneingeschränkt lesenswert!

Ich werde den Autor in den nächsten Tagen interviewen. Mal sehen, was er uns zu berichten hat.

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steffeinhorns avatar

Rezension zu "Liebe" von Hans-Stephan Link

Rezension zu "Liebe" von Hans-Stephan Link
steffeinhornvor 8 Jahren

... lauter schöne Geschichten - eine davon ist von mir: 'Das Ultimatum'
:-D

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Rezension zu "Cryptanus II" von Hans-Stephan Link

Rezension zu "Cryptanus II" von Hans-Stephan Link
FOPvor 8 Jahren

„Cryptanus – Das Geheimnis von Griphus Nix“ ist der zweite Teil eines Zyklus, den Wolfgang Brunner auf drei Bände festgelegt hat. Im ersten Teil (Cryptanus – Der Geruch des Todes) glaubte der Protagonist Philip Goldman, an Menschen deren bevorstehenden Tod „riechen“ zu können. In seinen Träumen gelangte er in eine andere Welt, den sogenannten „Abgrund“, die Welt der Toten. Dort lernte er ein androgynes Wesen namens Parr kennen, dass ihm diese Welt erklärte. Philip konnte jedoch nicht den nahenden Tod von Menschen riechen, sondern Seelen, die aus diesem Totenreich geflohen waren. Sie nutzten den Augenblick des Todes eines Menschen aus, um in dessen Körper zu schlüpfen. Philip, in der „realen“ Welt verheiratet, entwickelte eine starke Faszination für diese Traumwelt und kehrte immer öfter dorthin zurück, und der Wunsch reifte ihn ihm, seine Frau Helena in diese Welt mitzunehmen.
Hier nun setzt der Roman „Das Geheimnis von Griphus Nix“ ein. War ich auch schon beim ersten Teil sofort in der Handlung, so ging es mir mit dem zweiten Teil nicht anders. Wolfgang Brunner nahm mich sofort wieder auf eine Reise in „seine“ fantastische Welt mit. War der erste Teil noch eine reine „Ich“-Erzählung von Philip Goldman, so wird der zweite Teil aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal natürlich wieder der „Ich“-Erzähler Philip und dann seine Frau Helena, (im ersten Teil mehr eine Nebenfigur) die er glaubte, in den „Abgrund“ mitgenommen zu haben, die sich jedoch an einem anderen Ort (eben dem „Griphus Nix“) befindet. Philips Suche nach ihr, seine Versuche, Helena in den „Abgrund“ zu holen, sind einfach fantastisch beschrieben. Der Roman ist auch eine Liebesgeschichte, und Wolfgang Brunner zeigt hier, dass er auch auf dem Gebiet „mit der Feder“ umzugehen versteht. Mir kam beim Lesen manchmal die Sage von Orpheus, der seine Eurydike in der Unterwelt suchte, in den Sinn.
Eine faszinierende Gestalt war schon im ersten Roman das Wesen Parr, und ich fühlte mich auch im zweiten Teil nicht enttäuscht. Wolfgang Brunner hat mit Parr eine Figur geschaffen, die mir wie seinem Protagonisten Philip ans Herz gewachsen ist.
Fazit: Für mich war es ein rundum gelungenes Lesevergnügen, und ich freue mich schon auf die nächste Reise in die Welt von Wolfgang Brunner. Wenn ich beim Lesen öfter nachschaue, wie viele Seiten noch vor mir liegen, dann meistens, weil ich hoffe, dass das Buch bald zu Ende sein möge. Bei „Griphus Nix“ tat ich es, weil ich hoffte, dass noch viele Seiten vor mir liegen würden, und diese fantastische Lesereise nicht so bald ein Ende finden würde.

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