Hans-Ulrich Grimm Die Fleischlüge

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Inhaltsangabe zu „Die Fleischlüge“ von Hans-Ulrich Grimm

Fleisch ist reich an Eiweiß, Mineralien und anderen wertvollen Bestandteilen. Vergleichbares gilt für Milch, Eier und Fisch. Doch zu viel Fleisch schadet. Krebs, Alzheimer, Diabetes sind nur einige Krankheiten, die häufiger Fleischgenuss auslösen kann. Grund für den übermäßigen Verzehr sind die extrem günstigen Preise. Und nicht nur die Mengen stellen ein Problem dar. Denn der überwiegende Teil unserer Nahrungsmittel stammt aus industrieller Erzeugung. Auf Leistung gezüchtete Rassen, aufgezogen mit chemisch angereichertem Futter, routinemäßig mit Medikamenten behandelt, liefern Lebensmittel von bedenklicher Qualität. Hans-Ulrich Grimm prangert die ökologisch und ethisch mehr als fragwürdigen Machenschaften der Tierindustrie an und plädiert für einen überlegten, reduzierten und genussfreudigen Umgang mit Fleisch, Fisch und Co.

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  • Die Fleischlüge

    Die Fleischlüge
    Kleine8310

    Kleine8310

    08. April 2016 um 21:42

    "Die Fleischlüge" ist ein Buch des Autors Hans - Ulrich Grimm. In diesem Buch geht es um das Thema Fleisch, welches in aller Munde ist. Nicht nur durch die vielen Diäten, die die fleischlastige Ernährung propagieren, sondern auch die Tendenz der Menschen sich häufig mit Fleisch zu ernähren führten dazu, dass ich das Buch interessant fand. Und da ich schon viel Gutes über die Bücher von Herrn Grimm gehört habe wollte ich dieses gerne selber lesen.    In zwölf verschiedenen Kapiteln geht der Autor auf unterschiedlichste Themen ein. Kapitel eins befasst sich mit der Massentierhaltung und verschiedenen Fakten zur fleischlastigen Ernährung, wie zum Beispiel, dass zuviel Eiweiß sogar schädlich ist. Kapitel zwei beinhaltet weitere interessante Fakten zum Fleischkonsum. Zum Beispiel erzählt Herr Grimm hier, welche gesundheitlichen Folgen schon eine Wurst am Tag haben kann. Die Industrialisierung der Milch wird im dritten Kapitel thematisiert, was ich sehr spannend fand. Einiges hatte ich selbst so noch gar nicht gewußt und der Autor regt mit manchen Dingen doch sehr zum Nachdenken über das eigene Verhalten an. Im vierten und fünften Kapitel stößt der Leser/ die Leserin auf die Themen der Antiobiotika-Resistenzen und Wissenswertes zum Thema Gefügel. Auch dem Bienensterben widmet sich Herr Grimm und zwar im sechsten Kapitel, in dem er erläutert, wie Gifte zum Sterben der Brummer führen und auch den Menschen, durch den Honig, gefährden. Im siebten Kapitel geht es um die Machtverteilung. In dieser ist die Tierindustrie, mit ihrer Massentierhaltung und den fragwürdigen Tierhaltungsbedingungen leider ganz vorne dabei, was leider auch im Staat nicht verhindert wird. In den Kapiteln acht, neun und zehn wird es nicht minder interessant. Hier geht es zum Beispiel um das sogenannte Bio - Fleisch und was da wirklich hintersteckt. Es gibt wissenswertes zum Thema Fischsterben und der Autor erklärt, was dies mit dem gewaltigen Sushi - Boom zu tun hat. Und schließlich geht Herr Grimm auch noch auf die Vegetarische Ernährungsform und die Veggie-Trends ein. Das fand ich sehr interessant und eine schöne Abwechslung, die aber auch zum Thema gehört. In Kapitel Elf geht es um das Thema, wie Tiere den Menschen neue Nahrungsquellen erschließen lassen.    Das zwölfte und abschließende Kapitel befasst sich mit dem gesunden und guten Miteinander zwischen Mensch und Tier und was man durch Respekt vor Tieren alles erreichen kann. Und wie dies möglich werden kann. Dieses Kapitel war für mich ein wunderbarer und runder Abschluss, der zeigt, wie vielseitig sich der Autor mit den Themen des Buches auseinandergesetzt hat. Der Schreibstil von Hans - Ulrich Grimm hat mir gut gefallen. Der Autor schafft in diesem Buch einen guten Mix aus Fakten und Beispielen, die man im Alltag finden kann, was den flüssigen Schreibstil noch unterstreicht. Es gibt zwar Fachsprachliche Ausdrücke, aber die sind im Kontext auch für den Laien sehr gut zu verstehen. Ich werde bestimmt noch weitere Bücher des Autors lesen, denn die Themen sind wichtig und Herr Grimm schafft es auch zum Nachdenken anzuregen. Ich werde sicherlich bevor ich zu manchen Nahrungsmitteln greife, nochmal an dieses Buch zurückdenken!    "Die Fleischlüge" ist ein informatives Buch, welches zum Nachdenken anregt! Sehr wichtig und interessant und trotzdem kein schweres Sachbuch! Eine gelungene Mischung!

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  • Brisant und lehrreich

    Die Fleischlüge
    leserin

    leserin

    03. March 2016 um 14:03

    Der Autor beschreibt an Hand von Studien und Recherchen die Probleme mit der Massentierhaltung von Schweinen, Rindern, Hühnern und Puten, Fisch, die Eierfabrikation und über das Lebensmittel Milch sowie über die eingesetzten Antibiotika und Chemie. Teilweise sehr erschreckend fand ich, daß es nur mehr um Profit und Gier geht. Das Tier wird sowieso vergessen und der Mensch ist "dankbarer Abnehmer", da die Produkte durch diese Art von Tierhaltung natürlich immer billiger werden. Gegen Ende des Buches zählt er auch noch Möglichgkeiten auf, daß es noch andere Bauern und natürliche Tierhaltung in Deutschland und Österreich gibt. Fazit: Einmal in der Woche ein gutes Stück Fleisch zu sich zu nehmen genügt, um alle Mängel, die bei nur veganer Ernährung eventuell auftreten. Ein Buch, das zu denken gibt.

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