Hans-Ulrich Grimm Katzen würden Mäuse kaufen

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Inhaltsangabe zu „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm

Deutschlands Nahrungsmittelkritiker Nr. 1, Hans-Ulrich Grimm, hat mit 'Katzen würden Mäuse kaufen' einen schockierenden Bericht über die Skrupellosigkeit der Tierfutterindustrie verfasst. Denn glaubt man der Werbung, ist das Beste für unser Haustier gerade gut genug. Aber statt ausgewogener Nahrung bekommen unsere vierbeinigen Lieblinge eine ungesunde Mischung aus Schlachtabfällen, Streckmitteln und Stabilisatoren. Darunter auch immer wieder Skandalöses: Klärschlamm etwa. Oder neuartige Ingredienzen aus Erdgas, gewonnen mit Hilfe von Bakterien. Natürlich ganz ohne Kennzeichnung. Damit die Tiere das überhaupt zu sich nehmen, werden Geschmacksstoffe beigemischt. In 'Katzen würden Mäuse kaufen' deckt sie Hans-Ulrich Grimm auf, die unappetitliche Wahrheit über kommerzielles Tierfutter.

Zeigt die Skrupellosigkeit, welche mit unseren Tieren betrieben wird auf. Dabei ist alles mit Fakten hinterlegt.

— RueSar

Sehr erschreckend, sicher nicht für zart besaitete Menschen. Ein muss für Tierhalter, die ihre Katze und jedes Tier als Lebewesen wahrnimmt

— OolaasReading

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  • Katzen würden Mäuse kaufen

    Katzen würden Mäuse kaufen

    RueSar

    20. April 2017 um 18:57

    Beim Recherchieren welches Futter für meine zwei Stubentiger das geeignetste wäre, stieß ich immer wieder auf dieses Buch, mit dem Hinweis, dass jeder Katzenbesitzer es gelesen haben sollte. Daher bestellte ich mir kurzerhand „Katzen würden Mäuse kaufen“ von Hans-Ulrich Grimm und war gespannt, was mich wohl erwarten würde. Zu allererst möchte ich erwähnen, dass das Buch mittlerweile überarbeitet wurde und somit sehr aktuell ist. Das schafft natürlich einen realeren Bezug zum Umfeld, denn bei vielen Dingen denkt man sich, dass das heutzutage eigentlich gar nicht mehr vorkommen darf. Hans-Ulrich Grimm beschönigt in seinem Buch nichts. Für sehr sensible Mägen ist das Buch deshalb vielleicht nicht unbedingt empfehlenswert. Der Schreibstil des Autors liest sich beinahe wie eine mitreißende Rede. Er erzählt von realen Fällen und untermauert diese mit Fakten. Dabei gibt es am Ende des Buches sogar eine seitenlange Quellenangabe, womit jeder Leser selber recherchieren kann. Überdenkt man am Ende des Kapitels das Gelesene, so wird einem schnell klar, dass Hans-Ulrich Grimm einen sehr umherführen kann. Dinge, die eigentlich nichts mit dem Kapitel zu tun haben baut er geschickt ein. Was mich dann aber doch etwas genervt hat ist, dass er sich teilweise wiederholt. Oder, dass am Ende des Buches keine richtigen Vorschläge gemacht werden, wie man die Tiere besser füttern sollte. BARF oder selber kochen (was für Katzen wiederum eher ungeeignet ist) werden als die einzig richtigen Alternativen erwähnt.Fazit „Katzen würden Mäuse kaufen“ zeigt die Skrupellosigkeit, welche mit unseren Tieren betrieben wird auf. Dabei ist alles mit Fakten hinterlegt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Katzen würden Mäuse kaufen

    Katzen würden Mäuse kaufen

    Kleine8310

    22. October 2016 um 20:58

    "Katzen würden Mäuse kaufen" ist ein Sachbuch/Ratgeber des Autors und Nahrungsmittelkritikers Hans - Ulrich Grimm. Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, da ich die Thematik wirklich spannend finde und ein großer Tierliebhaber bin. Ich hatte zwar schon öfter mal am Rande den einen oder anderen Bericht über schädliche Stoffe in Tierfutter gelesen, aber von diesem Buch habe ich mir eine ausführliche und weitgreifende Aufklärung versprochen.    Hans - Ulrich Grimm ist nicht umsonst der größte Nahrungsmittelkritiker in Deutschland und seine Bücher haben mir schon mehrfach die Augen geöffnet. Da ich selber Tiere sehr liebe hab ich mich gefreut, dass der Autor auch auf diese Thematik mit unseren pelzigen Mitbewohnern eingeht. Der Aufbau des Buches hat mir gut gefallen. In insgesamt zwölf Kapiteln geht Hans - Ulrich Grimm auf die verschiedensten Themen ein. Zum Beispiel auf die Werbung und die Wahrheit dahinter, auf die Inhaltsstoffe in industrieell gefertigtem Tierfutter, aber auch auf Chemikalien im Tierfutter und welche Folgeerkrankungen diese für die Tiere haben können.  Was ich ebenfalls sehr interessant fand, waren die Erklärungen zur Werbemaschinerie und wie die Konzerne mit unserer Liebe zu unseren Tieren Millionen verdienen. Die Einblicke, die der Autor in diesem Buch ermöglicht sind vielseitig und wirklich interessant. Daneben öffnen sie auch die Augen für Wahrheiten, bei denen ich erstmal schlucken musste! Was mir ein bisschen gefehlt hat, waren die Hinweise auf eine andere Fütterung der Tiere. Hier hätte ich mir mehr Tipps für den Hausgebrauch gewünscht! Positiv:  * guter Buchaufbau * interessante, sowie schockierende Einblicke in die Tierfutterindustrie * angenehmer, gut verständlicher Schreibstil Negativ:  * ich hätte mir mehr Lösungen für alternatives Futter gewünscht "Katzen würden Mäuse kaufen" ist ein informatives und gut aufgebautes Buch, welches dem Tierhalter/der Tierhalterin die Augen öffnet und einen ganz anderen Blick auf die Tierfutterindustrie nach sich zieht!

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  • Schockierend Ehrlich

    Katzen würden Mäuse kaufen

    Blacksally

    27. August 2016 um 08:56

    Gerade in der heutigen Zeit finde ich es sehr wichtig, das man sich mit dem was man zu sich nimmt befasst. Genauso ist es bei unseren liebsten Haustieren, denn es ist ganz schön eklig was da eigentlich im Napf landet.Mit vielen Informationen kommt dieses Sachbuch daher, ich fand es super das man die Welt hinter dem Tierfutter kennen lernen durfte. Denn ich hab mit diesem Buch wirklich viel gelernt, was der Mensch eigentlich alles kaputt machen kann. Hormone, ungenießbare Abfälle, sogar Vogelkot sind im Essen für Heim- und Nutztier. Was soll man dazu noch sagen? Ich bin ehrlich gesagt wirklich geschockt und angewidert, das es doch schon so schlimm um unsere kleinen Schätzchen steht. Mit viel Hintergrundwissen und einer großen Ladung Ehrlichkeit erfährt man hier die ungeschönte Wahrheit - und das ist auch gut so. Denn nichts anderes habe ich in diesem Buch erwartet und wurde auch nicht enttäuscht. Was mir jedoch etwas fehlt sind tatsächliche Lösungsvorschläge was man denn tun könnte, wie füttere ich mein Tier nun richtig? Das bleibt leider offen und muss wohl auch jeder für sich selbst wissen... Der Autor:Dr. Hans-Ulrich Grimm ist Journalist und Autor, er lebt in Stuttgart. Seine jahrelangen Recherchen in der Welt der industrialisierten Nahrungsmittel bewegten ihn, sämtliche Erzeugnisse von Nestlé, Knorr & Co aus den Küchenregalen zu verbannen, zugunsten frischer Ware von Märkten und Bauern. Seine Erkenntnis: Genuss und Gesundheit gehören zusammen.Grimms Bücher sind Bestseller. Allein „Die Suppe lügt“ ist in einer Gesamtauflage von über 250.000 Exemplaren erschienen und gilt mittlerweile als Klassiker der modernen Nahrungskritik.Mein Fazit:Ein Buch das einen die Augen öffnet. Schockierend was alles in der Futterindustrie passiert ohne das wir es wissen.

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  • EHEC und die artwidrige Fütterung von Rindern

    Katzen würden Mäuse kaufen

    R_Manthey

    01. July 2015 um 15:37

    Eigentlich hatte ich mir dieses Buch gekauft, um zu erfahren mit welchem Müll ich unwissentlich meine Katze füttere, wenn ich ihr das gebe, was Katzen angeblich kaufen würden. Doch beim ersten Durchblättern blieb ich bei der inzwischen hinlänglich aus der Presse bekannten Abkürzung EHEC hängen. Das achte Kapitel ("Tödliche Keime. Wie falsches Tierfutter auch Menschen krank machen kann") befasst sich unter anderem mit dem Zusammenhang zwischen EHEC und der Rinder-Fütterung bei der Massentierhaltung. Der Autor berichtet, dass die Ursache für die enorme Ausbreitung der EHEC-Bakterien wohlbekannt ist: "Es ist das Futter, das die Rinder heute bekommen. Nicht Heu oder Gras, wie seit Jahrtausenden, sondern vielfach auch Getreide. Darauf ist der Verdauungstrakt nicht eingestellt, es bilden sich gefährliche Bakterien, gefährliche Varianten der ansonsten eher harmlosen Kolibakterien." Der Autor erwähnt dann eine amerikanische Studie aus dem Jahre 1998, die im Wissenschaftsmagazin "Science" veröffentlicht wurde. Dort steht, dass das den Rindern zugeführte Getreide in deren Mägen nicht verdaut werden kann, in den Darm wandert und dort zu gären anfängt. Dadurch werden die entsprechenden Bakterien an ein enorm saures Milieu gewöhnt und überstehen deshalb - falls sie jemals in den menschlichen Verdauungstrakt gelangen - dann auch die aggressive menschliche Magensäure. Im Darm immunschwacher Menschen erzeugen sie anschließend Gifte, die bis zum Tod führen können. Das Buch wurde erstmals 2007 veröffentlicht. Damals war offenbar auch dem Robert-Koch-Institut bekannt, dass EHEC ein systematisches Risiko in Industrieländern mit einer hochentwickelten Landwirtschaft darstellt. Den Erreger fand man, so der Autor, bereits nahezu überall: im Trinkwasser, im Hackfleisch, im Spinat, im Apfelsaft, im Truthahn-Sandwich, in der Petersilie einer Kräuterbutter oder in Rettichsprossen. Hat man diese knapp zwanzig Seiten des achten Kapitels gelesen, dann bekommt man einen völlig anderen Blick auf die jüngste EHEC-Epidemie in Deutschland. Gleichzeitig ist dieses Kapitel typisch für das ganze Buch. Eigentlich kann man es an einer beliebigen Stelle zu lesen anfangen, denn jeder Abschnitt schildert immer wieder nur Aspekte des immer gleichen Irrsinns: Die Futtermittelindustrie hat es geschafft, dass Haus- und Nutztiere artwidrig mit ihren meist aus Müll gewonnenen widernatürlichen Produkten ernährt werden. Dass sie dann erkranken oder den entsprechenden Dreck in sich tragen, ist kein Zufall, und nur naive Menschen können denken, dass sie das nicht auch betrifft, wenn sie am Ende der Nahrungskette stehen. Wie diese artwidrige Ernährung im Einzelnen aussieht, ist mehr als ekelhaft und jedem zugänglich, der sich dieses Buch antun möchte. Sein höchst unappetitlicher Inhalt stellt die Futtermittelindustrie an den Pranger und erklärt, warum die sich in gewissen Abständen wiederholenden "Dioxin-Skandale" beim Tierfutter keineswegs zufällig sind. Der Text stellt auch mehrfach Verbindungen zwischen menschlichen Krankheiten und der systematisch artwidrigen Tierfütterung her. Insbesondere Eingriffe ins menschliche Hormonsystem (Kapitel 11) und die Verseuchung durch Gen-Futter (Kapitel 12) werden beleuchtet. In der Futtermittelindustrie, das lernt man aus diesem Buch, sind traumhafte Renditen möglich. Denn für viele Grundstoffe erhalten die Hersteller noch Müll-Entsorgungskosten, wenn sie sie abholen. Viele Bauern freuen sich über billiges Futter, das ihre Schweine oder Kühe schnell mästet. Und der Kunde freut sich über billiges Fleisch. Eigentlich müssten so alle zufrieden sein. Dass diese schwerwiegenden Eingriffe in natürliche Prozesse am Ende Konsequenzen haben müssen, scheint man gerne zu übersehen. Nur gelegentlich bricht sich die Wahrheit Bahn, etwa beim Zusammenhang zwischen BSE und der Tiermehlfütterung der als Kannibalen niemals aufgefallenen Rinder. Oder eben bei EHEC. Angesichts des Inhalts fällt nicht so sehr ins Gewicht, dass das Buch nicht besonders gut geschrieben ist. Der Autor springt sehr oft hin und her. Es fehlt insgesamt der straffe rote Faden, wenn man einmal außer Acht lässt, dass es immer um die Praktiken der Futtermittelindustrie geht. Mich hat der Text an eine Fortsetzungsgeschichte für eine Zeitschrift erinnert. Man kann die einzelnen Kapitel auch in einer fast beliebigen Reihenfolge lesen. Fazit. Ein sehr erhellendes Buch, das die Praktiken der Futtermittelindustrie und deren Folgen beleuchtet.

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  • Enttäuschend

    Katzen würden Mäuse kaufen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2015 um 12:06

    Klappentext: "Ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie." Deutschlandradio Kultur "Tatsächlich ist das Schwarzbuch für die Branche harter Tobak und Autor Grimm nicht irgendwer. Seit Jahren nimmt er Ernährungsgewohnheiten und Lebensmittelproduktion publizistisch aufs Korn, von Bio bis zu den Zusatzstoffen. Seine Bücher wurden Bestseller." Handelsblatt "Hans-Ulrich Grimm, hat mit 'Katzen würden Mäuse kaufen' ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie abgeliefert und darin uns Menschen einen Spiegel vorgehalten, die wir uns so gern betrügen lassen, wenn man bloß unserer Sehnsucht nach Harmonie und Frieden entgegenkommt." Deutschlandradio Kultur Meine Meinung: Sicherlich kommt fast jeder Katzenbesitzer mal an diesen Punkt an dem er sich fragt "Welches Futter ist das Beste?", "Gibt es ein Futter welches Katze immer frisst und nicht mäkelt?", "Mit welchem Futter kann ich die Gesundheit meines Fellfreundes unterstützen, womit ihm was gutes tun". Als ich an diesen Punkt kam habe ich etliche Seite im Internet gelesen. Aber auch da gingen die Meinungen auseinander, welches Futter das Beste ist warum man dieses oder jenes nicht füttern sollte. Das man die Firmen x und y nicht unterstützden sollte und so weiter. Immer wieder landet man bei dem Thema Barf. Ok, das ist ja schon mal ein Ansatzpunkt. Diesen habe ich versucht zu vertiefen. Ehrlicherweise fühle ich mich dieser Form der Futterzubereitung nicht gewachsen. Aber es muss doch noch Alternativen geben. Ach ja, bezahlbar sollte es natürlich auch sein. Und möglichst sollte die Fütterung auch nicht daraus bestehen 8 Mahlzeiten am Tag zu servieren. Hey, jetzt mal Hand aufs Herz, wer hat Katzen und hat einen Vollzeitjob? Da bekommt man es kaum hin 8 Mahlzeiten am Tag hinzustellen. Ein gesundes Mittelmaß muss also her. Ich bin zufällig über das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen" gefallen und dachte das könnte mich der Lösung näher bringen. Leider hat es mich genauso ratlos und sogar ein bisschen ärgerlich zurückgelassen. Aus diesem Buch habe ich lediglich erfahren das jegliches Futter welches ich kaufen kann reiner Mist ist und ich damit meine Katze dem Tod quasi auf die Schippe werfe. Das Katzenfutter nicht aus reinem Filet hergestellt wird dürfte wohl jedem klar sein. Natürlich ist es nicht so toll wenn einem vor Augen geführt wird mit welchen Abfällen das Futter produziert wird. Aber dabei ist es glücklicherweise egal ob die Dose 0,20 Euro kostet oder 5,99 Euro. Klar sind die weiteren Zutaten andere, aber Müll ist ja lt. dem Buch alles. Es wird wieder auf Barf verwiesen und darauf das dies, wenn man seine Katze schon ernähren will, man dies doch so tun sollte. In meinen Augen bietet aber auch Barf einige Risiken. Aber das gehört nicht zum Thema. Mein Fazit: Ich habe für mich und meine Katzen einen für uns guten Mittelweg gefunden.

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  • Rezension zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm

    Katzen würden Mäuse kaufen

    bibliophilist1985


    • 2
  • Die Futtermittelindustrie auf dem Prüfstand

    Katzen würden Mäuse kaufen

    Kerry

    11. August 2013 um 18:07

    Für unsere Haustiere ist uns nichts zu teuer - selbst wenn es uns Menschen schlecht geht, wollen wir für unsere Tiere nur das Beste. Aber was ist das Beste? Die Werbung suggeriert uns eindeutig, was sie für das Beste halten, von wegen "Katzen würden ... kaufen". Doch was steckt wirklich in dem vermeintlich "Besten" für unsere tierischen Mitbewohner drin? Dieser Frage geht dieses Buch auf den Grund und klärt auf, über die Irrtümer, die uns durch Werbung und Marketing suggeriert werden, denn ganz ehrlich, teuer ist nicht gleich gut oder qualitativ hochwertig. Teuer ist teilweise einfach nur teuer-gemachter Abfall aus der Lebensmittelproduktion. Wollen wir wirklich, dass unsere lieben tierischen Mitbewohner Schlachtabfälle, Knochengerippe oder gar die Tierkadaver der eigenen Art zu sich nehmen? Skandale um Tierfutter gibt es viele, doch sind es eher Skandale um Tierfutter, was unsere sogenannten "Nutztiere" zu sich nehmen (müssen). Wann hat man zuletzt von einem Skandal gehört, der das Futter unserer liebsten Mitbewohner betraf? Doch dieses Buch klärt auf, klärt über Inhaltsstoffe auf, die im Futter unserer Lieben enthalten sind, ohne deklariert zu werden, nicht zu reden von diversen Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffen, die dafür sorgen, dass das sogenannte "Heimtierfutter" lange hält und von so gut wie jedem Haustier gut angenommen wird. Das das wenig bis gar nichts mit natürlich Ernährung zu tun hat, ist jedem klar, doch selbst wenn Herrchen, Frauchen oder Personal nicht unbedingt gewillt sind, eine lebende Maus zu Verfügung zu stellen (wenn man nicht gerade Freigänger hat), gibt es doch große Unterschiede, in der Futterqualität unserer Liebsten. Hat sich schon einmal ein Tierhalter gefragt, wie es kommt, dass die Stückchen in Soße oder Gelee irgendwie alle gleich aussehen, jedoch nicht wirklich eine Fleischfaser zu erkennen ist? Tja, Hufe, Hörner, Häute, Haare, Schweineborsten, Feder, Pelze und Eierschalen haben nun einmal keine Fleischfasern, aber das sind "tierische Nebenerzeugnisse", die gerne, viel und oft in der Heimtierfutterindustrie verwendet werden. Davon ein Bisschen, dann noch etwas Schlachtabfälle, die für den menschlichen Verzehr nicht geeignet sind, etwas Zucker und Getreide und nicht zu vergessen, Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe, das ist das, was wir unseren Lieben jeden Tag vorsetzen, wahlweise auch noch mit Gemüse versetzt. Sind wir Halter von Haustieren wirklich bereit, für diesen Mist Geld auszugeben und das guten Gewissens unseren Familienmitglieder vorzusetzen? Es scheint so, denn die Marktführer für Heimtierfutter verdienen sich eine goldene Nase an uns, den Haltern und wir wundern uns womöglich noch, warum unsere Tiere dick werden, Diabetes bekommen, Herzkrankheiten oder gar Krebs. Ernährung spielt nicht nur beim Menschen für die Erhaltung der Gesundheit eine Rolle, auch unsere Haustiere leiden an den sogenannten "Zivilisationskrankheiten". Doch was tun? Eigentlich ist es ganz einfach - Fakt ist, Futter, für das Werbung gemacht wird, dem würde ich grundsätzlich misstrauen - schaut euch den Fleischanteil dieses Futters an, der ist nahezu lachhaft gering. Liebe Tierhalter, informiert euch, es gibt Alternativen, diese mögen auf den ersten Blick teurer erscheinen, doch werden sie euch wahrscheinlich vor teuren Tierarztbesuchen in der Zukunft bewahren und wenn ihr für euer Tier wirklich das beste wollt, warum viel Geld für Mist ausgeben, wenn man in einer ähnlichen Preisklasse ein gutes Produkt bekommt? Ich persönlich bin Personal von 3 Katern. Auch ich habe früher, aus Unkenntnis, diesen Mist verfüttert (zum Glück ohne Nebenwirkungen für meine Kater), aber ich habe mich schlau gemacht. Fakt ist, meine Kater sind mittlerweile "Senioren", aber noch topfit, denn ich achte beim Futterkauf darauf, dass ich Futter mit einem möglichst hohen Fleischanteil kaufe, das ohne Zucker und Getreide verarbeitet wurde. Sicherlich bekomme ich ein solches Futter nicht wirklich im Supermarkt oder Discounter um die Ecke, aber das ist mir egal. Es gibt genügend Möglichkeiten, Futter über das Internet zu bestellen und wenn ich sehe, wie gut es meinen Katern geht, ist es mir das allemal wert. Abschließend kann ich zu dem Buch sagen, das es ausgesprochen informativ ist und definitiv zum Nachdenken anregt. An manchen Stellen jedoch hätte ich mir eine einfachere Darstellung, sprich, nicht mit so vielen Fachworten, gewünscht.

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    • 3
  • Rezension zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm

    Katzen würden Mäuse kaufen

    miss_marpel

    06. April 2012 um 21:59

    Ein sehr kritisches Buch zum Thema Katzenfutter. Inhalt: der Autor beschreibt unter anderem, wie kommerzielles Katzenfutter hergestellt wird, welche Firmen darin verwickelt sind, was für seltsame Substanzen teilweise im Futter landen und wirft einen kritischen Blick auf Trends der Tierfutterbranche. Ob Sie nach diesem Buch nochmal Whiskas kaufen? Meinung: das Buch ist sehr gut geschrieben, mit einem guten Schuß Ironie. Der Autor hat einige Schauplätze selbst besucht, was zu einigen interessanten Erkenntnissen führt. Nach dem lesen des Buches werden Sie eine Menge mehr wissen über Masterfoods (Hersteller von Whiskas, Chappi, Kitekat etc), über Marktwirtschaft und die Kaufkraft der Konsumenten. Sie werden teilweise über die Ironie des Autors lächeln, oder an anderen Stellen entsetzt die Augenbrauen hochziehen. Empfohlen für alle, die sich kritisch mit kommerziellem Katzenfutter beziehungsweise der Tierfutterindustrie auseinander setzen. Der Leser erfährt auch einges über Firmenbeziehungen untereinander, über Verbindungen in die USA und die ortsüblichen Praktiken dieser Firmen. Auch marktwirtschaftlich sehr interessant zu lesen, dabei keinesfalls zu trocken. Höchst brisant, als es erschien wurde vorübergehend mit einer einstweiligen Verfügung von Masterfoods versucht, die Veröffentlichung zu unterbinden.

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  • Rezension zu "Katzen würden Mäuse kaufen" von Hans-Ulrich Grimm

    Katzen würden Mäuse kaufen

    dyabollo

    09. May 2009 um 12:02

    Wer sein Haustier liebt sollte dieses Buch wirklich mal lesen! Ich habe zwar schon lange vermutet, dass unsere Tiere nicht um sonst an gleichen Krankheiten leider wie wir Menschen: Krebs, Herzprobleme, Cholesterin, Fettleibigkeit ect. aber wie schlimm es wirklich ist habe ich nicht mal geahnt. Hans-Ulrich Grimm erklärt wie es zu BSE kam und unbewusst efährt man auch von der Schweinegrippe ( die es damals noch gar nicht gab ) Nach der Lektüre wird wohl kaum einer weiterhin Whiskas und Sheba kaufen aber auch auf Chappi und sonstige Futtermarken verzichten aber auch 3 x überlegen ob man nun Fleisch weiterhin essen soll oder nicht. Einen Nachteil hat das Buch jedoch: Hans-Ulrich Grimm hat den Drang vieles zu wiederholen ( ok, dadurch bleibt es im Kopf besser haften ) dafür geht er auf einige Dinge gar nicht näher ein. Schade, denn ich vermute er macht es deswegen nicht weil er es einfach nicht besser weiß...dafür einen STern Abzug. Trotzdem ist dieses Buch sehr lesenswert schon alleine weil es kein weiteres zu diesem Thema gibt!

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