Hans-Ulrich Treichel Menschenflug

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Inhaltsangabe zu „Menschenflug“ von Hans-Ulrich Treichel

Stephan, gute fünfzig, glaubt nicht an Selbstfindung, beginnt aber gleichwohl, sich mit seiner Vergangenheit und mit der seines Vaters zu beschäftigen. Dazu gehört 'der Osten', unter dem er sich nie etwas vorstellen konnte. Für ihn war alles Ostpreußen. Oder Pommern. Und was hatte es mit dem Sohn auf sich, den seine Eltern während der Flucht zurücklassen mußten? Stephan macht sich auf die Suche nach dem verlorenen Bruder. Doch als er ihm endlich gegenüberzustehen glaubt, weiß er, daß er auf eine so reale Konfrontation mit seiner Vergangenheit nicht vorbereitet ist. In Menschenflug nähert sich Treichel erneut dem Thema seines Erfolgsbuches Der Verlorene.

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  • Rezension zu "Menschenflug" von Hans-Ulrich Treichel

    Menschenflug
    Molks

    Molks

    26. October 2010 um 08:27

    Eine Geschichte über eine Selbstfindungsphase, die sich mir aber nicht erschlossen hat.

  • Rezension zu "Menschenflug" von Hans-Ulrich Treichel

    Menschenflug
    UteSeiberth

    UteSeiberth

    13. May 2010 um 18:21

    Mir gefällt der Selbstfindungsversuch des verheirateten Akademikers Stephan gut und ich muss immer wieder schmunzeln wenn ich sehe, wie geschickt er möglichst allen dunklen Punkten in seinem Leben aus dem Weg zu gehen versucht!Seine Gedanken kreisen um eine Auszeit aus von der Familie, um seinen "verlorenen" Bruder,der auf der Flucht aus den damaligen Ostgebieten verloren gegangen ist und der Mutter große Schmerzen bereitet hat.Lassen sich diese Sachen lösen oder ist er mit seiner "Midlife-Crisis" allein?Alles wird locker und leicht erzählt und spielt zudem In Berlin-Steglitz in der Nähe des Lilienthal-Denkmales, also in einer Ecke Berlins, die ich nur zu gut kenne!

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  • Rezension zu "Menschenflug" von Hans-Ulrich Treichel

    Menschenflug
    Gruenente

    Gruenente

    09. November 2008 um 10:35

    Stephan nimmt eine Auszeit von der Familie. Vielleicht nicht ganz freiwillig, denn die Familie hat seinem Vorschlag dazu sehr gerne zugestimmt. Si wohnt er eine Jahr lang alleine in einer Dachgeschosswohnung in Berlin und geht seiner Teilzeitstelle an der Uni nach. Er hat Angst. Er ist jetzt über 50 und sein Vater ist mit 54 an einem Herzinfarkt gestorben. Warum sollte er älter als sein Vater werden? Aus der Kindheit muss er auch noch einiges verarbeiten. Seine Frau, Psychoanalytikerin hilft im dabei. Dann ist da noch Wilhelm, der sich für seinen im Krieg verschollenen Bruder hält. Und die Reise nach Ägypten, auf der er sich selbst näher kommt. Auch macht er sich auf die Suche nach seinem tatsächlichen Bruder. Treichel hat eine schöne Sprache mit wenigen Dialogen aber oft mit einem ironischen Unterton, der mir sehr gut gefällt. Dieses Buch ist eng verknüpft mit "Der Verlorene", kann aber durchaus auch getrennt gelesen werden. In dem Buch passiert einiges, aber ich hatte das Gefühl, das alles eicht dahinplätschert, wie auch das Leben, wenn man etwas antriebslos ist. Besonders die Gespräche mit seiner Frau gefielen mir gut. Das wird nicht der letzte Treichel gewesen sein, den ich lese.

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