Hans-Ulrich Treichel Tagesanbruch

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 5 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(3)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tagesanbruch“ von Hans-Ulrich Treichel

Eine Mutter hält ihren erwachsenen Sohn in den Armen. Er ist tot, wie sich bald herausstellt; sie hat ihn während der letzten Monate seiner Erkrankung gepflegt. Bevor die alte Frau den Arzt ruft, beginnt sie mit dem Sohn ein letztes Gespräch, einen Monolog, der zur Bilanz und zur Erinnerung wird: an ein Leben an der Seite eines kriegsversehrten Mannes, an das gemeinsam geführte Textilgeschäft im Nachkriegsdeutschland, an das Glück, ein Klavier anzuschaffen, »etwas von Dauer«, schwarzglänzend und für den einzigen Sohn, den sie liebte und der doch immer ein Fremder für sie geblieben ist. Denn seine Existenz verdankt sich womöglich einer traumatischen Gewalterfahrung, die sie zeitlebens bedrängt hat. »Tagesanbruch« führt ins Zentrum von Hans-Ulrich Treichels Schreiben, ganz nah heran an die Schmerzpunkte von Verlust und Verlorenheit. Es ist die eindringliche, tieftraurige Erzählung einer Frau, die am Totenbett ihres Kindes endlich all das auszusprechen versucht, was sie niemals ausgesprochen hat; und am Ende doch bekennen muss, dass ihr die Worte versagen. Denn »es gibt Dinge, die verschweigt man sogar den Toten«.

Berührender Einblick in ein einfaches, schweres Leben. Die Erinnerungen einer Mutter, im Moment des Todes ihres Sohnes.

— black_horse
black_horse

Eine kurze Erzählung mit einer gewaltigen Aussagekratft trotz einfacher Worte!

— Miamou
Miamou

Eine kurze Erzählung mit viel Aussagekraft!

— Miamou
Miamou

Die Geschichte eines Lebens auf 87 Seiten!

— Sumsi1990
Sumsi1990

Stöbern in Romane

Und jetzt auch noch Liebe

Turbulente Liebeskomödie mit sehr skurrilen Charakteren, um eine junge Frau, die durch eine ungewollte Schwangerschaft erwachsen wird.

schnaeppchenjaegerin

Und es schmilzt

Erschreckende, schonungslose Erzählweise einer mehr als tragischen Kindheit!

Caro2929

Palast der Finsternis

Spannende Ausgangsgeschichte, die mit Sicherheit noch mehr zu bieten hätte.

Kaaaths

Die Phantasie der Schildkröte

Ein Buch mit einer sehr schönen Botschaft, aber auch mit einem Ende, was ein wenig vorhersehbar war. Bleibt im Herzen ♥

schokokaramell

Vintage

Rasanter Rockroman, mit vielen Fakten rund um den Mythos Gitarre. Eine unterhaltsame Lektüre!

liesdochmaleinbuch

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Erinnerung am Totenbett

    Tagesanbruch
    black_horse

    black_horse

    04. June 2017 um 22:23

    Es ist kurz vor Tagesanbruch. Er ist tot. Ihr Sohn, den sie geliebt und gepflegt hat. Er lässt sie einsam zurück.Eine Mutter lässt Episoden aus ihrem Leben in sehr einfachen Verhältnissen Revue passieren. Erinnerungen an gute Zeiten, aber auch an schlimme Zeiten im Krieg. Als die Geschichte ihren Anfang nahm. Eine schwere Last, die ein Leben lang auf ihren Schultern ruhte.Ein stilles und doch ausdrucksstarkes Buch, das nur einen frühen Morgen vor Tagesanbruch beschreibt. Das Abschiednehmen.Empfehlenswerte kurze Geschichte der Erinnerung.

    Mehr
  • Bevor der Zaunkönig singt...

    Tagesanbruch
    Miamou

    Miamou

    22. November 2016 um 11:27

    Ein kurzes Buch mit einer mächtigen Aussagekraft darf man bei „Tagesanbruch“ erwarten. Eine Mutter hält ihren Sohn im Arm und es stellt sich heraus, dass er tot ist. Er hatte Leberkrebs und die Mutter hat ihn in seinen letzten Monaten gepflegt. Sie beginnt ein Gespräch mit ihrem Sohn, einen Monolog in dem sie Bilanz zieht, bevor der Tag anbricht. Aber, es gibt auch Dinge „die man nicht mal den Toten erzählt.“Hans – Ulrich Treichel nähert sich in der Erzählung nur sehr langsam dem Geheimnis an, dass die alte Frau zunächst gar nicht aussprechen kann und es schlussendlich auch nicht tut, da sie es lieber niederschreibt, auch wenn sie dies nur auf billigem Papier mit einem billigen Kugelschreiber tut. Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil richtet die Mutter, im Schutz der Nacht, ihre Worte direkt an den Sohn. Sie erzählt von den Aufbaujahren nach dem 2. Weltkrieg, von Entbehrungen und Selbstaufopferung, von dem penibel aufgebauten Familiengeschäft, von dem ungeheizten Wohnzimmer, in dem ein Klavier steht, auf dem nie jemand spielen wird, von den Wünschen und Vorstellungen, die die Eltern an ihren einzigen Sohn gestellt haben und die sich aber nur bedingt erfüllt haben. Nach und nach melden sich die unterschiedlichsten Vögel und die Mutter weiß, dass, wenn der Zaunkönig singt, es nicht mehr lange dauert bis die Sonne aufgeht und sie den Arzt und die Bestatter rufen muss. Zuerst möchte sie aber noch unbedingt etwas loswerden. Im zweiten Teil des Buches richtet sie sich an ein imaginäres Publikum und erzählt ihm, warum sie sich mit ihrem eigenen Sohn so schwer tat, warum sie ihn nicht verstehen konnte und auch gar nicht wollte, warum sie oft keine Nähe zugelassen hat. Und sie erzählt von einem Ereignis, das sie und ihren Mann „geradezu miteinander verschweißt und doch füreinander verloren gemacht hat.“Der Autor schreibt in einer klaren und knappen Sprache, bleibt dabei aber sehr konkret. Er lässt seiner Figur – der Mutter – das sagen, was sie zu sagen hat, ohne viel auszuschmücken oder schön zu reden. Die Erzählung der Mutter führt sehr stark in den Kern von Verlust und Verlorenheit und zum Teil in gewisser Weise auch von Neid, wenn sie von der Familie nebenan erzählt, die für sie das Ideal und den Inbegriff einer „guten Familie“ darstellt. Man spürt auch direkt, dass die Frau versucht sich selbst zu befreien, jetzt wo sie alles verloren hat, wofür es sich für sie zu Leben gelohnt hat und dass sie aber gleichzeitig davor zurückschreckt loszulassen. Sie wartet auf den Tagesanbruch und an diesem Tag, am Todestag ihres Sohnes, wird sich auch für sie alles ändern. Im Grunde hat Hans – Ulrich Treichel mit „Tagesanbruch“ ein Zeugnis der Nachkriegszeit erschaffen: Erlebte Traumata werden nicht ausgesprochen, man schweigt darüber, weil man froh sein muss überlebt zu haben. Nicht einmal 90 Seiten braucht der Autor dafür um die Probleme der Nachkriegsgeneration aufzuzeigen – die erzählte Zeit ist die Erzählzeit und der Leser steht der Mutter in den letzten gemeinsamen Stunden mit ihrem Sohn bei und schlussendlich bricht die Mutter für den Leser das Schweigen.

    Mehr
    • 3
  • Tagesanbruch

    Tagesanbruch
    Sumsi1990

    Sumsi1990

    30. July 2016 um 23:35

    Inhalt:Eine Mutter hält ihren toten Sohn im Arm. Während sie wartet, dass der Tag anbricht und bevor sie den Arzt informiert erzählt sie ihm die Geschichte ihres Lebens.Schreibstil:Die Geschichte ist aus Sicht der Mutter geschrieben. Der Schreibstil ist authentisch und klingt wirklich nach einer alten Frau. Das Buch ist in zwei Teile geteilt. Im ersten Teil spricht sie den toten Sohn direkt an, im zweiten spricht sie zu einem imaginären Publikum.Fazit:Das Buch ist toll geschrieben. Es ist ein wirklich literarisch wertvolles Werk. Mir hat es wirklich gut gefallen, aber trotzdem hat mir irgendetwas gefehlt, ohne dass ich es genau benennen kann (vl lag es auch einmal an der ungewohnten Kürze des Buchs). Aber es ist jedenfalls empfehlenswert. 

    Mehr
  • Sehr intensive Sprache.Ein gelungenes Buch

    Tagesanbruch
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. June 2016 um 11:40

    Es ist mitten in der Nacht. Der Tag hat noch nicht begonnen. Eine alte Frau hält ihren erwachsenen Sohn in den Armen. Seit Monaten hat die verwitwete Frau ihn gepflegt, nachdem er schwer erkrankt wieder nach Hause zurückgekehrt war. Nun ist er tot, wie sie schon registriert hat.Noch vor Tagesanbruch führt sie mit ihrem Sohn ein langes Gespräch, und erst nachdem die Sonne schon lange aufgegangen ist, wird sie den Arzt anrufen. Zuvor führt sie einen Monolog, der ihr sowohl dazu dient, sich zu erinnern als auch zum ersten Mal dem Sohn ein lange gehütetes Geheimnis zu offenbaren:„Man muss alles aussprechen. Und wenn man es nicht aussprechen  kann, dann muss man es aufschreiben. Ich habe alles aufgeschrieben. Auch wenn die Hand zittert. Auch wenn es nur ein paar Seiten in meinem Spiralblock sind.“Sie erinnert sich an ihr Leben im Nachkriegsdeutschland. Ein Leben mit einem Ehemann, der als Versehrter aus dem Krieg heimkehrte, an den Aufbau eines gemeinsamen Textilgeschäftes, an die Arbeit und das Streben nach Anerkennung im Dorf. Wie sie alles für ihren einzigen Sohn taten, ihm sogar ein schwarzes Klavier kauften. Der Versuch ihm zu helfen, sozial aufzusteigen. In einer kurzen Bemerkung erfahren wir, dass er das später wohl auch schaffte. Über sein sonstiges Leben erfahren wir nichts. Die Frau, der die wohl seit langem in ihrer Kehle und im Herzen steckenden Worte nur so heraussprudeln, hat ihren Sohn über alles geliebt, und doch ist er ihr immer fremd geblieben. Denn sein Leben verdankt sich möglicherweise einer traumatischen Gewalterfahrung, die die Frau auf der Flucht vor den Russen machen musste, ohne dass ihr Mann eingreifen und ihr helfen konnte. Für die Ehe hatte das Folgen:„Obwohl mein Mann und ich uns seit diesem Ereignis näher denn je waren, geradezu miteinander verschweißt, sind wir uns seit diesem Tag im Januar 1945 zugleich auf schmerzliche Weise fremd geworden, um nicht zu sagen: verloren gegangen. Miteinander verschweißt und füreinander verloren. Wir haben es beide gespürt und nie darüber gesprochen. Weder damals noch später. Man kann nicht alles aussprechen.“Und so erzählt sie sich, sich endlich befreiend von dem, was sie jahrzehntelang gedrückt hat, durch die Nacht hinein in den Tagesanbruch. Der erste Tag eines Lebens, das sie von nun an ganz allein führen wird. Ob sie wagt, noch einmal neu anzufangen mit dem Leben, das ihr bleibt? Ob es ihr gelingt, ihren Sohn und die dramatische Geschichte seiner Entstehung loszulassen und sich trotz ihres Alters noch einmal zu öffnen für andere Menschen?Als ich das schmale Bändchen mit dieser berührenden Novelle ausgelesen hatte, habe ich es mit diesen Fragen  im Herzen beiseitegelegt, spürend, dass ich seine Geschichte noch lange in Erinnerung behalten werde..

    Mehr
  • Abschied

    Tagesanbruch
    Clari

    Clari

    13. June 2016 um 10:53

    In der neuesten Erzählung von Hans-Ulrich Treichel erfahren wir ein Stück Nachkriegsgeschichte. Ihn treiben die Ereignisse der Jahre nach 1945 in seinen Werken immer wieder um. Es wurde über so Vieles geschwiegen! Nach dem Zweiten Weltkrieg warf man sich auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten, um wieder zu einem würdigen Leben zurückzufinden und ging über die Vergangenheit hinweg.Hans-Ulrich Treichel beschreibt in einer Momentaufnahme das Leben einer Mutter, die in einer einsamen Nacht gegen Morgen mit ihrem erwachsenen toten Sohn auf dem Schoss dasitzt und sich ihres vergangenen Lebens erinnert. Sie will erst gegen Morgen den Arzt und das Beerdigungsinstitut anrufen, denn jetzt soll sie niemand in ihren Abschiedsgedanken stören.Der Autor beschreibt feinfühlig beobachtend, wie die Mutter aufmerksam die zwitschernden Vögel im Morgengrauen hört, die das Heraufdämmern des Morgens ankündigen. Anhand der Schritte der tunesischen Nachbarin, die über ihr wohnt, bemerkt sie außerdem, wie sich da oben das Familienleben abspielt.In einem langen Monolog nimmt sie nun Abschied von ihrem Kind und von ihrem bisherigen Leben.Sie ist eine ruhige und einfache Frau aus dem Volk. Irgendwo im Osten ist sie unter zahlreichen Geschwistern aufgewachsen. Ihre Herkunft aus einer einfachen Bauernfamilie hat sie früh die Härte des Lebens mit immerwährender Arbeit gelehrt.Nach dem Zweiten Weltkrieg lebt sie mit einem kriegsversehrten Mann und Sohn ein ebenfalls von harter Arbeit geprägtes Leben.Das Ehepaar betreibt ein Textilgeschäft und schlägt sich mühsam durch. Der Sohn sollte es einmal besser haben. Für ihn schaffte man ein Klavier an, das jedoch nie genutzt wurde.Sie erzählt aus der Fülle ihrer Eindrücke über die Vergangenheit, spricht über ihr karges Leben und die kleinen Veränderungen, die in ihrem Leben eine Rolle gespielt haben. Es gab gravierende Ereignisse, als sie mit ihrem Mann auf der Flucht vor den Russen gen Westen floh. Bedrückend erlebt sie ihr lebenslanges Schweigen, dass zwischen ihrem Mann und ihr daraufhin herrschte. “Man muss es aufschreiben“, beteuert sie ein ums andere Mal, um es endlich aus dem Kopf zu haben.Die Geschichte beschränkt sich auf die Gedanken der Frau. Vom Sohn ist nur wenig die Rede. Er war akademischer Rat, doch die Mutter weiß nicht recht, wie sie diesen Beruf einzuordnen hat. Eine gewisse Fremdheit schimmert durch ihr Erinnern.Die Sprache ist dem naiven Lebensbild der Protagonistin angepasst. Knappe, kurze Sätze geben einen Eindruck wieder von dieser einfachen Frau, die durchaus nachdenkliche Fragen an das Schicksal stellt. Sie ist nicht abgestumpft aber doch von melancholischer Wesensart. Alles hat sie immer stillschweigend hingenommen. Hans-Ulrich Treichel versteht sich darauf, mit wenigen Worten Wesentliches zu vermitteln. Seine Sprache entspricht dem Lebensgefühl einer schlichten, alten Frau, deren eigenes Leben sich dem Ende zuneigt.Man lässt sich von ihrem Schicksal anrühren, denn das stumme Dasein konnte dieser Frau nicht die Freude an der Natur mit ihrem Jahreslauf nehmen. Und Hans-Ulrich Treichel beweist einmal wieder sein schriftstellerisches Talent!

    Mehr
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2016: Die Challenge mit Niveau

    aba

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2016 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Nimmst du die Herausforderung an?Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema.Ich freue mich auf viele Anmeldungen!Teilnehmer:19angelika63AgnesMAmayaRoseanushkaArizonaaspecialkateban-aislingeachBarbara62BlaetterwindblauerklausbonniereadsbooksBookfantasyXYbookgirlBuchgespenstBuchinaBuchraettinCara_EleaCaroasCorsicanacrimarestricyranaczytelniczka73Deengladia78DieBertadigraEeyoreleerinrosewellFarbwirbel FederfeeFornikaFrauGonzoFrauJottfreiegedankenfrlfrohsinngefluegeltermondGela_HKGetReadyGinevraGirl56GruenenteGwendolinahannelore259hannipalanniHeldentenorIgelaInsider2199JoBerlinK2kkatrin297krimielselenikslesebiene27LesefantasieleselealesenbirgitleseratteneuLibriHollylisibooksLiteraturmaria1Marika_RomaniaMaritzelmarpijeMartina28MauelaMercadoMiamoumiss_mesmerizednaddoochNadja_KloosnaninkaNepomurksNightflowerNilNisnispardenPetrisPocciPrinzessinAuroraschokoloko29serendipity3012SikalsofiesolveigsommerleseStefanieFreigerichtsternchennagelSumsi1990suppenfeesursulapitschiTanyBeeTintenfantasieTochterAliceumbrellavielleser18wandabluewiloberwortjongleurzeki35

    Mehr
    • 2951