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Arwen10

vor 12 Monaten

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Diese Leserunde ist für Leser, die die Bibel kennen lernen möchten. Der Bibelstarter ist ein Heft, das eine Einführung in die Bibel bietet. Dazu gibt es eine Verteilbibel (Version Schlachter 2000). Sie entspricht nicht der Qualität einer normalen Bibel, es sind aber alle Bücher der Bibel enthalten . Wer möchte, kann sich später eine eigene Bibel zulegen.


Diese Leserunde steht unter keinem Zeitdruck und es muss auch keine Rezension geschrieben werden. Dazu gibt es für die Gewinner noch die Miniserie "Die Bibel" auf DVD.


Einzige Vorraussetzung in dieser Runde. Austausch in der Leserunde und ein Interesse an der Sache. Wer sowieso die Bibel nicht mag, ist hier an der falschen Stelle. Wer sie aber kennenlernen möchte oder sich damit beschäftigen möchte, wie man sie lesen kann, ist hier genau richtig.

Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, beantwortet bitte bis zum 25. Oktober die Frage: Warum möchtest du mitlesen ?


Es darf jeder gerne mit eigener Bibel mitlesen. Weitere Hefte kann ich auf Anfrage besorgen

Autor: Hans-Werner Deppe
Buch: Der BibelStarter

Seelensplitter

vor 12 Monaten

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@Arwen10

Und wie soll das Gewinnspiel von statten gehen? Hier fehlt irgendwie die Frage?

SiCollier

vor 12 Monaten

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@Seelensplitter

Wieso? Die Frage steht doch in dem blauen Hinweis auf den Verlosungstermin.

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Arwen10

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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SiCollier schreibt:
Mit dem 1. Buch Moses (Genesis) habe ich diese Woche begonnen. Auffallend ist, daß die beiden Schöfpungsgeschichten zu Beginn jeweils ganz andere Schwerpunkte legen und sich widersprüchlich zeigen. Im Kommentar der Einheitsübersetzung dazu heißt es: "Dadurch, daß der letzte Pentateuchüberarbeiter so verschiedene Schöpfungsdarstellungen miteinander verbindet, zeigt er, daß es ihm nicht auf die naturwissenschaftlichen Gegebenheiten, sondern auf die religiösen Aussagen der beiden Texte ankommt.

Mich würde mal interessieren, zu welcher Bibelstelle der Kommentar ist. Ich habe die Studienbibel von John MacArthur, da steht zu jedem Buch der Bibel einiges drin...

Allgemein ist das ja so, dass das oft als Grund genommen wird, alles zu verwerfen. Wo siehst du die Widersprüche ? Wegen der Reihenfolge ?

SiCollier

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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Arwen10 schreibt:
Mich würde mal interessieren, zu welcher Bibelstelle der Kommentar ist. Ich habe die Studienbibel von John MacArthur, da steht zu jedem Buch der Bibel einiges drin... Allgemein ist das ja so, dass das oft als Grund genommen wird, alles zu verwerfen. Wo siehst du die Widersprüche ? Wegen der Reihenfolge ?

Der Kommentar ist zu 1. Mose 2,4b-24. Er ist im Buch allerdings noch deutlich länger; ich habe nur den Kernstatz zitiert. (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe. Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart. Meine Ausgabe von 1998, S. 18)

Wenn man beide Berichte genau liest, widersprechen sie sich, z. B.: im ersten Bericht kommt der Mensch zuletzt, im zweiten zuerst.

Es geht nicht ums Verwerfen, es geht um das richtige Verständnis, um das Verständnis der inhaltlichen Aussage. Thomas Schirrmacher hat in seinem Buch "Koran und Bibel" viel Gutes und Richtiges über das rechte Verständnis und "Lesen" der Bibel geschrieben. Ich bin so frei, drei Sätze aus seinem Buch zu zitieren:

S. 30 Kapitel "Buchstäbliche oder eigentliche Bedeutung? Buchstabe oder Geist?":
„Die Bibel warnt davor, dass man durch Buchstäblichkeit den eigentlichen Sinn verlieren kann.“
„Eine buchstäbliche Auslegung garantiert also nicht, dass man die Botschaft Gottes richtig verstanden hat. Jesus widerstand der buchstäblichen Auslegung des Satans mit dem Wort Gottes (Mt 4,7, LK 4,13), das er in übertragener und geistlicher Bedeutung verstand.“

Autor: Thomas Schirrmacher
Bücher: Die Bibel, Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, mit Bildern mittelalterlicher Buchkunst,... und 1 weiteres Buch

Arwen10

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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SiCollier schreibt:
Der Kommentar ist zu 1. Mose 2,4b-24. Er ist im Buch allerdings noch deutlich länger; ich habe nur den Kernstatz zitiert. (Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift, Gesamtausgabe. Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart. Meine Ausgabe von 1998, S. 18) Wenn man beide Berichte genau liest, widersprechen sie sich, z. B.: im ersten Bericht kommt der Mensch zuletzt, im zweiten zuerst. Es geht nicht ums Verwerfen, es geht um das richtige Verständnis, um das Verständnis der inhaltlichen Aussage. Thomas Schirrmacher hat in seinem Buch "Koran und Bibel" viel Gutes und Richtiges über das rechte Verständnis und "Lesen" der Bibel geschrieben. Ich bin so frei, drei Sätze aus seinem Buch zu zitieren: S. 30 Kapitel "Buchstäbliche oder eigentliche Bedeutung? Buchstabe oder Geist?": „Die Bibel warnt davor, dass man durch Buchstäblichkeit den eigentlichen Sinn verlieren kann.“ „Eine buchstäbliche Auslegung garantiert also nicht, dass man die Botschaft Gottes richtig verstanden hat. Jesus widerstand der buchstäblichen Auslegung des Satans mit dem Wort Gottes (Mt 4,7, LK 4,13), das er in übertragener und geistlicher Bedeutung verstand.“

Nun mit Verwerfen meinte ich nicht dich. Aber es gibt Leser, die sie aufgrund dessen verwerfen. Gerade das Interpretieren , das Schriftauslegen ist so eine Sache. Jenachdem wer es tut, kann er seine ganze Ideologie dahinein interpretieren.

Ein Streitpunkt ist zum Beispiel die Erschaffung der Welt in 7 Tagen. Was spricht dagegen, es so zu glauben, wie es da steht ? Wenn du an die Flut bei Noah denkst, der Gang der Israeliten durchs Meer oder andere Ereignisse die noch bevorstehen, Entrückung und damit verbunden die Auferstehung der Toten aus ihren Gräbern. oder die Erneuerung dieser Welt. Das sind solche gigantische Ausmaße (so drücke ich es mal aus), die man kaum fassen kann. Letzendlich kommt es darauf an, glaubt man oder nicht.

Das Buch Gleichnisse von John MacArthur, gerade erschienen im Gerth Medien Verlag war auch in einer Hinsicht sehr interessant. Jesus hat unter anderem in Gleichnissen gesprochen, damit die, die es hören und doch nicht glauben, es nicht verstehen und diese Aussage findet man dann auch in der Bibel . So geht es übrigens auch beim Bibellesen. Man kann es lesen und nichts erkennen oder man liest es und erkennt so viel, dass man nur wenig lesen kann und beinahe erschlagen wird von den Erkenntnissen, die über einen hereinströmen. Das hat übrigens auch etwas mit der geistigen Wiedergeburt zu tun, auch dies findet sich in der Bibel . Jesus selbst sagt es (Joh 3,8). Ebenso findet sich die Aussage in der Bibel, dass es jedem schlecht ergeht, der etwas hinzufügt oder wegnimmt von der Bibel. (Offb. 22, 18-19)

Zu der Aussage von Schirrmacher. Das ist seine Interpretation. Ich kann zum Beispiel in den zwei genannten Stellen nicht finden, dass man jetzt die Bibel anders verstehen soll. Ausgesagt wird aber, dass man Gott nicht versuchen soll und dass der Teufel bei Jesus nichts erreicht hat.

Ich verstehe, was du damit aussagen willst und kann dir bestätigen, dass das oben Geschriebene wirklich zutrifft. Ob man etwas aus der Bibel versteht oder nicht, hängt nicht von unseren Bemühungen ab, sondern ob uns Gott die Gnade des Heiligen Geistes schenkt. Die Bibel ist der wichtigste Ort, wo Gott zu uns sprechen kann und das nur durch das Lesen .

So lässt sich übrigens auch erklären, warum manche sagen, die Homosexualität ist von Gott nicht gerne gesehen und manche das Gegenteil behaupten. (um ein Beispiel mal zu nennen, neben der Erschaffung der Welt in 7 Tagen ). Da hängt es ganz stark davon ab, ob man den Geist, von dem Jesus spricht hat oder nicht hat. Gerade dadurch bekommt man die Erkenntnis und kann es so annehmen, sonst lehnt man das Meiste in der Bibel ab und interpretiert es anders.

Zur Textstelle schreibe ich nochmal extra, sonst wird es zu lang hier...

Arwen10

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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In meinem Kommentar (Studienbibel John MacArthur steht folgendes zu 1.Mos 2, 19 "Hier handelt es sich nicht um eine erneute Schöpfung von Tieren. Die Tiere wurden am fünften und sechsten Tag vor dem Menschen erschaffen. (1,20-25). Hier lenkt Gott der Herr, die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass er sie "aus dem Erdboden " geschaffen hat, so wie den Menschen. Der Mensch jedoch war eine lebendige Seele im Bilde Gottes und sollte die Tiere benennen und somit seine Herrschaft über sie zum Ausdruck bringen."

Es steht hier übrigens beinahe zu jedem Vers was drin. Vor einiger Zeit wurde ich genau zu dieser Stelle befragt, da wäre doch ein Widerspruch drin. Ich hatte das damals nochmal nachgelesen, ohne diesen Kommentar zu lesen, ich habe ja die Bibel auch ohne Kommentar vorliegen und fand für mich keinen Widerspruch, einfach nur einen anderen Aspekt des gleichen Geschehens . Ich verstehe nicht alles ( allgemein gesprochen), aber das, was ich nicht verstehe, kann ich erstmal so stehenlassen. Interessanterweise ergibt sich später oft etwas, so dass ich doch mehr verstehe wie vorher.

Vielleicht muss ich dazu noch erklären, dass ich das immer so nehme wie es da steht. Auch wenn ich vielleicht manchmal gerne mehr wüßte, Fragen habe uä. bleiben die erstmal im Hintergrund und ich warte. Das, was ich verstehe, kann ich so nehmen wie ich es da lese. Dazu bete ich, dass mir Gott die Erkenntnis zum vorliegenden Text gibt. Und das Ergebnis ist manchmal sehr erstaunlich auch bei schon bekannten Texten. Und es findet sich immer wieder Neues darin.

SiCollier

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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Arwen10 schreibt:
Nun mit Verwerfen meinte ich nicht dich. Aber es gibt Leser, die sie aufgrund dessen verwerfen. Gerade das Interpretieren , das Schriftauslegen ist so eine Sache. Jenachdem wer es tut, kann er seine ganze Ideologie dahinein interpretieren.

Danke. Mir geht es bei dem, was man möglicherweise als Kritik versteht, NICHT ums "verwerfen" oder "ablehnen", sondern um das Verständnis dessen, was eigentlich gemeint ist. Und das ist nicht immer unbedingt das, was buchstäblich wörtlich da steht, Thomas Schirrmacher hat das in seinem Buch sehr schön ausgeführt - und auch gezeigt, daß das schon seit Anbeginn des Christentums so ist.

Arwen10

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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SiCollier schreibt:
Danke. Mir geht es bei dem, was man möglicherweise als Kritik versteht, NICHT ums "verwerfen" oder "ablehnen", sondern um das Verständnis dessen, was eigentlich gemeint ist. Und das ist nicht immer unbedingt das, was buchstäblich wörtlich da steht, Thomas Schirrmacher hat das in seinem Buch sehr schön ausgeführt - und auch gezeigt, daß das schon seit Anbeginn des Christentums so ist.

Das weiß ich, dass du das meinst. Aber bei der Interpretation geht es ganz schwer um die Einstellung dessen, der da interpretiert und deshalb ist es gut, wenn man die Bibel mit der Bibel beweisen kann. die Aussagen, die man macht, sollen sich auch in der Bibel finden lassen. Dies hört sich jetzt so dogmatisch an, ist aber nicht so gemeint (siehe weiter unten)

Als Beispiel, es gibt Leute, die leugnen die Schöpfung in 7 Tagen und interpretieren das auf ihre Weise. Auch Himmel und Hölle interpretieren sie so, wie es ihnen gefällt. In der neuen Lutherbibel ist Maria nicht mehr die Jungfrau, sondern eine junge Frau und vieles mehr. Das sind jetzt nur ein paar Beispiele.

Thomas Schirrmacher kann das so interpretieren, wie er möchte, es gibt keinen Beweis dafür. Glaubst du , die Jünger von Jesus haben irgendwelche Interpretationen geglaubt ? Im Gegenteil, es gibt einige Bibelstellen, wo es heißt, dass sie erst nicht verstanden haben. Die haben den Text wörtlich genommen. Jesus hat es ihnen erklärt. Und da hat er oft gesagt, dass die Menschen es nicht verstehen werden, wenn sie nicht glauben. Der Text der Bibel verschließt sich dann vor dir, man kann nicht erkennen, was drin steckt. Wenn man glaubt, stellt sich die Frage der Interpretation gar nicht. Das ist jetzt keine Aussage über die Leser hier. Es ist eine natürliche Folge, die man merkt.

Das Problem ist aber, dass man vorher immer deswegen diskutiert, es anders sehen möchte, es unter Umständen sogar ablehnt. Das ist jetzt allgemein gemeint und ich weiß es, weil ich selbst mal in dieser Position war. Das kommt ganz einfach daher, wenn man z.b.katholisch aufwächst, hat man höchstens in der Schule mit der Bibel zu tun. Zu Hause steht meist eine unbenutzt im Regal. Die Bibel wird mal im Gottesdienst erwähnt, aber ansonsten oft schlecht gesehen. Die Tradition geht über alles und das Kirchengesetz ist zum Beispiel auch mehr wert als die Bibel und vieles mehr. Es ist auch verständlich, dass das so ist, denn die Katholische Kirche hat ein Problem, wenn sie ihre Dogmen, Gesetze uä. mit der Bibel begründen will, weil sie oft nicht drin zu finden sind. Das meine ich jetzt nicht als Angriff, sondern nur als Argument. Bitte dies deshalb an dieser Stelle richtig zu verstehen. Ich habe mich schon eine Weile mit dieser Thematik beschäftigt, gerade weil ich die Hälfte meines Lebens bei einer sehr strengen katholischen Gruppierung war (Priesterbruderschaft St. Pius X) und davor in der normalen Katholischen Kirche aktiv. Ich war bei den Ursulinen auf der Schule, habe das Klosterleben mitgemacht und war mehrmals die Woche in der Messe und war durch und durch katholisch. So wie ich jetzt Leserunden mache, habe ich mich lange Jahre und viele Jahre für die Katholische Kirche eingesetzt. Wie man sich vielleicht denken kann mit viel Engagement. Ich habe Vorträge verbreitet, Schriften verteilt , an Wallfahrten teilgenommen und vieles mehr. Nur Exerzitien waren mir nicht vergönnt, weil ich mit 21 Mutter wurde und von da ab als Mutter alleine für die Kinder zuständig war. Ja manche Männer und Gruppierungen nehmen es mehr als genau, wenn man für die Kinder zuständig ist. Man macht Tag und Nacht alles alleine...Ich kenne von daher gerade die Positionen, die alles in die Bibel hineininterpretiert gut.

PS: Bitte nachfragen, wenn etwas unklar uä. ist, ich drücke mich manchmal nicht exakt genug aus, gerade wenn sich Gedanken überschlagen...

SiCollier

vor 4 Monaten

Kapitel 1 Urgeschichte Schöpfung bis Abraham
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Arwen10 schreibt:
PS: Bitte nachfragen, wenn etwas unklar uä. ist, ich drücke mich manchmal nicht exakt genug aus, gerade wenn sich Gedanken überschlagen...

Mach ich, und ggf. Antwort später (Di/Mi), weil heute bin ich zu nicht viel gekommen, weil Tag verplant, und morgen wird es vermutlich nicht viel anders.

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