Hans-Werner Honert Maria und der Patriot

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Inhaltsangabe zu „Maria und der Patriot“ von Hans-Werner Honert

Maria war noch keine drei Jahre alt, als ihre Mutter 1990 Ostdeutschland verließ und in die USA ging. Fünfundzwanzig Jahre später bekommt sie ihren ersten großen Auftrag, den ihr Lebensgefährte Jack an Land zog. Für eine New Yorker Fernsehstation soll sie einen Dokumentarfilm über Detlev Karsten Rohwedder drehen, erster Chef der Treuhand, der 1991 ermordet wurde. Ihr Vater war sein Bodyguard. Als Jack bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ist Maria mit ihrem Auftrag allein. Sie will das Vermächtnis ihres Freundes erfüllen, ihre Trauer besiegen und bricht in die Vergangenheit auf. Sie muss begreifen, dass sie von Leuten benutzt wird, die großen Einfluss haben. Es beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

eher weniger ein spannender Thriller

— Diana182

Politthriller mit viel unausgeschöpftem Potential

— Durga108

Es fehlt an Spannung und Intensität. Die Umsetzung ist zu holprig geraten. Es gibt nur wenige und viel zu kurze Highlights.

— Lunamonique

Interessanter Krimi, der Aspekte der Wiedervereinigung aufgreift und zum Recherchieren anregt.

— SusanD

Gute Polit- Thriller mit leichter psychologischer Note

— marpije

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  • Maria und der Patriot - leider nicht so, wie erwartet

    Maria und der Patriot

    Diana182

    31. May 2017 um 14:11

    Das Cover zeigt ein hohes Haus aus der Froschperspektive, der Hintergrund ist komplett schwarz. Auf Anhieb hätte dieses Bild leider wenig Interesse bei mir geweckt. Auch der Titel klingt nicht sonderlich ansprechend. Neugierig macht mich hier die Buchbeschreibung. Es handelt sich zudem noch um eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert: Der Mord an Detlev Karsten Rohwedder, erster Chef der Treuhand, der 1991 ermordet wurde. Hier wollte ich sehr gerne mehr erfahren. Leider wurde meine Euphorie dann recht schnell ausgebremst, denn gefühlsmäßig geht es auf der ersten Hälfte des Buches recht unspektakulär und zäh einher. Lediglich die Neugier auf das Ende ließ mich am Ball bleiben. Die Figuren werden hier leider nicht sonderlich authentisch aufgezeichnet, so dass ich nur schwer eine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Noch konnte ich einigen Handlungen und Gedankengängen nachvollziehen oder verstehen. Manche Probleme lösten sich dann auch scheinbar in Luft auf. Das Ende lässt mich dann leider auch wenig befriedigt und grübelnd zurück. Habe ich vielleicht nicht alles verstanden, was der Autor zum Ausdruck bringen wollte!? Ich habe die Empfindung, dass hier deutlich an Potential verschenkt wurde. Manche Geschehnisse ließen noch deutlich Luft nach oben und hätten besser und ausführlicher erklärt werden können. Auch aus der letztendlichen Anfangsstory, dem ungeklärten Mord, bin ich nicht sonderlich schlau geworden. Vielleicht habe ich auch irgendwann den roten Faden verloren… Der Schreibstil hingegen hat mir gefallen und ließ sich sehr gut verfolgen. Mein Fazit:Leider bin ich mit dem Buch und der enthaltenen Geschichte nicht wirklich warm geworden. Hier und da hätte ich mir etwas mehr gewünscht und sehe deutliches Potential verschenkt. Daher kann ich nur bedingt eine Leseempfehlung aussprechen. Für mich ist es leider eher weniger ein Thriller. Dafür fehlte mir deutlich an Spannung und Atmosphäre.

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  • Buchverlosung zu "Maria und der Patriot" von Hans-Werner Honert

    Maria und der Patriot

    Eulenspiegel_Verlagsgruppe

    Ein fesselnder Polit-Thriller über den Rohwedder-Mord – packend, authentisch und so noch nie da gewesen! Bisher hat Maria Werbespots gedreht, jetzt erhält sie die Chance ihres Lebens: einen Film über den Mord an Treuhandchef Rohwedder! Sie hat eine spezielle Beziehung zu ihm. Ihr Vater, einst Volkspolizist, war sein Bodyguard. Seit der Tat ist er spurlos verschwunden. Ist er der Mörder? Oder ist er untergetaucht, um die Täter aus den Reihen der RAF zu decken? Um brisante Informationen vor dem Zugriff der Auftraggeber zu schützen? Die Suche führt die junge Frau von New York über Deutschland nach Namibia und zu Leuten, denen es nicht um die Aufklärung des Mordes, sondern um handfeste eigene Interessen geht. »Dass die Wahrheit auch nach fünfundzwanzig Jahren so abgründig ist, hätte ich nicht gedacht. Hans-Werner Honert weiß, was der Polit-Thriller braucht: einen Stoff, der immer noch nicht zur Ruhe gekommen ist! Und er versteht es, ihn zu erzählen. Nach der Lektüre ahnt man, warum der Mord in Wirklichkeit einfach nicht bis zum Ende aufgeklärt worden ist und im Roman noch immer dafür gestorben wird ...« Michael Hametner Um an der Verlosung teilzunehmen, verratet uns, welcher Krimi Euch in letzter Zeit besonders mitgerissen hat. Welchen Thriller, egal ob Fiktion oder authentisch, habt Ihr regelrecht verschlungen? Und was war das Besondere daran? Wir freuen uns auf Eure Antworten und wünschen viel Glück!Folgen Sie uns auch auf Twitter und verpassen Sie keine Nachrichten mehr aus der Verlagswelt: twitter.com/Verlag_EuleBesuchen Sie uns auch auf Facebook: facebook.com/Eulenspiegelverlagsgruppeeulenspiegel.com

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  • Schuster, bleib bei deinen Leisten

    Maria und der Patriot

    Durga108

    31. May 2017 um 09:19

    Der Klappentext verspricht viel: Hans-Werner Honert, der sich als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent von div. Tatort- und Polizeiruf 110-Sendungen einen Namen gemacht hat, beschäftigt sich in seinem Erstlingswerk mit dem Rohwedder-Mord. Karsten Rohwedder wurde 1991 als Chef der Treuhandanstalt ermordert. Man vermutet die RAF hinter diesem Attentat, hat aber bis heute die Täter nicht gefasst. Zum Inhalt: Maria reist als Kind Anfang der 90er mit ihrer Mutter aus Ostdeutschland aus in die USA. Ihr Vater war als Bodyguard Rohwedders tätig und ist seit dem Mord untergetaucht. Als junge Frau bekommt sie einen interessanten Auftrag: Sie soll einen Dokumentarfilm über diesen Mord drehen. Der Auftrag entwickelt sich, als Maria beginnt Fragen zu stellen, zu einem Kampf um Leben und Tod. Honert entwickelt zwei Hauptblickwinkel, einmal der von Maria und einmal der von Jack, Marias Freund, der kurz vor Beginn des Auftrags bei einem Autounfall ums Leben kam. Der Roman nimmt langsam Fahrt auf, erst nach ca. 200 Seiten kommt etwas mehr Spannung auf, echte Thrillerelemente fehlen. Die Hintergründe des Rohwedderer Mordes werden m.E. nícht ausreichend bearbeitet. Für mich ist der Roman weder Fisch noch Fleisch, d.h. weder ein spannender Politthriller, noch eine mitreißende Liebesgeschichte. Das Potential wäre da. Ich werde mir zukünftig gerne wieder einen Tatort aus Honerts Feder anschauen, von weiteren Büchern werde ich vermutlich Abstand nehmen. Für Leser, die wie ich einen Politthriller erwarten, Zeitverschwendung.

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  • Maria und der Patriot

    Maria und der Patriot

    Lunamonique

    03. May 2017 um 07:47

    Bisher hat Filmregisseur, Produzent und Autor Hans-Werner Honert Drehbücher und Hörspiele verfasst. „Maria und der Patriot“ ist sein erster Roman. Gerade ist Maria mit Jack in der neuen Wohnung in New York zusammengezogen, da stirbt Jack bei einem Autounfall. Nach erster Verzweiflung entscheidet sich Maria, mit Hilfe von Jacks Recherchen den Auftrag von einer New Yorker Fernsehstation, einen Film für die Reihe „Politische Morde in Europa“ zu drehen, durchzuziehen. Sie soll über den Mord an Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder im Jahr 1991 berichten. Ihr Vater war damals Rohwedders Bodyguard. Ist er längst tot oder untergetaucht? Maria macht sich auf die Suche nach ihm. Der Politthriller basiert auf einer wahren Geschichte. Bis heute ist nicht vollständig geklärt, wer den Anschlag auf Treuhandchef Rohwedder ausgeführt hat. Autor Hans-Werner Honert spinnt um den rätselhaften Fall eine schicksalhafte Liebesstory. Als Maria vom Tod Jacks erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Bei der Beerdigung ist sie unerwünscht. Maria will Jacks Vermächtnis fortführen. Ihre Recherchen führen sie nach Deutschland. Bald begreift sie, dass Jack Geheimnisse vor ihr hatte. Was war echt, was Täuschung? Maria kann niemandem mehr trauen und ist auf sich allein gestellt. Durch einen weiteren Handlungsstrang erfährt der Leser mehr als Maria. Die Gefahr für Jacks große Liebe steigt. Die Geschichte wird in distanzierter, nüchterner Sprache erzählt. Dadurch kommt wenig Atmosphäre auf. Auch an der Spannung hapert es auf den ersten zweihundert Seiten. Das Undurchsichtige hält bei der Stange. Wer zählt zu den Feinden? Wer bietet Maria auf ehrliche Weise Hilfe an? Die Charaktere bleiben blass. Selbst die Hauptfiguren Jack und Maria sind austauschbar. Ein Highlight ist der dreiste Hoesa, der über Marias Wünsche einfach hinweggeht. Die Hoffnung, dass mit einem neuen Handlungsort die Geschichte richtig in Fahrt kommt, wird enttäuscht. Marias Filmambitionen rücken wieder in den Vordergrund. Nicht immer sind ihre Emotionen und ihr Handeln nachzuvollziehen. Überraschungen werden nicht ausgespielt. Das Tempo bleibt eher langsam. Szenen, in den Spannung aufkommen könnte, werden viel zu schnell abgehandelt. Ein Geldproblem löst sich plötzlich wie von selbst. Besonders im letzten Buchdrittel sind die Dialoge zu hölzern und gestellt geraten. Im Gedächtnis bleibt eine weitere Nebenfigur, die Einsatz zeigt und Trümpfe im Ärmel hat. Insgesamt fehlt es an Thriller-Elementen und Intensität. Auch die Hintergründe um den Rohwedder-Mord bleiben konfus. Das Ende setzt bei der Enttäuschung noch einen obendrauf. Dem Plot fehlt es an Raffinesse. Das Cover zeigt eine interessante Perspektive, die aber nicht so recht zum Inhalt passen will. Der schwarze Hintergrund wirkt zu düster. Eine andere Farbwahl hätte das Buch mehr in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken können. Der Titel wirkt zu kitschig. Leider wurde aus der Basisidee des Thrillers zu wenig rausgeholt. Es kommt eher der Gedanke auf, einen Roman mit wenigen Krimielementen in den Händen zu halten. Trotz häufiger Erwähnung spielt das Politische eher eine untergeordnete Rolle. Auch die Liebesgeschichte will nicht richtig überzeugen.   

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  • Was ist wahr ?

    Maria und der Patriot

    marpije

    01. May 2017 um 14:59

    Maria, als klein Kind war mit ihre Mutter nach Amerika gereist. In Ostdeutschland war ihr Vater geblieben - der war ein Bodyguard von Detlev Karsten Rohwedder, der erster Chef der Treuhand. In 1991 war Rohwedder ermordet und der Vater von Maria war einen von den Verdächtigen, er ist untergetaucht untergetaucht und niemand hat ihn später noch gesehen oder von ihn etwas gehört. Nach fünfundzwanzig Jahren Maria will die Wahrheit rausfinden - was tatsächlich in 1991 war passiert, sie will endlich ihre Vater kennen lernen und wissen ob er der Mörder ist. Sie fliegt nach Deutschland und hier probiert der Kontakt mit die Eltern von ihrer Vater und mit die Personen welche haben ihn damals gekannt aufnehmen . Maria merkt dass die Sache ist mehr komplizierter als sie gedacht hätte. Sie trifft auf ein Mauer aus Schweigen , statt etwas näher an die Wahrheit zu kommen sie hat immer mehr Fragen und gerät in große Gefahr....Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben - von Maria und von Jack, der Freund von ihr, das macht das ganze spannend und verwirrend , weil eigentlich Jack nicht da sein soll... Das doppelte Spiel verleiht den ganzen leichte psychologische Note welche beim lesen angenehm  "kitzelt " die Nerven. Der Tempo ist nicht so hoch, aber der Handlung leidet nicht unten den umständen, hier ist alles sehr logisch und nachvollziehbar konstruiert. Die Protagonisten sind mit starken Charakter Riss skizziert , ich kann sofort die Sympathie oder die Abneigung zu jeder Person entwickeln. Dem Autor ist auch gut gelungen die Stimmung auf der Leser übertragen, der Trauer von Maria ist spürbar, genauso später der Gefahr ist gut bemerkbar.Empfehlenswert !!!

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  • Spannender Politthriller

    Maria und der Patriot

    Vanessa-v8

    28. April 2017 um 19:13

    Inhalt: ( Klappentext ) Bisher hat Maria Werbespots gedreht, jetzt erhält sie die Chance ihres Lebens: einen Film über den Mord an Treuhandchef Rohwedder! Sie hat eine spezielle Beziehung zu ihm. Ihr Vater, einst Volkspolizist, war sein Bodyguard. Seit der Tat ist er spurlos verschwunden. Ist er der Mörder? Oder ist er untergetaucht, um die Täter aus den Reihen der RAF zu decken? Um brisante Informationen vor dem Zugriff der Auftraggeber zu schützen? Die Suche führt die junge Frau von New York über Deutschland nach Namibia und zu Leuten, denen es nicht um die Aufklärung des Mordes, sondern um handfeste eigene Interessen geht. Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr angenehm. Er lässt sich leicht lesen. Auch die bildliche Beschreibung ist dem Autor gut gelungen. Ich konnte mich in einige Szenen direkt hinein versetzen. Der Autor hat einen spannenden Schreibstil, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte, so blieb es bis zum Schluss. Die Hauptprotagonistin war mir auf Anhieb symphatisch. Man fiebert förmlich mit ihr mit. Charakterlich wurden die Protagonisten auch gut beschrieben, so mochte man den einen lieber, als den anderen. Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller ließt. Er ist spannend bis zum Schluss. Mir hat die ganze Geschichte gut gefallen. Ich hoffe sehr, das wir noch mehr vom Autor Hans-Werner Honert lesen dürfen.

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