Hans Ader New York City Blues

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Inhaltsangabe zu „New York City Blues“ von Hans Ader

Der junge Autor Hans Ader vermag es, den Schmutz und Unrat und die schlechten Gerüche der Menschen in New York City, die am Rande der Gesellschaft leben, in eine poetische Sprache umzusetzen, die berührt: Scott, ein Mann in den 50ern, wird von seiner Tochter Jane durch Verrat getrennt und lebt jahrelang auf der Straße, wird gedemütigt und seiner Würde beraubt. Wenige, denen er sich anzuvertrauen versucht, wollen seine Geschichte wahrhaben. Auch nach einer durch einen baptistischen Prediger eingeleiteten Entziehungskur werden Scott nur Zweifel entgegengebracht. Nachdem seine Tochter, eine Pathologin, eines Nachts einen Toten untersuchen soll, der angeblich ihr Vater ist, zieht sie Erkundigungen über ihn ein. Sie stößt auf bestürzende Antworten. Diese Geschichte, die jedem passieren könnte, ist trotz des aufwühlenden Inhalts spritzig und mitreißend geschrieben. Die Charaktere bestechen durch genaue und detaillierte, aber nicht überladene Beschreibungen. Ein lesenswerter Roman, der zum Nachdenken anregt. Inhaltlich identisch mit "Scott. Erzählung eines Abschieds". Zum Autor: Hans Ader, Jg. 1983, studierte an Hochschulen und Universitäten in Berlin und San Jose, USA, Sozialpädagogik und Gender Studies. In den USA promovierte er über die Entwicklung von Partnerbeziehungen zwischen Obdachlosen. Derzeit ist er in der Betreuung von Straffälligen während der Resozialisierung tätig. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in der Nähe von Köln.
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