Erwins Badezimmer

von Hans Bemmann 
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Erwins Badezimmer
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Vor ewigen Zeiten zu Anfang meines Buchhändlerdaseins gelesen - ich fand's toll!

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Inhaltsangabe zu "Erwins Badezimmer"

Erwins Badezimmer ist ein Geheimarchiv von verbotenen Schriften und Büchern in einem nahezu unzugänglichen Hinterhaus. Von hier aus wird unter Lebensgefahr die Literatur aus der Zeit vor der 'Großen Nationalen Sprachreinigung' weiterverarbeitet. Albert S., seines Zeichens Philologe und treuer Beamter der autoritären Regierung, trifft durch Zufall seinen alten Freund Erwin wieder und wird in die Geheimnisse der Bibliothek im Badezimmer eingeweiht. Fasziniert beginnt Albert, Nachforschungen über die Literatur der "Vor-Zeit" anzustellen, ohne zu wissen, in welches Abenteuer er sich einlässt ... Vom Autor des Weltbestsellers "Stein und Flöte": Eine phantasievolle, mitreißende Geschichte, vergleichbar nur mit Georg Orwells "1984" und Ray Bradburys "Fahrenheit 451".

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442445486
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:285 Seiten
Verlag:Goldmann

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    Utrennjajavor 7 Jahren
    Rezension zu "Erwins Badezimmer" von Hans Bemmann

    Wörter sind gefährlich - genau aus diesem Grund gab es vor 200 Jahren eine Große Nationale Sprachreinigung, die das Tempus abschaffte und für die Eindeutigkeit der Wörter sorgte. Seither sorgt die oberste Sprachüberwachungsbehörde dafür, dass die Sprengkraft der Wörter sich nicht mehr entfaltet. Bürger die dem zuwider handeln, werden ins Irrenhaus gesteckt oder verbannt.
    Doch da gibt es Erwins Badezimmer, das eine geheime Bibliothek der Vor-Literatur enthält und ehe sich der Held des Buches Albert S., ein bis dato musterhafte Philologe im Staatsdienst, versieht, steckt er mitten in den alten Geschichten und erkennt, was Sprache wirklich vermag. Aus Briefen und Texten, die Albert seiner großen Liebe Rachel schickt, erfährt der Leser nicht nur über seine Forschungen zur verbotenen Literatur, sondern auch über die sich dadurch ergbenden Problemen mit der obersten Sprachüberwachungsbehörde.

    Eine geniale Romanidee zum Thema Sprache und Literatur, die den geneigten Leser zum nachdenken anregt: über Tempus, Dekonstruktivismus, Wirklichkeit und Sprache. Über kurz oder lang stellt sich die Frage: ist das noch Fiktion oder ist die Realität am Ende doch nicht soweit davon entfernt? Wieviel Macht hat Sprache wirklich? Bzw. wie viel Macht hat der, der die Sprache kontrolliert?

    Auf jeden Fall lesenswert für alle Liebhaber von Wörtern, Sprache und Literatur, auch wenn die Umsetzung des genialen Plots ein bisschen brillanter hätte ausfallen dürfen...

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    Domicvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Vor ewigen Zeiten zu Anfang meines Buchhändlerdaseins gelesen - ich fand's toll!
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